Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Wenn die Diskussion bezüglich Teilen des Ministerpräsidentenamts so weitergeht, wollen Linke und FDP ihre Prozentpunkte vielleicht auch noch addieren. 🙈

    Vermutlich verlangt Jens Spahn von der CDU nun vom Olympischen Komitee, dass in Zukunft beim Abfahrtslauf der Winterspiele und beim Hürdenlauf der Sommerspiele der zweite Platz ebenfalls mit einer Goldmedaille gewürdigt wird. Der Abstand läge schließlich nur bei wenigen Hundertstel Sekunden. Andernfalls würden die olympischen Spiele in Zukunft boykottiert.

    Diese Neuregelung solle jedoch nur gelten, falls der deutsche Teilnehmer etwas hinter dem Schnellsten liege. Andernfalls sei dieses Procedere selbstverständlich vollkommen inakzeptabel.
    <wegduck> :pirat:

    Schüler mit Förderbedarf haben ein Anrecht darauf, dass ihrem Förderbedarf und der Integration Genüge getan wird. Dies funktioniert jedoch weder durch eine "Inklusion" an einer Regelschule, die keine räumlichen und personellen Voraussetzungen für individuelle Förderung besitzt, noch an reinen Förderschulen, die Kinder separieren.

    Im Idealfall entstehen Schulzentren, an denen die Schüler individuell und planvoll die Räumlichkeiten und (Förder-) Lehrkräfte wechseln können - auch mehrmals am Tag. Große Schulzentren stellen jedoch auch eine Überforderung mancher Schüler dar - besonders, wenn die Schüler eine Förderung im ESENT- oder G-Bereich benötigen. Hier sind die Schularchitekten gefragt, die dafür Lösungen (mit kurzen, barrierefreien Wegen) planen und Schulträger, die derartige Schulen der Zukunft finanzieren und deren optimale Ausstattung räumlicher und personeller Art finanzieren und sicherstellen.

    An meiner "Idealschule" gäbe es neben den Fachkollegen auch Psychologen, Sozialpädagogen, Schulärzte, Handwerker für vorfachlichen Unterricht, (mehrsprachige) Schulbegleiter, Gärtner, Tierpfleger sowie neben größeren und kleineren Unterrichtsräumen auch Werkstätten, Gewächshäuser, Schulgärten, Spielgeräte, funktionierendes WLAN mit Rechtemanagement und Jugendschutzfilter, (tierische) Esel, Ponys, Sport- und Rehaeinrichtungen, Hausaufgabenbetreuung, eine Mensa, Sanitätsdienst und vielleicht sogar eine eigene Betriebsfeuerwehr mit Jugendabteilung.

    Ein Campus für alle. illusion?

    Dass man das nicht kann, ist praktisch die Definition von Grundlast.

    Die Definition hat sich verändert.

    KI:

    Zitat

    Die Veränderung des Begriffs (Energiewende)

    Früher galt die Grundlastfähigkeit als das Fundament der Versorgungssicherheit. Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien (Wind und Sonne) ändert sich das System jedoch grundlegend:

    • Das Problem der Inflexibilität: Da Wind und Sonne Vorrang im Netz haben, müssen andere Kraftwerke „Platz machen“, wenn viel Wind weht oder die Sonne scheint. Klassische Grundlastkraftwerke (wie Braunkohle) sind dafür oft zu unflexibel.
    • Vom Dauerläufer zum Backup: Gefragt sind heute zunehmend flexible Kraftwerke (wie Gaskraftwerke), die schnell einspringen können, wenn die erneuerbaren Energien nicht liefern („Dunkelflaute“).
    • Systemrelevanz: Viele Experten argumentieren, dass in einem modernen Netz nicht mehr die "Grundlastfähigkeit" einzelner Kraftwerke entscheidend ist, sondern die Versorgungssicherheit des Gesamtsystems durch Speicher, Netzausbau und flexible Erzeuger.

    Ich kenne Leute, die entfernt in der Branche arbeiten und die tatsächlich der Meinung sind, dass es mit den Fusionsreaktoren dieses mal anders ist als die letzten 50 Jahre und wirklich eine realistische Chance auf einen erfolgreichen Bau eines Energie funktionsfähigen Reaktors in den nächsten 15 Jahren gibt.

    Allerdings wird die elektrische Energie daraus keinesfalls günstiger sein, als aus Wind oder Solar. Der große Vorteil ist eben die Grundlastfähigkeit, eine Mischung aus 20% Fusion und 80% Erneuerbaren wäre eine sinnvolle und langfristig nicht ganz unrealistische Perspektive. Und tatsächlich wäre Deutschland in den technologischen Bereichen, die man für Fusionsreaktoren benötigt, aktuell noch sehr stark positioniert.

    Physiker Harald Lesch ist anderer Ansicht - sowohl, was die Verwirklichung als auch, was die Kosten betrifft:
    https://www.fr.de/wirtschaft/mag…r-94206080.html

    Zitat

    "Nun plant die bayerische Landesregierung in Zusammenarbeit mit Unternehmen, den ersten funktionsfähigen Fusionsreaktor bis Mitte der 2030er Jahre zu bauen. Was wissen die, was wir nicht wissen?"

    Das möchte ich auch mal wissen, was die wissen, was wir nicht wissen. Alleine das Genehmigungsverfahren für die Anlagen wird einige Jahre dauern. Und wir haben ja noch nicht einmal einen Reaktortyp, sondern bislang nur einen Forschungsreaktortyp. Der ist in Cadarache seit vielen Jahren im Bau und wird immer teurer und teurer. Mit zwei Milliarden wird man keinen Kernfusionsreaktor bauen. Beim ITER in Frankreich spricht man eher von 20 Milliarden Euro. Ich weiß nicht, wie sich die Kosten auf ein Zehntel reduzieren sollen – das muss irgendeine Magie sein. Aber das ist etwas vollkommen anderes als die tatsächliche Physik."

    Zitat

    Harald Lesch pocht auf Erneuerbare: „Ganz deutlich, wo die Reise hingeht“

    Welche Alternativen meinen Sie?

    Wenn man sich die Zahlen bei der Energierevolution anschaut, die gerade über Windräder und Fotovoltaik überall auf der Welt stattfindet, dann sieht man, dass hier durch Massenproduktion viel günstiger Energie erzeugt werden kann. Wenn Sie an Fotovoltaik denken, da haben Sie die Module, einen Wechselrichter, ein paar Kabel, und dann müssen Sie das irgendwie ans Netz bringen. Der Preisabsturz bei PV, Windkraft und zuletzt auch bei den Batterien zeigt ganz deutlich, wo die Reise hingeht. Nämlich hin zu den erneuerbaren Energien. Große Maschinen, wie etwa Fusionskraftwerke, passen nicht mehr in den globalen Energiemix.

    Zur Grundlastfähigkeit:
    Lesch spricht Fusionsreaktoren diese Fähigkeit rigoros ab - da man diese nicht an- und abschalten oder "herunterfahren" kann - und sie am nächsten Tag bei Bedarf wieder Energie liefern.

    Es ist wie vor 100 Millionen Jahren: Die großen Kolosse hatten keine Chance, jedoch die kleinen, wendigen, dezentralen Akteure.

    So sehen heute Kriegsverbrechen aus - Theheran befindet sich nach der Bombardierung riesiger Öllager, die nun brennen, unter einer schwarzen, giftigen Glocke. Das Giftgemisch unterscheidet nicht zwischen Babys, Frauen, Revolutionsgarden oder und Mullahs.
    https://time.com/7383099/iran-news-oil-strikes-tehran/

    Der Rote Halbmond (analog DRK) erklärte "...das Phänomen könne „chemische Verbrennungen der Haut und schwere Schäden an der Lunge“ verursachen. Bewohner berichteten, die Stadt rieche nach Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid und aromatischen Kohlenwasserstoffen, darunter Benzol, Naphthalin und Xylol – alles krebserregende Verbindungen, die bei längerer Exposition ernsthafte Gesundheitsgefahren mit sich bringen."

    Jim Dale, Chefmeterologe von British Weather Services: Der schwarze Regen werde für das gesamte Land eine Lebensmittelkrise und eine medizinische Katastrophe nach sich ziehen.

    Schwefeldioxid und Stickoxide werden in der Atmosphäre zu Schwefel- und Salpetersäure. Saurer Regen mit pH unter 5 tötet Fischbestände. Bei pH 4 gilt ein Gewässer als vollständig tot. Das kontaminierte Wasser verseucht Böden, vernichtet Ernten, setzt toxisches Aluminium frei.

    Mehr Infos:
    https://www.merkur.de/politik/feuers…r-94207557.html
    https://www.spiegel.de/ausland/iran-i…87-d2c8a1b4bfe0
    https://www.bild.de/politik/auslan…61cd9d527cd8325

    Bevor DU auf den darin zitierten Link des WWF verweist - der sich hauptsächlich mit Großkraftwerken befasst, zitiere ich selbst den Schlusssatz daraus:

    Zitat

    Ein Einfamilienhaus zum Beispiel benötigt für Heizung und Warmwasser jedes Jahr durchschnittlich rund 30.000 Kilowattstunden Energie. Eine alte Ölheizung verbraucht hierfür rund 3.000 Liter Heizöl, eine Pelletheizung verbrennt rund sechs Tonnen Holzpellets. Werden diese regional hergestellt, hierfür zum Beispiel Sägespäne und andere Reste aus der Holzverarbeitung verarbeitet, kann das die Umweltbilanz verbessern. Das gilt ebenso für Altholz oder Holz von Bäumen und Sträuchern, die an Straßen und in Parks zurückgeschnitten wurden. Denn wenn Sägespäne oder geschreddertes Holz verrotten, wird ebenfalls teilweise CO2 freigesetzt.

    Schon richtig, aber die Wärme zum Heizen verwenden macht durchaus Sinn. Müllheizkraftwerke haben typischerweise auch noch zusätzliche Heizkessel um eben den vertraglichen Verpflichtungen nach zu kommen. Sprich, wenn kein Müll da ist, dann wird eben mit Gas und/oder Wärmepumpen die Nahwärme zur Verfügung gestellt. Oder um Lastspitzen auszugleichen.

    Dass hier zusätzlich Öl und Plastik gekauft werden muss, ändert ja nicht die Notwendigkeit den Müll zu verbrennen. Die Abwärme sollte nicht ungenutzt bleiben.

    Dann müsste man jedoch in jeder gemeinde eine Müllverbrennungsanlage installieren. Versuch' das mal den Bürgern zu vermitteln.
    Unser Hausmüll wird in die Verbrennungsanlage nach Ulm transportiert. Das liegt knapp 90 km entfernt. Ob wir da jemals an das Fernwärmenetz angeschlossen werden? :autsch:

    Yummi Danke für den Link auf

    ndr.de/ratgeber.../kaminofen-richtig-nutzen-und-schadstoffe-reduzieren,heizen198 (https://www.ndr.de/ratgeber/verbr…,heizen198.html)
    Der Titel zeigt schon, dass du mit deinem Ausschnitt den Inhalt des Artikels ins Gegenteil verkehrst und es nicht um moderne Holzheizungen geht.

    Zur Feinstaubbelastung hatte ich bereits den elektrostatischen Feinstaubfilter erwähnt, der bei mir in Einsatz kommt. Auch Methan und Lachgas entstehen nur, wenn man "falsch" heizt und feuchtes Holz verbrennt.
    BTW: Der Feinstaubfilter im Kamin kostet mich knapp 1500 €umel. Die Förderung dafür liegt knapp drüber. Als Schwabe und umweltbewusster Mensch nimmt man das Angebot dann doch sehr gerne an.

    Zu den Transportwegen: Mein Hersteller der Pellets produziert knapp 2 Kilometer Luftlinie entfernt. Das Holz für meinen Kaminofen hole ich selbst aus den umliegenden Wäldern. Holz gibt zwei Mal warm: Im Sommer betreibe ich mein eigenes Fitnesscenter beim Sägen und Spalten, im Winter wird's warm, wenn's nach 2 Jahren Trocknung im Kachelofen knistert und mollig warm gibt. Durch meine Eigenleistung liegt der Preis pro KW bei ca. 25% von Gas - und die Gemeinde hat Einnahmen aus dem Stadtwald, die auch der Schule zugute kommen. Da brauch' ich kein Lachgas um zu lächeln.

    Na dann messe mal in einem Neubaugebiet du Luftqualität :daumenrunter: wenn alle ihre Öfen anzünden. Und wenn die Luft steht dann hat man eine wunderbare Glocke „guter“ Luft

    [Beleidigung entfernt, kl. gr. frosch, Moderator]
    Ich schreibe schon die ganze Zeit über moderne Pelletheizungen. In einem Neubaugebiet, das derzeit entsteht, kannst du die Luftqualität durchaus messen. Die Vorschriften für Holzöfen wurden bereits 2010 verschärft. Die meisten Öfen mussten bis Ende 2024 durch modernere Öfen ersetzt werden. Viele wurden mit Filteranlagen gegen Feinstaub ausgestattet.

    In unserer Gegend gibt es eine ganze Menge Biogasanlagen, mit denen aus Mais (einem Nahrungsmittel) Gas erzeugt wird, das dann einen Generator zur Stromerzeugung antreibt und über einige Kilometer Entfernung (mit entsprechenden Umwandlungs- und Leitungsverlusten) per Wärmepumpe ein Wohnhaus geradeso erwärmen kann.

    Die Glocke "guter" stinkender Luft, die beim Gärprozess und bei der Zwischenlagerung sowie bei der Entsorgung der Reststoffe entsteht, willst du in deiner Nachbarschaft nicht haben.

    Zurück zum Kriegsthema:
    Ich kann - und darf - mich aus dem Wald selbst mit Brennholz versorgen. Alle anderen Systeme sind leitungsabhängig. Den Strom für die Pelletheizung liefert ein Balkonkraftwerk problemlos. Pellets kann ich vor Ort einkaufen. Eine dezentrale Wärmeversorgung hat nicht nur in Krisenzeiten Vorteile.

    Allerdings geht sie beeindruckend ignorant am Kern des Problems vorbei (Spoiler: Verhältnis der Zeiträume zwischen Bindung und Freisetzung Verhältnis der zur Bindung und Freisetzung benötigten Zeiträume). Von der Rußproblematik ganz zu schweigen.

    Und jetzt schnell wieder Deckel drauf bevor ich seitenlang lesen darf warum das bei dir aber ganz anders ist.

    Es ist ganz anders :aufgepasst:
    Moderne Anlagen besitzen elektrostatische Feinpartikelabscheider. Dadurch ergibt sich keine Rußproblematik.
    Zu deinem Hinke-Vergleich mit Öl und Gas: Bleib bei den Tatsachen. Hier bestehen einige Millionen Jahre Differenz. Und genau daraus entsteht der Mehrausstoß an CO2, der die Erderwärmung verursacht.
    Holzheizungen - und besonders Pelletheizungen - sind CO2-neutral. Es wird Abfallholz aus Sägewerken, der Verkehrssicherung der Straßenveraltung und der Holzindustrie zu Pellets gepresst. Durch diese Resteverwertung landet das Holz nicht im Müll oder in der Verbrennungsanlage - wo dieselbe Menge CO2 freigesetzt würde.

    Der Wahlkampf in Baden-Württemberg wird "religiös":
    Ein CDU-Mitglied postet islamophobe Vorwürfe gegen den grünen Kandidaten Özdemir:
    https://www.spiegel.de/politik/deutsc…66-73a25c8b5f88


    BTW:
    Cem Özdemir (säkularer Muslim) hat gemeinsam mit seiner Frau (Katholikin) eine Form der interreligiösen Erziehung für seine beiden Kinder gefunden. hatte in seiner Jugend den evangelichen Religionsunterricht besucht und nach der Schule an einer evangelischen Fachhochschule Sozialpädagogik studiert.
    https://www.evangelisch.de/inhalte/151655…ohammed-freunde

    Das war das erste Posting hier, Kriegsangst! Irgenwie beruhigend (?), dass ihr euch hauptsächlich über eure Heizungen Gedanken macht. :angst:

    Über den Krieg in der Ukraine und im Iran wurde bereits über 163 Seiten diskutiert. Nun sind durch die Sperrung der Straße von Hormuz die Folgen dieser Kriege bei uns und - besonders - bei unseren weniger wohlhabenden Eltern und Schülern massiv zu spüren. Zu überlegen, wie man sich aus dieser Falle der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und fossiler Antriebsenergie befreien kann, halte ich für sinnvoller, als ständig die Angst und den Abscheu vor dieser Gewaltspirale zu thematisieren.
    BTW: Trump hat bereits das nächste Ziel im Visier:
    https://www.fr.de/politik/erst-i…r-94204494.html
    Reichen eigentlich Kubas Raketen bis Mar-el-Lago? <Frage für einen Freund.>

    Ich würde mir keine Pelletheizung einbauen. Da verstopft zu häufig die Förderspirale, die die Pellets in den Brennraum schiebt.

    Da musst du eben das richtige System kaufen. Bei meiner Anlage lagern die Pellets in einer Box und werden über ein Saugsystem zum Zwischenspeicher transportiert - nicht per Schnecke. Erst im Kessel kommt eine Dosierschnecke am Boden des Zwischenbehälters in Einsatz, welche die exakt benötigte Menge an Pellets zur Zellradschleuse weitertransportiert. Diese verhindert einen Rückbrand. Da haben die Österreicher schon viele Jahre Knoffhoff bei solchen Systemen. Dort sind bereits mehr als 200.000 Anlagen (verschiedener Hersteller) in Betrieb - mit starken Zuwachsraten in den vergangenen 5 Jahren (10.000-20.000 Anlagen jährlich). ETA - die "Marke meines Vertrauens" zählt zum Premium-Segment. Da bin ich guter Dinge, dass das funktioniert.

    Auch was die Versorgungssicherheit betrifft, habe ich keine Bedenken. Es gibt einen Hersteller von Pellets vor Ort, hier in Oberschwaben gibt es Holz zum Abwinken und Wälder, um sich darin zu verirren. Das ist der Vorteil der "strukturschwachen Region".

    BOT:
    Wenn die Sonne nicht scheint, wird DEINE Anlage aus dem Stromnetz gefüttert. Meine hat eine eigene "Grundlastversorgung" ;)

    Sowas würde ich heute niemandem mehr empfehlen. Der Aufwand rechnet sich nicht mehr. Lieber Photovoltaikanlage und mit dem Strom bei Bedarf Warmwassererzeugen. Das ist vielseitiger und deckt den Energiebedarf des Hauses besser ab. Wir haben das schon für unterschiedliche Häuser berechnet. Ich keinem Szenario gab es einen Vorteil bei der Solarthermie.

    Im Prinzip hast du Recht. jedoch nur im Prinzip ;)
    Die Kombi mit Wärmepumpe und Photovoltaik, sowie Heizstab im Warmwasserspeicher war als Alternative in der Überlegung. Ohne Zukauf von Strom hätte mich das jedoch nicht über den Winter gebracht.
    Im speziellen Fall und der Kombi mit der Pelletheizung macht das jedoch Sinn. Dadurch kann der Brenner im Idealfall den ganzen Sommer in den Ruhemodus gehen und die Warmwasserversorgung erfolgt per Sonnenenergie. Den 800-Liter-Pufferspeicher brauche ich sowieso, damit die Heizung effektiv arbeitet. Im Winter habe ich durch den Verbrenner im Keller mollige Wärme.
    Im Gegensatz zur Photovoltaik gibt es für diese Kombi eine satte Förderung von knapp 36% der gesamten Investitionskosten. Zudem brauche ich kein zweites Gewerk.

    Der große Vorteil ist eben die Grundlastfähigkeit, eine Mischung aus 20% Fusion und 80% Erneuerbaren wäre eine sinnvolle und langfristig nicht ganz unrealistische Perspektive.

    Meine neue Heizung wird hybrid. Die Grundlast wird durch eine Pelletheizung (somit CO2-neutral) erzeugt, Solarmodule zur Warmwassererzeugung auf dem Dach liefern im Sommer (und auch im Winter bei gutem Sonnenstand) die Hauptlast, ein 800-Liter-Tank im Keller liefert die "Wärmebatterie". Hauptwärmequelle im Winter ist der Kachelofen.
    Soweit der Plan.
    "Schaug'n mer mal", meinte der Bayer Beckenbauer. :top:
    Im Kern brauch' ich nun nur noch a bissele Photovoltaik, damit die paar Watt für Herd, Licht, Betriebsstrom, PC und Lehrerforum ebenso dezentral erzeugt werden.

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