Er bleibt trotz Dissens in seiner Partei aufgrund einer EU-Regelung. Im Grunde kann er nur gehen, wenn er selbst entscheidet, das Feld zu räumen.
Die "EU-Regelung" lautet: Die Wahlzettel sind gedruckt, Briefwahl ist erfolgt. Wenn ein Teil des Wahlzettels von der Partei in dieser Phase geändert wird, wird der gesamte Wahlvorschlag der Partei ungültig. Wäre zwar schön - weil dann die AfD im EU-Parlament nicht mehr existent wäre, aber das tun die sich nicht an. Daher bleibt Krah Spitzenkandidat und ist anschließend entweder parteiloser Abgeordneter (was ich stark vermute - wo soll er sonst hin) oder er besitzt Rückgrat und lehnt die Wahl ab (was ich nicht vermute - denn: Pecunia non olet. Im AfD-Vorstand ist er ab sofort gaga.