Beiträge von O. Meier

    undkann sogar aus dem Ausland mitzeichnen.

    Das ergibt keinen Sinn. Dabei geht es um ein Landesgesetz, da sollten die Bewohner des Landes Niedersachsen petieren. Deshalb werde ich nicht mitzeichnen.

    Das "Argument" bezüglich der vielen zusätzlichen Afgaben ist meiner Ansicht eines dafür, die Pflichtstundenzahl zu senken, damit die Aufgaben innerhalb der durchschnittlichen Arbeitszeit erledigt werden können. Käme bei einer realistischen Einschätzung des Umfangs das Land sicherlich teurer als die flächendeckende A13.

    4) immerhin eine Art Qualifikation, es ist schon 100 mal besser als ganz fachfremd. Soweit mir aber von KollegInnen erzählt wurde, ist so ein Kurs aber wirklich kein Studium sondern die Begleitung der KollegInnen, die gerade schon fachfremd unterrichten oder die Vorbereitung der Einheiten für den späteren Einsatz. Man geht also aus dem Kurs mit vielen "Kochrezepten" heraus.

    Das ist doch immerhin 'was. Was die Ausgangsfrage anbetrifft, so ist ein zertifzierter Fachfremder immer noch besser als einer ohne. Insofern greift hier die Logik des geringeren Übels. Und das ist für NRW-Verhältnisse schon 'ne ganze Menge.

    Nein, der Zertifikatskurs ist keine Gefahr für das fachliche Niveau, um mal die Ausgangsfrage aufzugreifen. Die Gefahr für das fachliche Niveau ist die zu geringe Zahl fachlicher gebildeter Kollegen. Das wird sich im Fach Informatik auch so schnell nicht ändern. Insofern sind die Kurse nur der Versuch, in die Zentrifuge zu klettern und die Teile beisammen zu halten.

    Einen zertifizierten Fachfremden in einem Leistungskurs einzusetzen, erscheint auch mir nicht als bestechende Idee. Aber das ist kein Problem der Kurse, sondern dessen, was man an der Schule daraus macht.

    AFAIR ist bei der Unterrichtserlaubnis durch Zertifikatskurse am Berufskolleg Anlage D - also das berufliche Gymnasium - immer ausgeschlossen. Kann man auch mal drüber nachdenken.

    Generell halte ich fachfremden Unterricht für eine Katastrophe, bei Informatik nach meiner Erfahrung sogar eine riesige, selbst wenn nur Anwenderwissen vermittelt werden soll. Ich hielte es für besser, den Unterricht ausfallen zu lassen oder mit den Schülern im Wald spazieren zu gehen. Dann haben sie wenigstens frische Luft und müssen sich keinen Blödsinn anhören.

    Die versäumte Arbeitszeit setzt sich aus der Zeit vor der Tür und der Zeit, in der sie den Unterricht störte, zusammen. Da wären meiner Ansicht nach 45 Minuten im beschriebenen Fall anzusetzen und nicht 90 Minuten. Vorstellbar ist jedoch, dass die Schülerin auch zuvor schon regelmäßig den Unterricht störte und die 90 Minuten deshalb veranschlagt wurden.

    Ich würde da nicht lange 'rumrechnen wollen. Das halte ich nicht für zielführend. Die Unterrichtseinheit Doppelstunde ist als Einheit zu betrachten. Die aht die schülerin nicht absolviert. Ob sie hier und da vielleicht doch etwas aufgeschnappt hat ist unerheblich.

    Die Schülerin hat den Unterricht gestört und damit das Lernen der Klasse beeinträchtigt. Der Lehrer hat dafür Sorge zu tragen, dass jeder Schüler der Klasse störungsfrei lernen kann.

    Ja!

    schulministerium.nrw.de/docs/b…assnahmen/FAQ5/index.html

    Keine vertrauenswürdige Quelle. Dort ist von "erzieherischen Maßnahmen" die Rede. Solche gibt es im nordrhein-westfälischen Schulgesetz nicht, sondern "erzieherische Einwirkungen". Der Begriff wurde offensichtlich gewählt, um eine klare Unterscheidung zu den Ordnungsmaßnahmen zu haben.

    Ich würde mich bezüglich der Auslegung nicht von jemanden beraten lassen, der schon beim Abschreiben der Begriffe Schwierigkeiten hat.

    Nun hat die Bereichsleitung folgende Argumente:

    Oh, wie ich sie liebe, die Kombination von A15 mit Ahnungslosigkeit. Inwiefern ist denn die Bereichsleitung überhaupt mit dem Fall befasst? Hast du sie gefragt? Hat die Schülering sie eingeschaltet? Oder gibt sie ungefragt ihre Meinung ab? Kann sie ja machen, aber wozu? Eine erzieherische Einwirkung kannst du selbst vornehmen, Ordnungsmaßnahmen verhängt der Schulleiter.

    4. Die Nacharbeit geht nicht, denn "wir machen das so nicht", solche Maßnahmen müssen im Bildungsgang einheitlich sein.

    Immer alle gleich? Weil sich auch alle gleich verhalten? So'n Quatsch. Es gilt für alle das gleiche Schulgesetz, das reicht. Dieses sieht einen nicht unerheblichen Ermessensspielraum vor. Der dient dazu die Verhältnismäßigkeit sicher zu stellen. Das einzuschränken widerspricht dem Schulgesetz.

    5. Solche Maßnahmen wurden vom Bildungsgang nie beschlossen oder genehmigt.

    Weil die Anerkennung des Schulgesetzes in dem Bildngsgang bei §52 endet? Weiter seid ihr noch nicht?

    ich sehe da einen sinnlosen machtkampf zwischen der lehrkraft und der schülerin.

    Machtkämpfe mit Schülern müssen wir nicht führen. Die Linien verlaufen sehr deutlich erkennbar. Wenn einzelne Schüler nicht klar sehen, kann man ihnen einen kleine Wahrnehmungshilfe angedeien lassen. Wie die aussieht, sollte man im konkreten Fall beurteilen. Bei Patentrezepten, wie man sich immer verhalten sollte, bin ich vorsichtig. Aber darum ging es in der Anfrage nicht, sondern um eine rechtliche Einschätzung bezüglich schon ergriffener bzw. im weiteren Verlauf notwendiger Maßnahmen.

    Was die Verhältnismäßigkeit anbetrifft, so stimmt es nicht, dass die Handynutzung nur den Einzelnen ablenke. Das zur Schau gestellte Desinteresse ändert durchaus die Arbeitsatmosphäre. Die Aufmerksamkeit des Lehrer hat sie ja im vorliegenden Fall erkennbar auf sich gezogen. Eine pauschale Einschätzung, man müsse bei Handybenutzung nicht aktiv werden, kann man daraus nicht begründen.

    Zurück zum Fall:

    Die Schülerin erscheint nicht zur Nacharbeit

    Wenn erzieherische Einwirkungen nichts nützen, muss man zu Ordnungsmaßnahmen greifen. Ich bin mir einigermaßen sicher, dass in einem solchen Fall mein Schulleiter einen von mir formulierten schriftlichen Verweis unterschriebe. Hält die Schülerin sich zukünftig an die im Hause geltenden Regeln, ist der quasi gegenstandslos. Viel weniger kann ich mir nicht vorstellen.

    Lass es doch einfach bleiben wenn es Dir nicht passt. Dafür musst Du Dich genauso wenig rechtfertigen wie andere sich rechtfertigen müssen, wenn sie Nachrichten per Messenger verschicken und das praktisch finden.

    Ich rechtfertige mich ja auch für nichts. Wozu auch? Aber ansonsten meine ich auch, dass Diskussionen eh überflüssig sind. Jeder macht, wie er mient. Sich darüner auch noch auszutauschen, sollte man dann lieber bleiben lassen.

    Trotzdem amüsiert mich die Begeisterung für technischen Spielkram.

    Und den Gutschein nicht vergessen ....

    Unterschiedliche Kommunikationszwecke erfordern unterschiedliche Kommunikationswerkzeuge

    Genau, das wird's sein. Manche Sachen gehen nur per Messenger. Deshalb wurden manche Dinge vor der Erfindung von Whats App ja gar nicht kommuniziert. Da fehlte halt das geeignete Werkzeug. Eine E-Mail, deren Eingang auf dem gleichen Lock-Bildschirrm angezeigt wird, würde ich da nie verwenden. Geht ja auch gar nicht.

    Schade, dass ich nicht so viele Scheuklappen habe. Und danke für die weiteren Beispiele.

    WhatsApp hat den Vorteil, dass die Nachricht den Empfänger dann erreicht, wenn er es erlaubt.

    Ja, stimmt. Bei E-Mails sind solche Einstellungen nicht möglich.

    Ein Anruf kann ins Leere gehen oder stören.

    Schade, dass der Anrufbeantworter noch nicht erfunden wurde - weder als Gerät noch als Software-Äquivalant.
    Danke für das Beispiel für meine obigen Ausführungen.


    ist eine Kurzinfo an den Klassensprecher sehr hilfreich.

    das geht nur per Whats App, gelle. Schön, dass Kommunikation ohne diese Dienst gar nicht mehr möglich ist. Danke für das Beispiel für meine obigen Ausführungen.

    Ich stelle gerade fest, wie viele Diskussionen an mir vorbei gehen und vielleicht gerade deshalb ihren Unterhaltungswert entwicklen. Ich habe keine Smart-Phone. Und insofern nutze ich "das alles" nicht. Die Frage, ob ich es dienstlich nutze, stellt sich mir also nicht. Insofern lese ich hier recht entspannt mit. Das mal vorab.

    Und ja, wenn man sich die vielen Möglichkeitern anschaut, die die elektronischen Spielzeuge so bieten, findet man immer wieder das eine oder andere, das an der einen oder anderen Stelle durchaus sinnvoll sein könnte. Daraus abzuleiten, dass man unebdingt mit den Schüler, Eltern, Kollegen per Whats App, Snapchat, Flingburst ... irgendwie, irgendwas, vermag ich aber nicht. Die Schüler erklären mir auch gerne, dass sie ohne Handy nicht heil nach Hause kämen. Naja.

    Und ich wundere mich doch immer wieder, dass Menschen nicht telefonisch erreichbar sind aber aber per Whats App. Oder, dass sie schnell "eine Whats App" schicken können, sich aber mit dem Versenden einer E-Mail technologisch, organisatorisch und kognitiv hoffnungslos überfordert erklären. Die allermeisten Leute nutzen den Kram so, als ob sie mit dem Mikroskop Nägel einschlagen, und sind darauf noch stolz wie Oscar. Und jetzt klärt ihr die Frage, wie man so etwas sinnvoll für schulische Zwecke einsetzen kann? Ehrlich?

    Vorweg: ich habe keine Ahnung, die muss ich auch nicht haben.

    Ich find's nur immer wieder interessant, was Passanten uns so alles zu wissen zutrauen. Dabei ist an dem Gerücht, dass Lehrer alles wissen, nicht viel dran. Die pusten nur gern viel Watte durch den Saal und tun so, als wüssten sie alles und dann auch noch alles besser.

    Ned: Falls du bisher in dem Verfahren noch keinen Anwalt hattest, nimm' dir einen. Frag' den.

    Ich brauche Tipps für die Situation, keine Diskussion über das Bildungssystem, Chemie oder Biologie!

    Hoheit gefallen die Antworten nicht? Dann müssen Hoheit sich vielleicht mal überlegen, warum Hoheit seine Untertanen nicht im Griff hat. Oder sind wir das gar nicht? Und vielleicht möchten wir uns auch nicht vorschreiben lassen, worüber wir zu diskutieren haben.

    Tipps haste gekriegt, mehr als der Tarif, den du gebucht hast, uns zu geben verpflichtet. Aber wir lassen uns gerne zum Dank dafür etwas anmeckern.

    Setz dich mit deinem Schlumpf an den Schreibtisch und pauke Stochastik oder was auch imer mit ihm. Die Erwachsenen unterhalten sich noch ein Bisschen.

    Wie er in diese Situation geraten ist, ist egal, darum solls nicht gehen.

    Aber wichtig ist's schon mal festzuhalten, dass "er in diese Situation geraten ist". Gelle, man gerät in so etwas, man manövriert sich ja in so etwas nicht rein? So in etwa?

    Ich helfe ihm und um nichts anderes soll es hier gehen.

    Für dich vielleicht, andere sehen die Angelegenheit womöglich etwas komplexer.

    Es ist ein guter Typ.

    Ach, darum geht's?

    Ansonsten weiß ich echt nicht, worum es in diesem Thread gehen soll. Möchtest du sein Leid klagen, dass du einen Auftrag angenommen hast, der dich überfordert? Oder suchst du echt nach der Strategie, mit der dein Kunde sicher das Abitur besteht? Gibt's nicht. Und fragst danach bei den Leuten, die langsam genervt sind von Schlümpfen, die kurz vor knapp feststellen, dass man für Fürze anzünden doch kein Abitur bekommt?

    Und, ach ja, um zu beurteilen, was man dem am besten in die Rübe prügelt, wissen wir zu wenig.

    Wenn du meinst, Stochastik könnte gehen, dann mach Stochastik. Pflock einschlagen und drauf zu rennen. Wenn man Glück hat kommt man an, wenn man Pech hat, stolpert man.

    Mein eigentlicher Vorschlag wäre aber, jetzt schon mal anzufangen, den Kandidaten systematisch auf die Prüfung im nächsten Jahr vorzubereiten.

    Viel Erfolg

    llen Beteiligten muss von "oben" eine Infrakstruktur zur Verfügung gestellt werden, um auf sicheren Kanälen zu kommunizieren. Zusätzlich müssen allen Lehrkräften hierzu Geräte zur Verfügung gestellt werden.

    Das muss ich aber auch lohnen. Der Mehrwert, nicht in eine Klasse gehen zu müssen, um die Schüler über eine Raumänderung zu informieren, rechtfertigt jedenfalls den Aufwand nicht.

    Irgendwie habe ich den Smartphone-Hype wohl verpasst. Als das iPhone herauskam, fand ich das technisch interessant und irgendwie wollte ich eines haben, fand's aber doch teuer. Ich habe immer noch keins, brauche keins. Wenn mir jemand eine Diensthandy verordnete, würde ich mir zweimal überlegen, ob ich mich verpflichten lassen wollte, es mitzuführen und zu benutzen

    Schild wunderbar Zeugnsse drucken.

    SchILD und insbesondere der Report-"Designer" sind technisch auf dem Stand der Achtziger. Da gibt es durchaus heutzutage elegantere Methoden einen Datenbank-View zum Druck zu optimieren. Schön ist was anderes und wunderbar ist da nichts.

    Für die Arbeit mit den Reports gibt es entsprechende Fortbildungen von kompetenten Moderatoren.

    Mag sein. Aber da muss man aber Glück haben. Wir hatten Pech. Unser Moderator war ein Volltrottel. Ich habe auf den SchILD-Fortbildungen nicht viel gelernt. Ein Handbuch gibt's auch nicht. Alles nicht überzeugend, da wird viel Lehrerarbeitszeit für hohle Nüsse verbraten.

    Da wirst du anteilig eingesetzt.

    Naja, ob das immer so klappt.

    Im Prinzip ist es schon so, dass du zu diesen Aufgaben herangezogen werden kannst. Wenn die Schulleitung aber ansonsten schon den Überblick über individuelle Belastungen verloren hat, stimmt vielleicht hier das Maß auch nicht. Da sollte man vielleicht noch mal nachhaken, wenn einem der Umfang unangemessen vorkommt. Wenn man nicht in der Lage ist, die Tätigkeit auszuführen, ist man verpflichtet eine Überlastungsansziege zu erstatten.

    Ich unterrichte zum Großteil am beruflichen Gymnasium. Wir haben den Anspruch, die Prüfungen mit Personal aus der Abteilung zu bestreiten. Das klappt fast immer, wer selbst nicht prüft mach Protokoll oder Vorsitz. Dann gleicht sich das mit dem Unterrichtsausfall durch Prüfungen ganz gut aus.

    Wenn dir entsprechend nichts ausfällt, musst du überlegen, wo du die zusätzliche Zeit einsparst. Zur Not muss auch mal der Unterrcht etwas sparsamer vorbereitet werden.

    Schild

    SchILD ist zunächst mal primär kein Zeugnisschreibprogramm. Es ist ein Programm zur Verwaltung von Schülerdaten, mit dem man auch Zeugnisse drucken kann. Dazu müssen die notwendigen Daten ins Programm und das ist ein einigermaßen komplexes Unterfangen, das mit der Ersteinrichtung anfängt. So kann man dann auch nicht mal eben etwas ausprobieren.

    Wie verwaltet ihr denn eure Schülerdaten? Nur zum Zeugnisdruck kann man eigentlich nicht zu SchILD raten. Aber dann stellt sich die Frage nach vorhandenen Formularen. Auf der Schulverwaltungsinfos-Forum wurde ja schon verwiesen.

    Aber Obacht, die Frage ist mit einem "Ja" oder "Nein" nicht abschließend beantwortet. Das Formular muss dann auch auf die Schule passen und wirklich funktionieren. Selbst kleine Änderungen sind nicht mal eben so gemacht und eine umfassende Anpassung eines Formulars dürfte den Einsteiger überfordern. Der Report-"Designer" ist nicht gerade - räusper - das Aushänge-SchILD des Ganzen. Und wen bei Word und Co. verschobene Formatierungen stören, der kann sich in SchILD vortrefflich wundern, wie komisch so etwas auch noch aussehen kann. "Formatsicher" wäre da nicht das erste Attribut, das ich zuordnen würde.

    Vielleicht ist also die klassische Textverarbeitung doch eine Möglichkeit. Der Verweis suf die Volkhochschule, die man besuchen solle, damit man Zeugnisse drucken kann, entbehrt ja nicht eines gewissen satirischen Anteils. Denn egal, was man macht, man muss sich schon mit dem Programm auseinandersetzen, das man verwendet. Word ist das Poster Child eines Programmes, das die Kollegen für alles verwenden, sich aber in der Regel überhaupt nicht damit auskennen.

    Nur am Rande, neben den offensichtlichen Alternativen wie Open- oder LibreOffice gibt es noch alles Mögliche, um Tinte aufs Papier zu bringen. Das Problem ist, dass man bei einem geringumfänglichen Suchraum nicht wirklich eine Auswahl hat.

    PS: Hier https://www.svws.nrw.de/download/schil…ild-nrw-reports ist erstmal wenig zu finden, das mit Förderschule zu tun hat.

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