Ja, das ist der BERECHTIGTE Neid der Kinderlosen!
Ob bei einer solchen Emotion die Klassifikation in „berechtigt“ und „unberechtigt“ sinnvoll ist, lasse ich mal dahingestellt. Es ist jedenfalls eine Emotion, die ich nicht haben möchte. Sie ist mir zu negativ.
Vielleicht überlegt man sich mal, wie man selbst mit solchen Emotionen umgeht, ob sie sich überwinden lassen, in Bahnen lenken oder ob sie irgendwie ihre negative Energie loswerden können, bevor man öffentlich überschäumt. Das wird dann schnell unschön, wie wir erleben dürfen. Bringt uns aber in der Sache nicht weiter.
Was haben denn die Kinderlosen davon, wenn die Kinderzuschläge wieder gesenkt werden?
Aber danke für die Ehrlichkeit. Es ist eine Neiddebatte. Wussten wir, jetzt steht es da.
Formal könnte man dir entgegenhalten, dass „durchschnittlich“ (das war dein Maßstab) nicht unbedingt auch „amtsangemessen“ ist.
Ob sich Kinder „lohnen“, ist eine politische Entscheidung. Das wurde auch schon erwähnt. Ebenso wie die Frage, ob Lehrerinnen grundsätzlich verbeamtet werden oder ob Biergärten 7% oder 19% Mehrwertsteuer abführen.