Beiträge von Schiri

    Diese Anzahl Stunden muss mindestens geleistet werden, um eine Vergütung für alle geleisteten Stunden (ggfs. nach Anrechnung in derselben Woche angefallener Minusstunden?) freizuschalten. Andernfalls erfolgt die Bezahlung gemäß Artikel 7 Absatz 1 der Landesverfassung per Gotteslohn.

    Mit "nicht nachvollziehbar" meinte ich nicht, dass ich es nicht verstehe, sondern das das Vorgehen m.E. inkorrekt ist. DFU hat das in Beitrag #37 aber besser formuliert.

    Also die Spalte "Vergütung ab" ist für mich nicht nachvollziehbar. Es ist für mich selbstverständlich, dass wenn die konsequente Aufrundung (z.B. bei 9h Teilzeit von 1,1 auf 2) immer zum Nachteil der Lehrkräfte ist, dann keine weitere Benachteiligung erfolgen darf.

    Meine SL hat das auch so kommuniziert. Da bin ich mal gespannt, wie es sich zukünftig in der Praxis verhalten wird.

    Bei jeder mündlichen Prüfung ist ein Protokoll anzufertigen, aus dem sich anschließend die Note ergibt und bei dem auch dem Protokollanten vorher klar ist, dass dies Protokoll auch eingesehen werden kann. Mit der entsprechenden Sorgfalt hat er das Protokoll zu führen.

    Ich entnehme deinem Profil, dass du keine Sprache unterrichtest. Ich bin "eigentlich" bei dir, aber das lässt sich in der Realität nicht mit diesen ohnehin ressourcenintensiven (Personal) Kommunikationsprüfungen vereinbaren, die mittlerweile in mehreren Jahrgängen stattfinden. Ein Protokoll, das auch nur annähernd an Abiturstandards herankommt, gibt es da bei uns de facto nicht. Wie sieht das bei anderen aus?

    Glaube ich nicht. Soweit ich weiß betraf das sehr, sehr viele Stellen. Auch mehrere A14 Stellen an meiner Schule. Das war also eher n allgemeines Problem.

    BR Köln? Ja, das scheint ein generelles Problem gewesen zu sein. Die vorherigen Verfahren waren wohl nicht abgeschlossen und vorher wollte man die neuen wohl nicht starten. Hab ich gehört.

    Bei uns wurden sogar bereits ausgeschriebene Stellen wieder "eingefroren".

    Keine Erfahrungen, aber ich frage mich generell, wo der Mehrwert gegenüber fobizz ist. Das läuft doch bereits gut.

    Na dass es ein Landesprodukt ist und man keinem kommerziellen Anbieter eine insgesamt beträchtliche Summe zukommen lassen muss. Auch ist so die Konformität mit allen Regeln und die dauerhafte Verfügbarkeit eher gegeben.

    Grundsätzlich finde ich eine Landeslösung also sehr begrüßenswert, aber dann muss sie natürlich auch gut sein.

    Gab es denn letztlich welche? Ich bin noch nicht so lange im Geschäft wie du, habe aber bisher noch nie davon mitbekommen, dass es spontan A15-Bewerber gab, die nie vorher bei der Schule vorstellig wurden.

    Ich schon, sogar auf einem anderen Bundesland. Kann schon passieren.

    Ich reihe mich bei state_of_Trance ein und glaube, dass das zumindest die absolute Ausnahme ist und dass diese Person dann auch nicht gerade mit einem Bonus ins Rennen geht...


    Das beste, was mir mein Dezernent gesagt hat, war, dass ich mich auf mich selbst konzentrieren möge und er mir nichts zu möglichen KonkurrentInnen sagen werde. Im Nachhinein war das goldrichtig.

    Das war bei mir genauso und ich fand es auch richtig. Was hätte die Info, dass es keine Mitbewerber gibt, mit mir gemacht? Hätte ich mich mehr entspannt? Ich glaube nicht. Die Info, dass es drei weitere Personen im Rennen gibt, hätte mich aber sicherlich in einem Maße beschäftigt, dass man nicht mehr von positivem Stress sprechen kann :).


    Und ja, ein Prüfungstag ist anstrengend und richtig herausfordernd,

    Es liegt mir fern den Tag kleinzureden, aber wenn man in der Aufgabe und als Lehrkraft wirklich schon erfahren ist, finde ich trotzdem, dass man den Tag auch nicht zu hoch hängen darf.
    - Eigener Unterricht? Da gibt es bis man bei der A15-Revision ist doch sicherlich einige Besuchsstunden, auf die man nochmal zurückgreifen kann - mindestens auf entsprechende Reihen.
    - Schulfachliches Gespräch? Klar, da muss man nochmal richtig lernen. Gleichzeitig muss man mit zweijähriger Erfahrung in der Aufgabe aber auch keine Sorge haben, völlig aufs Glatteis geführt zu werden.
    - Beratung? Nimm dir z.B. das zitierte Buch, erstelle daraus 1:1 (mit Quellenangabe natürlich ;)) dein Beratungskonzept und spule diese Struktur ab. Am besten übst du es vorher einmal. Meine SL hat sich dazu bereit erklärt, in einem Probedurchlauf eine Woche vorher einer Beratung beizuwohnen und mir danach noch gute Tipps gegeben. Frag doch einfach mal.

    Schon wie bei der UPP war es auch sehr hilfreich, bei der Reflektion der einzelnen Bausteine Dinge selbst zu benennen, die hätten besser laufen können.

    So bekommt man vielleicht keine fünf Punkte, kann m.E. aber durchaus einen guten Tag hinlegen.

    Es mag gute Gründe geben, dich jetzt zurückzuziehen. Aber auf keinen Fall solltest du das wegen dieser einen Hürde machen, die sicherlich nicht so groß ist, wie sie dir scheint.

    Bist du stellvertretender Schulleiter geworden? Ich habe es so mitbekommen, dass die Unterrichtsnachbesprechung nur bei dieser Stelle (und wie Chili gesagt hat, bei Fachleitungen) noch gemacht wird.

    Nope. Ganz klassische Funktionsstelle. Aber ich habe auch das Gefühl, dass der Trend insgesamt davon weg geht, in Revisionsverfahren Unterricht nachzubesprechen. Die zugrunde liegenden Beurteilungsrichtlinien wurden aber nach meiner Wahrnehmung nicht dementsprechend geändert.

    Bei der Revision zum Fachleiter müsste es sie noch geben. Unterrichtsnachbesprechung plus Beratung (plus Sitzung leiten)

    Es kann sie auch bei anderen Revisionen noch geben. Es ist nur zeitlich aufwändiger (an einem ohnehin langen Tag), weil ja Dezernent:innen und zu prüfende Lehrkraft den zu beratenden Unterricht vorher auch gemeinsam sehen müssen. Bei mir wollte der Dezernent das trotzdem so (wie früher).

    Also ich gehöre zu denen, die Kinder mit in die Schule nehmen wenn die Betreuung ausfällt, aber manche Beschreibungen hier klingen für mich trotzdem etwas zu schön. Ich hatte mal einen zweijährigen dabei, da war Unterricht einfach nicht möglich, weil er einfach nicht verstanden hat, dass ich jetzt nicht dauerhaft spielen kann. Am Ende konnte ich ihn und die Lerngruppe nur beaufsichtigen, Unterricht war das eher nicht. Auch die größere findet 6h schon seeehr lang. Ich glaube die positiven Erfahrungen betreffen v.a. größere Kinder, aber keine 2-4 jährigen Kita-Kinder...

    Also ich war exakt in der gleichen Situation und habe auch mit Schule B ein Gespräch geführt (und erfahren, dass es in der Tat auch dort jemanden gibt, aber es natürlich ein offenes Verfahren sei). Letzten Endes habe ich mich aus Respekt vor der bisherigen Leistung der Kollegin dort und aus taktischen Gründen gegen eine Bewerbung an Schule B entschieden. Ich konnte nicht ausschließen, dass der Draht von Schulleitung B zur entsprechenden Dezernentin so gut ist, dass meine Bewertung u.U. sogar schlechter als nötig ausfallen würde, um dort den vorgesehenen Plan durchzuziehen. Ich weiß, das klingt alles ein bisschen paranoid, aber ich habe auch auf A15-Ebene mit Bewertungen rein von außen (also ohne Einfluss der SL) durchaus mitbekommen, dass Dezernent:innen ein Interesse daran haben, zufriedene Schulleitungen unter sich zu wissen.


    Mein Tipp daher: Fokussiere dich auf deine Schule. Wie bereits festgestellt, wäre es aber tatsächlich kein Mehraufwand.

    Am Gymnasium war es mal jeweils 1/3 der Planstellen A13/A14/A15(inkl. Schulleitung), in NRW ist man dann auf 35%/44%/21% gegangen um Geld zu sparen.

    Ich kenne aber KEINE Schule, die diese Quote erfüllt und ich komme zumindest in unserer Gegend (BRK) ganz gut rum. Wir sind 70 KuK, von 14-15 A15-Stellen würden wir träumen. Allenfalls die Hälfte ist ansatzweise realistisch.

    Ich finde die beiden Beispiele oben mit 11 bzw. 12 Stellen auch ganz schön überraschend.

    Für den Fall, dass andere interessierte hier auch mal querlesen, wollte ich es noch einmal nachgelesen haben.

    a) Zum Dienstalter finde ich auf die Schnelle gar keine offiziellen Angaben

    b) Was ich meinte:

    Präzisiert hier:

    Zitat

    LBG NRW
    § 19 (Fn 3)
    Beförderung (Absatz 6)

    Soweit im Bereich der für die Beförderung zuständigen Behörde im jeweiligen Beförderungsamt der Ämtergruppe eines Einstiegsamtes in einer Laufbahn weniger Frauen als Männer sind, sind Frauen bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt zu befördern, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen;

    --> Daher meine Lesart mit dem Geschlechterverhältnis bei A13 als "Berechnungsgrundlage". Das klingt aber einigermaßen verwirrend für mich, so dass ich mich gerne eines besseren belehren lasse.

    In NRW würde das Dienstalter ggf. die Note schlagen. Ist man dann noch weiblich und die Konkurrenz männlich hat man die Stelle mit großer Wahrscheinlichkeit. Ist nicht ganz so selten.

    Da würde ich dir gerne doppelt widersprechen.
    Meine Kenntnis ist so:
    - Dienstalter nur bei ansonsten (nahezu) absoluter Gleichheit der Bewertungen.

    - weiblich nur in den Fällen zu bevorzugen, wo schon im Eingangsamt (A13 in dem Fall) weniger Frauen sind, was an Gym/Ges meines Wissens nach nicht ist.

    Ich kann zumindest für das zweite auch die Begründung raussuchen, aber das erste habe ich mir neulich noch einmal von einer Dezernentin erläutern lassen :).

    Eigentlich darf sich das Prüfungsgespräch ja wegen der Chancengleichheit gerade nicht auf die zukünftige Tätigkeit beziehen.

    Ich würde mich also nicht zu eng vorbereiten und die üblichen allgemeinen Sachen wie Schulentwicklung, Projektplanung, etc auch mit vorbereiten.

    Während ich alle Literaturtipps bisher goldrichtig fand, kann ich das nur unterstreichen. Meine SL (A14 an der eigenen Schule) wusste nach eigener Aussage nicht von offizieller Seite aus, wo ich mich ggf. noch beworben hätte. Daher gehe ich davon aus, dass deine SL völlig unabhängig vom Stellenprofil (sofern es überhaupt bekannt ist) so prüfen wird, wie in der Vergangenheit. Tipps aus deinem aktuellen Kollegium sind also sicherlich hilfreicher!

    Viel Erfolg!

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