Beiträge von O. Meier

    Ich finde es problematisch, da auf unseren Fluren auch immer andere Oberstufenkurse verkehren und unsere Abiturienten dann nur gestört werden würden ... es sei denn man riegelt die Flure, wo die Q2'ler schreiben vehement ab ...

    An den Tagen, an denen Prüfungen gescherieben werden, sollte ohnehin kein Unterricht stattfinden.

    Daran zeigt sich, dass die individuellen Einschätzungen und Befindlichkeiten jeweils Maß der Dinge sind.

    Ich frage mich, wie sich die Allergiker so sicher sein, können, volständigg immun gegen Viren zu sein. Ich finde das arrogant und rücksichtslos. Und als falsches Vorbild.

    Eine Allergie zu haben schließt doch eine Corona-Infektion nicht aus. Mit der Nieserei ist man dann mit höherer Wahrscheinlichkeit Überträger.

    Deswegen darf meine super nette Mitbewohnerin auch mein Arbeitszimmer als Kinderzimmer haben.

    Was hältst du von dieser Interpretation: Der/die TE hat ein Kind, dass er/sie als "neue Mitbewohnerin" bezeichnet hat? Ansonsten, ja, shee ich auch das es andere Lösungen für dieses Problem gibt.

    Ich denke nicht, dass das auf viel Verständnis stoßen würde...

    Ja, ist bekannt. Ganz normale Normalitäten stoßen in der Schule schon mal auf Unverständnis. In der Konsequenz mietet man vielleicht nicht nur ein Arbeitszimmer sondern auch einen Unterrichtsraum. Dann spart der Schulträger noch mehr.

    Jetzt überlege ich, ein Arbeitszimmer außerhalb anzumieten oder mich in eine Bürogemeinschaft einzumieten.

    Das ist vielleicht bei euch auch nicht so richtig preiswert. Ich find's jedenfalls übertrieben.

    Ich würde mir eher überlegen, die Stadt zu wechseln, also Versetzung. Ein Lehrereinkommen sollte für eine Immobilie reichen, mindestens Doppelhaushälfte. Statt dessen Mondmieten bezahlen, fiele mir nicht ein.

    Übergansgweise: Mit Laptop und Schubladenwagen am Küchentisch?

    Leider nein. Ich bin auch kein Klassenlehrer mit Klassenzimmer.

    Hm, dann kannste die Arbeiten wohl nicht erledigen.

    Bei Maske und Abstand kann man sicherlich nicht von vollniesen sprechen.

    Wenn so 'ne Maske erst mal nass ist, nützt die nichts mehr. Irgendwann sind die Viren außen und dann niest man die auch 'rum. Aber ich formuliere genauer: In zeiten in denen ein potentiell tödlicher, über die Atemwege übertragener Virus unterwegs ist, möchte ich schon nicht mit einem Nieser in einem Raum sein müssen. Wenn der Nieser nicht zu Hause bleibt, dann wohl ich.

    Ich wasche mich morgens gut, wenn ich im Schulgebäude ankomme, also Pollen von Gesicht etc. weg. Das hilft meist recht gut. Vorhersagen, ob oder wann ich Niese kann ich leider aber noch nicht.

    Eben. Und deshalb bleibste besser zu Hause. Wenn die Lehrer schon so unvernünftig sind, muss man sich nicht wundern, dass sich nachher auch die SuS nicht an Regeln halten.

    Soll sich etwa jeder KuK und jeder SuS, der an Pollenallergie leidet, deswegen krankschreiben lassen?

    Wenn das extra noch nötig ist, dann ja. Wer Atemswegssymptome hat bleibt zu Hause. Einfache Regel, gute Regel. Ich würde mich als Schüler und Kollege jedenfalls bedanken, wenn ich mich vollniesen lassen müsste.

    Und was ist mit Vorbild?

    Das erste, was ich Schülern und Kollegen gesagt habe ist, dass ich trotz Tabletten momentan einfach immer noch oft niesen muss.

    Wer niest, bleibt zu Hause. Auch wenn man meint, dass das "nur" die Allergie ist. Letztendlich kann man bei einem Allergiker eben auf Grund deren symptome nicht oder nur schwer erkennen, ob nicht doch eine Infektion der Atemwege vorliegt. Wenn dann so einer niest, verteilt er die Viren wie kein Zweiter.

    Dort steht u. a. drin, dass SuS mit "akuten respiratorischen Symptomen" nicht an den regulären Prüfungen teilnehmen dürfen, sondern die Nachholtermine wahrnehmen müssen.

    In NRW steht etwas Ähnliches in den E-Mails. Aber muss man das wirklich noch aufschreiben?

    Dann könnten die Klassen stufenweise zurückkehren

    Ich halte von dem Stufenweisen nichts. Mit 5 Menschen pro Raum klappt's, dann machen wir zehn. Kleine Läden klappen, dann öffnen wir große. Das ist doch nur randomisierte Extrapolation. Unterm Strich öffnet man so lange, bis es knallt und macht dann wieder alles dicht. Dann von vorne. Erinnert mich an Jenga.

    Der erste Versuch der stufenweise Öffnungen wurde jedenfalls gründlich verhagelt. Es wurden mehrere Parameter auf einmal verändert. Schulen, Läden, "Kirchen". Dann kann man nicht abwarten, bis man die Auswirkungen erkennt, sondern schiebt tageweise noch mal dies und mal das nach. G'rad' so, wie die Ministerpräsidenten gefrühstückt haben. Stufenweise hätte geheißen, man macht lockert eine Sache, wartet 14 Tage, lockert dann die nächste. Offenschtlich haben diese Leute noch nie mit einem hydraulisch geregelten Durchlauferhitzer geduscht.

    Vielleicht könnte aber eine Lehre aus dem hessischen Urteil sein, dass man sich mal überlegen muss, wie es für alle weitergeht, zunächts auf Dauer geplant. Also überlegen, wie wir die verhandenen Ressourcen (Platz/Räume, Kollegen) auf die zu beschulenden jungen Menschen verteilt, dass alle etwas Präsenzunterricht bekommen und trotzdem der Abstand (als wichtigste Sicherheitsmaßnahme) eingehalten werden kann. Ergänzend weiter Online-Unterricht. Entsprechend für Restaurants, Einzelhandel, Kino, Theater.

    Dann haben wir ein Bisschen Normalität und genug Sicherheit anstatt jede Woche ein anderes Risiko.

    Ja. Wir wären nochmal nach'm Schottland hin (westliche Highlands), bevor der Brexit virulent wird und das eventuell schwieriger gemacht. Gebucht hätten wir ausschließlich Zug/Fähre. Wir werden dann mal schauen, ob man im Sommer in Deutschland sicher campen kann, sonst bleibt's bei Tagesausflügen in die Region.

    Und in den Garten. Wir haben schon mehrfach festgestellt, dass ein Immobilie mit ein Bisschen Grundstück zurzeit echt ein Segen ist. Ich möchte ansonsten schon nicht in einer Großstadt-Mietswohnung sitzen, aber zurzeit wäre das noch schwieiriger. Trotzdem würde mir 'was Besseres einfallen, als shoppen zum Gehen.

    und wenn du einen Arzt konsultieren musst, dann entscheidet jeder Arzt anders.

    Wie soll's auch sonst gehen. Auch die Ärzte können nicht in die Zukunft sehen, wie die Krankheit beim Einzelnen verlaufen wird. Da kann man nur deuteln, wägen, abschätzen. Ob man richtig gelegen hat, erfährt man hinterher oder nie.

    Bleibt nur zu hoffen, dass der eigene Arzt 'ne gute Quote hat.

    Vom Land NRW habe ich übrigens nicht erwartet, dass die eine Liste von relevanten Krankheiten veröffentlichen. So weit und so konkret lehnen die sich sondt nicht aus dem Fenster. Dass man dort bisher kein Attest braucht, sondern sich per Selbsterklärung in die Riskogruppe einweist, ist sher fair. Und ein reichlicher Vertrauensvorschuss gegeenüber Mirarbeitern, denen man nicht mal zutraut mit Abituraufgaben klar zu kommen, die sie länger als einen Tag vor der Prüfung kennen würden. Aber womöglich rührt das auch nur daher, dass man die Arztpraxen nicht überlasten möchte. Diese Regelung gilt ja zunächst bis 4. Mai. Mal sehen, was danach kommt.

    Dazu bräuchten die aber eine Emailadresse

    Oder sogar eine E-Mail-Adresse. "Die" wären die Schüler, Eltern etc.? Ja die sollten Sie sich besorgen. Bei uns bekommen die SuS eine schulische E-Mail-Adresse, aber das kann man in unserer digitalisierten Welt wohl nicht erwarten. Bie GMX uns Konsorten gibt's eine umsonst, ohne Zugriff auf die Handy-Daten wie bei WhatsApp.

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