Konkret heißt das dann, dass die Zeugnisnote der meisten Schüler in Deutschland zu 50 bis 100% aus dem "Bauchgefühl" des Lehrers entsteht?
Wie machst du denn deine Noten?
Konkret heißt das dann, dass die Zeugnisnote der meisten Schüler in Deutschland zu 50 bis 100% aus dem "Bauchgefühl" des Lehrers entsteht?
Wie machst du denn deine Noten?
Wäre aber auch komisch, wenn man seine selbst erfundenen Zettelchen nicht selbst anerkennt
Anerkennen wäre schon gut. Aber man muss ja nicht so versessen darauf sein.
Na, ich weiß nicht. Ich brauchte in den letzten3 Jahren häufiger Handwerker und der Elektriker und der Dachdecker waren die Einzigen, die nicht gefragt haben, ob ich zwingend eine Rechnung brauche. Letzterer auch nur beim Dachfenstereinbau, nicht beim Flicken der Dachrinne. Mir scheint Schwarzarbeit nach wie vor sehr verbreitet.
Kommt auf die Art der Arbeiten an.
Einer meiner Freunde ist Gärtner, bei denen ist es nicht unüblich, Pflasterarbeiten, Bepflanzungen, Rasenmähen oder ähnliches schwarz zu machen. Auch einfachere Arbeiten, bei denen (dem Auftraggeber) nicht viel passieren kann, wie das Flicken oder reinigen der Dachrinne, Fenstereinbau, Schneiderarbeiten etc. werden "bei uns" (i.S.v. "mir bekannt", nicht "mache ich so") öfter schwarz gemacht. Größere und/oder potentiell gefährliche Sachen, wie Elektroarbeiten werden immer auf Rechnung gemacht.
Nein, Unterricht darf nicht ausfallen. Wir dürfen dann nur an pädagogischen Tagen oder so mal nicht kommen.
Rechnung: Soll 13 Stunden, geleistet auf Klassenfahrt 25,5 => Differenz 12,5 auszugleichende Stunden.
Pädagogischer Tag von 9-16 Uhr (1 Stunde Mittagspause): 8 Unterrichtsstunden
Verbleiben noch 4,5 auszugleichende Stunden. Da muss man dann irgendeine andere Veranstaltung suchen, der man fernbleibt.
Soll 13 Unterrichtstunden, entspricht ca. 21 Zeitstunden, geleiste Stunden auf der Klassenfahrt (mindestens) 41 Zeitstunden Macht ein Plus von (mindestens) 20 Zeitstunden. Fernbleiben von einem pädagogischen Tag -8 Zeitstunden, bleiben noch (mindestens) 12 Zeitstunden, die ausgeglichen werden müssen, also ca. 8 Unterrichtsstunden.
habe ganz allein ein ehrliches nachhilfefreies Abi geschafft.
Warum es schlechter sein soll, das Abi mit Nachhilfe zu schaffen, als ohne, habe ich nie verstanden.
Er ist Hirnforscher und hat von Pädagogik und Schule nur den Hauch einer Ahnung.
Gut, dass in der Schule kein Gehirn verwendet wird.
Wir leben in seltsamen Zeiten. Frauen und Mädchen kleiden sich in hautengen Glitzer-Leggins mit bauchfreiem Top. Wenn man sich als Mann kurz vor Weihnachten darüber verwundert die Augen reibt, wird sexuelle Belästigung unterstellt.
Was gibt es da zu wundern?
Siehe oben...
Das hat schon oben keinen Sinn ergeben.
Wenn sich dann Dinge herauskristallisieren, kann ich sie aufgrund der Erlasse (Danke für die Links, die Dinger heißen ja auch offenbar in jedem Bundesland anders...) erhärten. Dann vll. nochmal Interviews mit Kollegen aus den betr. Ländern, dann langsam zusammenfassen.
Aber was rede ich, ist ja eigentlich Standardvorgehen...
Merkwürdige und unsystematische Herangehensweise
Standard ist, sich erst selbst in das Thema einzulesen, in deinem Fall also erst die rechtlichen Dokumente zu studieren und sich dann mit Fragen an Menschen vom Fach, also bspw. an die Mitglieder dieses Forums, zu wenden.
Dann macht es also zukünftig in Hessen keinen Sinn mehr zuerst eine Lehre zum Verwaltungsfachangestellten etc. zu machen, weil auch die Ungelernten mit Hauptschulabschluß das gleiche Gehalt bekommen und das dann 3 bzw. 3,5 Jahre länger als die ausgebildeten Beamten.
Wenn man Verwaltungsangestellter sein will, kommt man wohl nicht um eine Ausbildung herum.
die Beamte im mittleren Dienst dürften auf die Barrikaden gehen, weil sie dann trotz umfangreicher Ausbildung genau soviel bekommen wie Ungelernte.
Das ist in der freien Wirtschaft nicht unüblich. Die Besoldung nach der formalen Ausbildung hat mich im ÖD schon immer irritiert.
Ähem...4411€ Netto und PKV bereits abgezogen? Schulleitung? Das bekäme ich längst nichtmal mit A15 raus.
Ähem...4411€ Netto und PKV bereits abgezogen? Schulleitung? Das bekäme ich längst nichtmal mit A15 raus.
Hessen A13, Stufe 4, Steuerklasse III, 2 Kinder sind 4.900 Euro netto, mit 3 Kindern sind es 5.400 Euro netto. Plus 500 bzw. 750 Euro Kindergeld. Selbst bei 1000 Euro für die KV, bleiben da noch 4.400 Euro bzw. 5.150 Euro über.
Falls sie übertreiben und tatsächlich 400 € weniger haben, kommen sie mit fiktiver Miete immer noch auf 3000 € netto plus Sonderzuwendungen im Rahmen von BuT. Ich kritisiere das gar nicht und bin da sehr neutral eingestellt. Aber für diesen Betrag muss eine Arbeiterfamilie viele Stunden arbeiten gehen.
Lies doch einfach nach, wieviel wer bekommt. Das ist kein Geheimnis.
Genau und da kommen noch 500 € Kindergeld zu.
Nein, die kommen nicht dazu. Kindergeld wird mit dem Bürgergeld verrechnet. Für ein Kind zwischen 13 und 17 gibt es 420 Euro inklusive Kindergeld.
Beim Beamten A10er mit 3900 netto (minus KV) hingegen kommen die 500 Euro für zwei Kinder hingegen noch dazu.
Dann ziehst die Miete beim Alleinverdiener ab und dein Abstand zum Bürgergeldempfänger ist nicht mehr groß. Aber dafür darfst 41 h arbeiten
Dann gibt es immernoch einen faulen Sack in der Familie, der nicht arbeiten will. ![]()
Das ist das Lieblingsargument von Linken.
Sozialausgaben hoch, keine Sanktionen/Verpflichtungen, und Forderung nach erheblich höheren Löhnen.
Leistungen des Gemeinwesens sollten an Leistungen für das Gemeinwesen gekoppelt werden.
Du wirfst da einiges durcheinander. Vielleicht sortierst du deine Gedanken erstmal und kritisierst dann etwas differenzierter.
Tip: Die Höhe des Bürgergeldes (darum geht es hier gerade) ist ein anderes Thema, als Sanktionsmöglichkeiten, Ausbildungsförderung, eine Pflicht zu gemeinnützigen Leistungen (die ich tatsächlich für sinnvoll halte) und allen anderen Fragen, über die man im Kontext des Bürgergelds diskutieren könnte.
Der Kollege von der Polizei arbeitet 41h, muss sich beleidigen lassen und hat kaum mehr als Bürgergeldempfänger.
So abgedroschen es auch klingt aber ja; Arbeit muss sich lohnen. Und das tut es da einfach nicht.
Zwei verheiratete hessische Polizisten (beide A9, Stufe 4), einer 50%, der andere 100%, mit zwei Kindern kommen netto bei knapp 5000 Euro (minus KV) raus.
Ein verheirateter Alleinverdiener in A10 (was bei den meisten Polizisten über kurz oder lang erreicht wird), Stufe 4, mit zwei Kindern kommt netto bei 3900 Euro (minus KV) raus.
Der Kollege von der Polizei arbeitet 41h, muss sich beleidigen lassen und hat kaum mehr als Bürgergeldempfänger.
So abgedroschen es auch klingt aber ja; Arbeit muss sich lohnen. Und das tut es da einfach nicht.
Das ist kein Problem eines zu hohen Bürgergeldes, sondern (je nach Branche unter Umständen) zu niedriger Löhne.
Meine Nachbarn haben zwei Kinder und beziehen als Familie Bürgergeld. Ich kenne die Zahlen, weil sie offen darüber reden und man es sowieso überall nachlesen kann. Sie bekommen eine monatliche Überweisung von 2200,- € (Sätze für zwei Erwachsene und zwei Kinder). Miete und Nebenkosten werden übernommen (ich schätze einen Wert von 1200,- €). Macht also ein Nettoeinkommen von 3400,- €.
Zwei Erwachsene mit zwei Kindern (wenn diese zwischen 14 und 17 Jahre alt sind) erhalten einen Regelsatz von 1793 Euro (1649 Euro wenn beide Kinder zwischen 6 und 13 Jahre alt sind, bzw. 1589 Euro, wenn beide Kinder jünger als 6 Jahre alt sind). Kritik in beide Richtungen sollte ohne Lügen, Über- und Untertreibungen auskommen.
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