Beiträge von s3g4

    Ich verstehe Schule insgesamt als Arbeitsplatz, nicht nur den Schreibtisch an den man gerade sitzt (so man überhaupt einen hat).

    Die Fluchtwege und Flure sind kein Arbeitsplatz, in keiner Institution.

    Wenn ist der Klassenraum, die Werkstatt oder das Labor mein Arbeitsplatz.

    Und genau das ist das Problem. Wenn jeder das so macht, wie er es für richtig hält, haben wir irgendwann ein Chaos. Der eine findet den Tisch auf den Flur unproblematisch, der andere die Bilder im Flur.

    Ich hätte gerne einen Bierpilz im Flur

    Verhaltensstörungen sind das absolut größte Übel in diesem Job. Ich finde sehr plausibel, dass jemand mit beruflichen Alternativen ganz schnell zum Ergebnis kommt, sich das nicht anzutun und lieber in ein kultivierteres berufliches Umfeld zurückzukehren.

    Kultiviertes berufliches Umfeld? Da habe ich anderswo schon Dinge erlebt. Junge, Junge... was meinst du denn wo die ganzen "verhaltensgestörten" Jugendlichen/Erwachsenen dann landen? Die lösen sich nach der Schule nicht einfach in Wohlgefallen auf. Manche werden auch erst in späteren Jahren zu Arschlöchern.

    Ich sehe schon, nur weil ich aus der realen Welt berichte, hält man mich für einen Troll, jäh, ok und der Shitstorm war auch vorhersehbar...auch egal...das sind meine Erfahrungen und dass verbeamtete Kollegen ein paar Hundert Euro mehr im Portmonnaie haben, wenn sie Ihr Gehalt bekommen und dass Angestellte die Pension alleine stemmen, das erwähnt hier keiner, bleibt mal schön in der Blase mit dem Trollglauben und so weiter...

    Und was genau hilft das denn hier irgendwem weiter? Klar ist das blöd, ich hätte auch keinen Anstellungsvertrag unterschrieben. Du schon und damit warst du mit den Gegebenheiten einverstanden. Wenn es jetzt nicht mehr bist, dann kannst du den Vertrag auch wieder kündigen.

    Wenn es der einzige Weg aus dem Keller ist, wird es wohl der Fluchtweg sein. Dass das in der Praxis keine Relevanz hat, ist dabei doch nebensächlich.

    Das kann sein. Vielleicht gibt es aber auch einen Fluchtweg über ein Fenster im Keller. Sowas haben wir an einigen Stellen bei uns im Keller.

    Ein zusätzlicher Fluchtweg über ist aber nie verkehrt.

    (Mich nerven die Brandschutzbestimmungen auch oft - aber für den WorstCase sind sie schon sinnvoll. )

    Bei Fluchtwegen sollte man aber keinen Spaß verstehen.

    Was auch nicht verstehe, dass sich hier so viele darüber beschweren. Wen interessiert es, dass die auf den Fluren kein Blödsinn aufgehangen werden darf? Wem tut das weh?

    ich danke jedem im vorfeld der sich die mühe macht mir hier zu antworten. bitte seid ehrlich und neutral. ich möchte keine beschönigung und auch keine verteufelung. ich will einfach verstehen was es bedeutet wenn mein kind diesem unterricht - verzeiht das wort - ausgesetzt wird.

    Also bist du ein Elternteil und dein Kind soll in den Ethikunterricht? Ich verstehe dein Anliegen überhaupt nicht. Du hast scheinbar schon eine merkwürdige vorgeformte Meinung dazu.

    Welche Ängste hast du denn davor? (Falls du noch schreiben kannst, weil eine Schreibberechtigung hast du nicht)

    Ehrlich gesagt bin ich da eher für mehrere Bundesländer aufgeschlossen. Also jede Info könnte nützlich sein. Nur R.-Pfalz schon mal nicht, weil das offenbar nur mit einem Zweitfach geht.

    Außer NRW und Hessen (ob das an beruflichen Schulen auch geht weiß ich nicht, Quereinstieg ist in Wirtschaft eh nicht möglich) fällt mir wenig ein, ohne allg. bildendes Unterrichtsfach.

    Oder ist es eher üblich, dass man alles völlig gemischt unterrichtet, auch zwischen versch. Schulformen sogar? Also z. B.:

    BWL,
    Rechnungswesen,
    VWL,
    Lernfelder,
    verschiedene Ausbildungsberufe,
    verschiedene Klassenstufen usw.

    üblich ist gar nichts, das wirst du dann sehen wo du landest. Ich würde mich eher darauf einstellen, dass du überall eingesetzt werden kannst und auch Dinge unterrichten musst, mit denen du noch nie zutun hattest. Auch in Berufen außerhalb von Wirtschaft (eben der wirtschaftliche Anteil). Im "schlimmsten" Fall auch was ganz anderes fachfremd.

    . Den einzigen Vorteil den ich habe, ist sehr schnell eine Arbeitsgerichtliche Entscheidung im Gegensatz zu einem Verwaltungsgerichtsverfahren zu bekommen. Aber das Risiko, dass dieses Urteil dann zu meinen Ungunsten ausfällt ist in dem Fall groß. Zumindest in NRW steht die Schule nicht in meinem Arbeitsvertrag

    Die Verträge, die ich kenne enthalten die konkrete Dienststelle. Daher sehe ich es sehr schwierig mit der Umsetzung. Erlebt habe ich noch keine

    Ich wüsste nicht, wo ich als Lebenszeitbeamter auf das Goodwill der Schulaufsicht angewiesen bin.

    Versetzung, (Teil-)Abordnung... gar kein Problem. Das geht bei Angestellten nicht so einfach.

    Weder verbeamtete noch angestellte Lehrkräfte müssen sich bei der Schulleitung oder Schulaufsicht einschleimen. Damit ist das ganze obsolet.

    da hast du recht.

    Theoretisch wäre eine Kündigung bei unbefristeten Angestellten denkbar.

    Theoretisch möglich, ja. In der Umsetzung ist das sehr sehr schwierig.

    Dazu kommt, dass der Beamte bei Krankheit deutlich besser gestellt ist.

    Das ist richtig

    Bin ich die einzige hier, die sogar "hurra!" springen würde, in der Situation zu sein? Nicht wegen der Arbeitsbelastung, natürlich, sooo schlimm veranlagt bin ich nicht, aber das ist das Zeichen, dass ich viele Oberstufenkurse hätte. Juhuuuuu!
    Lieber drei Prüfungsblöcke in zwei-drei Fächern vorbereiten als einen Klassensatz mehr in der (unteren) Mittelstufe zu haben...

    Bei mir sammeln sich gerade die ganzen Abschlussprüfungen auf dem Schreibtisch. Wenn du magst, kannst die gerne für mich korrigieren. Also Klassensätze mit 4 bzw. 3 Zeitstunden Arbeits- und damit Korrekturumfang für mich. Ich gäbe das gerne weiter :)

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