Aus gesellschaftlicher Sicht ist es doch gar nicht so schlecht, wenn sich Rentner/Pensionäre in den Süden absetzen. Die Pflege ist dort preiswerter und sie belasten hier nicht das System. Daher finde ich es auch nicht verwerflich, wenn sich jemand nach Spanien oder was auch immer absetzt. Es muss natürlich klar sein, dass Deutschland sie im Zweifel nicht zurückholt. Wer krank ist oder was auch immer, muss sich vor Ort behandeln lassen oder auf eigene Kosten zurückkommen.
Beiträge von Tom123
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Ich bin bei deinen Forderungen ganz bei dir. Mir fehlt jetzt die Rechtsquelle aber ich denke, dass in Nds. grundsätzlich vieles von deinen Forderungen bei den Gesundsheitsämtern liegen. Die machen doch für uns Ärzte die amtsärztlichen Untersuchungen etc..
Wir hatten auch schon Fälle, wo wir bei Schülern die Unterstützung des GA hatten. Einmal ging es um ein Kind mit erheblichen Problemen das zu uns kommen sollte. Das GA war da im Vorfeld eingebunden, was wir vorbereiten müssen. Dann kam aber relativ früh raus, dass das Kind nicht kommt.
Ich kenne noch ein anderer Fall, wo die Eltern versucht haben das Kind aus gesundheitlichen Gründen immer wieder aus dem Unterricht rausziehen. Da gab es im Laufe der Schule mehrere Kontakte zum GA aus unterschiedlichen Gründen. Mal ob das Kind am Unterricht teilnehmen darf oder nicht, ein anderes Mal gegen es um Infektionen etc..Was natürlich komplett fehlt ist die Pädagogische Sicht. Das sehe ich aber die regionalen Förderzentren in der Pflicht. Letztlich klärt das GA die medizinischen Aspekte und die Förderzentren alles andere. Dazu gehört meines Wissen auch pflegerische Aspekte. Wobei das auch eher bei den Schulbegleitern angesiedelt ist.
Ich denke, dass wir grundsätzlich in der Theorie gut aufgestellt sind. Aber es fehlt wie immer an Personal und Ressourcen. Was hilft es, wenn es so viele Hilfsangebote gibt aber sie vollkommen überlastet sind.
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Und zu den Facebookgruppen, ja, ich finde sie tatsächlich eine gute Quelle. Es gibt sie für viele Städte, es gibt sie deutschlandweit, und es vernetzt Betroffene. Man erfährt einiges, bekommt viele Einkaufs- und Restauranttipps (Es schreiben da also nicht nur Leute, wenn was nicht lief!) und eben auch Warnungen.
Mir geht es darum, dass dort in der Regel die Menschen schreiben, bei denen es nicht läuft. Eine Aussage, wie gut Krankenhäuser ihr "Allergiekonzept" umsetzen, ist daher aus meiner Sicht damit nicht möglich. Das fängt doch schon damit an, dass die einzelnen Stationen in den Krankenhäusern oft schon sehr unterschiedlich gut sind. Für Tipps etc. sind solche Gruppen natürlich gut.
Im Übrigen bin ich da im Hinblick auf Schule einmal mehr bei dem Wunsch nach einem zentralen medizinischen Dienst. Wenn ich heute eine Schüler:in mit der Diagnose (z.B. Zöliakie) bekomme, möchte ich spätestens übermorgen eine grobe Einschätzung des Krankheitsbildes auf dem Tisch haben und einen Fragenkatalog, um Wichtiges/ Individuelles in der Schule und mit der Familie absprechen zu können
Theoretisch eine Aufgabe des Gesundheitsamtes, die natürlich auch vollkommen überlastet sind.
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Parallele glutenfreie Essensangebote gab es aber nur aus medizinischen Gründen.
Finde ich auch ok. Kostet wahrscheinlich auch extra.
Allerdings vermute ich, dass es keine Zöliakie-Patientin war, da alle gesammelten Mahlzeiten auf dem selben Wagen von der selben Küche kamen, sie hatte auch kein separates Besteck und das glutenhaltige Brot lag offen in der Küche rum.
Ich denke, dass das der Kern der Sache ist. Da fehlt einfach unwahrscheinlich viel an Professionalität. Und mit mehr Patienten und weniger Personal wird das auch nicht besser. Ist am Ende das Gleiche Problem, wenn der Koch mit der gleichen Zange erste die Schweine- und dann die Putenschnitzel entnimmt. Da sind es zwar "nur" religiöse Fragen, aber für den Betroffenen unter Umständen genauso relevant.
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Dass Schweinefleisch Teil einer Kultur sein soll, ist ja wohl ein schlechter Witz.
Ich finde es geradezu grotesk, dass ausgerechnet diejenigen, die finden, chronisch Kranke hätten keinen Anspruch auf Sonderrechte, gleichzeitig verlangen, dass in der Kantine Schwein angeboten werden muss.
Widerwärtig ist diese egoistische, bornierte Scheuklappenhaltung.
Ich finde es grotesk, dass Du als Lehrerkraft tätig bist und es trotzdem nicht schaffst meine Beiträge sinnentnehmend zu lesen. Ich wiederhole es aber noch einmal gerne für dich:
- Wiederholt habe ich geschrieben, dass ich der Meinung bin, dass man alle Inhaltsstoffe angeben muss.
- Ich habe wiederholt geschrieben, dass die öffentliche Hand auf chronisch Kranke oder religiöse Einstellungen, so weit es möglich ist, Rücksicht nehmen muss.
Es wäre schön, wenn Du endlich aufhören würdest, das Gegenteil zu behaupten.
Ich habe einzig geschrieben, dass es im privaten Bereich jedem frei stehen sollte, was er anbietet. Und ich gehe auch nicht in einen Dönerladen und will Schweinefleisch essen. Aber da ist es meine private Entscheidung. In der Schule, im Krankenhaus, ... habe ich keine freie Wahl. Deswegen muss dort Rücksicht genommen werden. Ich hoffe, dass du es jetzt auch verstanden hast.
Ich möchte dich bitte meine Beiträge in Zukunft ignorieren. Du unterstellst mir ständig irgendwelche Sachen, die ich nicht gesagt habe. Setze mich am besten auf deine Ignore-Liste. Ansonsten höre zu mindestens auf, ständig irgendwelche Unwahrheiten zu verbreiten.
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Von daher ist es schön, wenn Jugendherbergen glutenfreies Brot anbieten. Ich hoffe für betroffene Kinder, dass auch auf alles andere geachtet wird. Laut den Erfahrungen in diversen Facebookgruppen ist das auf Klassenfahrten leider eher nicht der Fall. Auch in Krankenhäusern ist es immer noch schwierig. Ich lese oft Hilferufe "Bin Im Krankenhaus, kann mir jemand glutenfreies Essen vorbeibringen, die haben hier nichts für mich und meine Familie ist weit weg", das ist schon richtig Mist.
Ich frage mich da tatsächlich, ob wir hier in einer Blase leben. Ich wohne eher ländlich. Wir haben hier 7 Krankenhäuser vor Ort und in den Nachbarorten. Alle eher klein. Ich habe alle einmal gegoogelt und alle bieten laut Homepage glutenfreie Ernährung an.
Was ich aber schon glaube, ist das es in vielen Fällen dann in der Praxis nicht läuft. Das die Küche es nicht richtig umsetzt, falsches Essen verteilt wird oder es zu Kreuzkontamination. Das ist natürlich ein generelles Problem bei Krankenhäusern, das vieles nicht so läuft.Diverse Facebookgruppen sind natürlich immer eine seriöse Quelle. Vor allem schreiben dort die Fälle, wo es nicht lief. Ich bin jedes Jahr in mehreren verschiedenen Jugendherbergen. Oft im Team des Veranstalters. Ich habe es in den letzten 5 Jahren nicht erlebt, dass es da Probleme gab sofern Ernährungsgewohnheiten rechtzeitig angemeldet wurden. Davor hatten wir mal einen Fall, wo ein Vater das eigene Essen für das Kind mitgebracht hat.
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Untergang des Abendlandes, weil Du in bestimmten Situationen statt Schwein Geflügel essen musst.
Ja klar doch.
Sissymaus. Bitte lesen. Ich habe geschrieben: "Ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll." Nichts von Untergang des Abendlandes. In Nds. haben wir ab nächsten Jahr das Pflichtangebot von 5 Tagen Ganztag inklusiver Ferienbetreuung. Es wird auch nicht jede Familie dann noch mal Abends zu Hause warm essen. Da finde ich es schon schwierig. Deswegen geht nicht das Abendland unter aber ich würde mir schon zu mindestens das Angebot wünschen. Wenn es dann keiner annimmt und man es streicht, könnte ich es auch nachvollziehen. Aber hier wird es gar nicht erst angeboten, weil dann die muslimischen Kinder, wenn es Currywurst gibt, dieses Gericht nicht essen dürfen. D.h. dann gibt es bei denen halt keine Currywurst. (Viele Schulen haben hier den gleichen Caterer und besagte Schule hat dann teilweise nur 2 Menüs zur Auswahl statt den üblichen 3)
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Beide Option ist bei uns immer Pflicht, da in Niedersachsen immer ein vegetarisches Gericht angeboten werden muss. Bei uns an der Schule gibt es dann drei Gerichte. Ein vegetarisches und i.R. 2 mit Fleisch. Wobei es dann eines mit Huhn und eines mit Schwein sein kann. Es kann auch selten sein, dass es 2 oder 3 vegetarisches Angebote gibt. Ich finde es auch nicht problematisch, wenn mal kein Fleisch angeboten wird. Aber generell auf Schweinefleisch zu verzichten, finde ich in Deutschland schon ungewöhnlich.
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Es gibt bei uns vor Ort auch eine Grundschule, die aufgrund des hohen Anteils an Moslems kein Schweinefleisch anbietet. Da gibt es dann die Currywurst nur als Geflügelvariante. Ich bin mir nicht sicher, was ich davon halte. Irgendwo gehören bestimmte Gerichte auch zu unserer Kultur und jetzt einfach zu sagen: "Wir bieten kein Schweinefleisch mehr an." kommt auch komisch an. Immerhin gibt es da auch noch einen Anteil deutscher Schüler. Meines Wissens machen die auch keine Weihnachtsfeiern. Ist dann schon schwierig.
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Es gibt sicher viele Gründe zum Auswandern, sich nicht in einem potentiellen Krieg verheizen lassen zu müssen, ist m.E. ein sehr guter Grund.
Wenn man nicht gerade Verschwörungstheoretiker oder AfD-Anhänger ist, gibt es m.E. eigentlich nur wenige Gründe auszuwandern. So schlecht wie man gerne bei Facebook liest, ist Deutschland nicht.
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Ich bin mit dem Verein relativ viel in Jugendherbergen unterwegs. Eine JH ohne vegetarische Option habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Eigentlich ist es inzwischen sogar so, dass man das gar nicht bestellt. Es gibt immer beides und man sucht sich einfach aus, was einem gerade mehr zusagt.
Was ich spannend/ungewöhnlich/fragwürdig finde, war in der JH Düsseldorf. Dort gibt/gab es kein Schweinefleisch mehr. Das Haus hat 350 Betten und mehrere Ausgabestellen für das Essen. Als wir da waren gab es weder zum Frühstück noch zum Mittag Schweinefleisch. Begründung war, dass man zu viele Gäste hat, die kein Schwein essen. Organisatorisch kann ich das nachvollziehen. Allerdings bei so vielen Gästen, würde ich erwarten, dass man beides anbietet.
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Bei Jugendherbergen ist es möglich, selbst Sachen mitzubringen. Das spricht man vorher ab.
Tatsächlich ist es genau andersrum. Nach der Hausordnung ist nicht erlaubt mitgebrachte Speisen (im öffentlichen Raum) zu verzehren. In der Regel bekommt man aber natürlich immer eine Ausnahme mit der Herbergsleitung hin. Allerdings ist das auch nicht so einfach. Wenn ich mit Grundschülern auf Klassenfahrt bin, muss sich jemand dann um die Verpflegung kümmern. Dazu kommen noch ganz praktische Fragen, wie die Lagerung der Lebensmittel oder Kreuzverunreinigungen.
Zu mindestens in unserem Landesverband ist aber so, dass alle Jugendherbergen (auf Bestellung) eine glutenfreie Alternative anbieten. Da ist natürlich viel einfacher, wenn die Jugendherberge sich darum kümmert.
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Und warum behauptest du gleichzeitig, dass es ja irgendwelche Regelungen zu Allergenen gäbe, wenn sie doch ganz offensichtlich nicht ausreichen, wie dir Betroffene versichern.
Ich muss dich mal wieder bitten meine Beiträge, entweder nicht oder richtig zu zitieren. Ich habe gesagt, dass es gesetzliche Regelungen gibt und dass ich sogar für eine Ausweitung auf alle Inhaltsstoffe bin.
Ich denke, dass das Problem nicht die gesetzliche Regelungen sind, sondern dass diese nicht eingehalten werden. Vielleicht liest Du dir die Beiträge einfach noch mal durch. -
Ich verstehe nicht, warum du immer und immer und immer wieder dasselbe schreibst. Wo hat denn irgendwer behauptet, dass er ein besonderes Essen erwartet? Wo hat irgendwer geschrieben, dass er am Erdnusstand Walnüsse verlangt?
Warum kommst du immer wieder mit der Sonderwunschthematik, die schlicht und ergreifend kein Mensch erwartet?
Und warum behauptest du gleichzeitig, dass es ja irgendwelche Regelungen zu Allergenen gäbe, wenn sie doch ganz offensichtlich nicht ausreichen, wie dir Betroffene versichern. Niemand interessiert sich für die Preise deines Lieblingsrestaurants, das hat nichts mit der hier angesprochenen Thematik zu tun, warum ist das so schwer zu begreifen?
Weil Du und Palim mich anscheinend nicht verstanden haben. Du fängst auch schon wieder an mir irgendwas zu unterstellen. Wo habe ich etwas von Preisen meines Lieblingsrestaurant geschrieben? Was hat das mit dem Thema zu tun? Ist das so schwer für dich zu verstehen?
Noch mal extra für dich:
1. Ich finde es wichtig, dass alle Inhaltsstoffe angeben werden.
2. Das einzelne Anbieter sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben halten, ist blöd. Ich hoffe, dass wir uns doch einig sind, dass wir alle erwarten, dass die gesetzliche Vorgaben eingehalten werden.
3. Die Aussage mit dem Restaurant triggert dich anscheinend ziemlich. Es tut mir leider, wenn Du da irgendwelche negativen Erfahrungen gemacht hast. Aber bitte höre damit auf, dass auf mich zu übertragen. Meine Aussage war, dass ich von einem guten Restaurant auch erwarte, dass es eine Alternative anbietet. Obwohl die Frage nach deinen Aussage vollkommen irrelevant für die Diskussion ist, triggert es dich anscheinend total. Wo ist dein Problem? Wenn ich zum Dönerladen um die Ecke gehe, erwarte ich etwas anderes als wenn ich für 40 € pro Person ins Restaurant. Ist das für dich nicht nachvollziehbar? Vielleicht kann ich dich etwas beruhigen. Ich gehe auch gerne zum Billig-Döner-Laden um die Ecke. Und nun? Ist das jetzt für dich in Ordnung oder kommen weitere persönliche Angriffe von dir? -
Und gerade weil es viele Menschen gibt, die das Problem nicht wirklich verstehen, so wie du Tom123 , wird der Markt es nicht regeln. Inklusion wird zum Privatvergnügen, weil es die Öffentlichkeit nicht kümmert.
Irgendwie liest Du meine Beiträge nicht richtig. Ich habe extra für dich zweimal reingeschrieben, dass ich selbstverständlich dafür bin, dass alle Inhaltsstoffe ausgewiesen bist. Was verstehst Du daran nicht?
Also noch mal für dich: Aus meiner Sicht muss jeder Anbieter alle Inhaltsstoffe angeben. Also auch mehr als gesetzlich verlangt.
Ist das verständlich?
Was ich allerdings unterscheide, ist ob er eine Alternative anbieten muss. Ich finde bei öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern aber auch bei Jugendherbergen muss man auch eine Alternative anbieten. Da kann ich mir nichts von zuhause mitbringen und ich habe keine Alternativen. In der Privatwirtschaft also bei Restaurants, muss das aus meiner Sicht nicht sein. Da muss jedes Restaurant wissen, was es macht. Aber da wird es der Markt regeln. Wenn ich z.B. heutzutage keine vegetarische Alternative anbiete, werden viele Gruppen gar nicht erst kommen. Trotzdem würde ich keinem Restaurant vorschreiben, dass es jetzt eine vegetarische Alternative anbieten muss.
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Wenn wir immer darauf warten wollen, dass „der Markt“ irgendetwas regelt, können wir es mit der Inklusion ja auch sein lassen.
Das sind zwei vollkommen verschiedene Sachen. Das eine ist die Privatwirtschaft und das andere ist die öffentliche Hand. Wenn ich auf dem Weihnachtsmarkt ein Stand für Erdnüsse anbiete, muss ich dann eine Alternative für Menschen mit Erdnussallergie anbieten?
Das alle Inhaltsstoffe transparent ausgewiesen werden müssen, ist natürlich vollkommen klar. Aber ich denke in der Privatwirtschaft muss es jedem Anbieter überlassen sein, ob er Alternativen anbietet. Was anderes sind Krankenhäuser etc.Hinzu kommt, dass Mensen oft unter Kostendruck stehen und Speisen und Getränke, die für bestimmte Ernährungsvorlieben und -bedürfnisse geeignet sind, sind oft teurer in der Beschaffung der Rohwaren und damit weniger rentabel.
Das ist aber auch das Problem bei Restaurants. Letztlich muss sich der Betreiber überlegen, ob es sich für ihn rechnet bestimmte Produkte anzubieten. Und wenn nicht, habe ich halt Pech gehabt.
Und auch an der Stelle noch mal der Hinweis: Natürlich muss er vorher alle Allergene etc. ausweisen. -
Ich finde es erschreckend, wie viel Blödsinn in den sozialen Netzwerken verbreitet wird und noch erschreckender finde ich, dass die Menschen den Blödsinn glauben. Da mache ich mir gerade wenig Hoffnung auf ein Umdenken.
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Beispiel Weihnachtsmarkt. Wenn die Allergene deklariert werden müssen - und das tun sie - dann ist es einfach richtig frustrierend, dass das so lasch gehandhabt wird.
Natürlich ist das frustrierend. Aber es wird auch nicht lasch gehandhabt. So etwas kontrollieren Gesundheitsamt und Ordnungsamt. Ein Freund arbeitet an der heißen Theke eines Supermarktes. Die müssen auch für jedes Tagesgericht die Allergene angeben und werden auch kontrolliert. Vielleicht zu selten.
Aber letztlich kann das auch nur der Markt regeln. Restaurant, die die Allergene nicht vernünftig angeben, werden auf Dauer einen Nachteil haben. Es gibt doch immer mehr Menschen mit Unverträglichkeiten. Bei uns haben auch alle Jugendherbergen im Kreisverband und auch alle mir bekannten Krankenhäuser glutenfreie Ernährung. Was ich tatsächlich schwierig finde, sind die Mensen. Wir haben immer ein vegetarisches Gericht und zwei Fleischgerichte zur Auswahl. Da kann es natürlich leicht passieren, dass ein Allergiker nichts findet. Wenn ich mich beispielsweise vegan ernähre oder Vegetarier mit Allergien bin. Dazu wird auch alles in der Großküche gemacht. Extrawünsche sind nicht möglich. Letztlich muss ich mir dann selbst was mitbringen. Aber ich gebe dir Recht, dass das für die Schüler doof ist.
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Und es ist ja schön für dich, Tom, dass du in sehr gute Restaurants gehst und bereit bist, das zu zahlen, aber das macht das Leben für uns hier nicht leichter, also weiß ich grad nicht so genau, was diese Info soll.
Wenn jetzt der Vorschlag kommt, einfach keinen Glühwein zu trinken, dann weiß ich eins: Du kannst es nicht wirklich nachvollziehen.Das liegt daran, dass Du vielleicht meine Aussage nicht verstanden hast. Ich bin der Meinung, dass es in einem guten Restaurant zum guten Service gehört, dass man auf Allergien Rücksicht nimmt und eine Alternative parat hat. Ich erwarte, dass aber nicht unbedingt von irgendwelchen preiswerten Läden, die sowieso nur mit Convience arbeiten. Da gibt es halt keine Alternativen.
Bestes Beispiel Weihnachtsmarkt: Da stehen oft irgendwelche (studentische) Hilfskräfte. Dann haben sie oft auch nur einen Glühwein. Wenn ich irgendwo ins Restaurant gehe, würde ich erwarten, dass man mir eine Alternative anbietet. Aber letztlich muss es jedes Restaurant selbst wissen. Von einer kleinen (Döner)bude würde ich nicht erwarten, dass es Alternativen gibt. -
Es zeigt aber auch, dass man vielleicht Parteien wie die AfD nicht unterschätzen sollte. Vielleicht muss man auch die Hürden für ein Verbotsverfahren senken.
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