Die Verknüpfung von Priorität und Entlastungsstunden ist schon deswegen wenig sinnvoll, da es einerseits sehr wichtige Aufgaben mit geringem Zeitumfang gibt und andersherum auch sehr zeitaufwendige, weniger wichtige Aufgaben existieren...
Moment,
ich glaube wir reden gerade aneinander vorbei. Mir geht es nicht darum die erste Aufgabe auf der Liste mit 5 Entlastungsstunden zu hinterlegen und die letzte aufgabe nur noch mit 0,5 Stunden. Wie viele Entlastungsstunden für die einzelne Aufgabe eingeplant werden, kommt erst in einem zweiten Schritt.
Wichtig wäre erst einmal alle Aufgaben zu erfassen, diese dann in eine Rangfolge zu stellen und dann von oben runter diese Liste abzuarbeiten. Für die Rangfolge bietet es sich an die Methode des paarweisen Vergleichs durchzuführen, um ein valides Ranking erstellen zu können.
- Also ist die Akutvertretung wichtiger als der Tag der offenen Tür?
- Ist die Akutvertretung wichtiger als die Planung der Abschlußarbeiten?
- Ist die Planung der Absclhußarbeiten wichtiger als der Tag der offenen Tür?
- ...
- ...
Wenn man sich dann bei allen Kombinationen entschieden hat welche Aufgabe jeweils wichtiger ist, zählt man die erreichten Punkte der jeweiligen Aufgabe zusammen... fertig.
Dabei kommt vielleicht raus:
- Akutvertretung
- Planung der Abschlußarbeiten
- Tag der offenen Tür
Jetzt hinterlegt man für jede Aufgabe die entsprechende Ermäßigung, je nach Arbeitsumfang der jeweiligen Aufgabe und nicht nach Rang in der Liste. Wenn man dann feststellt, daß nach Punkt 2, der Planung der Abschlußarbeiten, keine weiteren Ermäßigungsstunden mehr übrig sind, ist das eben so. Dann muß man sich Gedanken darüber machen, ob man diese letzten Punkte ggf. vom Aufwand her einkürzt oder ganz streicht.