Beiträge von s3g4

    Aber ergänze doch gerne noch Informationen, die deine Pauschalaussage Waldorfschulen seien "für Kinder aus 'besonderen' Elternhäusern und ein Schonraum in dem unerwünschter Leistungsdruck ein Konzept ist" untermauern und überhaupt ein Gespräch möglich machen.

    Ich habe nichts über die Elternhäuser gesagt. Die freie Entfaltung und keine Benotung ist aber doch des Konzeptes. Mal die Anthroposophie außen vor, wie weit die (noch) gelebt wird weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich hoffe es ist deutlich reduziert.

    Lehrer an einer Waldorfschule sein ist ein Hobby und kein Beruf. Für die Schüler ist es nicht viel anders, diese Schulen sind ein Schonraum für Kinder aus "besonderen" Elternhäusern insbesondere Leistungsdruck ist dort nicht erwünscht. Pass dich den Bedingungen an oder - das würde ich empfehlen - such dir einen richtigen Job, da kriegst du auch ein Gehalt und nicht nur ein Taschengeld als Aufwandsentschädigung.

    So drastisch würde ich es nicht ausdrücken. Aber du hast schon recht, dass es zum Konzept gehört.

    1. Hausmeistertätigkeiten sind KEINE Strafe.
    Unterstützung des Hausmeisters ist eine sinnvolle "Strafe", wenn SuS etwas zerstören, dessen Arbeit nicht respektieren und Mehraufwand für ihn produziert haben, respektlos gewesen sind...

    Für mich wäre das als Schüler eine Belohnung gewesen.

    Zudem hatte Bolzbold seine Anfrage nicht auf Alternativen "innerhalb" des Systems bezogen :sterne:

    ???


    Vielleicht solltest du - ebenso wie chilipaprika und s3g4 den gesamten Beitrag beachten und nicht reflexartig abqualifizieren.

    Ich habe deinen Link sehr wohl gelesen und mir ist nichts neues aufgefallen, was hier nicht bereits geschrieben wurde. In deinem Post war keine Alternative innerhalb des Systems zu finden.

    wer bitte verdient mit Geschichte/Deutsch/Biologie/Gesellschaftskunde/Sport/Englisch usw. in der Wirtschaft bedeutend mehr als ein A13/A14er mit hoher Erfahrungsstufe?

    Sehr wenige, deswegen landet man damit auch im Schuldienst. Das weiß man vorher aber alles. Sich hinterher über die eigenen Entscheidungen zu beklagen ist schon ziemlich komisch.


    Wir haben in Deutschland freie Berufswahl, nicht aber Garantie auf ich suche mir die besten Konditionen für meine Tätigkeit (und auch meine Tätigkeit) aus. Man kann auch noch mal studieren, eine Ausbildung machen, sich selbständig machen und so weiter. Ja ist nicht einfach, aber der Dienstherr ist nicht dafür zuständig dir einen Ausstieg angenehm zu gestalten. Daran hat er, zu recht, gar kein Interesse.

    Nur noch eine Nebenfrage zu der Methode mit der 6 bei 3x vergessen (bzw. direkt 6 bei nicht sagen, weil "Täuschungsversuch")

    Das Eis auf dem du dich bewegst wird immer dünner. Hausaufgaben sind keine Leistungsüberprüfung, können sie auch niemals sein. Daher kann es auch kein Täuschungsversuch sein. Eine Benotung ist hier nicht zulässig, das kann nur in die Kopfnoten einfließen.

    Klar darfst du das. O. Meier wollte nur mal wieder gegen das Autofahren wettern.

    Das solche Aussagen am Ende niemanden vom gewünschten Ziel überzeugen ist auch keine Neuigkeit (siehe militanten Veganer, die sich im Veganerumfeld gegenseitig zerfleischen [oder zerpflanzen?], wer denn jetzt der richtige Veganer ist).

    Am Ende ist sportliche Betätigung für jeden Menschen wichtig, dem muss man sich Bewusst sein und das entsprechend passend in den Alltag einbauen. Das machst du doch, also passt das.

    Und ich habe festgestellt: ohne Fitnessstudio mache ich einfach gar nichts sportliches. Außer im Urlaub wandern und klettern. Ich finde 1000 Ausreden. Meiner Freundin geht’s genauso, so dass die Fahrt (ja, mit dem Auto) wenigstens zu zweit erfolgt.

    Das ist richtig, ist bei mir auch so. Ich gehe an diesen Ort und bin dann "gezwungen" mit zu betätigen. Selbst wenn ich gerade nicht richtig Lust habe, bin ich eben dort und habe keine andere "Wahl".

    Ich bewundere Menschen, die das auch Zuhause können.

    Ich muss es einfach so sagen, aber ich bin nicht ausreichend diszipliniert, um es anders zu machen. Dafür kann man mich gern verurteilen. Ändert trotzdem nichts an meiner Faulheit.

    Ich bin auch sehr faul, deswegen mache ich es genau so. Ich bin auch hinterher immer froh, dass ich dort war weil es mir gut tut. Verurteilen sollte man so oder so niemanden.

    Wer nie verbeamtet wurde, verliert bei einem Jobsechsel auf der Haben-Seite nichts, was er bereits an Rentenansprüchen erworben hat

    Richtig, wer nie beamtet war, hatte nie Aussicht auf eine gute Altersversorgung (ohne privat Vorsorge). Was ist denn dein Punkt?

    Chilli und ich müssten mit der sehr unattraktiven Nachversicherung leben - das ist faktisch ein massiver Hinderungsgrund am Ausstieg.

    Richtig, ihr bekommt dann einfach die gleiche Rente alsob ihr immer in der DRV gewesen wärt. Gleiches passiert, wenn man den AG wechselt und auf einmal keine betriebliche Altersvorsorge mehr hat.

    Und ich lebe nicht bei den Schlümpfen, mir ist klar, dass es Grenzen an der Freiheit gibt, aber MIR wäre es lieber, wir wären keine Beamten

    Du hättest dich auch anstellen lassen können.

    Wenn ich wüsste, meine bisherige Erfahrung wird mir im TV-L 13 anerkannt, wäre ich trotz Pensionsverlust vermutlich schon weg gewesen (und hätte es vielleicht bereut, who cares..)

    Du würdest den Schuldienst verlassen, wenn du Angestellte wärst? Ich verstehe deine Ansicht schon sehr gut, aber das ist doch unlogisch.

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