Beiträge von s3g4

    Wie würdest du stattdessen auswählen, wer Arzt werden darf und wer nicht?

    Mit Kriterien, die Aussagekräftig sind. Das Abitur sagt nur aus, dass man mit dem Schulsystem zurecht gekommen ist. Das ist aber für die Hochschule irelevant und für den späteren Beruf noch mehr (außer vielleicht man wird Lehrkraft).

    (Mir ist klar, dass man es nicht durch einen ständigen Methodenwechsel gestalten muss, aber reiner Input und frontale Weitergabe würde einiges der Punkte nicht erfüllen).

    Nur Input ohne Rückmeldung ist ja nicht das was gewollt bzw sinnvoll ist. Das kann man an der Hochschule machen. In der Schule gibt es ja trotzdem Phasen zur Bearbeitung von Aufgaben und Besprechung selbiger.

    Ich lasse halt die Kasperei mit Methoden weg, die ich erstmal erklären muss. Das ist vielleicht für Kindergarten oder Grundschule gut, weils lustig ist. Aber danach ist es halt einfach albern und eine massive Zeitverschwendung.

    Das Lustige ist: Ich teile absolut euer Bedürfnis und eure Vorliebe für einigermaßen (halb)frontale Fortbildungen. Und trotzdem zeigen die Studien (ich vereinfache jetzt sehr!): Wirksame Fortbildungen sollten aktiv sein (auch angelehnt am wirksamen Unterricht)

    Mich würde mal eine Studie zu häufigem Methodenwechsel interessieren. Gefühlt findet das die Mehrheit ja nicht gut, wieso wird es dann als so wichtig gehalten in Seminaren (meinem damals zum Glück nicht)? Das muss doch einen Grund haben.

    Was hat denn die Abinote mit dem späteren Beruf zu tun?

    Die Abiturnote bestimmt zu 100% das gesamte Leben. Zumindest wurde mir dieses Gefühl in der Schule vermittelt. Zum Glück habe ich keine Abitur, so konnte ich es noch selbst in die gewünschte Richtung lenken.

    Der Sold als eine Zahl ist gleichgeblieben, aber die Kaufkraft ist gesunken, weil auf einmal zieg Menschen wesentlich mehr Euro in der Tasche haben, es aber nicht mehr Waren gibt.

    Somit ist für den Single der Sold gesunken!

    Ich glaube die Aufregung kommt nur aus NRW. Vergleicht das mal mit anderen Bundesländern. Ich bekomme für die Kinder nun auch ein paar Kröten mehr (netto etwa 100€ für beide Kinder zusammen). Diesen Wohnortblödsinn gibts bei uns auch nicht.

    Ihr habt schon recht, dass es in NRW wirklich übertrieben wurde, trotzdem schimpft ihr auf das System welches ihr euch ausgesucht habt.

    Willkommen in Deutschland. Hier zählen nur formale Abschlüsse, Abschlüsse und nochmals Abschlüsse. Zumindest in fast allen Bereichen m.E.

    Ich finde das auch schade.

    Das stimmt so nicht mehr. Zumindest nicht mehr so universell wie früher. Ich bin sehr froh, dass es hier zu einem umdenken kommt

    Ich weis nicht wie sich A 14 lohnen soll, früh im Leben bis 45, wenn die meisten Kinder oder entsprechend aufwendige Hobbies haben und kaum Zeit - erst Jahre lang erhöhter Einsatz in Aufgabenbereich, um überhaupt A 14 zu bekommen, dann noch zwei Jahrzehnte die Zusatzaufgabe, meist sogar ohne Anrechnung am Gymnasium…dazu gibt es sogar ein aktuelles Urteil, dass sagt, dass eine Ermäßigung der Stunden nicht zwingend ist, da man erwarten könne, dass Funktionsstelleninhaber aufgrund höherer Erfahrung effektiver arbeiteten

    🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣 Sorry, danke für den Lacher.

    Ich meinte, dass, wenn man dem Staat traut und vertraut, man seine Angebote annimmt, Angebote wie Bildung, Impfung, Wahlen... sowas halt.

    Ja. Naja oder auch nicht. Bildung ist nicht zwingend eine Aufgabe des Staates, das geht auch privat und Impfung hat auch mit dem Staat nix zu tun.

    Kern Aufgaben des Staates liegen eigentlich wo anders.

    Ich denke, es hat tiefere Ursachen, warum die einen Migrantenfamilien eher bildungsnah sind als die anderen.

    Ich möchte zB darauf hinweisen, dass die Erstimpfquote gegen corona in der Türkei nur bei ca. 67% liegt und in Portugal bei 95%.

    Man traut dem Staat oder eher weniger. Das gilt vielleicht auch in andren Bereichen.

    Heißt je gebildeter man ist, desto mehr traut man dem Staat?

    Wenn ich nur 1500€ Pension bzw. Einkommen habe sind 500€ PKV einfach zu viel

    Wie kommst du denn auf 500€ in der Pension?

    ok sagen wir mal du hast jetzt die 520€ für die PKV die nächsten 10 Jahre. Ich lasse jetzt mal die Preiserhöhungen weg, denn die GKV hat höhere Erhöhungen.

    In 10 Jahren gehst du in Rente/Pension mit 1500€ (oder kommt da noch was dazu aus der Rentenversicherung). Der Beitrag zur GKV wäre dann 15,2% davon, also 228€.

    Ab der Pension steigt deine Beihilfe auf 70%, sinkt dein Beitrag von 520€ auf 312€

    Die PKV wird ja immer teurer, je älter man ist. Die GKV orientiert sich am Einkommen.

    Die GKV wird auch immer teurer. Mit A13 überschreitest du in den meisten Fällen die Bemessungsgrenze und damit steigen die Beiträge für dich auch immer weiter.

    Etliche frühere Freunde von mir haben Hauptschulabschluss gemacht, dann Ausbildung und dann diverse Nachqualifikationen, bis sie schließlich studiert haben. Allerdings kann ich nicht genau sagen, was sie da nachqualifiziert haben. Vielleicht kann mich jemand aufklären. Habe keinen Kontakt mehr zu ihnen...

    Der allgemeine Hochschulzugang wird scheinbar auch in Bayern mit einer beruflichen Weiterbildung wie Meister oder zweijährige Fachschule gewährt.

    https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayQualV-29

    Eigentlich müßte man bei dem aktuellen Lehrermangel die Kinderzuschläge doch ersatzlos streichen oder gar noch Besoldungskürzungen einführen, weil KuK mit Kindern in Erziehungsurlaub und Teilzeit gehen und damit deren Deputatsstunden für den Unterricht nicht mehr zur Verfügung stehen.

    Jaa, das ist die beste Idee. Ich würde im gleichen Zug noch eine Kindersteuer einführen. Die versperren nur Wertvollen Platz.

    Wenn wir schon dabei sind, Luxussteuer auf Kinderklamotten.

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