Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Und wofür braucht man das? Also jetzt mal ehrlich. Ich würde auch ohne Drucker auskommen.

    Nun - das kommt wohl auch auf die Schulart und Entfernung zum Schulort an. Die Kosten für den Ausdruck der Arbeitsblätter Zuhause für die ersten UE am Tag habe ich gerne in Kauf genommen, damit ich mich nach der Ankunft in der Schule nicht in die "Warteschlange" am Kopierer einreihen musste, sondern in Ruhe den zweiten Kaffee schlürfen und ein kleines Schwätzchen mit den KuK halten konnte. So ein ruhiger Start in den Tag erleichtert manches, was danach kommt.

    Vielen Dank für eure Beiträge! An der Stelle wäre es interessant zu hören, wie ihr den Berufsalltag im Vergleich zum Ref erlebt.

    Die ersten Jahre waren stressig wegen der pädagogischen Herausforderungen, die durch die Tätigkeit an der "Schule für Erziehungshilfe" (heute SBBZ ESENT) bestanden. Das kollegiale Umfeld hat mir damals sehr gut getan. Nach dem Wechsel an eine staatliche GHWRS hat es 3-4 Jahre gedauert, bis ich dort als Neuzugang ein "Standing" bei Schülern, Eltern und KuK hatte. Stressig war dann noch der "Prüfungsdurchlauf" für die Verbeamtung auf Lebenszeit. Sobald diese Zeit vorbei war, war die Arbeit und Situation (auch durch die wachsende Erfahrung) mit dem Ref nicht mehr vergleichbar.

    Wobei sich Amerika diese Militärmacht und die hohen Rüstungsausgaben nur durch Staatsverschuldung leisten kann, die wiederum nur funktioniert, weil der Dollar die Leitwährung im Ölgeschäft ist. Dies ist auch der Grund dafür, weshalb sich die USA krampfhaft an fossile Treib- und Brennstoffe klammern.

    zitiere mich selbst und ergänze:

    Zitat

    Unter Donald Trump hat die amerikanische Staatsverschuldung erstmals die Marke von 40 Billionen Dollar überschritten. Dazu tragen auch die Milliardenkosten für den Iran-Krieg erheblich bei.

    Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/au…ge-absturz.html

    Die Schuldenquote (in % des BIP) der USA liegt bei 120% bis 123%

    Zum Vergleich die BRD:
    Die Schuldenquote Deutschlands (gemessen an den Bruttoschulden in Prozent des Bruttoinlandsprodukts, kurz BIP) lag zuletzt bei rund 63,5 % - also halb so hoch. (Dennoch 3,5% über dem 60%-Ziel der EU)
    Der gesamte öffentliche Schuldenstand (Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) betrug Ende 2025 etwa 2,84 Billionen Euro.

    Jeder Mensch braucht einen Drucker. Kauf dir irgendwas mit Tinte aus der Flasche und gut ist.

    Auch im Privatleben braucht man - spätestens als Opa - einen (Laser-) Drucker. Ausgedruckte Ausmalvorlagen verschaffen Verschnaufpausen ;)
    Laserdrucker gibt es wohlfeil im Refurbished-Bereich.
    Vorteile:
    - Kein Tintenkopf trocknet ein
    - 4000-5000 Ausdrucke pro Kartusche
    - Wer keinen Drucker besitzt, muss seine Behördenbriefe von Hand schreiben. Mit Drucker greift man auf Druckvorlagen zu. Es kann nicht alles per e-Mail erledigt werden.

    Ich abonniere alles mögliche und lese quer. In diesem Fall kursieren authentische Zahlen seit locker 2 Wochen, bis die Behörden auch mal scheibchenweise nachkleckern - empfindest du das als überzeugende Informationspolitik?

    Und du glaubst, dass "deine" Zahlen authentisch und deine Quellen verlässlich seien? Der Glaube versetzt Berge Fakten.

    Kanntest Du das noch nicht?

    Doch. My Generation ;)
    Doch die meisten Foristen "flogen damals noch mit den Mücken", waren noch nicht gezeugt und wissen vermutlich nicht, dass uns das Thema seit mehr als 50 Jahren begleitet.
    Bereits 1972 hatte der Club of Rome über die "Grenzen des Wachstums" berichtet. 1973 wurde das Thema nicht nur in den Schulen während der Ölpreiskrise aktuell. Erschreckend ist, dass sich die Abläufe wiederholen - und die Ursachen bleiben.

    Was uns bevorsteht, wurde bereits 1978 von Hoimar von Ditfurth prognostiziert.

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    ...die Schönfärberei von Behördenseite stärkt auch nicht unbedingt das Vertrauen in offizielle Kanäle, wenn irgendwelche rechte Portale letztlich besser und seriöser informieren. ...

    Na gut. Damit wissen wir, woher du deine "Informationen" beziehst. :autsch:

    Und minderjährig sind die nun offensichtlich auch nicht alle. Man darf gespannt sein, ob es die Mehrheit am Ende nicht doch aufs Festland schafft.

    Somit scheint meine Zahl ja doch korrekt zu sein. :pfeifen:

    BTW: Das Festland liegt jenseits der Straße von Gibraltar. Die Überfahrt ist trotz der kurzen Strecke extrem gefährlich. Durch starke Strömungen, unberechenbares Wetter und die Nutzung völlig ungeeigneter, überfüllter Boote sind in der Vergangenheit viele Menschen in der Straße von Gibraltar verunglückt und ertrunken.

    Realistisch landet man vielleicht bei irgendwas dazwischen, denn auch die Taliban wissen, dass sie auf Entwicklungshilfszahlungen angewiesen sind.

    Realistisch geht dein Vorschlag "in die Hose" - wie schon viele versuche zuvor gezeigt haben. Eine Unterstützung der Taliban verfestigt die Machtstrukturen und das Elend der Bevölkerung - und steigert somit die Fluchtursachen. Es kann nur nur kleinteilige NGO-Projekte funktionieren - unter Einbeziehung der örtlichen Bevölkerung.

    Ich würde mit Afghanistan nun auch nicht unbedingt enge Zusammenarbeit über das absolute Minimum hinaus anstreben, aber sie sind nunmal die regierende Macht im Land und wo gemeinsame Interessen berührt werden, sollte man sich über Lösungen unterhalten. Hier konkret, Entwicklungshilfezahlungen nur gegen Rücknahme afghanischer Straftäter (und nicht mal medienwirksam 20, sondern grundsätzlich alle).

    Falscher Ansatz. Entwicklungshilfezahlungen per Gießkanne an die herrschende Staatsmacht sind verschwendet. Entwicklungshilfe muss in kleinen Projekten vor Ort die Lebensbedingungen und Zukunftsperspektiven der Menschen spürbar verbessern - dann reisen die Menschen aus freier Entscheidung wieder "nach Hause".
    Wie bereits erwähnt, haben die Amis das damals verbockt. Sie hätten die Möglichkeit gehabt. Das Ziel war jedoch nur, den Einflussbereich Russlands zu verkleinern. Die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort waren unwichtig. In diesem Zusammenhang empfehle ich immer gerne den Spielfilm "Der Krieg des Charlie Wilson" mit Tom Hanks, der auf wahren Ereignissen beruht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Krieg_des_Charlie_Wilson

    https://de.wikipedia.org/wiki/Charlie_W…olitiker,_1933)

    “These things happened. They were glorious and they changed the world… and then we fucked up the end game.”
    Kongressabeordneter Charlie Wilson

    Vielleicht würde ein Einsatz der Bundeswehr zusammen mit den Amis ja helfen.

    Mit Verlaub, das ist Bullshit. Das haben sowohl die Russen, als auch die Amis und die Bundeswehr bereits erfolglos versucht und sich blutige Nasen geholt. Wobei der Einsatz der Amis an einem Punkt gescheitert war:
    Sie hatten kein Konzept, was geschehen sollte, nachdem man die Russen aus Afghanistan vertrieben hatte. Militärisch mag Amerika ein Riese sein - in der Entwicklungspolitik ist es ein Zwerg und Versager.

    Wobei sich Amerika diese Militärmacht und die hohen Rüstungsausgaben nur durch Staatsverschuldung leisten kann, die wiederum nur funktioniert, weil der Dollar die Leitwährung im Ölgeschäft ist. Dies ist auch der Grund dafür, weshalb sich die USA krampfhaft an fossile Treib- und Brennstoffe klammern.

    Ich würde sagen, dass die Mindestvoraussetzung für Veränderungen von innen das Recht auf freie Meinungsäußerung ist. Wenn ich jedoch in den Knast komme, wenn ich für die Legalisierung von etwas offen werbe, ist es schwer, besagte Veränderung zu inititieren. Ich sehe da nur die Möglichkeit von außen.

    Laut der UN befürworten 92% aller Afghanen (m/w/d) einer zuvor durchgeführten Stichprobenumfrage aus dem Jahr 2025, dass auch Mädchen die Sekundarstufe besuchen dürfen, was derzeit bekanntlich nicht der Fall ist.

    Genau dies ist der Ansatz, den ich - und Mitstreiter - seit Jahren vertrete. Es gibt positive Vorbildprojekte. So die bereits erwähnte Hilfe für Bisoro, die genau auf diese Weise in Kooperation mit NGO's vor Ort die Bildung und Alphabetisierung vorantreiben, ebenso die seit mehr als 20 Jahren erfolgreich tätige "Kinderhilfe Afghanistan" der Familie Erös, die in Afghanistan (mit Duldung der Taliban) mehrere Mädchenschulen gegründet hat, mit Personal vor Ort betreibt und finanziert.
    Infos dazu auf
    https://www.kinderhilfe-afghanistan.de/
    sowie
    https://www.autenrieths.de/kinderhilfe_afghanistan.html

    Seit Herbst 2001 wurden unter dem Dach dieser Familien-Initiative 29 Schulen in Afghanistan aufgebaut und komplett ausgestattet, darunter die größte Mädchenschule des Landes. Mit Hilfe afghanischer Mitarbeiter werden in den Ostprovinzen von Afghanistan und in grenznahen Flüchtlingslagern Friedensschulen, Mutter-Kind-Kliniken, Gesundheitsstationen, Waisenhäuser, Solarwerkstätten und weitere Projekte errichtet, betrieben und unterstützt. Diese Projekte bieten allesamt realistische Perspektiven für eine friedliche Zukunft des Landes am Hindukush. Da kommt jeder €uro, der in Deutschland gespendet wird, vor Ort an.

    Es geht schon was. Nicht jammern. Machen!

    Auf der Websoite von incompetech lassen sich auch Labyrinthe erzeugen: Rechtwinklig, Dreiecksstruktur, aus Hexagonen oder in Kreisform mit beliebiger Hintergrundfarbe und einstellbarem Papierformat, mit Schatten oder ohne .. mit wählbarer Komplexität
    https://incompetech.com/gallimaufry/incompetech-maze.html

    BTW:
    "This file and the images it produces are released under CC0 1.0 (public domain).
    Built in the spirit of the Incompetech graph paper generators by Kevin MacLeod."

    Ich würde es begrüßen, wenn wir einfach die Grenzen zumachen könnten. Ich halte das nur schlicht in keinster Weise umsetzbar. Aber vielleicht hast Du eine tolle Lösung.

    Die einzig praktikable Lösung hatte schon auf deutschem Boden existiert. Mit Militärpatrouillen, Schießbefehl, Starkstromzaun und Minen. Das wäre - neben der menschlichen Bankrotterklärung - jedoch auch das Ende der EU-Mitgliedschaft.
    Billig wäre das nicht. Die Gesamtlänge der deutschen Staatsgrenze beträgt 3.876 Kilometer. Zusätzlich besitzt Deutschland eine Küstenlinie an Nord- und Ostsee von rund 2.389 Kilometern.
    Man könnte sich auch auf die ehemalige innerdeutsche Grenze (auch als Zonengrenze bezeichnet) zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR beschränken. Diese war "nur" 1.378 Kilometer lang. Der Vorteil bestünde darin, dass die AfD ihren eigenen Staat hätte und ihre SED-Phantasien ausleben könnte. Auch kämen dann keine Migranten mehr nach Sachsen und Sachsen-Anhalt (die im Bundesschnitt sowie so bereits die niedrigsten Prozentzahlen haben.

    Wer dann noch ein Problem mit Migranten hat, dem könnte man zurufen: "Geh' doch nach drüben!"

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