Viele raten mir von der katholischen Schule ab.
Dem möchte ich moch anschließen. Die Idee, beliebig in das Privatleben der Mitarbeiter eingreifen zu können, wirft doch ihre Zeichen voraus:
Ich müsste für die Stelle die Firmung nachholen.
Wenn die Firmung in deinen Lebensentwurf passen würde, wenn sie für dich eine Bedeutung hätte, wärst du schon gefirmt. Statt dessen ließest du dich nur formen, um an den Job zu kommen. Ich finde das nicht ehrlich, übrigens auch nicht von Seiten derer, die das verlangen.
Wie ist man dabei bereit zu gehen? Welchen Einfluss auf das eigene Leben möchte man erlauben? Wo ist die Grenze? Und möchte man die Konsequenzen hinnehmen, wenn es doch mal nicht passt. Also ich wollte dann kein Kirchebeamter sein und in der Gefahr schweben, wegen einer Gewissensentscheidung Job und Altersversorgung los zu sein.
Die Evolutionstheorie nach Darwin ist m.E. auch nicht kompatibel mit der biblischen Schöpfungsgeschichte. Mag sein, dass die Kirche da mittlerweile einen Mainstream-Weg gefunden hat, damit sie die Leute bei der Stange halten kann.
Die katholische wohl. Das Schöne bei willkürlichen Festlegungen ist halt, dass man sie auch willkürlich ändern kann. Es kann ja jede ihre Meinung zu naturwissenschaftlichen Erkenntnissen haben. Der entscheidende Unterschied ist, dass die Kirchen möchten, dass man die ihre für relevant hält. Einfluss auf (naturwissenschaftlichen) Unterricht sollte eine solche Meinung in aber nicht haben.
Ich habt da mal 'reingeschmökert. Viel Blabla, wenig Konkretes.
Ist aber auch nicht wichtig. Mich schreckt ab, dass sich hier jemand 'rausnimmt neben den Bildungsplänen eine weitere Instanz aufzumachen, nach der netscheiden werden soll, was unterrichtet wird.
Aber selbst wenn man sich auf kastrierten Unterricht einlassen kann, so bleibt dann immer noch die Gefahr, dass dir jemand Vorschriften für dein Privatleben machen will.