Beiträge von plattyplus

    Pyro, danke übrigens für die Frage. Ich habe eben mal das erste Mal seit einiger Zeit bewusst nachgeschaut, was aktuell Monat für Monat vom LBV überwiesen wird. War mir so gar nicht bewusst. (Nennt mich naiv, aber mir reicht es eigentlich zu wissen, dass ich mir um die Zukunft finanziell keine Gedanken machen muss ... und auch nicht um die Gegenwart. ;) )

    Freut mich für Dich, dass Du anscheinend mit A14 so sorglos leben kannst. Bei mir ist dies nicht der Fall. Ich gucke schon jeden Monat darauf was ich mir leisten kann und was nicht. Konkret saniere ich mich hier Stück für Stück durch ein altes Wohngebäude und da hauen Handwerkerrechnungen dermaßen gravierend rein, dass ich viele Dinge selber mache, weil ich es mir schlicht nicht leisten kann entsprechende Handwerker zu bezahlen.

    Hier mal eine grobe Übersicht meiner Kostentreiber:

    • Gesetzliche Krankenkasse inkl. Pflegeversicherung (zieht die GKV gleich mit ein): 10.000€ jährlich
    • Laufende Kosten für den PKW (Treibstoff, Wartung, Verschleißteile): 8.000€ jährlich, ich kaufe die Autos neu, weil ich dem Gebrauchtwagenhandel nicht über den Weg traue, und fahre dann bis „geht nicht mehr“, mein aktuelles Fahrzeug hat 450.000km runter
    • Urlaubsreise: 1x jährlich, also auch keine Kurztripps in die Metropolen
    • Kleiderschrank ist relativ leer
    • Handy ist aktuell 2 Jahre alt, wird aber auch weiter benutzt bis „geht nicht mehr“

    Was an großen Ausgabeposten aktuell ansteht:

    • Hauselektrik muss saniert bzw. wesentlich verstärkt werden, um in Zukunft neben einer Wallbox auch noch zwei weitere Wallboxen und eine Wärmepumpe antreiben zu können.
    • Die Gasheizung ist 30 Jahre alt, die muss dann durch eine Wärmepumpe ersetzt werden.
    • Bitte einmal alle Fenster tauschen bzw. erneuern

    Wie gesagt gucke ich schon jeden Monat aufs Geld, ob und wann ich mir welche Arbeiten leisten kann.

    VZ und dann noch Schulentwicklung; warten wir mal ab wann die nächste Deutatserhöhung kommt. Dann gibts immer noch genug die nach "Schulentwicklung ist Bestandteil deiner Tätigkeit" brüllen. Und dann heulen dass der Job soviel Zeit frisst.

    Schulentwicklung für mich: Wir führen die Lehrpläne und -methoden von 1985 wieder ein, weil die Pläne nachweislich bessere Ergebnisse geliefert haben als alles, was wir heute haben.

    Schulentwicklung erledigt und wir können uns wieder den Mühen der weiten Ebene (Korrektur von Klassenarbeiten mit mehr als 40 Schülern) widmen.

    Wieviele Wähler haben tatsächlich die Wahlprogramme gelesen und die Ansichten der Personen, die sie wählen geprüft? Das dürfte die deutliche Minderheit sein.

    Im Politikunterricht lassen wir unsere Schüler immer auf den Wahl-O-Mat los. Darin sind ja die Wahlprogramme „verarbeitet“. In der Folge sollen die Schüler dann die Wahlempfehlung der Seite auf einen Zettel schreiben und wir machen eine anonyme Auszählung der Empfehlungen. Im Ergebnis landen wir da allerdings immer bei 60-85% für die AfD.

    Faule Lehrkräfte hingegen werden von allem befreit und können eine ziemlich ruhige Kugel schieben (in meiner Schule).

    Das mußte ich leider auch feststellen. Es gibt bei uns Kollegen, die sich bei der Klassenleitung dermaßen "dämlich" angestellt haben, daß sie nie wieder irgendwo als Klassenlehrer eingesetzt werden. Ich würde diesen Kollegen gleich 5-10 Klassen aufs Auge drücken, damit sie mal tüchtig üben können, wie Klassenleitung funktioniert. Die Spanne habe ich extra deswegen so groß gewählt, weil Azubi-Klassen, die nur einen Tag pro Woche da sind, wesentlich weniger Arbeit machen als Vollzeitklassen.

    Wenn die Wahrnehmung der Politik bzw. politischen Handelns oder des Weltgeschehens auf dem Niveau von Youtube, Tiktok oder Instagram erfolgt und diese Medien nun künftig die Menschen beeinflussen, dann haben wir nicht nur bereits ein dickes Problem, sondern das Problem wird uns irgendwann ziemlich heftig um die Ohren fliegen.

    Das Problem fliegt uns bereits um die Ohren. Warum haben denn diese MEdien so eine Macht? Weil die Politiker ihnen die Sendeminuten überlassen, um darin ihre Deutungen zu verbreiten.

    Unsere Politiker laufen nur jedem Problem hinterher, sie kommen nicht "vor die Lage" und werden ihrer Gestaltungsaufgabe gerecht sondern sind nur noch Getriebene, die sich irgendwie aalglatt und wachsweich an die Gegebenheiten anpassen.

    Mich wundern z.B. die Bauernproteste in der letzten Nacht nicht. Die Klimakleber haben es doch vorgemacht, daß man Freiheitsberaubung begehen kann, ohne das dies entsprechende strafrechtliche Konsequenzen zur Folge hat. Da haben die Bauern jetzt genau das Gleiche gemacht, als sie Robert Habeck festgesetzt haben. Ich finde beides nicht gut. Aber hätte die Politik bei den Klimaklebern schon ganz klare Kante gezeigt, die Bauern hätten es nicht gewagt so zu demonstrieren. An Habecks Stelle wäre ich nicht zurück auf die Hallig gefahren sondern hätte da gewartet und die Polizei gebeten den kompletten Protestzug wegen Freiheitsberaubung in U-Haft zu nehmen.

    Klar gibt das einmal so richtig unschöne Bilder, aber dann weiß wenigstens jeder, daß die Regierung nicht erpreßbar ist. Auch hätte ich nach diesen ganzen Vorfällen die Streichung der Steuervergünstigungen erst recht nicht zurückgenommen.

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    Wie vor zieg Seiten hier bereits gesagt hätte ich gern einen Macher an der Spitze der Bundesregierung, der dann auch gerne mal wirklich klare Kante zeigen darf und der sich seinem Amtseid, nämllich dem deutschen Volke zu dienen, verpflichtet fühlt.

    Bei der aktuellen Politik, die Fahrradwege in Peru subventioniert und gleichzeitig im Inland die Gelder kürzt, bin ich mir nicht so sicher, ob dies noch durch den Amtseid gedeckt ist.

    Die AFD wird wohl teils auf "volksparteitypische" Ergebnisse kommen und stärkste Partei werden, aber dennoch deutlich von absoluten Mehrheiten entfernt bleiben.

    Guck dir die aktuelle Prognose in Sachsen an:

    • AfD: 37%
    • CDU: 33%
    • Linke: 8%
    • Grüne: 7%
    • Freie Wähler: 3%
    • SPD: 3%
    • FDP: 1%

    Quelle: https://dawum.de/Sachsen/

    Meinst Du echt, dass die CDU da zusammen mit den Linken eine Regierung bilden sollte? Konrad Adenauer würde sich im Grabe umdrehen. Laß jetzt noch die Grünen unter die 5% Hürde rutschen und die Koalitionsüberlegungen werden fast schon obsolet, weil dann die AfD alleine regieren kann.

    So traurig das ist, hoffe ich doch auf einen heilsamen Schock für die Ampel-Parteien und auch und gerade der CDU. Diese Krise der Demokratie ist völlig unnötig und hausgemacht. Sie ist das Ergebnis "alternativloser" Politik bezüglich Zuwanderung, hahnebüchener Ausgestaltung der Energiewende, steter Belohnung von Nicht-Arbeit zum Nachteil abhängig beschäftigter Steuerzahler, verfehlter Verkehrspolitik und ja, auch der Genderpolitik.

    An den heilsamen Schock glaube ich schon nicht mehr. Den hätte es in den letzten Jahren schon geben müssen.

    keine Sorge Bolzbold, ich wähle die AfD nicht. Ich finde es nur total daneben, daß man die CDU/CSU auf diese Art und Weise in die Ecke drängen will von links.

    Und ja, meine Vorfahren haben unter dem DDR-Regime gelitten, mein Opa ist 1961 in Berlin durch den Stacheldraht geflüchtet und meine Frau, auch aufgewachsen in der DDR, vergleicht die FDJ immer mit der Hitlerjugend. Ersetze die braunen Uniformen durch blaue und fertig... die Inhalte sind ziemlich identisch, wenn man sich da die Pionier-Gebote etc. ansieht.

    Allein schon wenn ich höre, daß dort in der DDR in den Schulen der Schlagballwurf nicht mit einem Ball trainiert wurde sondern mit einer Handgrananten-Attrappe, läßt mich das tief blicken.

    Was genau willst du eigentlich aussagen?

    Für mich gibt es da nur zwei Positionen:

    • Entweder die Politik redet von Brandmauern und "mit denen darf man nicht zusammenarbeiten", wenn es um die AfD geht. Ich denke da gerade an die Prognose für die Landtagswahl in Sachsen, bei der es so aussieht, als würde die CDU der Junior-Partner der AfD werden. Dann darf die SPD aber auch in gleicher Weise nicht mit der Linken koalieren, wie dies aktuell in McPom und Bremen leider der Fall ist und in Berlin lange der Fall war.
    • Oder ich akzeptiere die AfD als Partei, mit der man dann aber auch koalieren muß, will ich selber auf der linken Seite mit der Linken koalieren.

    Dieses Getue von vielen Politikern auf der einen Seite die Brandmauer zur AfD zu fordern, auf der anderen Seite aber die Linke zu akzeptieren, finde ich einfach nur verlogen und heuchlerisch. Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass geht nicht!

    Also liebe SPD und liebe Grüne, entweder ihr stellt die Koalition mit der Linken sofort ein und veranlaßt Neuwahlen in McPom und Bremen oder ihr haltet gefälligst die Klappe. Persönlich wäre ich für Neuwahlen.

    Der riesige Unterschied zu Scheuer? Die Rednerin der LInken hat was dummes gesagt. Passiert ist aber garnichst,m Es ist kein Schaden entstanden. Es sind keine Kommandos logezogen und haben die Reichen exekutiert.

    Also muß erst etwas passieren, damit Du einer Partei die Verfassungsmäßigkeit absprichst? Interessant, weil dann dürfte die AfD auch voll verfassungskonform sein, schließlich macht sie ja auch "nur" Sprüche und es passiert nichts.

    Wie gesagt, für mich sind die Linke und die AfD auf einer Linie. Entweder ich grenze beide Parteien aus oder eben nicht. Aber in Richtung der Linksextremen öffnen und bei den Rechten zu versuchen eine Brandmauer zu ziehen, funktioniert nicht.

    Wobei ich immer noch denke: Warum macht RLP kein A13 für Grundschullehrkräfte? :( Dann wären es nämlich nicht 400, sondern 700 Euro Unterschied :ohh:

    Und ich denke mir immer: Warum führt NRW nicht endlich die pauschale Beihilfe ein, wie es im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, dann wären das bei mir 500 € monatlich netto mehr. :staun:

    Seht ihr es als Bereicherung oder Verkomplizierung unseres politischen Systems, wenn zusätzliche Parteien zum Partrienkanon hinzukommen?

    Ich sehe es insofern als Bereicherung, als dass sich damit diese politischen extremen Splittergruppen selber ins Aus schießen, weil sie durch die Aufsplitterung alle unter der 5%-Hürde landen, wo sie zusammen sogar als Fraktion in den Bundestag eingezogen wären.

    Wie kommst du zu dieser These?

    Ich sage nur: Gregor Gysi als SED-Parteimitglied und später -Vorsitzender, Stasi-Spitzel und Galionsfigur der Linken.

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