Beiträge von s3g4

    Ja, denkbar wäre das. Vermutlich lässt man davon die Finger, weil das auch mit Schulzuweisungen kollidieren kann und man dann erst Recht in Erklärungsnöte käme, warum einige Kinder wohnortnah zur Schule gehen dürfen und andere fahren müssen.

    Oder wieso in unserer Gemeinde die Sek. I geschlossen wurde...

    Wir anhaben es so:

    Grundsätzlich alle Termine außerhalb des Unterrichts. Wenn nicht anders möglich können sich Schüler beurlauben lassen. Mindestens zwei Tage vorher schriftlich über den Klassenlehrer. Beurlaubungen sind keine Abwesenheit und erscheinen nicht auf dem Zeugniss. Fehlt ein Schüler ohne Beurlaubung wegen einem Arzttermin ist dies eine Anwesenheit und kann innerhalb von 7 Tagen entschuldigt werden. Ansonsten unentschuldigt.

    Antrag heißt, es könnte abgelehnt werden. Wie stelle ich mir das vor, wenn ich sowas entscheiden müsste?

    Allerdings nur, falls es sich um eine Tätigkeit handelt, die unter die Regeln der "Übungsleiterpauschale" fällt. Voraussetzung dafür ist eine Tätigkeit für eine gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Organisation oder für eine öffentlich-rechtliche Institution.

    Mir fallen wenige Stellen ein, die nicht darunter fallen, außer Nachhilfeinstitute. Also wenn es um unterrichtliche Tätigkeiten geht. Spricht IHK, HWK, Ersatzschulen, VHS, Hochschulen etc. die fallen alle darunter.

    Immerhin sind die Fördermittel des Bundes eine aktive Wirtschaftsförderung für die Unternehmen, die die Dinger einbauen...

    Ja, wobei die Fördermittel auch teilweise einfach nur die Preise in die Höhe reißen. Besonders der Blödsinn mit der Energieberaterpflicht, die hoffentlich irgendwann entfällt. Wobei ich echt am Überlegen war für 3000€ mich als Energieberater zu Qualifizieren und dann bei solchen Vorhaben abzukassieren. Das ist kein Hexenwerk, aber mir widerstrebt dieses System sehr, deswegen wollte ich doch nicht teil davon sein. Auch wenn ich damit wahrscheinlich viel Geld liegen gelassen habe.

    Mal gucken ob bei steigenden Gaspreisen die Merz‘sche Freiheit im Heizungskeller nicht doch zum Rohrkrepierer wird und die Leute mit den Füßen für die Wärmepumpe stimmen.

    Das wird früher oder später eh so kommen. Mit steigenden Verkaufszahlen werden die Anlagen auch günstiger. Ich finde es so auch besser, als mit überregulierenden Gesetzen.

    Weil man nebenberuflich erworbenes Honorar versteuern muss - und dies steuerlich zum normalen Verdienst "on top" hinzukommt, schlägt hier die Steuerprogression zu. Da gehen mindestens 35-40% ans Finanzamt

    Erst ab 3300€ (in 2026) werden diese Einkünfte überhaupt versteuert. Ansich hast du recht, 40€ sind nicht sehr viel. Hinzu kommen Wegstreckenentschädigungen und Anrechnung von Stunden für Onlineaufgaben. Als Zubrot passt das, als Hauptjob wäre mir das deutlich zu wenig.

    Zitat

    Du hast ein Deputat von 40 UE?? Du Ärmster. Da will man nicht nach Hessen.

    Nein mein Deputat ist 24,5h. Dass ich hier in Summe ca. 8h drüber liege, weiß ich selbst :D

    Wie macht man das als Fachlehrkraft? (Außer als unterhälftiger Teilzeitler)

    Was ist denn eine Fachlehrkraft für dich? Bei uns gibt es den Begriff nicht. Naja ich unterrichte aktuell nur 12h, weil ich zu 70% abgeordnet bin. Die sind eben nur in einer Klasse in 3 unterschiedlichen Lernfeldern.

    und für grob 20 Euro pro gehaltene Unterrichtsstunde, die dann gesammelt am Ende des Semesters bezahlt wird, kann man mit A13 echt gut mithalten.
    Feste Stellen an Hochschulen für Fremdsprachenkurse sind wirklich der Sandkorn im Strand.

    20€? Wow das ist echt wenig. In meinen Nebentätigkeiten rechne ich +- 40€ je Stunde ab.

    Hier geht ja mal wieder alles (Übergeneralisierung, Von-sich-auf-andere-Schließen, Landes-, Schulformspezifisches-Missachten ...) durcheinander. Mal geht es um drei Kilometer, mal um zwei bis drei Stunden.

    Ich frage mich weiterhin: Wenn ich die halbe Stunde (drei Kilometer) Mehrweg nicht mehr zumuten darf, darf ich dann noch eine gewisse Menge an Vokabeln aufgeben? Darf ich verlangen, die Vorgänge im Franck-Hertz-Versuch zu verstehen oder zumuten, dass ein „m“ für milli, Meter und Masse stehen kann?

    Mir geht's nur um die alberne Aufregung, wegen fehlender Schüler in Ausnahmesituationen.

    An anderer Stelle fragen Lehrkräfte ob man denn von ihnen verlangen könnte bei glatten Straßen zur Schule zu fahren, wenn man sich nicht wohl dabei fühlt.

    Naja, wer nicht lesen/verstehen möchte, lässt es eben und behält Recht. 🤷🏼

    Aber es geht ja nicht um die Einspeisung, sondern um den Verbrauch. Statt Gas zum Heizen und Bezin für das Auto nutzt plattyplus jetzt ja für beides elektrische Energie. Im Sommer von der Photovoltaikanlage und im Winter eben aus dem Netz.

    Meine Frage von oben ist daher auch hinfällig.

    Der Hausanschluss ändert sich nicht, wenn man eine PV-Anlage, E-Auto oder Wärmepumpe verwendet. Bei der Wärmepumpe schon gar nicht, da sind die Anschlussleistungen bei Einfamilienhäuser nicht der Rede wert.

    Typischerweise ist bei ca. 40kW Schluss. Wenn man mehr haben will, dann muss der Hausanschluss geändert werden.

    Aber wenn du am BK erstmal ein gewisses Standing hast und dann auch mehr in den Bildungsgängen eingesetzt wirst, die dir Spaß machen, ist das durchaus eine Nische.

    Es sei denn man unterrichtet generell nicht gerne. Dann hat man aber schon einige Abfahrten verpasst.

    Oder in weniger. 😉

    Ich unterrichte immer beide Chemie-LKs und damit fast die Hälfte meiner Stunden in kleinen interessierten Gruppen.

    Ich verbringe aktuell meine gesamte Unterrichtszeit in nur einer Klasse. Ich komme damit auch gut zurecht.

    Ja die Nischen sind es bei mir, die mir Zufriedenheit im Job geben. Die Nischen konnte ich aber nur finden, weil ich Bereitschaft zeige, manche Baustellen zu übernehmen, die kurzfristig viel Arbeit bedeuten. Andere kommen deswegen nicht in die Nischen und werden dann eher in fachlich einfachere, aber pädagogisch herausforderndere Klassen gesetzt. An deren Stelle wäre meine Arbeitszufriedenheit möglicherweise geringer.

    Das ist aber überall so. Ich würde sicher auch neue Nischen finden, habe ich bisher überall gefunden. Das ist aber anstrengend.

    Warum auch. Gibt ja keine in dieser Einbahnstraße.

    Nicht für alle, Grundschule und Sek. I schon sehr. Sek. II können auch außerhalb irgendwie unterkommen.

    Selbst mein Absprungfenster wird immer kleiner, wenn es nach 8 Jahren überhaupt noch existent ist.

    Ich bin aber allgemein immer noch ganz zufrieden. Habe meine Fühler nicht mehr ausgestreckt. Meine Niesche ist aber auch super, finde ich.

    In meinem Industriejob - der ja wirklich gut war - habe ich immer über Alternativen nachgedacht. Und die Alternative "Quereinstieg" war eben die richtige. Und ist bis heute die richtige. Und ich würde den selben Weg wieder gehen.

    Ja ich glaube ich auch, aber einen weiteren Vorbereitungsdienst würde ich nicht machen. Wenn jetzt jemand käme, sagt ich muss nochmal ans Studienseminar, würde ich sofort um Entlassung bitten. Ohne zögern und neuem Arbeitsvertrag.

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