Beiträge von s3g4

    Wenn wir unsere SchülerInnen dazu erziehen, selbstständig zu denken, ehrlich zu sich selbst und zu anderen zu sein, sowie neben sich selbst auch andere Menschen wie das Gemeinwohl im Blick zu behalten, zu erkennen, dass sie alleine für ihr Glück verantwortlich sind, dann klappt es auch mit nachhaltigen und nicht raubtierkapitalistischen Anlagen.

    Hört sich nett an. Was genau meinst du mit "raubtierkapitalistischen Anlagen"?

    Du glaubst wirklich an den trickle-down-Effekt?

    Also ich nicht. Trotzdem ist eine Bestrafung durch Steuern auf Ersparnisse und Geldanlagen auch für den normalen Bürger kein gutes Signal. Dass nun auch über weitere Sozialabgaben hier nachgedacht wird um das sterbende Rentensystem krampfhaft am Leben zu halten ist echt eine Frechheit.

    Das sagen bei uns einige Lehrkräfte und zwar immer dann, wenn es um Sprachförderung in den Fächern geht. Da sehen es die Kollegen nicht ein, dass die in ihren Lernfeldern sprachlich fördern müssen und dass das nicht in der ein Drittel Stunde Deutsch in der Berufsschule geleistet werden kann.

    Von mir kann das auch nicht geleistet werden. Ich bin darin nicht ausgebildet und habe auch keine Zeit mich damit zu beschäftigen (und Lust schon gar nicht). Wie soll das denn gehen?

    Ja, es ist natürlich besser, wenn nur einzelne Egoisten auf Kosten aller profitieren. :autsch:

    (Grüne und Linke in einen Topf werfen, schafft auch nicht jeder.)

    Bei der letzten Wahl wurde ausgerechnet, dass die Wahlprogramme der CDU sich erst ab 100 000 Euro Einkommen pro Jahr lohnen und die der AfD ab 150 000 Euro. Aber selbstverständlich verdienen wir alle mehr. Lasst uns alle Geld anlegen.

    Übrigens ist der Anteil an Besserverdienenden bei den Grünen am höchsten und bei der AfD am geringsten. Wahlprogramme werden ja nicht gelesen.

    Verstehe ich nicht. Ohne Geldanlage, ist man in unserem ökonomischen System verloren. Daran ändern irgendwelche Parteien, egal ob links, Mitte oder rechts auch nix.

    "Der Zusammenhang zwischen Leistungs- und Rassismusdiskurs wird auch bei den rechtsextremen Jugendlichen sehr deutlich. Sie identifizieren sich, so die Ergebnisse einer Reihe von Studien (Held et al. 1991, 1996, Heitmeyer 1989 und Heitmeyer et al. 1992), forciert mit herrschenden Werten wie Z. B. mit den »deutschen Wirtschaftsinteressen«. Wir finden bei den rechten Jugendlichen ein instrumentelles Nutzendenken, nachdem jeder in erster Linie danach beurteilt wird, ob er einem nützt oder schadet. Das gilt für EinwanderInnen und Flüchtlinge, aber auch für Behinderte und Sozialhilfeempfänger. Dieter Hoffmeister und Oliver Sill (1993) nennen diesen Einstellungskomplex »Leistungsvergötterung« und »Kriegspfadmentalität«. Ständig werden Neid und Ausbeutungsängste thematisiert mit dem Dauerthema: Wo kann ich was kriegen, denn schließlich gibt uns ja auch keiner was. Auch in der zusammenfassenden Auswertung der Untersuchung zu ostdeutschen Jugendlichen (Friedrich und Förster 1997) zeigt sich ein sehr signifikanter Zusammenhang zwischen Leistung und Rechtsextremismus. Rechte Jugendliche sind in ihren Lebenszielen viel stärker materiell, egozentrisch und pragmatisch als diejenigen, die sich selbst als links einstufen. Diese Befunde stimmen auch mit internationalen Untersuchungen überein, in denen festgestellt wird, dass vor allem diejenigen zu rassistischen Einstellungen neigen, die eine »jungle weltanschauung« haben, wie John Duckitt es nennt, in der jeder sich durchschlagen muss, geprägvon Misstrauen, Zynismus und allgemeiner Negativität. Dabei spielt es keine Rolle, ob man sich selbst ökonomisch oder sozial in einer tatsächlich besonders bedrohlichen Situation befindet. Die wahrgenommene oder besser behauptete Bedrohung hat weniger mit der eigenen Lebenslage als mit der Interpretation der gesellschaftlichen Verhältnisse zu tun. Dabei steht nicht so sehr das ökonomische Eigeninteresse im Vordergrund, sondern ob man glaubt, dass die eigene Gruppe zurückgesetzt wird."

    Birgit Rommelspacher: „Anerkennung und Ausgrenzung. Deutschland als multikulturelle Gesellschaft“


    Da musste ich an so manche Diskussion hier denken.

    Hmm falsche Schlussfolgerungen, was hilft das denn weiter?

    Verlangt werden 7% über 12 Monate, es werden dann 6% über 24 Monate und dann wird so getan, als hätte man toll verhandelt.:autsch:

    PKV sind bei mir (+2 Kinder) insgesamt knapp unter 10% Steigerung (DBV).

    Nur gut, dass es nicht 10% des Gehaltes sind.

    Bei der Tarifverhandlung hast du wahrlich recht oder bist noch etwas zu optimistisch. Die Haushalte sehen gruselig aus im nächsten Jahr.

    Es bringt dem Leser relativ wenig, immer nur die Erhöhung ohne die Ausgangsbasis anzugeben.

    782 auf 793€. Wieso dem Leser die relative Erhöhung wenig sagt verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Es wird doch nicht einfach prozentual irgendwas aufgeschlagen. Ich habe Verträge für 4 Personen und hier wird unterschiedlich aufgeschlagen bzw. auch reduziert.

    Kinder sind verhältnismäßig deutlich teurer geworden.

    Welchen preislichen Wettkampf?

    Dank gezahlter und hoffentlich gut angelegter Altersrückstellung wäre ein Wechsel für länger Versicherte auf jeden Fall finanziell unsinnig.

    Die Altersrückstellungen werden transferiert. Der Wechsel lohnt sich aber nur in sehr sehr seltenen Fällen und ist sehr aufwendig. Faktisch ist ein Wechsel eigentlich nicht vorgesehen.

    Wieder 'ne Geschmackssache, oder? Ich würde - wenn ich die Wahl hätte - tausendmal lieber nach SH ziehen als in den "Süden der Republik" :) .

    Ich niemals. Ich finde die deutsche Küste furchtbar.

    Aber ja klar ist das Geschmackssache 🙃

    Wieso das denn?

    Ja, das Wetter ist oft wild, aber wie sagt man so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.;-)

    Und wir sind deutlich weniger gestresst.

    Das Land ist platt und langweilig, ist meistens dunkel, das Meer ist mir zu kalt und die Strände sind auch grau. Ich habe ein allgemein trostloses Gefühl, wenn ich im Norden bin. Ich war schon öfters dort und es fühlt sich immer so an. Ich gehöre da einfach nicht hin.

    ja *grusel*

    die häkchen sind halt dafür gedacht, wenn man die handschrift verbinden will. bei einzelnen buchstaben nebeneinander sind sie überflüssig. und mit comic sans hat sie gemeinsam, dass es handschriftlich aussehen soll, aber vom computer ist. das schlechteste aus beiden welten: seelenlos und noch nicht einmal exakt.

    ja sieht schon unprofessionell aus. Ich nutze nix anderes als Arial oder computer modern. Ausgefallene Fonts erinnern mich an die späten 90er Jahre.

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