Beiträge von Schmidt

    Ein bißchen schade finde ich, dass wieder alle Klischees bedient wurden. Eine junge Frau als Kunstlehrerin und ein Mann mittleren Alters als Bautechnik-Lehrer am BK.

    Auf der Website (oben von pepe verlinkt) ist die junge Frau Musiklehrerin. Die meisten Musiklehrer, die ich in Schule, Studium und Beruf kennengelernt habe, waren Männer. Insofern gerade kein Klischee bedient. Eins von fünf Beispielen darf auch gerne der Statistik entsprechen (also dem, was du als Klischee bezeichnest).

    Edit: Genau genommen entspricht "Volker" auch nicht dem Klischee, weil er erheblich älter ist (vermutlich), als der typische Lehramtseinsteiger.

    Und dennoch ist es so, dass du 10 Menschen zu politischen Themen fragen kannst und 10 Meinungen erhältst.

    Diese Aussage ergibt in diesem Zusammenhang keinen Sinn. Du schaffst es ja nichtmal, die Dinge, über die hier geredet wird, zu finden. Würdest du ab und an mal Nachrichten gucken und/oder Zeitung lesen, wäre da wenigstens etwas, über das man mit dir diskitieen könnte. Du machst aber einfach die Augen zu und sagst lalala, um deine Position bloß nicht reflektierrn zu müssen.

    Zitat

    Bei deinen Ausführungen zur Rechtslage von queeren Menschen hier gebe ich dir Recht. Ich gebe zu, dass ich bei meiner Argumentation zu diesem spezifischen Thema in meinen zwei vorangegangenen Beiträgen zu wenig zwischen der Verfassung und dem Strafrecht differentiert habe.

    Um differenzieren zu können, müsste man wissen, was da so im GG steht. Das scheinst du aber nicht mal oberflächlich zu tun.

    CDL: Bringe bitte nichts an der Stelle durcheinander! Es ging mir u.a. darum, dass queere Menschen nicht schon immer heiraten durften, dass das mal verboten war und dass sie dafür demonstrierten, heiraten zu dürfen zu einer Zeit als dies noch verboten war. Von der Historie des Paragraphen 175 StGB mal ganz abgesehen.

    Bei diesen Hinterzimmerargumenten bitte auch bedenken, dass gleichermaßen Unionspolitiker beteiligt waren!

    Es gibt dem GG inhärente Gründe dafür, die Ehe auch für homosexuelle Menschen zu ermöglichen. Dafür zu demonstrieren ist das Einfordern von Grundrechten.

    AFD Anhänger demonstrieren gerade dafür, dass Menschen Grundrechte entzogen werden.

    Der Unterschied sollte selbst dir nicht verborgen bleiben.

    Danke - ich habe in Aktien investiert. Muss ich nicht nochmal haben. Zum Glück war es ein Versuchsballon - und der Verlust sind Peanuts.
    Und doch lehrreich.

    Ein Staatsfond investiert nicht in Telekom Aktien oder die letzte Empfehlung aus Focus Money. Norwegen hat ein extrem diversifiziertes Portfolio, das stetig deutlich über die Inflation hinaus wächst. Mein eigenes Portfolio ist aich stetig am Wachsen.

    Nein, ich schmecke das Salz nicht wie sonst. Hätte das Essen völlig versalzen wenn ich das abgeschmeckt hätte. Wenn mein Mann sagt da ist genug Salz dran und ich suche den Salzstreuer, dann stimmt was nicht 🙈

    Das hatte ich auch bei meiner Infektion (allerdings mit einer Vorvorgängervariante). Salz konnte ich kaum bis gar nicht schmecken. Nach ca. zwei Wochen war das bei mir wieder in Ordnung.

    Das ist Unsinn. Meine Tochter hat ein sächsisches Abitur mit 1,3 (Leistungskurs Mathe und Chemie) und hat nirgends in Deutschland einen Studienplatz für Medizin bekommen. Ohne Test geht es nur mit 1,0, mit Test muss man mit 1,3 schon deutlich überdurchschnittlich abschneiden.

    Dann hat sich deine Tochter nicht richtig informiert und falsch beworben. An der Uni Gießen (zum Beispiel, das gilt auch noch für andere Unis) lag der Zulassungswert im AdH im WS23/24 bei 53,2 Punkten (ABQ 1,1). Davon kommen schon maximal 49 Punkte aus der HZB (mit 1,3 ca. 45 Punkte). Für den TMS gibt es maximal 41 Punkte, wovon nur noch 9 Punkte über das Ergebnis erreicht werden müssen. Wir haben auch einen 1,5er Abiturienten, der in Gießen angefangen hat, Medizin zu studieren. Im Sommersemester ist die Auswahlgrenze im ABQ teilweise bei 1,2 (für ein Abi aus Sachsen). So bspw. in Göttingen, wo man im SoSe23 über die ABQ mit 1,2 eine Zulassung bekommen hat. Im AdH waren 60 Punkte für die HZB zu bekommmen (mit 1,3 also ca. 57-60, je nach Punktzahl), die Auswahlgrenze lag bei 64,4 Punkten (also 8/30 Punkten aus dem TMS notwendig). Und im "allerschlimmsten Fall" macht man ein FSJ und erhält dann weitere 10 Punkte in Göttingen, wenn man zu faul war, sich auf den TMS vorzubereiten.

    In Kiel wäre im WS23/24 ein 1,3er Abi ohne Test ausreichend gewesen, um eine Zulassung zu erhalten.

    Zitat

    Das ist nicht so einfach bei einem Test, an dem nur Leute teilnehmen, die mit wenigen Ausnahmen alle ein 1er-Abitur haben. Wartezeiten gibt es nicht mehr, Ausbildungen werden fast nirgends mehr angerechnet.

    Das stimmt nicht. Da es eine ZEQ gibt, in der die Zulassung unabhängig vom Abischnitt erfolgt, nehmen auch viele am TMS teil, die ein schlechteres Abi haben. Auch eine Ausbildung wird noch an vielen Unis im AdH angerechnet, z.B. in Aachen, Düsseldorf, Dresden, Göttingen etc.

    Das erinnert mich hier irgendwie an die 1,0er Abiturienten, die sich nur in der ABQ bewerben, keinen Studienplatz bekommen und dann darüber klagen, dass sie (weil sie sich falsch beworben haben) keine. Studienplatz bekommen haben.

    Nein, man hat Sorge, dass es wie bei der NPD läuft. Deshalb ist noch kein Antrag gestellt worden.

    Besser hätte das Verfahren nicht laufen können. Das BVerfG hat festgestellt, dass die NPD die freiheitlich demokratische Grundordnung auflösen will, aber gleichzeitig so bedeutungslos ist, dass keine realististische Gefahr von ihnen ausgeht.

    Dass bei der AFD bisher kein Antrag gestellt wurde, hat andere Gründe.

    Für dich. Ich teile Finnegans Wake Ansicht und finde, dass diese Betrachtungsweise es erlaubt, den Begriff des Wunders- in dem rein sprachlich drinnensteckt, dass man sich wundert, wundern kann oder vielleicht sogar das, was an Geheimnissen in der Natur steckt bewundert- aus der religiösen Ecke herauszuholen, in die dieses Wort derart exklusiv einfach nicht gehört.

    Wo steht denn, dass das Wort exklusiv in die religiöse Ecke gehört? Und wo steht, dass es für alle anderen auch religiös vorbelastet sein muss? Du interpretierst in einen kurzen Satz mehr hinein, als da steht.

    Zitat

    Staunen zu können über diese Welt, Wunder ganz jenseits religiöser Fragen darin entdecken zu können und ein wenig wie ein Kind diese zu bestaunen ist der Ausgangspunkt nicht nur zahlreicher philosophischer Ansätze, sondern durchaus auch für seriöse naturwissenschaftliche Forschung, die in der Fähigkeit Wunder in der Natur zu sehen und wissenschaftlich ergründen zu wollen ihren Ausgangspunkt haben kann.

    Sich freuen, fasziniert sein, nach Antworten suchen kann man ganz unabhängig von esoterischem "Wundern".

    Auch als Ingenieur erscheint mir die Tatsache, dass überhaupt etwas existiert, fast wie ein "Wunder".

    Das Wort "Wunder" ist zu sehr religiös vorbelastet.

    Zitat

    Mir fehlt da der allererste allerursprünglichste Anfang oder Beginn. Woraus, woher, wie... ist überhaupt etwas geworden? Die Existenz von überhaupt irgendetwas erscheint mir "wunderbar", da auch beim Urknall irgendein davor existiert haben muss. Und davor? Wo ist der Beginn? Kann man auch Philosophie statt Nachdenken über dieses Wunder nennen.

    Warum interessiert dich ausgerechnet diese Frage und nicht eine der unzähligen anderen Fragen, bei denen die Menschheit eine realistische Chance hat, sie zu beantworten? Oder für die unzähligen Fragen, die du selbst nicht beantworten kannst, für die es aber bereits eine Antwort gibt?

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