Beiträge von plattyplus

    Dir ist darüber hinaus bewusst, dass der 7. Oktober von mindestens Teilen der Zivilbevölkerung bejubelt wurde?

    Was wäre, wenn wir den 7. Oktober als Krieg ohne Kriegserklärung der Hamas gegen den Staat Israel einstufen vergleichbar mit Pearl Harbor im 2. Weltkrieg.

    Hätte Israel dann nicht das Recht weiterzukämpfen bis zur bedingungslosen Kapitulation der Hamas?

    Das Ende des 2. Weltkriegs war für die Zivilbevölkerung sowohl in Deutschland als auch in Japan, man erinnere sich an die Atombombenabwürfe, ebenfalls sehr blutig.

    Bevor man sich da selbst aufregt, empfehle ich immer die eigene Grenze zu überprüfen: Bauchfrei, Dekotlet, Bauarbeiter-Dekotlet, Badekleidung, kurze Hose, etc... Für manche Menschen ist es bereits die Sichtbarkeit des Haars. ;)

    Ich muss irgendwie gerade an den Auftritt von Bianca Censori bei den Grammys denken. Sollen wir so ein Outfit dann in der Schule akzeptieren, weil es ja die freie Wahl der Schülerin ist und man diese nicht beeinflussen darf? Würde ein Schüler so rumlaufen, würde der §183 StGB ziehen, was eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr für den Schüler bedeutet.

    So, wie ist das jetzt mit der Gleichberechtigung?

    Ich bin wirklich froh, dass man die Leute einfach machen lässt, wann sie halt Zeit haben. Ich hab auch viel am Wochenende renoviert, weil es anders halt nicht ging.

    Da sagst Du was. Als ich meine Photovoltaik aufs Dach montiert habe, haben wir an einem Samstag alle Aluprofile zugeschnitten, Löcher gebohrt, …. so dass wir am folgenden Sonntag montieren konnten. Am Sonntag gab es dann Mecker von einem Fußgänger, der an unserem Haus vorbei zum Bäcker gelaufen ist von wegen Sonntagsarbeit und Ruhe. Wir haben oben wirklich nur montiert. Unser lautestes Geräusch war das Klicken des Drehmomentschlüssels.

    Gottseidank hat seine Frau ihn konfirmiert: „Der Einzige, der hier rumbrüllt und Lärm macht bist du!“

    Mit meinem polnischen Nachbarn bin ich da Gottseidank auf einer Wellenlänge. Er hatte sich vor Jahren einen Bagger übers Wochenende gemietet, um einen Schwimmteich auszuheben. Es verzögerte sich am Samstag alles, so dass er am Ende bis Sonntagmorgen 1 Uhr mit Flutlicht gebaggert hat. Ja und?

    Dafür zeigt er mich auch nicht an, wenn ich mal bis 20:05 Uhr meinen Rasen mähe, weil fertig werden will. Sein Vorgänger, ein Stadtmensch, war da ganz anders. Da kam um 20:05 Uhr die Anzeige und die Polizei rückte an, weil das Mähen seine Gartenparty stören würde. Der Polizist fand auch gleich die richtigen Worte: „Sie wissen aber schon, dass ihr Nachbar offiziell immer noch einen landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb (Obstbauer) angemeldet hat? Die Landwirtschaft hat sich nach dem Wetter zu richten und nicht nach irgendwelchen Ruhezeiten. Ihr Nachbar dürfte also auch am Sonntagmorgen um 3 Uhr mit Flutlicht mähen. Wir kommen dann gleich um 22 Uhr noch einmal vorbei und gucken ob ihre Gartenparty beendet ist.“ Daraufhin ist der Stadtmensch dann wieder ausgezogen und hat das Haus an meinen jetzigen Nachbarn verkauft.

    aber hohe Bäume in Wohngebieten sind halt keine so tolle Idee. Gegenüber hats bei Sturm Ela damals 8 Bäume umgesemmelt, auch das ist in enger Wohnbebauung nicht so super.

    Also ich denke schon, daß auch Großbäume in Wohngebiete passen. Und ja, ich liebe es, wenn die Bäume die Häuser überragen und nicht bloß irgendwie grünes Beiwerk sind. Das so ein Baum bei Sturm kippen kann, das verbuche ich unter dem Alltagsrisiko, das man zu tragen hat. In Summe machen solche Großbäume auch nicht mehr Arbeit als das ganze Kleinzeug in den modernen Vorgärten. Allerdings ist die Arbeit bei Großbäumen sehr ungleichmäßig verteilt. In manchen Jahren hat man gar nichts und in anderen Jahren hat man dafür so richtig Arbeit.

    Wie gesagt, käme für mich nicht in Frage. Auch für die Gartengestaltung - Sonnenstandorte kann man so viel schöner bepflanzen, als reine Schattengärten 😊

    Ich bin eher Fan von Bäumen, gerne auch blühenden Bäumen. Die dürfen dann auch gerne in der 20m Klasse spielen. Das Problem ist nur, dass man sowas selber kaum planen und anlegen kann. Das ist eine Aufgabe für Generationen. Ok, ein Mammutbaum schaft seine ersten 20m in 20 Jahren, aber mit so einem Wachstum ist er die Ausnahme.

    Große Bäume sind wie die Kathedralen im Mittelalter. Der, der sie pflanzt, wird das schöne Ergebnis selber nie zu Gesicht bekommen.

    Leider wird die Anzahl dieser Gärten immer weniger, weil die Grundstücke immer kleiner werden (wenn alte Einfamilienhäuser abgerissen werden, werden halt leider auf diesen Grundstücken oft Reihenhäuser, Doppelhäuser o. ä. gebaut - der Platz "muss" genutzt werden :( ).

    Aber das will doch unsere Politik so. Das Stichwort heißt "Nachverdichtung" und am Ende ist das alles dann so verdichtet, dass dort niemand mehr leben will.

    Ja, auch ich habe viel Laub im Herbst, bestimmt so an die 20-30 m³, aber da ist der Rasenmäher mein Freund. Der sammelt das so perfekt auf und häckselt es auch gleich klein, dass ich mir davor keine Sorgen mache. Ok, dann wird halt auch mal am Samstag vor dem 4. Advent noch der "Rasen gemäht", aber das geht echt sehr gut.

    Für mich definiert sich ein Baum aber auch als Pflanze, unter der man gemütlich drunterher gehen kann. Dieses Pflänzchen darf dann gerne auch 20m hoch werden.

    Mich nerven die Mopedautos hier auf dem Land. … Eltern, die zu viel Geld haben, sehen darin wohl immer öfter eine Alternative zu Bahn und Schulbus.

    Sehe ich ähnlich. Auf dem Land ist die 125er (als Motorrad oder Roller) unschlagbar. Damit können die Jugendlichen wenigstens im Verkehr mitschwimmen und es entfallen die gefährlichen Überholmanöver.

    So eine 125er läuft ja in der Spitze ca. 110km/h.

    Allein, dass unsere Kleinstadt noch immer keine Baumschutzsatzung hat (im Jahr 2025!!!!), ist eine Ungeheuerlichkeit...

    Da hat Eure Stadtverwaltung mal fähige Leute. Wir haben hier eine Baumschutzsatzung, die besagt, dass man ab 80cm Stammumfang in 1m Höhe eine Fällgenehmigung benötigt. Im Ergebnis fällen viele Bürger ihre Bäume bei 79cm Umfang, um in Zukunft keinen Ärger mit dem Amt zu haben. Ohne Satzung würden die Bäume stehenbleiben.

    Persönlich empfinde ich eine Baumschutzsatzung auch eher als Bestrafung für die Bürger, die große Bäume auf ihren Grundstücken stehen haben. Die Bäume sind auch ohne Satzung groß geworden, da braucht man jetzt die Eigentümer auch nicht zu bevormunden.

    Das "Problem" ist nur, dass man Kinder und Jugendliche, und die unterrichtest du nunmal, nicht einfach wegsperren kann, sobald sie unangenehm werden. Du merkst ja auch beim Strafgesetz, dass Jugendliche viel milder bestraft werden als Erwachsene, weil hier der erzieherische Aspekt über das reine Abstrafen überwiegt. Das ist aber auch nicht in Stein gemeißelt: Immer wieder gibt es gesellschaftliche Diskurse, ob das Mündigkeitsalter gesenkt und das Strafmaß hochgesetzt werden soll.

    Ja und?

    Wenn es zuviel wird, würde ich als Lehrkraft auf jeden Fall die Beleidigung polizeilich anzeigen. Da kommt zwar erst einmal nichts bei raus, aber wenn es sich häuft, kann man argumentieren, dass das Vertrauensverhältnis dermaßen zerrüttet ist, dass man den entsprechenden Schüler nicht mehr objektiv beurteilen kann und so wird man ihn dann los.

    Ich habe die "Kinder" zwar erst im Alter von 16+ vor der Nase, aber da machen wir es genau so. Wenn es zu extrem wird, werden die Schüler an andere Schulen versetzt, zumal wir auch keine Parallelklassen haben. Manche Schüler werden so zu einem regelrechten Wanderpokal und schaffen es eine dreijährige Ausbildung an vier Schulen zu absolvieren.

    Ich habe mir inzw. auch angewöhnt bei den Schülern direkt Contra zu geben. Als mich letztens ein farbiger Schüler als Rassisten beschimpft hat und drohte mich deswegen anzuzeigen, weil er sich anders seine 6 als Klassenarbeitsnote nicht erklären konnte, obwohl es offensichtlich war, weil er einen leeren Zettel abgegeben hatte, war meine Antwort gleich, dass er aufpassen solle, dass ich ihn nicht anzeige wegen übler Nachrede und entsprechenden Unterstellungen. Der war so geplattet, dass er mal richtig contra bekommt, dass Ruhe war.

    Würdest du schon vor der Beratung durch den Anwalt die Polizei einschalten? Noch liegt ja alles noch so da.... Fotos habe ich ausreichend.

    Auf jeden Fall so früh wie möglich die Polizei einschalten, allein schon um zu verhindern, daß das Holz als Beweismittel abtransportiert wird. Ggf. auch den Käufer informieren, dass da jemand Holzdiebstahl begangen hat.

    Also weil du ihn nicht „reparieren“ konntest im Sinne einer Integration in den Arbeitsmarkt war er es nachgerade nicht wert, was du an Zeit in ihn investiert hast?

    Weil ich mehrere solcher Fälle in der Klasse habe und z.B. die einwöchige Klassenfahrt für die ganze Klasse ausgefallen ist, weil niemand es verantworten konnte diese Schüler ohne extra Betreuung mitzunehmen. Das meine ich mit "die normalen Schüler müssen darunter leiden" und das dann für nichts und wieder nichts. DAS ärgert mich.

    Zielgleiche Inklusion in der Form, dass wir einfach einen Stuhl zusätzlich dabei stellen, funktioniert einfach nicht und dafür sind wir auch nicht ausgebildet.

    Die Beratungsgespräche haben alle sowohl mit ihm als auch mit den Eltern stattgefunden, da trotz seines Alters die Frage im Raum steht, ob er seine Situation kognitiv überhaupt überblicken kann.

    Sei es, wie es ist. Dadurch, dass er aktuell kein Betriebspraktikum ableistet, das zur Zulassung zur Abschlussprüfung zwingend nachzuweisen ist, obwohl ich ihm dann doch noch eine Praktikumsstelle besorgen konnte, ist das der zweite Sargnagel neben den 5ern auf dem Zeugnis. Erreichen der Höchstverweildauer, keine Möglichkeit zu wiederholen, kein Praktikum…. Tschüss!


    Ich ärgere mich gerade, wie viel Zeit ich in diesen einen Schüler verschwendet habe und wie sehr die anderen Schüler unter seiner Anwesenheit leiden mussten. Meine Zeit ist schließlich auch begrenzt und je mehr Zeit ich in solche aussichtslosen Fälle investiere, desto mehr kommen die normalen und unauffälligen Schüler zu kurz.

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