Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Na dann messe mal in einem Neubaugebiet du Luftqualität :daumenrunter: wenn alle ihre Öfen anzünden. Und wenn die Luft steht dann hat man eine wunderbare Glocke „guter“ Luft

    [Beleidigung entfernt, kl. gr. frosch, Moderator]
    Ich schreibe schon die ganze Zeit über moderne Pelletheizungen. In einem Neubaugebiet, das derzeit entsteht, kannst du die Luftqualität durchaus messen. Die Vorschriften für Holzöfen wurden bereits 2010 verschärft. Die meisten Öfen mussten bis Ende 2024 durch modernere Öfen ersetzt werden. Viele wurden mit Filteranlagen gegen Feinstaub ausgestattet.

    In unserer Gegend gibt es eine ganze Menge Biogasanlagen, mit denen aus Mais (einem Nahrungsmittel) Gas erzeugt wird, das dann einen Generator zur Stromerzeugung antreibt und über einige Kilometer Entfernung (mit entsprechenden Umwandlungs- und Leitungsverlusten) per Wärmepumpe ein Wohnhaus geradeso erwärmen kann.

    Die Glocke "guter" stinkender Luft, die beim Gärprozess und bei der Zwischenlagerung sowie bei der Entsorgung der Reststoffe entsteht, willst du in deiner Nachbarschaft nicht haben.

    Zurück zum Kriegsthema:
    Ich kann - und darf - mich aus dem Wald selbst mit Brennholz versorgen. Alle anderen Systeme sind leitungsabhängig. Den Strom für die Pelletheizung liefert ein Balkonkraftwerk problemlos. Pellets kann ich vor Ort einkaufen. Eine dezentrale Wärmeversorgung hat nicht nur in Krisenzeiten Vorteile.

    Allerdings geht sie beeindruckend ignorant am Kern des Problems vorbei (Spoiler: Verhältnis der Zeiträume zwischen Bindung und Freisetzung Verhältnis der zur Bindung und Freisetzung benötigten Zeiträume). Von der Rußproblematik ganz zu schweigen.

    Und jetzt schnell wieder Deckel drauf bevor ich seitenlang lesen darf warum das bei dir aber ganz anders ist.

    Es ist ganz anders :aufgepasst:
    Moderne Anlagen besitzen elektrostatische Feinpartikelabscheider. Dadurch ergibt sich keine Rußproblematik.
    Zu deinem Hinke-Vergleich mit Öl und Gas: Bleib bei den Tatsachen. Hier bestehen einige Millionen Jahre Differenz. Und genau daraus entsteht der Mehrausstoß an CO2, der die Erderwärmung verursacht.
    Holzheizungen - und besonders Pelletheizungen - sind CO2-neutral. Es wird Abfallholz aus Sägewerken, der Verkehrssicherung der Straßenveraltung und der Holzindustrie zu Pellets gepresst. Durch diese Resteverwertung landet das Holz nicht im Müll oder in der Verbrennungsanlage - wo dieselbe Menge CO2 freigesetzt würde.

    Der Wahlkampf in Baden-Württemberg wird "religiös":
    Ein CDU-Mitglied postet islamophobe Vorwürfe gegen den grünen Kandidaten Özdemir:
    https://www.spiegel.de/politik/deutsc…66-73a25c8b5f88


    BTW:
    Cem Özdemir (säkularer Muslim) hat gemeinsam mit seiner Frau (Katholikin) eine Form der interreligiösen Erziehung für seine beiden Kinder gefunden. hatte in seiner Jugend den evangelichen Religionsunterricht besucht und nach der Schule an einer evangelischen Fachhochschule Sozialpädagogik studiert.
    https://www.evangelisch.de/inhalte/151655…ohammed-freunde

    Das war das erste Posting hier, Kriegsangst! Irgenwie beruhigend (?), dass ihr euch hauptsächlich über eure Heizungen Gedanken macht. :angst:

    Über den Krieg in der Ukraine und im Iran wurde bereits über 163 Seiten diskutiert. Nun sind durch die Sperrung der Straße von Hormuz die Folgen dieser Kriege bei uns und - besonders - bei unseren weniger wohlhabenden Eltern und Schülern massiv zu spüren. Zu überlegen, wie man sich aus dieser Falle der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und fossiler Antriebsenergie befreien kann, halte ich für sinnvoller, als ständig die Angst und den Abscheu vor dieser Gewaltspirale zu thematisieren.
    BTW: Trump hat bereits das nächste Ziel im Visier:
    https://www.fr.de/politik/erst-i…r-94204494.html
    Reichen eigentlich Kubas Raketen bis Mar-el-Lago? <Frage für einen Freund.>

    Ich würde mir keine Pelletheizung einbauen. Da verstopft zu häufig die Förderspirale, die die Pellets in den Brennraum schiebt.

    Da musst du eben das richtige System kaufen. Bei meiner Anlage lagern die Pellets in einer Box und werden über ein Saugsystem zum Zwischenspeicher transportiert - nicht per Schnecke. Erst im Kessel kommt eine Dosierschnecke am Boden des Zwischenbehälters in Einsatz, welche die exakt benötigte Menge an Pellets zur Zellradschleuse weitertransportiert. Diese verhindert einen Rückbrand. Da haben die Österreicher schon viele Jahre Knoffhoff bei solchen Systemen. Dort sind bereits mehr als 200.000 Anlagen (verschiedener Hersteller) in Betrieb - mit starken Zuwachsraten in den vergangenen 5 Jahren (10.000-20.000 Anlagen jährlich). ETA - die "Marke meines Vertrauens" zählt zum Premium-Segment. Da bin ich guter Dinge, dass das funktioniert.

    Auch was die Versorgungssicherheit betrifft, habe ich keine Bedenken. Es gibt einen Hersteller von Pellets vor Ort, hier in Oberschwaben gibt es Holz zum Abwinken und Wälder, um sich darin zu verirren. Das ist der Vorteil der "strukturschwachen Region".

    BOT:
    Wenn die Sonne nicht scheint, wird DEINE Anlage aus dem Stromnetz gefüttert. Meine hat eine eigene "Grundlastversorgung" ;)

    Sowas würde ich heute niemandem mehr empfehlen. Der Aufwand rechnet sich nicht mehr. Lieber Photovoltaikanlage und mit dem Strom bei Bedarf Warmwassererzeugen. Das ist vielseitiger und deckt den Energiebedarf des Hauses besser ab. Wir haben das schon für unterschiedliche Häuser berechnet. Ich keinem Szenario gab es einen Vorteil bei der Solarthermie.

    Im Prinzip hast du Recht. jedoch nur im Prinzip ;)
    Die Kombi mit Wärmepumpe und Photovoltaik, sowie Heizstab im Warmwasserspeicher war als Alternative in der Überlegung. Ohne Zukauf von Strom hätte mich das jedoch nicht über den Winter gebracht.
    Im speziellen Fall und der Kombi mit der Pelletheizung macht das jedoch Sinn. Dadurch kann der Brenner im Idealfall den ganzen Sommer in den Ruhemodus gehen und die Warmwasserversorgung erfolgt per Sonnenenergie. Den 800-Liter-Pufferspeicher brauche ich sowieso, damit die Heizung effektiv arbeitet. Im Winter habe ich durch den Verbrenner im Keller mollige Wärme.
    Im Gegensatz zur Photovoltaik gibt es für diese Kombi eine satte Förderung von knapp 36% der gesamten Investitionskosten. Zudem brauche ich kein zweites Gewerk.

    Der große Vorteil ist eben die Grundlastfähigkeit, eine Mischung aus 20% Fusion und 80% Erneuerbaren wäre eine sinnvolle und langfristig nicht ganz unrealistische Perspektive.

    Meine neue Heizung wird hybrid. Die Grundlast wird durch eine Pelletheizung (somit CO2-neutral) erzeugt, Solarmodule zur Warmwassererzeugung auf dem Dach liefern im Sommer (und auch im Winter bei gutem Sonnenstand) die Hauptlast, ein 800-Liter-Tank im Keller liefert die "Wärmebatterie". Hauptwärmequelle im Winter ist der Kachelofen.
    Soweit der Plan.
    "Schaug'n mer mal", meinte der Bayer Beckenbauer. :top:
    Im Kern brauch' ich nun nur noch a bissele Photovoltaik, damit die paar Watt für Herd, Licht, Betriebsstrom, PC und Lehrerforum ebenso dezentral erzeugt werden.

    Wenn du die Förderungen haben willst, geht es nicht ohne.

    Nein. Wenn dein Heizungsbauer auch als Energieberater qualifiziert ist, benötigst du keinen separaten Berater. Bei mir im Ort hätte ich auch den Zimmermann beauftragen können, der die Qualifizierung durchlaufen hat. Wäre jedoch unnötig "verheiztes Kapital" gewesen.
    Mit der BzA-Nummer vom Heizungsbauer sowie dem unterschriebenen Auftrag hab' ich den Zuschuss beantragt und die Zusage war 3 Stunden danach da.
    BTW: Beim Auftrag muss man darauf achten, dass eine Rücktrittsklausel enthalten ist, falls der Zuschuss abgelehnt wird. Pacta sunt servanda.

    An der Hauptschule hatte ich mich - besonders in Mathe, Physik und Bio immer am Schulbuch orientiert und das mit eigenem/gefundenen Zusatzmaterial unterfüttert. Vorteil der Mathebücher: Die Aufgaben darin setzen kein mathematisches Vorwissen voraus, das noch nicht behandelt wurde. Dazu ist jedoch Voraussetzung, dass man im Buch die Kapitelreihenfolge im Unterricht nicht abändert.

    Vorteil: Schüler und Eltern können nachvollziehen wie viel vom Stoffplan des Schuljahres bereits "abgevespert" oder noch zu leisten ist. Das schafft Sicherheit. Zudem hilft es den "g'schlamperten Schüler*innen" bei der Wiederholung vor der KA.

    Nachteil der Arbeit nach Schulbuch: Man zwingt die Schüler*innen zu einer Gleichschrittigkeit - wobei das durch Zusatzmaterial abgefedert werden kann.

    Zurück zum Krieg in Nahost:
    Es gibt wohl einen verlässlichen Indikator dafür, wann im Pentagon neue Militäraktionen kurz bevorstehen: Den Pizza-Index.

    Klingt crude - aber einleuchtend: Sobald im Pentagon Überstunden geschoben werden - weil Vorbereitungen für neue Militärschläge geplant werden - steigt die Zahl der Überstunden - somit der Nahrungsbedarf im Pentagon.

    Auf einer Website wird die Anzahl der Pizzabestellungen aus dem Umfeld des Pentagons daher als "Warnsignal" ausgewertet und hier veröffentlicht:
    https://www.pizzint.watch/

    Leider brauchst Du den für die Beantragung der Förderung doch.

    Such' dir einfach einen Heizungsbauer, der die Qualifizierung besitzt. Ich lasse bei mir eine neue Heizung einbauen - die Berechnung und BzA-Nummer waren im Preis enthalten, der hydraulische Abgleich für ein Viertel der Kosten eines anderen Anbieters. Er hat mir ein Angebot für eine Wärmepumpe und für eine Pellet-Anlage erstellt. Ich räume derzeit einen Kellerraum für den "Bunker". Danach können mich Öl- und Gaspreise kreuzweis.
    Im langfristigen Mittel waren Pellets in den letzten 10 Jahren etwa 25 bis 30 % günstiger als Heizöl. Da ich im ländlichen Gebiet wohne, habe ich sogar einen Hersteller vor Ort, was die Transportkosten verringert.

    Erst ab 3300€ (in 2026) werden diese Einkünfte überhaupt versteuert.

    Allerdings nur, falls es sich um eine Tätigkeit handelt, die unter die Regeln der "Übungsleiterpauschale" fällt. Voraussetzung dafür ist eine Tätigkeit für eine gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Organisation oder für eine öffentlich-rechtliche Institution. Die Möglichkeit der Inanspruchnahme dieses Steuerprivilegs ist beschränkt auf Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer, vergleichbare Tätigkeiten, künstlerische Tätigkeiten oder Pflege alter/kranker Menschen.

    Immerhin sind die Fördermittel des Bundes eine aktive Wirtschaftsförderung für die Unternehmen, die die Dinger einbauen...

    Reiche will wohl den Solaranlagen weitere Förderung entziehen. Bislang haben die Energieversorger die Anschlusskosten ans Netz getragen. Diese sollen nun den Haushalten, die eine Anlage installieren, in Rechnung gestellt werden. (Spiegel 10/26, S. 79)
    Da sieht man, dass Reiche noch immer für E.ON arbeitet.

    Ich denke, wenn ihr den Bereich der Heiligen- und Marienverehrung, sowie der Sakramente ausklammert, könnt ihr getrost die Inhalte des bisherigen LP zugrunde legen.

    Hab' mal die KI (Gemini) befragt:

    Musst du gleich in einen pöbelnden Ton verfallen? Es gibt eben BL, in denen es das nicht gibt, was ich als wünschenswert beschrieb.

    Das war nicht pöbelnd, sondern eine Mitleidsäußerung. Zudem bezweifle ich, dass es in eurem BL keine derartigen Zeugnisprogramme gibt. Erkundige dich bei jemand aus einer GS. Als BBS-ler bist du da vermutlich nicht hinreichend informiert.

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