Beiträge von Flupp

    Ich finde bei solchen Fragen die tatsächliche Umsetzung spannender als die formaljuristisch korrekte:

    - es kommen die volljährigen Geschwister statt der Eltern zum Elternabend (z.B. weil sie besser deutsch können)

    - Elternteile kommen, die keine Sorgerecht haben (Gerichtsurteil)

    - Elternteile kommen, die formal Sorgerecht haben, die aber aus (nachvollziehbaren) Gründen und Bitten des anderen Sorgeberechtigten keine Informationen kriegen sollten?

    Wer von Euch hat einen Überblick, welche Person tatsächlich beim Elternsprechtag einem gegenübersitzt, und ist sich sicher, dass diese Person auch sorge- und somit auskunftsberechtigt ist? Reicht es zu sagen, ich bin die Mama von XY?

    Führt eure Schule eine Liste der Eltern, die keine Informationen haben dürfen, und ist diese den Kolleginnen und Kollegen bekannt?

    Ich hätte bei so einem Plan als erste ja die Vermutung, das die Menschen, die bei euch die Stundenpläne erstellen nicht wirklich befähigt dazu sind, sei es weil ihnen bestimmte Denkansätze schwer fallen (kreative/ neue Lösungen ausprobieren, langfristige Folgen bestimmter Pläne mit bedenken,..), sei es, weil Empathie und Fürsorgepflicht Fremdworte sind ( letzteres für die SL offenbar auf jeden Fall).

    Ich hätte bei so einem Plan zunächst die Vermutung, dass es sich um eine komplexe Konstellation handelt.
    Die Unterstellung, dass Kollegen "bestimmte Denkansätze schwer fallen" halte ich im Bereich Stundenplanung durch Ferndiagnose hingegen für etwas unterkomplex.

    Ich habe gesehen, wie das den KuK ergangen ist...!

    Was kann denn eine SL tun, die sich grundsätzlich an Recht und Ordnung halten will, um Kolleginnen und Kollegen zu so einer absurden Entscheidung gegen ihre Eigeninteresse zu bewegen (außer dass man KuK bewusst im Unklaren über ihre Rechte lässt)?

    Frage für eine Freundin.

    6 Monate Führerscheinentzug ist unserem Land schon echt ne Nummer.

    Illegales Autorennen, >1,1 Promille, Drogen, Verlassen des Unfallortes oder ähnliche Kaliber.

    Kann verstehen, dass das Gespräch mit der SL unangenehm ist.

    Fahrrad wäre für die Allgemeinheit grundsätzlich das bessere Verkehrsmittel.

    Sorry, dass ich zur Sache nichts beitragen kann/will.

    Wie kommst du darauf? Besonders flexibel ist das Gesamtpaket für Beamten bzw. für Lehrer insgesamt nicht.

    Man kann als Beamter, im Gegensatz zu Angestellten, durchs ganze Bundesland und an ganz andere Schulformen versetzt werden. Man kann zwar Wünsche äußern muss aber den Stundenplan nehmen, den man bekommt, Urlaub ist an die Ferien gebunden, kein echtes Homeoffice etc. pp.

    Ja, das gehört zum Job. Wo du aber eine "volle Flexibilität" siehst, erschließt sich mir nicht.

    Genau.

    Möchte ein Kollege volle Flexibilität (bezüglich Teilzeit über die wir hier reden) und stockt von jetzt auf gleich auf Vollzeit auf, darf ich dem anderen Kollegen genau Deine Worte gebrauchend mitteilen, dass sich sein Dienstort ändert.

    Daher meine Aussage, dass die durchaus anders als im Angestelltenverhältnis gegebene Flexibilität bzgl Stundenzahl zulasten anderer gehen kann.

    Ich sehe daher nicht, warum es nicht möglich sein sollte, Teilzeit an bestimmte Gründe zu knüpfen, wenn das Recht auf Vollzeit anderen Kollegen durchaus Härten zumutet.

    Bin derzeit weg von Aktien und streue jetzt in regionale Genossenschaften im Bereich Energie.

    Geht mir aber auch gar nicht so sehr um Rendite, sondern primär um nützliche Anlage.

    Die Kosten für das Genehmigungsverfahren z.B. einer Agri-PV-Anlage ist recht hoch und sehr spekulativ. Mir ist aber lieber, dass mein Geld evtl. weg ist, als dass die regionale Energieversorgung noch stärker in der Hand von Konzernen ist.

    Flupp: Die Schülerzahlen hängen ja maßgeblich von der demographischen Entwicklung ab, sprich Geburtenzahlen, Zu- und Abwanderung. Ich würde mal sagen, dass der derzeitige Lehrermangel vor allem durch die Zuwanderung verstärkt wurde. Da wäre es von Vorteil, wenn man antizipieren könnte, wie es dahingehend in den folgenden Jahren weiter geht, um langfristige Themen wie Wohnungsmarkt, medizinische Versorgung, Lebensmittelversorgung und Bildung besser vorzubereiten, da eine Aufnahme einer mehr oder weniger großen Gruppe Menschen nur dann möglich ist, wenn die entsprechenden Ressourcen vorhanden sind oder zumindest kurzfristig beschafft werden können.

    Ja, das sehe ich genauso. Hilft bei den aktuellen Schwierigkeiten in den Schulen aber nicht.

    Bevor dein Vorschlag allerdings passiert, müsste unsere Gesellschaft allgemein aber akzeptieren, dass wir Zuwanderung dringend benötigen. Und im zweiten Schritt, dass wir nicht nur "qualifizierte" Zuwanderung, sondern auch "qualifzierende" Zuwanderung brauchen - wir als Gesellschaft müssen die Qualifizierung ermöglichen.

    Und natürlich langfristig mehr Studenten, die ein gefragtes Lehramtsstudium (Der Bedarf hängt ja immer noch sehr von den gewählten Fächern/Schulform ab.) aufnehmen. Im Grunde müsste man mal schauen, was junge Leute bevorzugt als Ausbildungsberufe/Studiengänge wählen und prüfen, ob man hier die Kapazitäten beschränken kann, um im Gegenzug mehr Aufmerksamkeit hin zu Mangelbereichen zu lenken.

    Das dauert dann ca. 10 Jahre. Bis das dann spürbar in den Schulen ankommt eher 15 Jahre.

    Habe oben noch Punkt 6 vergessen: Pensionsalter deutlich anheben.

    Es gibt doch eigentlich nur fünf wirkliche Stellschrauben:

    1. Die Gesamtarbeitszeit wird erhöht (z.B. von den in BW vorgesehenen 1800 Stunden auf 1900 Stunden bei VD).

    2. Teilzeit wird beschränkt (einige arbeiten mehr).

    3. Die Eintrittshürden in den Beruf werden gesenkt.

    4. Die Arbeitszeit bleibt gleich, die Aufgaben werden aber anders verteilt (höheres Deputat bei gleicher Gesamtarbeitszeit).

    5. Die Kontingentstundentafel wird geändert, so dass Schülerinnen und Schüler weniger Unterricht bekommen.

    Alles andere ist nur Beiwerk.

    Edit: 6. Pensionsalter deutlich anheben.

    Sowohl das Schwerbehindertenrecht, als auch die rechtlichen Vorgaben zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf (z. B. Elternzeit Regelungen) stehen einer solchen Vorgehensweise aus gutem Grund entgegen.

    Das könnt man ja mit Attest oder ähnlichem Regeln.

    Dass wir in BW jedes Jahr jede Menge ausgebildete Lehrkräfte an die Schweiz verlieren, die mit Geld wedelt, ist schon echt ein Eigentor.

    Man könnte auch mal provokant andersherum denken:
    Wer seine Ausbildung (Studium plus Ref) in einem Bundesland macht, muss dort auch eine bestimmte Zeit Vollzeit arbeiten. Ansonsten Rückforderung der Ausbildungsaufwendungen.

    Gibt genug examinierte Lehrkräfte, die ins Ausland gehen, da dort bessere Bedingungen herrschen.

    P.S.: Die naheliegend Variante, die Arbeitsbedingungen so gut zu machen, dass keine Abwanderung passiert, scheidet ja anscheinend aus.

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