Beiträge von O. Meier

    Viele raten mir von der katholischen Schule ab.

    Dem möchte ich moch anschließen. Die Idee, beliebig in das Privatleben der Mitarbeiter eingreifen zu können, wirft doch ihre Zeichen voraus:


    Ich müsste für die Stelle die Firmung nachholen.

    Wenn die Firmung in deinen Lebensentwurf passen würde, wenn sie für dich eine Bedeutung hätte, wärst du schon gefirmt. Statt dessen ließest du dich nur formen, um an den Job zu kommen. Ich finde das nicht ehrlich, übrigens auch nicht von Seiten derer, die das verlangen.

    Wie ist man dabei bereit zu gehen? Welchen Einfluss auf das eigene Leben möchte man erlauben? Wo ist die Grenze? Und möchte man die Konsequenzen hinnehmen, wenn es doch mal nicht passt. Also ich wollte dann kein Kirchebeamter sein und in der Gefahr schweben, wegen einer Gewissensentscheidung Job und Altersversorgung los zu sein.

    Die Evolutionstheorie nach Darwin ist m.E. auch nicht kompatibel mit der biblischen Schöpfungsgeschichte. Mag sein, dass die Kirche da mittlerweile einen Mainstream-Weg gefunden hat, damit sie die Leute bei der Stange halten kann.

    Die katholische wohl. Das Schöne bei willkürlichen Festlegungen ist halt, dass man sie auch willkürlich ändern kann. Es kann ja jede ihre Meinung zu naturwissenschaftlichen Erkenntnissen haben. Der entscheidende Unterschied ist, dass die Kirchen möchten, dass man die ihre für relevant hält. Einfluss auf (naturwissenschaftlichen) Unterricht sollte eine solche Meinung in aber nicht haben.

    Ich habt da mal 'reingeschmökert. Viel Blabla, wenig Konkretes.

    Ist aber auch nicht wichtig. Mich schreckt ab, dass sich hier jemand 'rausnimmt neben den Bildungsplänen eine weitere Instanz aufzumachen, nach der netscheiden werden soll, was unterrichtet wird.

    Aber selbst wenn man sich auf kastrierten Unterricht einlassen kann, so bleibt dann immer noch die Gefahr, dass dir jemand Vorschriften für dein Privatleben machen will.

    Am Montag sehe ich die Klasse wieder und möchte in der Klassenlehrerstunde das Thema "Schuldzuweisungen/Schuldablenkung/Verlogenheit" ansprechen.

    Ich weiß nicht, ob ich der Angelegenheit durch meine Aufmeksamkeit mehr Gewicht zukommen lassen wollte. Mit den Kindern etwas erarbeiten, das dich an den Eltern stört?

    weil ich für die Kinder und Eltern immer da bin, mein Einsatz ist echt enorm (auch im Vergleich mit meinen KuK) - nützt aber nichts...

    So! Die Konsequenz wäre den Einsatz, den dir keiner dankt, zu reduzieren.

    Das Pi Book pro kostet 79$

    Erstaunlich. Das ist ja nicht viel teurer als die HDMI-Leitung zum Anschluss an die heimische Verblödungslampe. ; -)

    Ja, nee, sowas. Dann hätten unsere Schülerinnen einfach mal was zu Hause.

    Es wird zu beginn auf einem System die Vorgehensweise gelernt und dann ein Jahr später wird innerhalb eines anderen Lernfeldes ein anderes CAD-System verwendet.

    Klingt schon so, als wenn sie bei diesem Umstieg begleitet werden. Das meine ich.Wenn die so etwas in einer geschützten Umgebung machen können, fällt es ihnen später auch leichter, mit so Situationen klar zu kommen.

    Die Vorgehens- und Funktionsweisen ähneln sich sehr. Ich hatte beim Umstieg auf andere System meisens kein großes Problem.

    Ich auch nicht. Aber wie wir lesen, funktioniert es eben oft nicht gut, dass man auf einem exemplarischen System lernt und dann die anderen auch beherrscht.

    Um über Alternativen nachzudenken, muss man aber als erstes mal wissen, dass es diese gibt. Wenn wir unseren Schülerinnen wie selbstverständlich immer nur den Microsoft-"Standard" vorführen, müssen wir uns über deren Scheuklappen nicht wundern. Wir sollten ihnen da schon etwas mehr zeigen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten erwähnen und ganz praktisch mal "umsteigen".

    Und in dem Sinne findet da 'ne ganz schön schmale Spur im Unterricht statt.

    Da kannst du denen nicht mal Windows 7 wieder hinstellen, das sähe nämlich anders aus als Windows 10, an das die sich gerade gewöhnt haben.

    Wir haben je zwei Rechner aus verschiedenen Netzen mit KVM-Umschalter pro Arbeitsplatz. Eine zeitang waren da unterschiedliche Windows-Versionen daruf. Da konnte sie nicht am Aussehen unterscheiden, an welchem Rechner die gerade arbeiten. Ist wohl immer so, wei man gerade nicht braucht.

    Das das deprimierend ist und eigentlich ein KO-Kriterium für Lehrkräfte, die immerhin den ganzen Tag SuS Dinge beibringenen sollen

    Ja. Und deshalb brauchen wir uns um Digitalisierung keinen Kopp machen. Die wird immer im Flaschenhals der kognitiven Fähigkeiten der Lehrerinnenschaft hängen bleiben.

    Und da ist nun mal Office und Windows in den meisten Betrieben Standard.

    Da können wir mal in uns gehen und uns fragen, inwiefern wir ein einer Schmalspurausbildung dazu beitragen.

    Was ist denn am Distanzlernen zielführender?

    Man lernt dabei mehr als ohne. Außerdem könnte man die jungen Menschen damit zu Hause halten. Beides idealisiert, ich weiß.

    Bei den kleinen weiß ich das nicht, aber unsere Jugendlichen können sich so doch prima mit ihren Freundinnen treffen. Mit denen aus der Schule und den anderen. Ich befürchte, sie werden das auch tun.

    Die Quarantäne nützte ja auch nur, wenn die Eltern zu Hause blieben.

    Dass Oma und Opa unter den wenigen Kontakten leiden, wusste man auch schon im Sommer. Dann hätte man ganz anders planen können. So aber wird Präsemzunterricht über alles propagiert und dann relativ kurzfristig (auch wenn es im Verhältnis zu früheren Entscheidungen als Äon erscheinen mag) etwas ganz anderes gemacht.

    Und überhaupt. Sich auf diesen einen Anlass zu kaprizieren, löst ja das Isolationsproblem für Ältere nicht. Tropfen, Stein, heiß. Weihnachten im Kreise der Lieben, blabla. Ich brauche die Wintersaturnalien nicht. Ich weiß, dass die Sonne auch wieder früher aufgehen wird und nicht von bösen Geistern verschluckt. Aber das ist meines. Wenn man denn meint, dass dieses Fest ach so wichtig sei, könnte man seinem Stellenwert mit einem Konzept unterstreichen.

    Ferien vorziehen, ist halt nochmal etwas anderes als kollektive Quarantäne mit Distanzunterricht.

    Erinnert mich ein wenig daran, dass der Herr Ministerpräsident erstmal das Vorziehen der Osterferien verkündet hat, damit an danach darüber diskutieren konnte, ob und wie denn nun die jungen Menschen am Distanzunterricht teilnehmen müssen.

    Ist super, wenn man keine x86-Anwendungen braucht.

    Dass man für maximal 500 nichts kriegt, was alle Anforderungen erfüllt, wissen wir ja schon. Die meisten Kolleginnen werden wohl ohnehin ihre privaten Computer weiter verwenden, da das Land ihnen nur etwas schlechteres hinwirft.

    Ich denke aber an unsere Schülerinnen, die man für kleines Geld flächendeckend mit Computern ausstatten kann, damit sie zu Hause damit arbeiten können. Dafür wurden die Dinger entwickelt.

    Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist schon beeindruckend.

    kleiner gruener frosch: er war wohl kurz nach seiner Vorstellung ausverkauft. Dafür sind jetzt wieder RasPi Modell 4B mit 8GB verfügbar.

    Die können nicht mal mit ner Software umgehen, die sie seit Jahren benutzen.

    Eben. Und sie erkennen ihre Software auch nicht wieder. Insofern kannst du den meisten irgendetwas hinstellen, sie merken keinen Unterschied.

    Da will keiner denen ein anderes Bedienkonzept vorstellen.

    Welches bahnbrechend andere Bedienkonzept soll das denn sein? Die Linuxe beühen sich seit Jahren um Ähnlichkeit mit Windows. Ob man sich da das optimale Vorbild gewählt hat, sei ein anderes Thema. Die Details, die anders sind, fallen wirklich keinem auf.

    Das sit übrigens ein Bisschen schade. Denn sich nochmal neu einarbeiten, könnte einem einen neuen Blick auf die Angelegenheit vermitteln. Wenn man tatsächlich unterschiedliche Konzepte kennt, versteht man diese besser und man kann sogar fundiert entscheiden, welches man wofür einsetzen besser findet.

    Natürlich ist ein so reduziertes Gerät immer ein Kompromis, aber davon ausgehend, dass an einen Computer braucht, ist man damit für weniger Geld dichter dran als mit einem iPad. Auch eine Billig-Laptop ist dann eher ein faulerer Kompromis,

    Ich denke da in erster Linie an die Schülerinnen. Die können den Pi zu Haus an Ihren Flachefernseh anschließen. Mit dem gesparten Geld kann man dann noch einen Drucker organisieren oder andere Hardware.

    In den Jahreswechselferien hat man genug Zeit, um die Oma zu besuchen. Für wenn es wichtig ist, ob man das am 25. oder am 27. macht, hat ja vielleicht sonst keine Probleme.

    Und ob die jungen Menschen die zusätzlichen freien Tage tatsächlich in Askese Quarantäne verbringen, ist noch nicht sichergestellt.

    Da wir in NRW keine Winterferien haben und auch keine Ferientage zum Halbjahr ist das Karnevalwochenende das einzige lange Wochenende zwischen Weihnachts- und Osterferien. Daher ist es echt Gold wert. Nicht zum Feiern, sondern zum Verschnaufen.

    Das Stück zwischen Jahreswechsel- und Frühjahrsferien ist die längste Durststrecke. Ja, da kann man ein langes WE brauchen.

    Der WDR meldet gerade einen früheren Ferienbeginn in NRW

    Ist die Gebauerin noch im Amt? Man merkt's. Kurzfristig, konzeptlos, nicht durchdacht. Da treibt's mir doch das Halbverdaute in die Mundhöhle.

    Welche Auswirkung auf das Infektionsgeschehen soll denn der Mikro-Lockdown haben? Dafür habe große Nebenwirkungen für die Planung in den Schulen. Klausurpläne wurden ja schon angesprochen. Die sind bei uns z. B. im beruflichen Gymnasium traditionell eng. Und überhaupt, das passiert doch noch allerhand vor, Jahreswechsel.

    Erst heißt es, dass es sooo furchtbar wichtig, dass die Schulen offen bleiben und der Präsenzunterricht ganz präsent ist. Und jetzt macht man einfach ein paar Tage ganz tu, anstatt Distanz- oder Hybrid-Unterricht überhaupt nur in erewägugn zu ziehen. Auf einmal geht's also ganz ohne Unterricht.

    Jo, und dann sollen wir dafür auch noch die mobilen Ferientage verbrennen. Habe ich das mit dem Halbverdauten schon geschrieben?

    Das kst der erst Besuch im Referendariat oder hast du dich auf eine A15-Stelle beworben? Dein Ausbildungsstand dürfte das didaktische Niveau vorgeben.

    Übungsstunden als Vortanzeinheit halte ich auch für bedenklich. Da muss man schon recht genau wissen, was man tut.

    Ich gestalte Übungseinheiten gerne mal so, dass die Schülerinnen selbst Übungsaufgaben konstruieren. Geht z. B. beim Kürzen so, dass man Zähler und Nenner aus Primfaktoren zusammenmultipliziertund dann weiß, wie man kürzen muss. Dadurch entsteht erst die Musterlösung und dann die Aufgabenstellung.

    Aber Vorsicht. So etwas ist ein Prozes, das würde ich nicht das erste mal im Unterrichtsbesuch machen. Die Synthese ist in der Regel schwerer als die Analyse. Vielleicht wissen die Schülerinnen anfnags nicht, was sie machen sollen, schmeißen Konsruktion. Musterlösung und Aufganestellung munter durcheinander.

    Dafür lernen sei aber mehr, als durch reines Üben mitbegrachter Aufgaben, weil sie für die Kontruktion natürlich durchstiegen haben müssen, wie das eigentlich geht, was man da mchen soll.

    Wenn jede zwei, drei Aufgaben konstruiert, hast du ratzfatz 50 Aufgaben beisammen. Da können die sich dann austoben.

    Uswusw.

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