Beiträge von O. Meier

    Das hört man plakativ immer wieder, stimmen muss das so noch lange nicht. Vielleicht muss man auch einfach mal den eigenen Unterricht weg von rein mechanischem Abarbeiten von Kalkülen hin zu mehr Modellierung ändern. Genau hier spielen CAS auch ihre Stärken aus.

    Klingt so, als wenn man die Inhalte so passt, dass sie zum Werkzeug passen. Es wird also nicht der Schraubendreher geholt, sondern Nägel statt Schrauben verwendet, damit’s zum Hammer passt.

    Ich habe nichts gegen Modellierung. Ich halte die sogar für wichtig. Aber deswegen sind ja Rechentechniken nicht überflüssig. Und zu modellieren, damit man nicht rechnen können muss, naja.

    Wenn man euch so zuhört, dass SuS nicht mehr lesen, schreiben, noch rechnen oder gar denken können, dann frage ich mich, wer solche KI programmiert.

    Das ist gar keine so spektakuläre Frage. Die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung hat damit nichts zu tun und braucht demzufolge auch die entsprechende Qualifikation nicht.

    Auch die Erfindung der Dampfmaschine oder des Telefons war kein gesamtgesellschaftliches Projekt sondern die außergewöhnliche Leistung weniger.

    Ich halte es schon für problematisch, wenn Schüler heute keine Vorstellung von Größenordnungen mehr haben und diese nicht mehr abschätzen können.

    Schätzwerte sind der erste Schritt, dem Ergebnissen des Taschenrechers, CASes, Computers kritisch gegenüber zu treten.

    Diese Idee, auf ein Ergebnis angewiesen zu sein, das man gar nicht beurteilen kann, behagt mir nicht.

    Ich kenne recht viele Lehrer*innen, die Vollzeit verbeamtet sind und Vollzeit unterrichten. Mehr machen sie nicht.

    Ich finde das erfrischend, wenn man sich im Kern auf das Kerngeschäft konzentriert. Unterrichten ist wichtig. Das ist die Zeit, in der die jungen Menschen etwas lernen können. Das wir unsere Akten sortieren, hilft ihnen dabei nicht.

    Ich finde unterrichten wichtiger, als städnig neue Projekte loszutreten, die dann allen die Zeit wegfressen. In dem Zusammenhang so etwas zu erklären:

    Das Hauptproblem (meiner Meinung nach) sind zusätzlich Kolleg*innen, die nicht arbeiten.

    finde ich ich nicht unverschämt, sondern auch falsch fokusiert.

    Und die Elternemails würde ich nicht beantworten. Einfach autmatische Antwort einstellen.

    Ich läse die schon nicht. Lass' einfach den dienstlichen Mail-Account unbearbeitet liegen. Postfach läuft irgendwann über.

    Ich fänge auch keine Diskussionen mit irgendwem an, ob man nun Aufgaben schicken müsse. Einfach nicht machen. Nichts erklären, nicht reagiern. Nicht agieren. Einfach krank sein.

    Lass gut sein, O. Meier muss nicht alles verstehen.

    Sowieso.

    Ihr macht das schon alles richtig. Fahrrad ist halt kompliziert, gefährlich und immer im Weg. Einfach nicht alltagstauglich. Schon gut, dass es Brummbrumms gibt.

    Wenn ich autofahrend an unübersichtlichen Stellen vorsichtig rechts abbiege, um niemanden zu übersehen, werde ich von hinten angehupt. Einfach so. Seufz.

    Eben. Die Probleme entstehen in den Köpfen derjenigen Verkehrsteilnehmerinnen, die besser keine wären.

    Ich verstehe es schon. Die anderen kennt er seit mehreren Jahren als Klassenlehrer, diesen hat er erst 10mal gesehen kurz und kann ihn nicht einschätzen.

    Irgendwie klar. Bei der Konstellation ist man darauf angewiesen, dass man einen Draht zu den Schülerinnen hat. Nun bleibt aber für mich hängen, dass die eine nicht mit darf, weil sie wegen ihrer zu kurzen Zugehörigkeit kein echtes Mitglied dieser Community ist.

    Ich weiß nicht, ob dadurch ihr Wille zur Integration massiv verstärkt wird.

    Ich kann das aus der Ferne nicht beurteilen. Ihr müsst zusehen, wie ihr klar kommt. Die Fahrt mit dem Betreuungsschlüssel ist schon sportlich. Insofern müsst ihr das vielleicht so machen. Aber es fühlt sich halt komisch an.

    SwinginPhone

    Du hast recht. Irgendetwas ist immer. Am besten denkt man gar nicht übers Radfahren nach. Das klappt eh nicht.

    Soll ich alle Berufspendler dazu zwingen, mein gemäßigtes Fahrradtempo anzunehmen?

    Nein. Auf keinen Fall. Der richtige, also motorisierte, Verkehr muss Vorrang haben.

    Überholen nicht möglich.

    Es gibt also nur einen Fahrstreifen für beide Fahrtrichtungen? Oder wie muss ich mir das vorstellen?

    Er ist seit einigen Monaten in Deutschland und versteht nix. Warum er nun bis zu den Ferien im Juni plötzlich ausreichend verstehen soll,

    Nein. So etwas passiert nicht plötzlich. Lernen ist ein Prozess. Ein Sprachkurs in den Sommerferien könnte auch nichts schaden.

    Geplant und genehmigt wurde die Fahrt , als wir noch 28 SuS mit 2 Klassenlehrern und 0 Sonderpädagogen und 1x 19 jähriger IB waren.

    Keine Ahnung, was x in dieser Rechnung ist. Mit vielen Begleitpersonen habt ihr die Fahrt beantragt? Zwei fände ich echt sportlich. Gibt es denn überhaupt einen Plan, wer die zu versetzende Kollegin ersetzen soll/kann/darf/muss/wird?

    Alleine kannst du auf überhaupt gar keinsten Fall fahren. Ich führe mit dieser Klasse auch mit zehn Aufsichten nirgends hin. Ich ginge mit denen noch nicht mal quer übers Schulgelände.

    Prinzipiell ist es ja sinnvoll, die Migratin in eine überwiegend deutschsprachige Klasse zu stecken. Aber deine Kundinnen haben offensichtlich genug mit ihren eigenen Problemen zu tun, so dass sie einfach hinten überfällt. Man hätte sie deshalb ablehnen müssen. Dann wäre sie jetzt bei der Fahrtplanung nicht irgendwie über.

    Diese Klasse scheint mir ein wunderschönes Beispiel für falsch verstandene und deshalb zum Scheitern verurteilte Integration zu sein.

    Hast du nicht noch ein paar Wünsche frei?

    Doch, er kann sich mit Hilfe von Google Übersetzer verständigen, genau wie du.

    Google-„Übersetzer“ ist Schrott. Neulich hielt mir eine Schülerin ihr Handy unter die Nase. Dort stand übersetzt die Frage, ob es noch Gutscheine gebe. Im Gespräch fand ich dann 'raus, dass sie wissen wollte, wann sie die Klassenarbeit nachschreiben könne.

    Auf neuronalen Netzen basierende Musterübertragungssysteme funktionieren nicht gut bei kurzen Texten. Deshalb kommt bei einzelnen Sätzen manchmal ein echter Murks heraus, auf den ich mich nicht verlassen wollte.

    Es gibt einfach eine Lösung --> nicht fahren.

    Wurde jetzt ja mehrfach vorgeschlagen. Kam mir auch in den Sinn. Allerdings sollte man den Eindruck vermeiden, dass man wegen der Migrantin nicht führe. Das fände ich ebenso komisch, wie diese zu Hause zu lassen.

    Wurde denn schon etwas beantragt? Unter welchen Bedingungen? Welche Begleitpersonen wurden z. B. angegeben? Wurde das (so) genehmigt?

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