Beiträge von Alterra

    Chili hat es genau richtig zusammengefasst: dass man nicht in seinen Dienstort zieht, kann viele Ursachen haben.

    Aber dann muss man eben etwas Anderes in Kauf nehmen.

    , nämlich eine längere Anreise. Es ist daher unfair, nur wortortnahe Kollegen für 1 oder zwei Stunden / Vertretungen einzusetzen.

    Auch bei uns war der Umzug kein "reicher Single"-Umzug; mein Mann musste sich hier einen neuen Job suchen (den hatte er übrigens noch nicht in Aussicht, als wir umzogen, und er war auch mehrere Monate ohne Job), wir haben uns in der alten Heimat kennen und lieben gelernt und fahren heute noch mit glasigen Augen bei einem Besuch weg, weil unsere Freunde dort wohnen etc. Ich hatte aber nunmal hier die Planstelle angeboten bekommen und daher ging es gemeinsam hierhin. Jeder muss selbst entscheiden, ob man bereit für einen kompletten Wechsel ist. Wenn man das aber nicht möchte, sollte man sich aber auch nicht über eine längere Anreise beschweren bzw keine Bevorteiligung erhalten.

    Aber nun zurück zum TS. Ich finde es echt mies, wenn dir vorher zugesichert wurde, dass du nur an drei Tagen Unterricht haben wirst und im Nachhinein eine 5-Tage-Woche daraus wurde. Zumal ja klar ist, dass du noch einen anderen Job hast / studierst. Wenn du tatsächlich die Krankheitsvertretung bist und einfach nur dessen Stundenplan übernommen hast, wäre der Plan ja auch bereits zu Beginn ersichtlich gewesen

    Ganz unabhängig von TZ oder VZ finde ich, dass die Wegstrecke nicht als Kriterium gelten sollte. Ich bin für meine Stelle an den Schulstandort gezogen. Nun vertrete ich häufiger als Kollegen, die weiter weg wohnen, mit der Begründung, ich hätte es ja auch nicht so weit. Bei befristeten Verträgen verstehe ich, dass man dafür nicht weg zieht. Aber bei Planstelleninhabern habe ich dafür kein Verständnis.

    Liegen deine VL/Seminare denn nur nachmittags/abends?

    Nein, ich würde eigentlich gern hin, fände es aber "unfair", da ich den Rest des Jahres auch nicht hin gehe und nicht nur Rosinenpicken betreiben möchte.

    Stollen mit Rosinen/Marzipan/Quark/Zitronat?

    Vor dem Kind: am liebsten direkt nach der Schule (bei bis zu 6 Std) oder Sa morgens. Wenn ich 8 Std oder mehr habe, geht nichts mehr. Oft habe ich viel in den Ferien vorbereitet, sodass ich während des Schuljahres entlastet bin.
    Nun mit Kleinkind: wie es passt. Wenn Papa mittags zu Hause ist, kann ich vorbereiten, hat er eine andere Schicht, muss ich es aufs WE verschieben bzw. unter der Woche dann abends, wenn das Kind im Bett liegt.

    Ich gebe die Frage weiter

    Früher gern und mehrfach pro Woche Teamsportarten. Und nun (mit Kind) ganz klischeehaft nicht mehr. Da mein Mann Schichtdienst hat, kann ich kein kontinuierliches Training mit der Truppe mehr machen und auch am WE nicht mehr zu Spielen fahren. Je nach Sportart kann es da ja heiß hergehen, auch auf der Tribüne.

    Magst du diese Art des Zusehens beim Sport oder bevorzugst du den Fernseher etc.?

    Ich stimme CDl vollständig zu. Bestimmte Infos sind eben nur für das Kollegium gedacht und relevant, sodass eine Eltern- und Schülerbeteiligung überflüssig bzw. nicht passend ist.
    Zumal im Zuge der Arbeitsbelastung ein späterer Konferenzbeginn echt nicht tragbar wäre. Wie oben geschrieben, ich hatte dieses Schuljahr bereits im Durchschnitt mehr als eine Konferenz pro Woche. Wenn die dann erst um 16.30/17 Uhr begännen, damit Eltern anwesend sein könnten, :autsch:
    Außer der Schulkonferenz beginnen unsere Konferenzen um 15 Uhr. In der Regel schaffe ich es dann auch bis zur Schließung der Kita um 17 Uhr

    Da es ja eigentlich um Arbeitszeiten ging, die Elternbeteiligung ist in den Sitzungszeiten zu überücksichtigen:

    Auch das führt zu besonderen Blüten und ist in der Regel dann nicht mit einer gegenseitigen Unterschrift erledigt.

    Ich habe gerade nachgezählt: Seit Beginn des Schuljahres nahm ich an 13 Konferenzen teil, die von dir aufgezählt wurden, an denen bei euch Eltern anwesend sein mussten. Um wie viel Uhr liegen die dann?

    ine Geisteswissenschaft gut und gründlich zu erlernen, so dass man im Lehramt mehr tun kann, als Kochrezepte und "Stoff" zu vermitteln, und ein "Studium so schnell wie möglich durchziehen" ist nicht vereinbar.

    Dem stimme ich zu 100 % zu. Das Deutschstudium empfand ich damals (im direkten Vergleich mit meiner Naturwissenschaft) weniger lernintensiv (außer natürlich Faktenwissen, Grammatik, Literaturgeschichte etc.), aber eben dennoch sehr zeitintensiv (lesen, rezensieren, reflektieren, vergleichen etc).
    Ich bin ja gebürtige Gym, unterrichte aber eben an einer Berufsschule. Mich stört, wenn das allgemeine Fach von Berufsschulllehrämtlern wie ein Stiefkind behandelt wird. Am Ende erlangt man nämlich die Fakulta für beide Fächer und kann z.B. einen Deutsch-Leistungskurs zum Abi bringen. Und ja, ich habe leider schon erleben müssen, dass es zum Desaster führen kann.

    Dass du dich zu Deutsch überreden hast lassen, weil dir eine Freundin Unterrichtsmaterialien versprochen hat, und du das Deutsch-Studium jetzt als zu anspruchsvoll empfindest, lässt mich langsam echt an deinem Alter und deiner Lebenserfahrung zweifeln bzw. ob du tatsächlich in dem Job bestehen kannst.
    Ich meine das jetzt wirklich nicht böse: Entscheide dich und dann musst du dich auch mal durchbeißen! Ja, es gibt blöde Dozenten, ja, bei Kreidestaub kann mal mal niesen, ja, nicht alle Verwandten unterstützen einen bei seinen Plänen... Manchmal braucht man Durchhaltevermögen, es gibt Widerstände, nicht immer läuft alles supidupi...sowohl privat als auch in unserem Job. Du klingst ständig unsicher bei deinen Entscheidungen und Unsicherheit und Inkonsequenz sind keine gute Voraussetzungen für das Lehrerdasein. In vielen Situationen braucht man einfach "Cochones" ;)

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