Schnelltests an Schulen sind ausgesprochen ineffizient. In der Allgemeinbevölkerung mögen sie einen gewissen Wert haben, weil hochinfektiöse Menschen in gewissem Umfang erkannt werden. Im Schulsetting, wie es aktuell meist geplant ist (Vollpräsenz, Unterricht ohne Maske, zudem Deltavariante, sparsame und schleppende Quarantäne) kann man es im Grunde auch lassen.
"Die Kombination aus einem schlecht funktionierenden Schnelltest, einer mangelhaften Abnahme des Abstrichs und womöglich schlechtem Meldeverhalten führe zu einer zu geringen Positivrate, findet Prof. Keppler: "All das zusammen lässt einen schon hinterfragen, warum die Positivrate nur bei 0,05 Prozent liegt, wohlgemerkt in einer Hochinzidenzphase." Die Positivrate der PCR-Testungen lag im Mai mit durchschnittlich rund zehn Prozent zweihundert Mal höher als bei den Antigentests."