Beiträge von O. Meier

    Und die Elternemails würde ich nicht beantworten. Einfach autmatische Antwort einstellen.

    Ich läse die schon nicht. Lass' einfach den dienstlichen Mail-Account unbearbeitet liegen. Postfach läuft irgendwann über.

    Ich fänge auch keine Diskussionen mit irgendwem an, ob man nun Aufgaben schicken müsse. Einfach nicht machen. Nichts erklären, nicht reagiern. Nicht agieren. Einfach krank sein.

    Lass gut sein, O. Meier muss nicht alles verstehen.

    Sowieso.

    Ihr macht das schon alles richtig. Fahrrad ist halt kompliziert, gefährlich und immer im Weg. Einfach nicht alltagstauglich. Schon gut, dass es Brummbrumms gibt.

    Wenn ich autofahrend an unübersichtlichen Stellen vorsichtig rechts abbiege, um niemanden zu übersehen, werde ich von hinten angehupt. Einfach so. Seufz.

    Eben. Die Probleme entstehen in den Köpfen derjenigen Verkehrsteilnehmerinnen, die besser keine wären.

    Ich verstehe es schon. Die anderen kennt er seit mehreren Jahren als Klassenlehrer, diesen hat er erst 10mal gesehen kurz und kann ihn nicht einschätzen.

    Irgendwie klar. Bei der Konstellation ist man darauf angewiesen, dass man einen Draht zu den Schülerinnen hat. Nun bleibt aber für mich hängen, dass die eine nicht mit darf, weil sie wegen ihrer zu kurzen Zugehörigkeit kein echtes Mitglied dieser Community ist.

    Ich weiß nicht, ob dadurch ihr Wille zur Integration massiv verstärkt wird.

    Ich kann das aus der Ferne nicht beurteilen. Ihr müsst zusehen, wie ihr klar kommt. Die Fahrt mit dem Betreuungsschlüssel ist schon sportlich. Insofern müsst ihr das vielleicht so machen. Aber es fühlt sich halt komisch an.

    SwinginPhone

    Du hast recht. Irgendetwas ist immer. Am besten denkt man gar nicht übers Radfahren nach. Das klappt eh nicht.

    Soll ich alle Berufspendler dazu zwingen, mein gemäßigtes Fahrradtempo anzunehmen?

    Nein. Auf keinen Fall. Der richtige, also motorisierte, Verkehr muss Vorrang haben.

    Überholen nicht möglich.

    Es gibt also nur einen Fahrstreifen für beide Fahrtrichtungen? Oder wie muss ich mir das vorstellen?

    Er ist seit einigen Monaten in Deutschland und versteht nix. Warum er nun bis zu den Ferien im Juni plötzlich ausreichend verstehen soll,

    Nein. So etwas passiert nicht plötzlich. Lernen ist ein Prozess. Ein Sprachkurs in den Sommerferien könnte auch nichts schaden.

    Geplant und genehmigt wurde die Fahrt , als wir noch 28 SuS mit 2 Klassenlehrern und 0 Sonderpädagogen und 1x 19 jähriger IB waren.

    Keine Ahnung, was x in dieser Rechnung ist. Mit vielen Begleitpersonen habt ihr die Fahrt beantragt? Zwei fände ich echt sportlich. Gibt es denn überhaupt einen Plan, wer die zu versetzende Kollegin ersetzen soll/kann/darf/muss/wird?

    Alleine kannst du auf überhaupt gar keinsten Fall fahren. Ich führe mit dieser Klasse auch mit zehn Aufsichten nirgends hin. Ich ginge mit denen noch nicht mal quer übers Schulgelände.

    Prinzipiell ist es ja sinnvoll, die Migratin in eine überwiegend deutschsprachige Klasse zu stecken. Aber deine Kundinnen haben offensichtlich genug mit ihren eigenen Problemen zu tun, so dass sie einfach hinten überfällt. Man hätte sie deshalb ablehnen müssen. Dann wäre sie jetzt bei der Fahrtplanung nicht irgendwie über.

    Diese Klasse scheint mir ein wunderschönes Beispiel für falsch verstandene und deshalb zum Scheitern verurteilte Integration zu sein.

    Hast du nicht noch ein paar Wünsche frei?

    Doch, er kann sich mit Hilfe von Google Übersetzer verständigen, genau wie du.

    Google-„Übersetzer“ ist Schrott. Neulich hielt mir eine Schülerin ihr Handy unter die Nase. Dort stand übersetzt die Frage, ob es noch Gutscheine gebe. Im Gespräch fand ich dann 'raus, dass sie wissen wollte, wann sie die Klassenarbeit nachschreiben könne.

    Auf neuronalen Netzen basierende Musterübertragungssysteme funktionieren nicht gut bei kurzen Texten. Deshalb kommt bei einzelnen Sätzen manchmal ein echter Murks heraus, auf den ich mich nicht verlassen wollte.

    Es gibt einfach eine Lösung --> nicht fahren.

    Wurde jetzt ja mehrfach vorgeschlagen. Kam mir auch in den Sinn. Allerdings sollte man den Eindruck vermeiden, dass man wegen der Migrantin nicht führe. Das fände ich ebenso komisch, wie diese zu Hause zu lassen.

    Wurde denn schon etwas beantragt? Unter welchen Bedingungen? Welche Begleitpersonen wurden z. B. angegeben? Wurde das (so) genehmigt?

    Ich bin nach meiner Covid-19 noch nicht fit, schlafe nachts dank stundenlangem Husten nicht, vielen meiner Kollegen geht es genauso, der nächste Infekt folgt umgehend.

    Das ist nett, dass du uns das erzählst. Aber das solltest du deiner Ärztin erzählen.


    dazu Elternsprechtag an meinem freien Nachmittag, eine außerunterrichtliche Veranstaltung, die ich leite,

    Ließe ich lieber ausfallen, bevor ich krank würde.

    Leute, denkt bitte auch an euch selbst. Nur weil die Vertretung auf dem Plan steht, heißt das nicht, dass man es schafft. Wer bald nicht mehr kann, Überlastungsanzeige. Wer wirklich nicht mehr kann, ab zur Ärztin.

    Bei uns fällt mitterweile superviel aus. Lässt sich aber nicht ändern. Dafür halten sich die Vertretungen in Grenzen. Wenn wir die noch übrigen Kolleginnen auch noch überlasten, fallen die auch weg. Dann haben wir uns gründlich ins Knie geschossen.

    Ich teile die Analyse, dass uns die letzten Jahre in den Knochen stecken. Wir müssen einfach sehr vorsichtig sein, dass wir uns nicht verheben.

    Passt auf euch auf und schaut ein Bisschen auf die anderen.

    Ist es wichtig, weswegen man vertritt?

    Nein. Das geht dich noch nicht mal etwas an. Insbesondere Angaben zu einer Erkrankung unterliegen dem Datenschutz.

    Danke. Ich hatte gerade eine Grippe. Ich habe mich richtig beschissen gefühlt.

    Hätte ich lieber Maske getragen und auf mein Leben verzichtet? Nein.

    Gegen Grippe kann man vorbeugen, nennt sich Impfung. Natürlich kann man sich trotzdem anstecken, aber mit geringerer Wahrscheinlichkeit.

    " könnte ich in der Konferenz etwas eher gehen, ich muss mein Kind abholen, könnte ich bitte Freitags zur 2. Stunde eingeplant werden, an dem Tag bräuchte ich bitte Sonderurlaub, wenn möglich hätte ich gerne den E Kurs, gerne würde ich auch im nächsten Halbjahr die 8a in Biologie unterrichten...."

    Solche Wünsche.

    Das, und vieles mehr, könnte dann mal abgelehnt werden....!

    Klingt mir alles nicht lebenswichtig. Auf jeden Fall nähme ich dafür keinen absurden Stundenplan mit Pendeldauerstress in Kauf.

    Falls deine Schulleiterin die infantilen Soziopathin ist, als die du sie hier durchblicken lässt, versuchte ich ohnehin nicht, sie durch willfähriges Verhalten zu besänftigen.

    Apropos infantil. Bockiges Kleinkind könnte ich bei Bedarf auch. Und wenn es nicht gewünscht wird, dass ich meinen Job anständig mache, machte ich ihn halt schlecht.

    So, wie du es beschreibst, ist die Stimmung eh schlecht. Also schaute ich für mich, wie ich klar käme.

    Lebenszeit ist sehr wertvoll.

    Eben. Deshalb wollte ich sie nicht in einer Blechdose im Stau verbringen.

    Ich kann auch jeden Tag 100km laufen.

    Kann man. Kurzstrecken eignen sich zum Laufen aber besser. Ab 10 km empfehle ich ein Fahrrad. Deutlich höherer Wirkungsgrad.

    Dadurch dass viele Kurzstrecken mit dem Auto gefahren werden, sind die Straßen dicht. Die Langstreckenpendlerinnen stehen umso mehr im Stau. Blöd, weil die so wenig Alternativen haben.

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