Beiträge von Schmidt

    Übertriebene politische Korrektheit ist das Stichwort.

    Du darfst trinken, was du magst. Ich nehme lieber den Eierlikör. Bier war noch nie mein Fall. ;)

    Bäh, Eierlikör. Ich bin ein richtiger Mann, deshalb bevorzuge ich Bier. Meine Frau darf dann am Samstag nach dem Fensterputzen einen kleinen Weißwein. Aber nicht zu viel, sonst ist sie beim Kochen betrunken und die Olle lässt wieder das 500g Steak und die Würstchenbeilage anbrennen. Frauen vertragen ja nix. 8)

    Es geht ja doch um einen Hund, wenn er auch ein Hilfsmittel ist. Und ein Rolli stört nicht wie es ein Hund tut (es gibt keine Rolli-Allergie).

    So, wie man bei Schülern/Lehrern im Rolli versucht, mit dem Stundenplan schwer überwindbaren Wege zu vermeiden (macht jedenfalls unsere Schulleitung für die Kollegin im Rolli), so kann bei schweren Allergien auch vermieden werden, dass Lehrer mit Assistenzhund in den entsprechenden Klassen eingesetzt werden. Ernsthafte Hundehaarallergien, die einen Unterricht mit Hund im Raum unmöglich machen, dürften sich mengenmäßig in Grenzen halten.

    Naja, bei Immobilenpreisen jenseits von 50 Jahreskaltmieten kann man auch mieten und die Ersparnis in Aktien etc, stecken. Damit dürfte man langfristig besser fahren.

    Es kommt eben darauf an, wo man wohnt, was man arbeitet, wie die eigenen Ansprüche sind.

    Bei uns in der Gegend gibts grundsätzlich auch Häuser im Bereich 25 Jahreskaltmieten.

    Davon, am finanziellen Limit in ein Haus zu investieren kann ich auch nur abraten. Mit dem Abzahlen ist es ja nicht getan, man muss Rücklagen für Reparaturen oder tolle Ideen der Stadtverwaltung oder des Landes bilden, das Haus einrichten etc. Dann lieber günstiger mieten und flexibel investieren.

    Verglichen mit anderen Deutschen hat man trotzdem definitiv eine Menge Kohle, wenn man ein Haus besitzt. Und wenn du deine Wohnung verkaufst, kannst du Yacht oder Ferrari kaufen, sinnlose Luxusgüter.

    Niemand in meinem Freundes- und Bekanntenkreis mit selbstbewohntem Haus (das in der Regel noch 20+ Jahre abgezahlt werden muss) hätte nach dem Verkauf genug, um davon eine Yacht zu kaufen. Einen Ferrari vielleicht. Das bringt aber wenig. Arbeiten müssen die auch alle, weil sie sonst ihre Kredite nicht bedienen können. Wenn sie dann einen Ferrari aber kein Haus mehr haben, wohnt es sich etwas schlecht. Das als reich zu bezeichnen ist schon sportlich.

    Meine erste Studentenwohnung habe ich von jemandem gemietet, die im Studium diese Wohnung gekauft und selbst finanziert (und bewohnt) hat. Die hatte die Wohnung in den 90ern gekauft und sie dann nach Studienende vermietet. Reich ist die auch nicht, denn die Wohnung ist nicht sehr groß, nicht direkt in der Stadt und mehr als 50.000 - 60.000 € bekäme sie dafür nicht. Um nicht mehr arbeiten zu müssen, reicht das hinten und vorne nicht.

    ich kann im Beitrag von Djino keine Unruhe erkennen, die eine Zurechtweisung auf der Metaebene nötig machen würde.

    Für mich klingt der HInweis darauf, dass dies hier keine wissenschaftliche Abhandlung sei schon wenigstens leicht erregt.

    Richtig ist aber, dass meine Aufforderung, sich wieder zu beruhigen deplaziert war. Ich habe meinen Beitrag oben dahingehend geändert.

    Wer behauptet, dass der Begriff "Hausmann" für mich negativ konnotiert sei?

    Ich schrieb:

    Das ist ein großer Unterschied.
    [Und eine "interessante" Gesprächsstrategie: Aus dem Kontext reißen und dem Gesprächspartner eine negative Eigenschaft zuschreiben...]

    Wollte ich meinen Eindruck belegen oder widerlegen, würde ich entsprechend mehr oder weniger aktuelle Texte (in einer großen Anzahl) suchen und die Kontexte, in denen der Begriff verwendet wird, genauer betrachten.

    Sehr viele Äußerungen hier in den Lehrerforen sind unbelegte (unbelegbare?) Eindrücke. Soll es hier jetzt für jedes einzelne Posting eine wissenschaftliche Ausarbeitung nebst Peer Review geben?

    Wie ist der Begriff denn für dich konnotiert? Ich persönlich habe eher den Begriff Hausfrau schon deutlich negativ konnotiert erlebt. Hausmann hingegen kommt so gut wie nie vor.

    Edit: siehe unten

    Sondern? Wo fängt Reichtum für dich an? :gruebel:

    Wenn man ein Haus halten, sich ausgewogene ernähren kann, sich Freizeitaktivitäten wie Reisen, Konzertbesuche etc. leisten kann, kaputte Kleidung, Elektronik, Autos etc. ersetzen kann, ohne Kredite aufnehmen zu müssen und genug Geld auf der hohen Kante hat, um diesen Lebensstandard zu halten bis man stirbt. Dann ist man reich.

    Mit einer oder zwei kleinen Immobilien auf dem Land, die ein paar hundert Euro im Monat abwerfen, ist man sicher nicht reich.

    Mit zwei Mehrfamilienhäusern im Münchener Stadtzentrum hingegen schon.

    Was ist mit euren (insbesondere jüngeren) Schüler*innen? Deren Wahrnehmung, welchen Weg man in seinem Leben (Stichwort spätere Berufswahl) einschlagen könnte? Krankenschwester, Krankenpfleger?

    Die kommen gar nicht auf die Idee, dass mit Schüler etwas anderes gemeint sein könnte, als alle. Bis sie lernen, dass es da einen Unterschied geben soll. Wenn man dort ansetzt und so einen Unsinn gar nicht mehr lehrt (als Lehrer, als Eltern, als Gesellschaft), dann haben Schüler damit auch kein Problem.

    Eine "Schwester" ist offensichtlich weiblich. Deshalb braucht es dafür einen Begriff, mit dem alle gemeint sind. Dieser Begriff ist "Krankenpfleger". Den Begriff "Krankenschwester" hielt ich übrigens schon immer für merkwürdig bis respektlos. So, wie Friseuse.

    Für "Feuerwehrmann" braucht es auch einen weiblichen Begriff, weil "Mann" nun mal nur männlich ist. Dafür gibt es die "Feuerwehfrau" bzw. "Feuerwehrleute" für alle. So funktioniert die deutsche Sprache.

    Zitat

    Für beides gibt es anerkannte Bezeichnungen. [OT: Warum eigentlich nicht "Krankenbruder"?] @samu schreibt von der "Hausfrau". Der "Hausmann" existiert zwar, ist aber (so mein Eindruck) häufiger in sprachlichen Kontexten zu finden, die eher pejorativ sind.

    Hausmann empfinde ich nicht als abwertend. Der Begriff kommt nicht oft vor, weil der überwiegende Teil der Hausleute (ich weiß, den Begriff gibt es nicht), weiblich ist. Wer keinem Beruf nachgeht (aus welchem Grund auch immer) und dessen Partner für den Lebensunterhalt zuständig ist, ist Hausmann/Hausfrau. Dass das für dich eher negativ konnotiert ist, sagt schon einiges über deine Sicht auf die Welt aus.

    Zitat

    Fehlen in der Sprache sinnvolle Alternativen zu den generischen Maskulina, kann das zu merkwürdigen Konstruktionen führen. Ein Beispiel aus dem Französischen: "Der Herr Minister ist schwanger" (Le Ministre est enceinte. ;)

    Das ist ja gerade kein Beispiel für den generischen Maskulinum im Deutschen, weil hier über ein Individuum gesprochen wird, das natürlich ein Geschlecht hat. Spricht man über Minister im Allgemeinen, kommt das generische Maskulinum zum Einsatz.

    @Lehramtsstudent , du hast das anscheinend nicht verstanden. Du bist ein Mann und bist daher als Lehramtsstudent richtig angesprochen. Auch mit Lehrerforum bist du angesprochen.

    Ich nicht.

    Doch, selbstverständlich bis du angesprochen. Niemand, der noch alle Sinne beisammen hat, würde behaupten, es ginge hier nur um männliche Lehrer. Alleine die Vorstellung ist schon dermaßen abwegig, dass mir dazu wenig einfällt.

    Google generisches Maskulinum. It's a thing.

    Nichtsdestotrotz ist Lehramtsstudents Einlassung wenig sinnvoll. Wenn über Individuen gesprochen wird, gibt die deutsche Sprache dafür gegenderte Begriffe an die Hand. Wenn also bspw. von dir die Rede ist, sollte da schon der Begriff Lehrerin verwendet werden.

    Ja, das ist bei uns auch so. Damit ein Arzt einen Corona Test veranlasst, muss man mindestens Fieber und weitere Symptome haben. Nur Hals/Nase/Schnupfen reicht nicht.

    Wenn man in der "Hochinfektiösenphase" längeren Kontakt mit einem positiv Getesteten hatte und der dich als Kontakt angegeben hat, ruft das Gesundheitsamt an und man muss sich testen lassen. Was dann passieren kann, habe ich hier glaube ich schon mal beschrieben. Stundenlanges Warten vor dem Testzentrum und wenn man Pech hat wird man nachhause geschickt und soll am nächsten Tag wiederkommen. Auch, wenn man fröhlich den ÖPNV benutzt.

    Das stört mich mit am meisten. Auf der einen Seite wird schwer Panik gemacht und mit einem weiteren Lockdown gedroht, aber defacto ist das ganze Testsystem für die Füße. Wenn man die Sache Ernst nimmt, dann muss sich das auch in der Organisation widerspiegeln.

    Und was soll der Sinn davon sein? Arbeit gibt Leben eine Bedeutung, Struktur und man kommt mit anderen Menschen in Kontakt. Darauf freiwillig zu verzichten ist... sagen wir mal mutig, wenn nicht gar töricht. Warum gehen wir denn jahrelang zur Schule und danach zur Berufs- oder Hochschule? Sicher nicht, um dann möglichst schnell wieder das Berufsleben hinter uns zu lassen.

    Wenn die abhängige Erwerbsarbeit und die Kollegen der einzige Lebensinhalt sind, ist das extrem traurig.

    Die genaue Einschätzung wird erst möglich, wenn wir endlich die Dunkelziffer aufklären. Experten warnen eindringlich (ich weiß, andere Experten tun dies nicht). Solange das nicht klar ist, gebietet die Vernunft Ansteckungen mit aller Macht zu drücken. Angesichts der Folgekosten der Behandlung und der wirtschaftlichen Folgen übrigens auch die ökonomische Vernunft.

    Panik und Angst stehen der Vernunft diametral entgegen. Zu bewerten ist, was nachgewiesen ist, nicht, was Einzelne als Problem empfinden. Belastbare Quellen gibt es noch nicht, also dürfen mögliche Folgeerkrankungen nur als zu beobachtend im Hinterkopf behalten werden und ganz sicher nicht den Umgang mit dem Virus bestimmen. Das ist vernünftig.

    Zitat

    Wenn sich herausstellt, dass immer neue Ansteckungen möglich sind die Organschäden hinterlassen, wird sich zeigen, dass ein Leben mit dem Virus auch heißen kann, es nachdrücklich bekämpfen zu müssen oder eben mittelfristig mit dem Virus zu sterben.

    Schau dir die aktuellen Zahlen an. Das, was du beschreibst ist eine Angst-Phantasie, die dem Test an der Realität nicht standhält.

    Zitat

    Für eine sachgrundlose Verharmlosung des Virus gibt es viele materielle und emotionale Motive, dessen sollte man sich bewusst werden und auf offensichtlich irrational agierende nicht mehr hören.

    Sagt die Person, die sachgrundlos Panik hat. Ich habe dich mehrfach nach Quellen gefrag und es kamen keine. Entweder versteckst du die wirklich aussagekräftigen Quellen, oder es gibt einfach keine.

    Hier verharmlost niemand den Virus. Dass der Verlauf tödlich sein kann und Folgeeinschränkungen, zumindest temporär, möglich sind, bezweifelt niemand. Den Nachweis, dass die Gefahr größer ist, als bspw. bei einer Blinddarm OP zu sterben oder in einem Autounfall oder eine Lungenentzündung zu bekommen, bleibst du aber schuldig. Wie bei der Blinddarm OP und einem Autounfall und der Lungenentzündung kann ich getrost darauf verzichten, mich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, das braucht wirklich niemand. Wenn es aber passieren sollte, ist die Chance für den überwiegenden Teil der Menschen groß, die Infektion ohne nennenswerte Folgen zu überstehen.

    Zitat

    Das Leben ist kein Wunschkonzert, mit Viren lässt sich nicht verhandeln.

    10 € ins Phrasenschwein. :cash:

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