Beiträge von plattyplus

    Wir haben jede Menge schulpflichtige Berufsschüler.

    Vor allem stelle ich es mir "lustig" vor, wie das am Ende im Fitness-Studio etc. kontrolliert werden soll. Die Vollzeit-Schulpflicht besteht bis zum 16. Lebensjahr, danach besteht bis zum 18. Lebensjahr eine Teilzeit-Schulpflicht. Ich spreche über die 1-1,5 Tage/Woche, den die Azubis bei uns sind. Wer die Sek 1 nach der 10. Klasse verlassen hat, ist also noch schulpflichtig. Dies gilt aber nur bis zum ersten Abschluß. Bei uns gibt es die einjährige Ausbildungsvorbereitung. Dies ist der erste Abschluß. So schaffen es manche Schüler also schon mit 17 der Schulpflicht zu entkommen, eben weil sie einen Abschluß machen.

    Und jetzt erklär das System mal einem Fitness-Studio-Betreiber oder einem Fahrlehrer. :sterne::teufel:

    Stimmt.

    Der Geysir.

    Und ich hoffe immer noch, daß sie im Nachbarort endlich mal wieder den Jordan Sprudel wie früher aufdrehen. Warum sie nicht einfach das Ventil öffnen verstehe ich nicht. Können die Bäume im Umkreis das Salzwasser nicht vertragen? Bis in die 1970er gab es da gar kein Ventil, das das Schaupiel unterbinden konnte. :heul:

    Nur mal zur Info, beim Jordan Sprudel handelt es sich um den weltweit ertragreichsten Arthesischen Brunnen. Das Wasser schießt also ganz ohne Pumpe aus der Erde. Wenn sie das Ventil komplett aufdrehen, reden wir da über eine Schüttung von 7.000 Litern/Minute und eine Fontäne von 50m Höhe.

    --> https://www.staatsbad-oeynhausen.de/gesundheit-entspannung/sole

    Heute drehen sie das Ventil leider nur noch so weit auf, daß die Fontäne 20m hoch spritzt. :(

    Kleine Gemeinheit am Rande: Vor einigen Jahren wollte ein Bewohner des Ortes 400m neben dem jordansprudel eine Geothermie-Bohrung einbringen und hat dafür sogar eine Baugenehmigung bekommen. Daraufhin ist das halbe Stadtviertel im Schlamm abgesoffen, weil es auch dort aus der Erde sprudelte. Erst im dritten Versuch hielt die Betonplombe dem Wasserdruck stand. :teufel:
    Wie bekommt man unter den Gegebenheiten für sowas überhaupt eine Baugenehmigung?

    Hach! Die tun was!

    Du weißt aber schon, daß solche Aufträge aufgrund des Volumens zuerst europaweit ausgeschrieben werden müssen und bei den Ausschreibungen Fristen einzuhalten sind? Also vor Oktober 2022 wird das nichts.

    Wollte unsere Regierung das beschleunigen, hätte sie den Notstand ausrufen und die Notstandsgesetze anwenden müssen. Dann sind solche Ausschreibungen nämlich entbehrlich. Aber das wollten sie ja nicht, es könnte ja zu politischen Verwicklungen führen. :(

    Ich finde ein unangekündigtes Nichterscheinen müsste sanktioniert werden. Wie unverschämt ist es bitte, andere Leute ganz selbstverständlich für die Tonne arbeiten und antreten zu lassen..

    In meiner alten Schule war es schon so, daß wir uns überlegt haben, ob wir 100€ Pfand für jede Nachprüfungsanmeldung nehmen dürften. Das Geld gibt es zurück, wenn der Prüfling zur Prüfung erscheint. Der Prüfungsausgang ist für die Rückerstattung des Pfands unerheblich. Ist leider auch verboten.

    Das Problem war halt in diesem Jahr in NRW ganz extrem, weil sich dank Fr. Ge(hweg)bauer die Schüler nicht nur für eine Nachprüfung anmelden konnten sondern auch die Pappnasen mit sieben oder acht Fünfern sich in allen Fächern für Nachprüfungen anmelden konnten. Unser Highlight war ein Schüler, der sich für acht Nachprüfungen angemeldet hatte, in der Klassen-WhatsApp-Gruppe wohl schon verkündet hat, daß er eh nicht kommt und bewußt nicht absagt, eben damit wir die Arbeit haben. Zu allem Unglück mußte wegen dem Typen auch noch ein eigentlich unbeteiligter Kollege vorzeitig aus dem Urlaub geholt werden, weil die unterrichtende Kollegin im Schuljahr verstorben ist und bei der extremen Anzahl an Nachprüfungen das alles in der letzten Woche nicht machbar war.

    Reicht es nicht, dass diese SuS durchgefallen sind? Muss man da wirklich nochmal zusätzlich "draufhauen"?

    Aufgrund der Geschichte in der WhatsApp-Gruppe etc. läuft es in dem Extremfall auf eine Teilkonferenz und wohl auch auf die Ausschulung raus. Schulpflichtig ist der entsprechende Schüler jedenfalls nicht mehr, seine Schülerakte ist alles andere als blanko (also diverse Mahnungen, Verweise, ...) und wenn er jetzt wiederholt, mischt er mit dem Verhalten ja die ganze Klasse gegen die Schule auf.

    In den allermeisten anderen Fällen bleibt es allerdings bei einem Vermerk in der Schülerakte. Das wird also erst wieder interessant, wenn es aus anderen Gründen zur Teilkonferenz kommt. Motto: "Sie zeigen uns, daß sie doch eigentlich gar nicht hier sein wollen."

    Grundsätzlich ist das Problem doch ein anderes: Man kann, statt 10 Monate mittelmäßige Leistung zu bringen (sprich eine 4 zu erreichen) einfach sechs Wochen mittelmäßige Leistung bringen, um eine Nachprüfung zu bekommen. Mit ganz wenigen Ausnahmen sind diese Nachprüfungen doch ein Stoß vor den Kopf von den SuS, die dauerhafte Leistung zeigen.

    Und genau deswegen sage ich allen meinen Schülern auch, daß die Leistungen im Schuljahr der einfachere Weg sind. Denn wenn ich wirklich nachprüfen muß, dann prüfe ich "richtig" nach. Da hat aber bisher noch niemand eine 5 in eine 4 verwandeln können in all den Jahren. Dafür benote ich vorher schon "im Zweifelsfall für den Angeklagten" und schreibe eine 4 aufs Zeugnis.

    Es gibt sicher persönliche Gründe, warum der ein- oder andere während des Schuljahres dauerhaft schwach war, z.B. ein sehr schwerer Schicksalsschlag, Krankheit oder so etwas.

    Du sprichst von Feststellungsprüfungen, weil der Schüler aufgrund einer langen krankheitsbedingten Abwesenheit nicht beurteilbar ist? Ja, sowas habe ich schon mehrfach gemacht und bei einem Schüler sogar eine BWL-Prüfung auf Englisch abgenommen, weil er der deutschen Sprache noch nicht wirklich mächtig war.

    Diejenigen, die nicht erschienen sind, sind Erziehungs-/ Ordnungsmaßnahmen ggf. auch egal.

    Demjenigen, den es betrifft, mag das egal sein. Aber es geht darum, daß solche Geschichten in der aktuellen Menge unter den Schülern die Runde machen. Da gilt es die Disziplin beim Rest der Klasse hochzuhalten und den anderen Schülern zu zeigen, daß es so eben nicht geht.

    Die Verantwortung ist da, die können wir m.E. nicht wegdiskutieren.

    Und je länger wir unsere Finger in Afghanistan im Spiel haben, desto schlimmer wird es.

    Wir waren da eine Kriegspartei, die Bundeswehr als Helfer zum Brunnenbau ist ein Märchen. Jetzt sollten wir uns nicht immer weiter und weiter in diesen Krieg hinein ziehen lassen, indem wir aus einer falsch verstandenen "Verantwortung" dort immer weiter und weiter mitmischen.

    Ich finde diesen Beitrag bei Tagesschau 24 dazu recht interessant:

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    Ich fasse mal einige Aussagen des ehemaligen Nato-Generals (ab Minute 3:13) zusammen:

    • Es ist eine Demütigung des Westens und wir werden unsere Prizipien überprüfen müssen.
    • Wir müssen uns neu orientieren.
    • Sie können das Netzwerk der Taliban nicht zerschlagen, sie können auch aus humanitären Gesichtspunkten nicht jeden umbringen.
    • Das westliche Lebensmodell von Gerechtigkeit und Menschenrecht war offensichtlich nicht überzeugend.
    • Die Taliban wollen internationale Anerkennung, sie wollen kein Schurkenstaat sein, der durch andere wieder bekämpft wird.
    • China und Pakistan deuten an, daß sie das [Emirat Afghanistan] anerkennen könnten.
    • Wir als Westgemeinschaft müssen uns fragen, wie gehen wir mit Taliban morgen um. Wir können nicht sagen: "Wir machen gar nichts mehr."
    • Unser Konzept hat noch nirgendwo außerhalb Europas zum Erfolg geführt. Lybien und Tunesien sind Katastrophen, jetzt Afghanistan. Vielleicht hat es auf dem Balkan geklappt.
    • Wir werden von einer wertebasierten Politik in eine interessenbasierte übergehen.
    • Finanziell stehen die Taliban vor einem riesen Scherbenhaufen, gesellschaftlich auch.

    Wer soll denn die humanitäre Hilfe leisten? Ich würde da keinen Soldaten reinschicken geschweige denn sonstige Helfer. Die Fürsorgepflicht des Staates als Arbeitgeber gegenüber den eigenen Soldaten verbietet solche Einsätze. Oder sprichst Du den eigenen Landsleuten einen Überlebenswillen ab?

    Die Folgen sind dann halt hinzunehmen.

    Nachtrag: Wenn die Einheimischen eine Terrorherrschaft mit allen Folgen passiv hinnehmen, weil sie meinen damit besser zu fahren, dann respektiere ich das und werde selbstverständlich als Außenstehender auch nicht aktiv werden. Damit fahre ich, was das Schonen der eigenen Ressourcen an Menschen und Material angeht, nämlich auch besser.

    Wir als "der Westen" müssen endlich aufhören auf Basis unserer Moralvorstellungen die Kämpfe der Anderen kämpfen zu wollen oder uns auch nur verpflichtet zu fühlen deren Kämpfe kämpfen zu müssen.

    Wie kann man das nun auf Deinen Fall übertragen?

    Ich denke nein, weil Du die Dinge beschreibst, die dem Mädchen Sicherheit vermitteln sollen. Ich spreche hingegen vom Selbstschutz der Lehrkraft, also genau von der anderen Seite der Medaille.

    Einem inzw. pensionierten Kollegen haben die Schüler in der Sek 1 auch einmal einen ganz üblen Streich gespielt. Er war Sportlehrer und die Klasse hat sich entschlossen zu einer Sportstunde die Umkleideräume zu tauschen. In der Herrenumkleide waren also alle Mädchen, in der Damenumkleide alle Jungs. Um in die Sporthalle zu kommen, mußte man durch eine der Umkleiden. Der Kollege ging nichtsahnend durch die Herrenumkleide bzw. betrat diese nur ...

    Das ging dann auch durch die Lokalpresse.

    Und hier schlagen wir wieder den Bogen zu Afghanistan. Ich denke, viele Menschen in Afghanistan sind dazu auch nicht bereit und ziehen eine Taliban-Herrschaft dem sicheren Tod vor.

    Dann muß man natürlich auch die zweite Frage stellen: Warum sollten wir als "der Westen" dann auch nur das Leben eines einzigen Soldaten, Botschaftsangehörigen, Entwicklungshelfers, Arztes, Piloten, ... riskieren für Afghanistan, wenn die einheimische Bevölkerung selber dazu nicht bereit ist?

    Dann muß man auch so konsequent sein und sagen, daß man im Fall der Fälle keine Hilfsgüter einfliegt, weil einem die Sicherheit einzelner deutscher, britischer, amerikanischer, ... Landsleute selbstverständlich wichtiger ist als ganz Afghanistan. Dabei denke ich jetzt nicht an die aktuelle Situation sondern an die langfristige Entwicklung und das Verhalten "des Westens", sollte es in den nächsten Jahren mal zu Erdbeben, Dürren etc. kommen.

    Ich bin jedenfalls gespannt, ob Hilfsprogramme jetzt wirklich auf Eis gelegt werden.

    --> https://ec.europa.eu/germany/news/2…-afghanistan_de

    Sprich: Bei Gespräche mit Mädchen immer die Türe des Raums aufgelassen und immer betont viel räumlichen Abstand gelassen.

    Ich mache sowas immer im Sekretariat, mit einer Kollegin als Zeugin für mich oder bei einem Kollegen im Unterricht hinten in einer Ecke, weil ich es an meiner Ausbildungsschule erlebt habe, wie eine Schülerin nach dem Nachschreibtermin einer Klassenarbeit einen Kollegen beschuldigt hatte sie sexuell belästigt zu haben.

    Vor Gericht stellte sich dann allerdings heraus, daß die Anschuldigungen nur darauf beruhten, daß sie bessere Noten haben wollte.

    Die Frage, die ich mir manchmal stelle: Bei uns gibt es manchmal für einige Wochen Restklassen, weil alle anderen Azubis ihre theoretische Abschlußprüfung schon absolviert haben und entsprechend nicht mehr in die Berufsschule kommen müssen. Wie soll ich mich da als männlicher Lehrer verhalten, wenn die Klasse nur noch aus einem Mädchen besteht?

    Abgesehen davon, ob Dollar, oder die Fahrzeugproduktion im Iran das wichtigste Kriterium für kulturellen Fortschritt sind, geht es hier um Terroristen, die die eigene Bevölkerung meucheln. Nicht um Religion, nicht um Demokratie und auch nicht darum, was wir für fortschrittlich halten.

    Ich denke, daß es bei der einheimischen Bevölkerung etwas geben muß, für das es sich lohnt zu kämpfen, um diese zu motivieren da auch wirklich mitzumachen. Wichtig: Es muß sich auf Basis ihrer Weltanschauung lohnen dafür zu kämpfen und nicht auf der Basis unserer Weltanschauung.

    In Afghanistan haben wir zwar 300.000 Soldaten ausgebildet eine Waffe zu halten, aber wir haben ihnen keine Ziele vermittelt für die es "sich lohnt" zu kämpfen und ggf. auch zu sterben. So haben wir selber eigentlich nur die Leute ausgebildet, die das vermittelte Wissen jetzt gegen usn selber einsetzen können.

    Dann lies nach, woher die "Demokratie" im Iran kam.

    Die war auf jeden Fall schon vor 1953 da, bevor sich die CIA und der MI6 dort eingemischt haben.

    Zitat

    Reza Schah war ein energischer Führer und der erste seit langem, der echte Reformen anging. Ein modernes Bildungssystem wurde eingeführt und das Justizsystem reformiert. Die Gerichtsbarkeit ausländischer Mächte über ihre Bürger im Iran wurde abgeschafft. Ein staatliches Tee- und Zuckermonopol wurde geschaffen; mit den Einnahmen daraus wurde die Transiranische Eisenbahn gebaut; auch Straßen und andere Bahnlinien entstanden. Die ausländischen Banken wurden verstaatlicht, neue Banken gegründet. Die Lage der Frauen wurde verbessert; für alle Männer mit Ausnahme der Geistlichen wurde westliche Kleidung vorgeschrieben, Frauen wurde der Schleier verboten. Im Jahre 1925 wurde die allgemeine Wehrpflicht eingeführt und teils mit Gewalt durchgesetzt, somit wurden gegen den Widerstand von Geistlichkeit und Landbesitzern alle jungen Männer des Landes aus ihren traditionellen Werdegängen herausgerissen und durchliefen eine nationalistisch-säkulare Ausbildung.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Iran#Pahlavi

    Es gibt ja die Bilder aus dem Nahen Osten aus den 1960er-Jahren. Da sah es so aus, als ob westliche „Lebensweisen“ dort funktionieren würden. Wie kam es dazu, dass diese Gesellschaftsform so schnell so radikal umgeformt wurde? War es zuvor schon einmal so extrem?

    Ich kann es dir nicht für alle Länder aufdröseln. Was den Iran angeht, habe ich es mir zumindest ein wenig angelesen. Alles fing damit an, daß die Briten mit ihrer AIOC die Ölquellen im Iran ausgebeutet haben und der Iran sich finanziell bei dem Vertrag über den Tisch gezogen fühlte, was die Bezahlung anging. Daraufhin hat der Staat Iran die Ölquellen verstaatlicht, was den Briten und später den Amerikanern selbstverständlich nicht gefallen hat.

    Statt jetzt aber einfach die Geschichte als wirtschaftlichen Verlust abzuschreiben und weiterzumachen, haben diese Staaten den CIA und den MI6 darauf angesetzt die iranische Regierung zu stürzen. Ich sag nur Operation Ajax. Da wurde 1953 eine dem Westen genehme Regierung von außen dem Iran aufoktruiert, wie es vor 20 Jahren in Afghanistan auch der Fall war. Ende vom Lied war, daß 1979 die "Islamische Revolution" das Land heimsuchte.

    --> https://www.dw.com/de/ein-putsch-mit-folgen/a-3987887

    ich denke, daß wir als "der Westen" uns einfach aus der ganzen Region raushalten sollten. Egal was wir da anleihern, wird es doch eh nichts so lange die Menschen vor Ort es nicht wirklcih selber wollen.

    Aktuell in Afghanistan haben "die Ältesten" ja nicht umsonst die Regierung jeder Provonz aufgefordert gefälligst Verhandlungen mit den Taliban zu führen. Getreu dem Motto: "Gewinnen können wir eh nicht, aber ohne Krieg ist nachher wenigstens nicht die Infrastruktur kaputt und da es aufgrund fehlender Kampfhandlungen praktisch keine Toten gab, werden uns die Taliban eher wohlgesonnen sind, als wenn sie vorher mit Verlusten hätten kämpfen müssen.

    Als Deutscher vergleiche ich die Lage in Afghanistan aktuell mit der Annextion Österreichs durch Hitler 1938.

    Dass es für eine Gesellschaft in der heutigen Welt ruinös ist, 50% ihrer Mitglieder Bildung und Teilhabe und damit die Möglichkeit auf Fortschritt für die Gesellschaft zu verwehren, muss die islamische Welt erst in ihrer Gänze begreifen.

    Das sehe ich ähnlich. Es bringt nichts von außen zu versuchen solchen Staaten so etwas wie Demokratie aufzuoktruieren. Die Revolution muß von innen kommen, ähnlich wie damals bei uns in der DDR.

    Eine Revolution ist, wenn die da oben nicht mehr weiter können und die da unten nicht mehr weiter wollen.

    Entsprechend würde ich als "der Westen" versuchen auf die islamische Welt möglichst zu verzichten, also möglichst wenig Geld dort hinein geben. Das heißt dann auch auf Ölimporte aus solchen Ländern zu verzichten etc. ... auf das es dort irgendwann genauso brodelt wie in der DDR. Um das Ganze zu befeuern, könnte man noch versuchen ähnlich dem Westfernsehen damals Informationskanäle in solche Länder zu öffnen.

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    Ich könnte mir vorstellen, daß solche Bilder aus Teheran bei der dortigen Jugend den Willen wecken könnten aufzubegehren. Warum durften unsere Großeltern das und wir dürfen es nicht?

    Spätesten Samstag, wenn die Kandidatin nicht erscheint, ist die Sache entschieden.

    Bei sehr vielen Kandidaten war es in diesem Jahr auch so, daß sie zu den angemeldeten Nachprüfungen gar nicht erschienen sind. Insg. hatten wir so wohl einen Ausfall von ca. 80%. Einige sind auch zur Klausur nicht erschienen und haben sich dann gewundert, daß sie zur mündlichen Prüfung gar nicht mehr zugelassen wurden.

    Unsere Schulleitung eruiert gerade, ob und wie man diesen Schülern, die zur angemeldeten Nachprüfung nicht erschienen sind, erzieherische Maßnahmen gemäß §53 Schulgesetz NRW angedeihen lassen kann.

    Habt Ihr an Eurer Schule diesbezüglich schon erzieherische Maßnahmen durchgeführt?

    Moin,

    ich habe dort vor über 20 Jahren mein Studium begonnen und bin noch einer der Letzten, der nach der alten Diplom-Prüfungsordnung studiert hat. Ich habe damals so studiert, daß ich mir mein Dipl.-Zeugnis 1:1 als erstes Staatsexamen habe anerkennen lassen können und damit dann regulärer Referendar war. Was mir damals aufgefallen ist: In den beiden Fächern war z.T. eine Note 4,0 eine Qualitätsaussage. Die Fachdidaktik war auch ganz ok, aber die reinen erziehungswissenschaftlichen Veranstaltungen, wo man dann als BK-Lehrer auch mit den Sek 1- und Primarstufen-Kollegen zusammen drin saß, waren irgendwie ein Witz. Man hat die Note 1,0 dort im Vgl. praktisch hinterhergeworfen bekommen. Damals war es aber auch so, daß es zu viele Grundschulabsolventen gab und klar war, daß man schon mit 1,0 abschließen mußte. Wer eine 1,3 bekommen hat, konnte gleich umschulen, weil es keine Stellen gab.

    Entsprechend bekomme ich heute immer nur noch das zynische Schmunzeln, wenn unsere Landesregierung die Gym.-Pauker in die Grundschulen schickt, weil wir dort ja Lehrermangel haben.

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