Meine Note für die mündliche Mitarbeit setze ich zusammen, indem ich in jeder Stunde aufschreibe, wer sich verspätet hat und zwar mit genauem Zeitpunkt. Außerdem notiere ich, wer seine Hefte sehr ordentlich führt und nichts vergisst. Wenn jemand sein Buch vergisst, trage ich das ebenfalls ein. Ich achte auch darauf, wie die Antworten ausfallen und ob die Schülerinnen und Schüler aktiv am Unterricht teilnehmen. Mir geht es dabei weniger um die Richtigkeit der Antworten als vielmehr um Engagement und Bereitschaft zur Mitarbeit.
Am Ende jedes Halbjahres wird die Mitarbeit zusammengeführt. Dabei gilt: Ein sehr guter Schüler wird keine gute Mitarbeitnote erhalten, wenn er sehr häufig zu spät kommt. Ein eher durchschnittlicher Schüler kann jedoch eine gute Note erzielen, wenn er immer pünktlich ist, sein Material dabei hat und sich aktiv am Unterricht beteiligt. Bei mir gibt es für die Mitarbeit in der Regel nie weniger als 10 Punkte.
Ich verwende diese Note, um die Halbjahresnote einiger Schüler positiv zu beeinflussen.