Beiträge von plattyplus

    Erst 4 Jahre vor der Pension eine Funktion zu übernehmen, geht sich definitiv niemals aus.

    Drum habe ich es ja auch in Klammern mit Fragezeichen geschrieben. Bei uns in NRW muß man die Beförderung, auch die von A13 nach A14, erst einmal bekommen. Man arbeitet also länger in A13 vor (ohne Bezahlung) und hat dann aber nach der Beförderung noch eine Bewährungszeit, in der man zwar die A14-Urkunde hat, das Gehalt aber noch nicht entsprechend bekommt. Wenn ich es richtig in Erinnung habe, beträgt die Zeit 9 Monate. Daher meine Rechnung von 3 Jahren + X = ca. 4 Jahre.

    Das gleiche Spiel wiederholt sich wohl bei A15. Nur bei A16 wird direkt ab Überreichung der Urkunde gezahlt. Bin mir da aber auch nicht 100%ig sicher.

    Und der finanzielle Zugewinn ist mir's echt recht nicht wert.

    Das ist Ansichtssache. Aus monetärer Sicht muss man so eine Beförderungsstelle wenige Jahre (4 Jahre?) vor der Pensionierung annehmen, weil für die Höhe der Pensionierung die Besoldung der letzten 3 Jahre zählt. Klar ist für viele der finanzielle Zugewinn im Amt nicht besonders, aber da darf man dann auch die späteren Pensionsansprüche nicht außer Acht lassen.

    Wie ist hier das Feedback von den leistungsstarken Schülern hierzu an euch?

    Die wollen die anderen Typen eigentlich nur noch möglichst schnell loswerden.

    Wobei das in manchen Ausbildungsberufen schon echt komisch ist, weil da praktisch alle schlechten Azubis aus einem Betrieb kommen. Seitdem uns der eine Betrieb keine Azubis mehr schickt, bekommen wir auf einmal wieder Azubis von anderen Betrieben, die uns seit 15 Jahren keine Azubis mehr geschickt haben. Begründung: Die Chaoten sind ja jetzt weg. Solche Kreise zieht das.

    Darum sage ich ja auch immer allen Azubis: „Ab dem ersten Tag eurer Ausbildung vertretet ihr eure Firma. Das Benehmen muss nicht perfekt sein, aber wenn es so total daneben geht, dann schadet das nicht nur eurem Ruf sondern auch dem Ruf des Arbeitgebers.“

    Total daneben ist z.B.:

    • Im Unterricht rauchen
    • Wenn man des Unterrichts verwiesen wird nicht gehen, auf das der Lehrer erst das Hausrecht wirklich durchsetzen muss, wofür wir schon einen Sicherheitsdienst haben.
    • In wildfremde Klassen stürmen und da Larry machen.
    • Mit dem Feuerlöscher den Flur einnebeln.
    • Das Treppenhaus mit CS-Gas oder Pfefferspray fluten.

    Bitte versteht mich nicht falsch. Sowas sind auch bei uns die totalen Ausnahmen. Mehr als 1% der Schüler sind nicht so extrem drauf. Aber dieses eine Prozent macht dann so richtig Arbeit.

    Die durchschnittliche Klassenarbeit/Klausur fällt irgendwie vom Schnitt her im befriedigenden Bereich aus, Stichwort Gaußsche Normalverteilung.

    Egal welchen Kollegen man bei uns fragt, hört man immer wieder: „Wir haben bei uns zwar auch den Durchschnitt im befriedigenden Bereich, allerdings entspricht die Notenverteilung einer invertierten Gaußschen Normalverteilung. Es gibt 1er und 2er sowie 5er und 6er, dazwischen ist allerdings gar nichts.“

    Das hieße doch doppelte Vorbereitung

    Welche Vorbereitung? Würde ich nicht Papier und Stifte mitbringen, ich könnte in manchen Klassen gar keine Klausur stellen. Die Schüler in manchen Klassen kommen echt regelmäßig nur mit ihrem Handy in die Schule und nutzen den „Unterricht“ eigentlich nur, um mit ihren Kumpels zu quatschen. Bei der Häufung kommst da als Lehrer auch nicht mehr gegen an.

    Aber ich sehe es bei uns an der Schule ja auch schon, dass viele Kollegen Klausuren stellen, die eigentlich zu leicht sind für die Oberstufe. Und das machen sie nicht, weil sie schlechte Lehrer sind, die nicht wissen, wie ne Oberstufenklausur auszusehen hat, sondern weil sie genau wissen, dass das die einzige Art und Weise ist, nicht ständig wiederholen zu müssen. Das ist traurig.

    Wir haben Gottseidank mehrere Kollegen, die keine weichgespülten Noten verteilen. Wenn es dann doch zum Widerspruch kommen sollte, ist die Antwort der SL regelmäßig: „Sie haben fünf 5er und zwei 6er. Meinen Sie ernsthaft, dass sich alle Kollegen geirrt haben? Selbst wenn ein oder zwei Widersprüche erfolgreich sein sollten, hilft ihnen das ja auch nicht weiter.“

    Da hat sich das mit den Widersprüchen regelmäßig schnell erledigt.

    Das "Durchziehen" von eigentlich für die Schulform ungeeigneten Schülern ist auch unabhängig von der Genehmigungs-Regel und bei uns am weitesten in den unteren Jahrgängen verbreitet, wo die 30%-Regel noch überhaupt kein Problem dar stellt. In den höheren Jahrgängen kommt es dann zu Problemen mit der 30%-Regel, weil in den unteren Jahrgängen jahrelang überforderte SuS mitgeschleppt wurden und die irgendwann eine völlig falsche Erwartungshaltung davon haben, dass sie genau so weiter bis zum Abitur durchkommen.

    Das habe ich in meinem zweiten und dritten Absatz ja erklärt. Da liegt bei uns am Berufskolleg auch ein massives Problem, eben weil die Schüler aufgrund der auf dem Papier sehr guten Leistungen aus den Zubringerschulen gar nicht mehr in den eigentlich passenden Unterrichtsgängen eingeschult werden dürfen.

    Das Problem sind die meisten Linuxnutzer. Die haben nicht verstanden wie Linux funktioniert und das nervt ungemein.

    Als Nicht-Linuxnutzer von mir nur so viel:

    Meine Arbeitszeit bzw. Freizeit ist auch mir selber einen gewissen Geldbetrag wert. Ich will ein System, das funktioniert und bin entsprechend auch bereit dafür zu zahlen. Auf dieser Basis fahre ich mit Windows wesentlich besser, eben weil das System da funktionioniert, ohne das ich mir Gedanken darüber machen muss irgendwelche Pakete nachzuinstallieren oder beim Hardwarekauf gucken muss, ob und wie die entsprechende Hardware unterstützt wird. ...

    Aufgrund der Tatsache, dass man sich um diese vielen kleinen Baustellen bei Linux kümmern muss, ist Linux für mich ein Bastlerprojekt, das für Nerds vielleicht sehr reizvoll sein mag, für mich jedoch nicht. Da erkaufe ich mir lieber durch Windows-Lizenzkosten die Zeit, die ich dann mit meiner Familie verbringen kann, als ich dahinterzuklemmen, um das Linuxsystem dann doch noch irgendwie ans Laufen zu bekommen.

    Mir erschließt sich auch nicht, worin die Erpressbarkeit liegen soll. Schlechte Leistungen werden noch immer als solche erkannt und auch entsprechend bewertet, insbesondere wenn es keinen Automatismus zur Wiederholung gibt.

    Zum einen könnte sich die Klasse absprechen, um dann in der zweiten oder gar dritten Runde eine sehr viel einfachere Klausur sehr viel besser bestehen zu können. Wenn sich das Spielchen dann eingebürgert hat, funktioniert das auch.

    Zum anderen, und das finde ich viel schlimmer, wurden mit dem Drittelerlass bzw. der aktuellen Regelung in Hessen schlechte Schüler immer weiter nach oben durchgereicht. Wir haben z.B. am Berufskolleg in großem Umfang das Problem, dass wir Vollzeitschüler haben, die eigentlich ins Berufsgrundschuljahr (vollschulisch) müßten, weil sie keine Lehrstelle gefunden haben, aber noch schulpflichtig sind. Sie wollen auch eine Lehre machen und streben gar kein Studium (weder FH noch Uni) an. Da ihnen die Zubringerschule aber die Fachoberschulreife attestiert hat, können wir sie nicht ins Berufsgrundschuljahr schicken, weil sie dafür auf dem Papier viel zu gut sind. So landen sie dann massenhaft in den Vollzeit-Bildungsgängen, die mit der Fachhochschulreife abschließen. Dort habe ich aktuell den Fall, dass in einer Klasse 2-3 Schüler sitzen, die in dem Bildungsgang wirklich richtig sind, 24 hingegen dort gar nicht sein wollen, aber aus obigem Grund nicht ins Berufsgrundschuljahr können. Die Klausurergebnisse sind entsprechend, also zwei 1er, ein 2er und der Rest ist 5 und 6. Motivation gleich null. Soll ich denen jetzt echt aufgrund des Drittelerlasses die Studierfähigkeit attestieren?

    Die Schüler wollen eine Lehre machen, dürfen nicht ins Berufsgrundschuljahr, weil ihr vorheriger Schulabschluß dafür zu gut ist, und müssen sich so zwischen der Fachhochschulreife, in die sie nicht wollen, und der Ausbildungsvorbereitung, in der eigentlich alle Schüler landen sollen, die gar keinen Schulabschluß haben, entscheiden.

    Gebt ihr euren Schülern diese Programme auch als Lizenzen für deren Privatrechner nach Hause, damit sie damit üben können?

    Zumindest was SAP S/4 Hana angeht kann ich Dir sagen, dass jede Lizenz an den Schüler und nicht an den Computer gebunden ist. Jeder Schüler kann es also auf beliebigen Geräten, auf denen der Client installiert ist, nutzen, also auch auf seinem Privat-PC daheim.

    Das sind „Exotensettings (die kein Mensch braucht)“!

    Das sind die Standard-Settings technischer bzw. kaufmännischer Berufsschulen.

    Man kann natürlich alles, was nicht unterstützt wird, als Exotensetting abtun. Dann darf man sich aber auch nicht wundern warum das mit Linux nichts wird. So wurde z.B. vor 6 Jahren mein Farb-Laserdrucker nicht von Linux unterstützt. Als es dann hieß, dass ich mir den Treiber doch bitte selber schreiben oder einen anderen Drucker kaufen sollte, war ich raus.

    Bevor ich einen funktionierenden Drucker in die Tonne kloppe, haue ich lieber Linux in selbige. Das ist im Endeffekt nämlich günstiger.

    Es gibt an Schulen und auch in der öffentlichen Verwaltung so viele schlecht finanzierte Baustellen. Da muss einem Konzern doch nicht ein ansehnlicher Batzen des Haushalts zugeschoben werden, wenn es auch anders möglich ist, die Aufgaben zu erfüllen.

    Dann soll man bei den Baustellen aber bitte schön auch dem Staat die Gesamtkosten in Rechnung stellen. Es ist eben nicht mit der kostenlosen Lizenz getan. Es braucht auch noch einen IT-Dienstleister, der das alles pflegt. Rechnet man den mit rein, macht es finanziell auf einmal keinen Sinn mehr Uralt-Hardware weiter am Leben zu erhalten, weil sie viel häufiger ausfällt, so dass die Betriebskosten am Ende sehr viel höher sind als neue Geräte mit Windows zu kaufen.

    Und wenn wir schon bei dem Hype „Alles geht auch unter Linux“ sind: Wo bekomme ich ein Solidworks, ein Autodesk Inventor und ein SAP R/3 bzw. S/4 Hana für Linux auf dem Client (nicht Server)? Das ist das Linux Problem. Ich brauche in der Schule nicht irgendeine Software, mit der man irgendwie zeichnen oder irgendwie Buchführung machen kann. Ich brauche die Software, mit der die Azubis aus den Betrieben vertraut sind. Diese Software läuft nur unter Windows und damit ist das Thema Linux erledigt.

    Was mich aber immer wundert: Wenn Linux doch so toll sein soll und Windows so bäh, warum gab es dann bei uns an der Universität für die Windows Poolräume immer Wartelisten wohingegen die Linux Poolräume immer leer waren?

    Also wenn selbst Informatik Studenten derart mit den Füßen abstimmen, dann spricht das doch wohl Bände.

    Mein PC ist 8 Jahre alt, schaun mer mal, ob da noch was zu machen ist...)

    Das gleiche Problem hatte ich auch. Lad dir mal das DVD-Image von Microsoft runter, mounte es im virtuellen DVD-Laufwerk oder brenne es wirklich auf eine DVD und dann starte die Installation manuell mit dem Befehl „setup.exe /product server“.

    Aber ganz im Ernst: Aktiviert das automatische Update.

    Zwar nicht bei Windows sondern bei AVMs Fritz-Box bin ich damit aktuell komplett auf die Nase gefallen. Die Box fragt täglich automatisch „zuhause“ nach etwaigen Updates und installiert diese. An der Box hängen bei mir auch smarte Heizungs-Thermostatköpfe, Fritz!Dect 302. Diese Köpfe melden die Raumtemperatur an meinen Home Manager von SMA und dieser steuert damit die Heizung.

    Regelkreis: „Senke die Vorlauftemperatur so lange langsam immer weiter ab, bis das erste Thermostat schreit, dass es die Raumtemperatur nicht mehr halten kann. Erhöhe dann die Vorlauftemperatur um 2°C und beginne nach 30 Minuten mit einer erneuten Absenkung.“

    Bei dem Update der FRITZ!Box wurden die Thermostate umbenannt und seitdem kann der Home Manager nicht mehr auf die Raumtemperaturen zugreifen und diese an die Heizungssteuerung weiterleiten. :(

    —> https://www.golem.de/news/avm-fritz…191838.amp.html

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