Beiträge von CDL

    Aber es geht ja gar nicht um Deportation, sondern um Remigration, wie ich das Geheimtreffen mit CDU und AfD verstanden habe.

    Du meinst also, weil es eine Wortneuschöpfung gibt für ein inhaltlich eigentlich uraltes Vorhaben, um sowohl Menschen anderer Nationalität, als auch diverse Deutsche, die man loswerden möchte zwangsweise in ein anderes Land zu verbringen aus völkischen, sprich kackbraunen Motiven heraus, wäre der tatsächliche Inhalt dann plötzlich auch ganz neu? Oder meinst du nur, andere hier wären doof genug, diese Umbenennung nicht als das entlarven zu können, was es ist?

    These 1: Wir als Beamte müssen dahin, haben Vorbildfunktion gerade bei diesem Thema.

    Niemand „muss“ dort hin, dennoch ist es natürlich wichtig' dass sich möglichst viele Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen beteiligen an den aktuellen Demonstrationen.

    These 2: Wir als Beamte dürfen da nicht hin, wegen der Neutralitätspflicht.

    Wer das meint hat nicht verstanden, dass unser GG nicht wertneutral ist, weshalb auch wir als Beamtinnen d Beamte, die darauf vereidigt sind, niemals wertneutral bleiben dürfen, wenn es gilt die Werte des GG zu unterstützen oder gar zu verteidigen.

    Auch innerhalb unseres Unterrichts dürfen wir, anders als manche meinen, durchaus unsere Positionen, Meinungen und Haltungen äußern, solange dies unter Beachtung des Beutelsbacher Konsenses erfolgt.

    Ich weiß für Baden-Württemberg, dass es für die Verbeamtung besser ist, schwerbehindert zu sein als "nur krank". Denn Schwerbehinderte dürfen nicht benachteiligt werden. Das Land hat da sogar Vorbildfunktion, Menschen nicht wegen ihrer Behinderung zu diskriminieren.

    Das war vor 20 Jahren noch anders. Behinderung hieß meistens keine Verbeamtung.

    Ich kenne für beide Zeiten einige Beispiele.

    Ich lebe in BW und bin schwerbehindert. Was also möchtest du spezifisch mir mit diesem Beitrag sagen, was ich noch nicht wissen könnte? Nebenbei bemerkt ist die Vorgabe, dass behinderte Menschen nicht wegen ihrer Behinderung benachteiligt werden dürfen an vielen Stellen mehr Theorie als Praxis, wie dir sicherlich bekannt ist. An einer diskriminierungsfreien Umsetzung hapert es an vielen Stellen, nicht nur in BW.

    Merkst du nicht, dass hier ständig Andeutungen gemacht werden und wenn man mal nachfragt, kommt "Informiere dich endlich!"? Ist dir nicht bewusst, dass wir hier nicht von Allgemeinweißheiten sprechen, sondern von Politik? Politik ist hochgradig subjektiv. Du musst im Zweifel immer davon ausgehen, dass dein Gesprächspartner eine andere politische Position als du hast, und um auch nur irgendwie eine gemeinsame Ausgangslage für ein Gespräch zu haben, reicht es nicht, einer Partei ein Attribut zuzuschreiben, sondern ist es notwendig, dies an konkreten Beispielen festzumachen.

    Wäre es nicht großartig, wenn du diese deine Erkenntnis einfach zunächst einmal selbst beherzigen würdest?! Und wenn du dann auch noch ganz konkrete Argumente ergänzen würdest, um deine deutlich benannte und erkennbare Meinung/Haltung zu untermauern, so dass du auch endlich nicht mehr missverstanden werden würdest, dann wäre es womöglich tatsächlich auch möglich mit dir ernsthaft zu diskutieren und nicht nur den größten Unfug, den du so schreibst als eben solchen immer mal wieder einzuordnen.

    Und dennoch ist es so, dass du 10 Menschen zu politischen Themen fragen kannst und 10 Meinungen erhältst.

    CDL: Bei deinen Ausführungen zur Rechtslage von queeren Menschen hier gebe ich dir Recht. Ich gebe zu, dass ich bei meiner Argumentation zu diesem spezifischen Thema in meinen zwei vorangegangenen Beiträgen zu wenig zwischen der Verfassung und dem Strafrecht differentiert habe.

    Du hast überhaupt nicht differenziert, weil du erst einfach nur eine Behauptung ohne konkretes Beispiel in den Raum gestellt hast, um als ich deine Behauptung anhand eines ganz konkreten Beispiels aus der Geschichte der BRD widerlegt habe anzufangen über Strafrecht zu schreiben, obgleich es um Verfassungsrecht ging inhaltlich.

    Von letzterem hast du- ganz gleich, wie du dich selbst in diesem Thread schon eingeschätzt hast- deinen Beiträgen nach offenbar keine Ahnung, sonst würdest du vielleicht auch nicht beständig ganz so nichtssagendend rumschwurbeln darüber.

    CDL: Bringe bitte nichts an der Stelle durcheinander! Es ging mir u.a. darum, dass queere Menschen nicht schon immer heiraten durften, dass das mal verboten war und dass sie dafür demonstrierten, heiraten zu dürfen zu einer Zeit als dies noch verboten war. Von der Historie des Paragraphen 175 StGB mal ganz abgesehen.

    Bei diesen Hinterzimmerargumenten bitte auch bedenken, dass gleichermaßen Unionspolitiker beteiligt waren!

    Ich weiß nicht, was du an der Stelle als „Hinterzimmerargumente“ bezeichnen möchtest. Fakt ist aber, dass queere Menschen sich unabhängig von der Gesetzeslage im Strafgesetzbuch immer auf die Werte und Haltungen des GG beziehen konnten, die schlichtweg im Hinblick auf Minderheitenschutz queerer Menschen jahrzehntelang nicht bzw. nicht ausreichend zur Anwendung kamen, bzw. zu einseitig und ausgrenzend ausgelegt wurden, was aber nun einmal dem Geist unserer Verfassung nicht entspricht. Genau deshalb war deren Eintreten für ihre Rechte auch niemals verfassungsfeindlich, sondern ein Eintreten für eine konsequente und gleichberechtigte Anwendung des GG.

    Nicht ich bringe hier etwas durcheinander, sondern du hast schlichtweg zu wenig Ahnung von der Materie, um bestehen zu können, wenn es mal konkreter wird und nicht nur bei schwammigen Andeutungen und oberflächlichen Fragen bleibt.

    Yes and no.

    Bei verfassungsfeindlichen Forderungen sollte genau hingeschaut werden, aber wir sollten nicht vergessen, dass beispielsweise diverse Rechte von Minderheiten erst erkämpft werden mussten, da sie als solche zum Zeitpunkt entsprechender Demonstrationen noch nicht bestanden.

    Es ist in einer Demokratie sowohl legitim, für den Erhalt als auch für eine Einhaltung (z.B. wenn die Regierung dies nicht macht) und natürlich für eine Änderung der Verfassung zu demonstrieren.

    Als z.B. queere Menschen einzufordern, dass die im Grundgesetz verankerten Werte und Haltungen auch in Bezug auf sie gleichberechtigte Anwendung finden hat aber nichts mit verfassungsfeindlichen Forderungen zu tun. Wenn es also um Minderheitenrechte geht, die eingefordert werden, dann geht es um dem GG inhärente Werte, die eingefordert werden und gerade nicht um Verfassungsfeindlichkeit- anders als bei dem, was die AfD im Hinterzimmer betreibt und auch in ihren Reden immer wieder einfordert. Demonstrationen von Verfassungsfeinden, wo diese meinen nur mal sagen zu dürfen, um die Grenzen des Sagbaren weiter zu verschieben, darf man also durchaus genauso benennen und ablehnen- gerade als überzeugte Demokraten.

    Mir fällt spontan niemand im Forum aus RLP ein, der sich damit gut auskennen könnte (oder bist du da zufällig firm Finnegans Wake ? ), deshalb würde ich dir empfehlen, dich direkt von deiner Schwerbehindertenvertretung beraten zu lassen zur Wiedereingliederung. Das ist in jedem Fall sinnvoll, weil die sich schlichtweg genau genug damit auskennen mit möglicherweise zu beachtenden Details.

    Die Amtsärztin sagte auch noch zu mir, dass sie sehr froh darüber sei, weil sie somit alles, was mit der Erkrankungen in Verbindung steht (und das war bei mir alles eigentlich, weil ich abgesehen davon, kerngesund bin), nicht beurteilen darf.

    Diese Aussage der Ärztin ist tatsächlich aber nicht korrekt. Schwerbehindert zu sein bedeutet mitnichten, dass die der Schwerbehinderung zugrunde liegende Erkrankung/ Beeinträchtigung gänzlich außen vor bleibt bei der Prüfung der gesundheitlichen Eignung, sondern dass sich der Zeitraum, über den eine Aussage zum Erhalt der Dienstfähigkeit getroffen wird, auf 5 Jahre verkürzt und sich auch etwas an dem Nachweis (sprich der Wahrscheinlichkeit einer Dienstunfähigkeit) ändert. Alles andere wäre auch nicht sinnvoll.

    Ich habe eher den Eindruck, dass sich Rechte nur unter vorgehaltener Hand bekennen, da sonst ein Shitstorm losbricht. Bin sogar erstaunt, wie viele Kollegen sich vorsichtig nach persönlichen Gesprächen als AFD Wähler outen.

    Umgekehrt sind viele bekennende Grünenwähler im Kollegium, die da sehr offen sind.

    Lass mich mal kurz überlegen: Also da sind viele Lehrkräfte in deinem Kollegium, die sich letztlich dir gegenüber als AfD- Wähler offenbaren, Lehrkräfte also, die zwar auf das GG vereidigt sind, aber dennoch eine in Teilen rechtsradikale und faschistische Partei, die zentrale Werte des GG kontinuierlich auszuhöhlen sucht durch ihren Diskurs und letztlich abschaffen will, wählt.

    Ich halte es für sehr nachvollziehbar, dass Lehrkräfte mit derartigen Haltungen damit nicht hausieren gehen, wird doch aus gutem Grund zunehmend auch darüber diskutiert, ob eine AfD- Mitgliedschaft beispielsweise als unvereinbar mit dem Beamtentum erachtet werden muss.

    Ebenso nachvollziehbar und ehrlich gesagt auch erleichternd finde ich es, wenn diese rechten Anhänger: innen in deinem Kollegium ungeachtet ihrer Anzahl keine öffentliche Plattform, sondern vielmehr konsequent Kontra erhalten.

    Dass es dich „erstaunt“, wie viele deiner KuK laut Selbstbekundung der AfD die Flagge halten finde ich dagegen eher erschreckend, genauso wie den Umstand, dass es Lehrkräfte gibt, die eine solche Partei wählen.

    puhh... Habe ich jetzt nicht genau nachgerechnet, aber wenn der BMI bei 22,5 kg Gewichtsverlust um 8 sinkt, dann müsste er relativ klein sein.

    Wie klein genau, damit wir endlich mal wissen, ob Wolfgang in ein Terrarium passen würde?

    Und die längere Antwort mit Blick auf diese Informationen: Deine Chancen an einer staatlichen Schule überhaupt eine Anstellung zu finden, gehen stramm gegen null. Du hast kein abgeschlossenes Referendariat, ergo keine Ausbildung, die dir äquivalent zum Lehrdiplom anerkannt wird. An den Sek-I-Schulen herrscht eklatanter Lehrermangel, kann sein, dass du befristet zu schlechten Konditionen was bekommst. Am Gymnasium niemals.

    Also wirklich Antimon, er hat doch nur für einen Freund gefragt, nicht für sich selbst. :doc: :hammer:Was du immer gleich unterstellst. :nein::lach:

    In der Tat, hochedle CDL, es könnte der Etikette dieses virtuellen Hofes förderlich sein, wenn wir fortan in also höflicher Weise miteinander parlierten. Möge diese vorzügliche Gepflogenheit unter den digitalen Hofbewohnenden gedeihen und in wohlwollendem Umgang vereinen.

    Durchlauchte Quitte, Eure Worte erfüllen mein Herz mit Freude und Zuversicht ob unseres künftigen Austausches. Bedauerlicherweise ist Knappe Autofill überfordert ob unseres Umgangstons und besteht auf ordinäreren Ausdrucksformen, die ihm abzugewöhnen recht zeitraubend ist. Gehabt euch insofern vorerst wohl.

    Wie kommst du zu so einer Aussage?

    Das habe ich jetzt gleich zweimal wiederholt und deutlich gemacht, dass ich das Problem eher an anderer Stelle verortet sehe. Den Teil willst du aber offenbar nicht wahrnehmen, insofern erübrigt sich das weitere Gespräch über diesen Aspekt.

    Da ich diese Art der Beweisführung nicht nur von Euch höre, kann ich nur sagen: Auch hier irrt Ihr.

    Nicht alles, was Euch logisch erscheint, ist es auch. So zum Beispiel die Annahme, ich wäre drei User.

    Deshalb meine Frage: Ihr wollt, dass ich aufhöre; warum macht Ihr dann weiter mit den unhaltbaren Unterstellungen?

    ICH habe zu keinem Zeitpunkt geäußert Du habest mehr als einen Usernamen, dass du gar gleich mehr als ein User sein könntest hat meines Erachtens auch sonst niemand geäußert. Auch sonst unterstellst du da gerade mir Aussagen, die ich in der Form nicht getätigt habe. Vielleicht musst du aber auch einfach nur das mit dem Pluralis majestatis noch ein wenig üben, damit klarer wird, wann du über sämtliche User: innen des Forums (abgesehen von dir selbst natürlich) pauschale Aussagen triffst und wann du konkret die Person meinst, auf deren Beiträge du antwortest.

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