Beiträge von s3g4

    ich danke jedem im vorfeld der sich die mühe macht mir hier zu antworten. bitte seid ehrlich und neutral. ich möchte keine beschönigung und auch keine verteufelung. ich will einfach verstehen was es bedeutet wenn mein kind diesem unterricht - verzeiht das wort - ausgesetzt wird.

    Also bist du ein Elternteil und dein Kind soll in den Ethikunterricht? Ich verstehe dein Anliegen überhaupt nicht. Du hast scheinbar schon eine merkwürdige vorgeformte Meinung dazu.

    Welche Ängste hast du denn davor? (Falls du noch schreiben kannst, weil eine Schreibberechtigung hast du nicht)

    Ehrlich gesagt bin ich da eher für mehrere Bundesländer aufgeschlossen. Also jede Info könnte nützlich sein. Nur R.-Pfalz schon mal nicht, weil das offenbar nur mit einem Zweitfach geht.

    Außer NRW und Hessen (ob das an beruflichen Schulen auch geht weiß ich nicht, Quereinstieg ist in Wirtschaft eh nicht möglich) fällt mir wenig ein, ohne allg. bildendes Unterrichtsfach.

    Oder ist es eher üblich, dass man alles völlig gemischt unterrichtet, auch zwischen versch. Schulformen sogar? Also z. B.:

    BWL,
    Rechnungswesen,
    VWL,
    Lernfelder,
    verschiedene Ausbildungsberufe,
    verschiedene Klassenstufen usw.

    üblich ist gar nichts, das wirst du dann sehen wo du landest. Ich würde mich eher darauf einstellen, dass du überall eingesetzt werden kannst und auch Dinge unterrichten musst, mit denen du noch nie zutun hattest. Auch in Berufen außerhalb von Wirtschaft (eben der wirtschaftliche Anteil). Im "schlimmsten" Fall auch was ganz anderes fachfremd.

    . Den einzigen Vorteil den ich habe, ist sehr schnell eine Arbeitsgerichtliche Entscheidung im Gegensatz zu einem Verwaltungsgerichtsverfahren zu bekommen. Aber das Risiko, dass dieses Urteil dann zu meinen Ungunsten ausfällt ist in dem Fall groß. Zumindest in NRW steht die Schule nicht in meinem Arbeitsvertrag

    Die Verträge, die ich kenne enthalten die konkrete Dienststelle. Daher sehe ich es sehr schwierig mit der Umsetzung. Erlebt habe ich noch keine

    Ich wüsste nicht, wo ich als Lebenszeitbeamter auf das Goodwill der Schulaufsicht angewiesen bin.

    Versetzung, (Teil-)Abordnung... gar kein Problem. Das geht bei Angestellten nicht so einfach.

    Weder verbeamtete noch angestellte Lehrkräfte müssen sich bei der Schulleitung oder Schulaufsicht einschleimen. Damit ist das ganze obsolet.

    da hast du recht.

    Theoretisch wäre eine Kündigung bei unbefristeten Angestellten denkbar.

    Theoretisch möglich, ja. In der Umsetzung ist das sehr sehr schwierig.

    Dazu kommt, dass der Beamte bei Krankheit deutlich besser gestellt ist.

    Das ist richtig

    Bin ich die einzige hier, die sogar "hurra!" springen würde, in der Situation zu sein? Nicht wegen der Arbeitsbelastung, natürlich, sooo schlimm veranlagt bin ich nicht, aber das ist das Zeichen, dass ich viele Oberstufenkurse hätte. Juhuuuuu!
    Lieber drei Prüfungsblöcke in zwei-drei Fächern vorbereiten als einen Klassensatz mehr in der (unteren) Mittelstufe zu haben...

    Bei mir sammeln sich gerade die ganzen Abschlussprüfungen auf dem Schreibtisch. Wenn du magst, kannst die gerne für mich korrigieren. Also Klassensätze mit 4 bzw. 3 Zeitstunden Arbeits- und damit Korrekturumfang für mich. Ich gäbe das gerne weiter :)

    Noch etwas älter - jedoch auch aufschlussreich ist der Spielfilm "Der Krieg des Charlie Wilson" mit Tom Hanks in der Hauptrolle.
    Der Film basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch von George Crile. Er beschreibt eine der spektakulärsten, geheimsten und erfolgreichsten Operationen der CIA-Geschichte: die verdeckte Bewaffnung der afghanischen Mudschaheddin mit Stinger-Raketen zum Kampf gegen die Sowjetunion in den 1980er Jahren (Operation Cyclone).

    Der Film ist zwar eine überspitzte und überdrehte Satire, die sich jedoch auf reale Personen und Ereignisse stützt. Es wird allerdings der Eindruck erweckt, als hätten Charlie, Gusto und Joanne den gesamten Krieg quasi zu dritt im Alleingang geschaukelt. In der Realität war die Operation Cyclone ein gigantischer Apparat mit Hunderten von CIA-Mitarbeitern, Diplomaten und Militärstrategen und einem Budget von jährlich 500 Millionen Dollar.

    Der Irakkrieg wurde von demselben "Think-Tank" initiiert, der nun auch wieder Trump in die Sch... getrieben hat. Basis war - und ist - das "Project for the New American Century". Einige Links und Materialien dazu hatte ich schon damals hier zusammengetragen:
    https://www.autenrieths.de/irakkrieg.html

    Ich finde ja Verschwörungen auch spannend. Oft ist auch was wahres dran.

    Ich finde deine Seite aber echt schwierig hier.

    Was auf der Seite grundsätzlich stimmt bzw. gut belegt ist:

    Das "Project for the New American Century" existierte wirklich. Viele PNAC-nahe Personen hatten später wichtige Rollen in der Bush-Regierung. PNAC forderte schon vor 2001 offensiv einen Regimewechsel im Irak. Das Papier „Rebuilding America’s Defenses“ existiert tatsächlich. Der Irakkrieg war stark von neokonservativen Ideen beeinflusst.


    Du reduzierst aber politisch Steuerung auf einen kleinen geheimen Zirkel inkl. merkwürdiger Suggestionen. Wieso nicht neutral gestalten? Eine Quellesammlung bewertet/interpretiert eigentlich nicht.

    Ich sehe den Nachteil des Referendariats einfach nicht, auch wenn man auch ohne Referendariat ein sehr guter Lehrer werden kann.

    Von der Struktur und den merkwürdigen Dingen, die man machen muss sollte man wirklich wegkommen. Das könnte man wirklich besser gestalten, organisatorisch und inhaltlich.

    Als Aufbaustudium für Magister-, Master-, Diplomabsolventen?! 😧

    Wieso nicht?

    OBAS und PE sind ja kein Referendariat und gleichwohl gibt es beim ersten eine Laufbahnbefähigung und beim zweiten eine U.genehmigung (und dann gibts für die Ersatzschulen noch ein Feststellungsverfahren).

    Also ist OBAS doch formal das gleiche (weil gleichgestellt).

    Die PE ist beamtenrechtlich irelevant.

    Tom123

    Warum darf man sich daran stören, dass der Brandschutz nicht eingehalten wird,

    aber nicht daran, dass Unterrichtsräume nicht "irgendwie zum Unterricht taugen", sondern eine Größe haben, in der inklusiver Unterricht mit vielfältiger Differenzierung und unterschiedlichen Sozialformen möglich ist?

    Brandschutz ist schon deutlich wichtiger. Daran würde ich mich auch mehr stören, als wenn irgendein Schnickschnack nicht gemacht werden könnte. Die Größe hat damit auch nicht zu tun.

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