Beiträge von CDL

    Nee, sorry, das war damals Wahlpflichtfächer in der SEK I.

    Das ist mir tatsächlich neu, dass Musik in Wahlfplichtfach irgendwo ist in der SEK.I (deshalb auch meine Einschätzung chilipaprika , dass es um die Oberstufe gehen müsse). In welchem Bundesland gab oder gibt es das denn in welchen Jahrgangsstufen? Was sind die anderen möglichen Wahlpflichtfächer, nur Kunst oder auch weitere Fächer wie Technik?

    Eine interessante Sichtweise - in meiner Erfahrungswelt so bisher nicht über den Weg gelaufen. Strenge wertneutral...

    Wäre mal interessant, eine Umfrage durchzuführen, was Strenge für Menschen bedeutet - vor allem für die Kinder. Ich kenne es ausschließlich negativ konnotiert. Selbst bei "sie trägt einen strengen Knoten" kommt sofort das Bild einer hageren Frau mit ultraheftig zurückgekemmten Haaren. Aber vielleicht bin ich auch einfach anders geprägt. Wie gesagt, wäre interessant, mal zu gucken, wie das insgesamt so betrachtet wird.

    Für SuS ist das Wort „Strenge“- wenn man genauer nachfragt- sehr oft einfach nur eine Umschreibung für ein konsequentes Vorgehen von Lehrkräften mit klaren Regeln und keineswegs per se negativ geprägt. Für meine Zula habe ich vor ein paar Jahren auch einiges dazu in der Literatur gelesen. Das muss man also erst einmal getrennt betrachten von den Assoziationen, die in Ausdrücken wie dem „strengen Knoten“ drinnen stecken, sowie damit einhergehenden Fräulein Rottenmeier- Bildern.

    Würde aber auch eine Technikgruppe mit 4 SuS teilnehmen?
    Sprich: ist es für JEDES Wahlfach so, oder für dasjenige/diejenigen, die für die Laufbahn relevant sein können? (also Französisch für die Oberstufe, ohne die Belegungspflicht der 2. Fremdsprache, vielleicht auch andere Fächer, die für einen Abschluss relevant sind, da kenne ich mich nicht aus)

    Das habe ich zwar noch nie erlebt und kann es mir bei unserer Schülerschaft auch nicht vorstellen, dass Technik jemals so wenig belegt werden könnte in einem kompletten Jahrgang, aber ja, natürlich würde auch Technik mit vier SuS stattfinden, genauso wie AES. Es gibt keine Erst- und Zweitfahl bei uns nur ein Wahlpflichtfach, das ausgewählt werden kann und angeboten wird. Technik und AES sind dabei die hauptsächlich belegten Fächer an den Realschulen in BW, Französisch ist das Fach, das bezogen auf den gesamten Jahrgang immer am wenigsten belegt wird, weshalb es da manchmal zu sehr kleinen Lerngruppen kommen kann, die aber natürlich dennoch immer stattfinden, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die 2. Fremdsprache für ein Abitur.

    Anders als bei Technik oder AES, dürfen bei Französisch die SuS auch noch später wechseln (ich meine bis zum Ende des ersten Halbjahres Klasse 7 war das), wenn sich herausstellen sollte, dass sie doch komplett überfordert wären von Französisch. Das geht aber nur, wenn es noch ein anderes Angebot als Französisch gibt, welches dafür bestehen muss, selbst wenn man dann erst dadurch die Zwerggruppe mit vier SuS schaffen würde.

    Ich finde es super, dass der Unterricht dann trotzdem angeboten werden kann. Bei uns wurde bei zu geringer Anzahl von Schülern in einem Wahlfach das Fach gestrichen und man musste dann in ein anderes Wahlfach rein, wo man eigentlich nicht hinwollte. Das ist mir als Schüler mal mit Musik passiert. Ich wollte in Musik rein, aber das wollten insgesamt zu wenige, deshalb mussten wir dann in Kunst rein.

    Reine Wahlfächer in der Oberstufe sind aber etwas anderes, als Wahlpflichtfächer in der SEK.I.

    Zu Elternzeitfragen ist Susannea Expertin.

    Besprecht eure Versetzungswünsche mit Personalrat/ Gewerkschaft und lasst euch dort beraten. Ganz grundlegend aber kann euer Dienstherr natürlich von euch verlangen, dass ihr an eurem Dienstort eurer Arbeit nachkommt, ganz gleich wo zu wohnen euch beliebt. Eurer Wohnsitz ist schließlich selbst gewählt und zwei Lehrergehälter absolut ausreichend, um eine Wohnung auch in einer Stadt mit hohem Mietpreisniveau bezahlen zu können als Familie. Einfach umzuziehen ist also kein Weg, eine Versetzung zu erzwingen (NRW- spezifische Elternzeitaspekte der Versetzung wie den 50 km- Radius ausgenommen).

    So kenne ich das von der Gesamtschule meines Freundes auch. Der unterrichtet dort Französisch und hat einen 7. oder 8. Jahrgang mit ganzen 3 Schülerinnen.

    Das hatte ich mal im Ref: 4 SuS in Klasse 7 Französisch. Fand natürlich statt. An meiner aktuellen Schule hatte ich einmal eine Französischgruppe mit überschaubaren 8 SuS (vier fand ich anstrengend, da zu wenig und bei Krankheitswellen auch mal Einzelunterricht, die acht waren aber eine nette Erholung im Alltag), sonst sind die aber tatsächlich immer deutlich zweistellig vertreten in Französisch (aktuell habe ich 6er mit 30 SuS) bei uns.

    Dein vorheriger Beitrag hat sich mit meinem überschnitten, danke für die Präzisierung.

    Normalerweise reicht die Geschmacksprobe, komischer Geschmack, ausspucken, Packung entsorgen. Wenn Sporen da sind, sind vermutlich auch Toxine vorhanden.

    Wobei das für jemanden, der sich aus gesundheitlichen Gründen keimfrei ernähren soll/ muss keine Option ist, da dann im Zweifelsfall der Keimkontakt ja dennoch stattgefunden hat in geringem Umfang.

    CDL vielen Dank für die super Rückmeldung. Ich hatte die online verfügbaren Informationen anders interpretiert und deshalb bereits einen Beratungstermin vereinbart, um dies zu klären. Das ist dann jetzt eigentlich hinfällig.

    Ich werde beim Ref-Beginn vermutlich 38 sein und voraussichtlich mit 40 auf Probe verbeamtet werden. Daher sollte es keine Probleme mit der Verbeamtung geben🙏🏻

    chilipaprika: ich habe es dann vermutlich bei den anderen Ländern ebenfalls falsch interpretiert.

    Ich war auch 38 als ich ins Ref gestartet bin 2018 in BW und bin dann mit 40 auf Probe verbeamtet worden. Das passt also problemlos vom Alter her für BW. Ich bin zwar üblicherweise eine der ersten hier, die eine Beratung durch die Gewerkschaft empfiehlt, in dem Fall kannst du dir das aber tatsächlich sparen.

    Um welche Fächer und Schulform geht es denn bei dir? Startest du 2024 ins Ref?

    Mir tut das einfach manchmal so dermaßen weh. Ich weiß, dass es recht junge Kinder sind, aber ständig diese Ablehnung von einigen zu spüren ist so schmerzhaft. Ich bin das einfach nicht gewohnt.

    Du nimmst das zu persönlich. Die SuS lehnen nicht dich als Menschen ab, nur weil sie sich gegen die Lehrkraft auflehnen, auch wenn sie nicht unbedingt zwischen deinen verschiedenen Rollen trennen werden. Du selbst solltest hier aber zu trennen lernen zwischen dir als Lehrkraft und dir als Privatperson. Eine gesunde Distanz hilft enorm, um langfristig gesund bleiben zu können in diesem Beruf. Wenn du Ablehnung so persönlich nimmst, dass es dir „dermaßen weh tut“ und „so schmerzhaft“ ist, dann ist das weder gesund noch ein professionelles Rollenverständnis. Versuch diese erste Stelle dazu zu nutzen, um an eben diesem Rollenverständnis ganz bewusst zu arbeiten. Das macht es dir nicht nur leichter deine aktuelle Arbeit zu machen, sondern hilft dir langfristig gesund bleiben zu können in diesem Beruf.

    also: ich muss zwar lachen, gebe aber zu: beim Wahlpflichtfach 2 (ab 9. Klasse), was mehr oder weniger Wahlpflichtfach 1 an einer Realschule entspricht, geben die SuS mehrere (priorisierte) Wünsche ab und es kriegt ja nicht jede*r Theater oder 3. Fremdsprache, wenn die Gruppe dadurch zu groß ist, aber die Ressourcen (egal ob einzeln personell oder insgesamt) keine Teilung aller Gruppen ergeben.
    (Fiktives Beispiel, die 3. Fremdsprache kommt einfach nicht zustande, weil wir kein Angebot für 4 SuS machen können, die sich auf 2 verschiedene Sprachen auch noch verteilen.)

    So läuft das bei uns an der Realschule mit dem Wahlpflichtfach nicht ab. Unsere SuS wählen ein Fach und bekommen das dann auch ab Klasse 7, fertig. Der Erstwunsch wird immer erfüllt.

    Ich habe vor einigen Wochen einen Beitrag in der ARD gesehen zu Schimmel an Lebensmitteln. Da wurde gesagt, dass man bei harten Lebensmitteln den Schimmel großzügig ausschneiden solle (z.B. bei Möhren), dann könne man den unbefangenen Rest noch problemlos essen. Bei Nüssen bleibt da nichts mehr übrig, insofern würde ich das nicht riskieren wollen gesundheitlich gesehen. Selbst wenn du aber den Schimmel durch Erhitzen komplett abtöten würdest, würde der typisch muffige Geschmack angeschimmelter Nüsse ja bleiben. Das würde ich ehrlich gesagt nicht mehr essen wollen, aber das ist sicherlich Geschmackssache.

    Wo du das nachlesen könntest weiß ich aber nicht gesichert. Vielleicht wissen die Chemiker: innen Antimon oder chemikus08 das genauer bzw. können dir die Frage ggf. fachlich kompetent beantworten.

    Wir sind aber auch bestrebt, im Sinne der Sprachenvielfalt möglichst ausgeglichene Schüleranzahlverhältnisse zwischen den Fächern zu haben.

    Ausgeglichene Schülerzahlverhältnisse zwischen den Fächern haben etwas mit Verwaltungs- und Organisationsfragen zu tun, nicht mit Sprachenvielfalt. Die Beratung von SuS zur Sprachenfolge von irgendetwas anderem abhängig zu machen als den Interessen und Stärken bzw. Schwächen der SuS halte ich nebenbei bemerkt für unprofessionell. Ich hoffe insofern, dass du auch weiterhin de facto an einer GS unterrichtest und einfach keine Ahnung hast, wie es tatsächlich läuft an Sekundarschulen.

    Die Beratung zu unseren Wahlpflichtfächern erfolgt- egal wie wichtig es uns ist, Französisch als Zug zu erhalten- ausschließlich nach den Interessen, Stärken und Schwächen unserer SuS, egal wie komplex dann am Ende die Organisation der X parallelen Technikgruppen oder der Y parallelen AES- Gruppen für uns als Schule ist, weil diese Gruppen keine reguläre Klassenstärke haben können. Ich kenne keine Schule, die das anders handhabt (auch wenn nicht alle Schulen im Umkreis leistungsschwachen, sprachschwachen SuS so deutlich wie wir von Französisch abraten, damit sie einen besseren Abschluss erzielen können- wobei wir dennoch einen äußerst stabilen Französischzug haben dank unserer weiteren Sprachangebote).

    Ich gebe zu, dass dies kein Problem ist, das SEK-II-KuK besonders tangiert. An der Werkrealschule mit Schulpflicht und wenig Möglichkeiten, solche Problemfälle "nach unten durchzureichen" durchaus. Nimmst du diese Schüler mehrfach - und das in Wochen, in denen du noch eine Literaturarbeit vorbereiten musst, bei der die Schüler aus 10 Büchern ihre Titel wählen dürfen - und alle 10 vertreten sind - dann sind 70 Stunden ein frommer Wunsch - weil der reguläre Betrieb parallel weiterläuft. Da macht man nix falsch. Das ist dann so.

    Na ja, ich arbeite ja auch in der SEK.I, auch mit Hauptschulzug und obgleich unsere Deutsch- Lehrkräfte immens engagiert sind, würde alleine schon aus Gründen des Selbstschutzes und der Arbeitseffizienz dort niemand auf die Idee kommen eine Literaturarbeit über 10 verschiedene Bücher schreiben zu lassen. Das ist also durchaus selbstgewähltes Schicksal bei dir und müsste nicht so sein, ganz ohne deshalb direkt eine schlechtere Lehrkraft zu sein. Wenn du das so machen möchtest, weil dir das persönlich wichtig ist ist das ok, aber es gibt auch gute andere Lösungen, bei denen man sich selbst etwas weniger verheizt beim Arbeitspensum.

    Da es hier ganz gut passt, hänge ich die Frage mal hier an:

    In Baden-Württemberg ist die Altersgrenze für die Verbeamtung 42 Jahre. Heißt das, ich muss vor meinem 42. Lebensjahr auf Lebenszeit verbeamtet werden, oder vor meinem 42. Lebensjahr als Beamter auf Probe eingestellt werden? Wenn ich es richtig verstehe, scheinen die Länder dies teils unterschiedlich zu handhaben.

    Es geht um die Verbeamtung auf Probe, die bis zum 42. Lebensjahr erfolgt sein muss. Die Verbeamtung auf Lebenszeit darf dann entsprechend später erfolgen. (BW, wobei es mir neu wäre, dass das in irgendeinem BL anders gehandhabt wird. meiner Kenntnis nach unterscheiden sich nur die Altersgrenzen selbst.)

    Super-Lion : Danke, für deine Antwort. Zumindest meine Rückfrage/ Kritik entspringt nicht der Vorstellung, alles solle/ müsse so bleiben, wie es ist. Ich habe auch nichts gegen Teamteaching (habe das an meiner Ref.Schule schon erlebt in der SEK.I und könne die Vorteile, aber auch Probleme, die das mit sich bringen kann), ich sehe nur tatsächlich auch bis 2033 nicht, wie genügend Personal in die Schulen kommen soll, um den bestehenden Lehrkräftemangel nicht nur zu beheben, sondern vielleicht sogar etwas an unseren Arbeitsbedingungen als Lehrkräfte zu verbessern, was meines Erachtens zentral wärmerer eine Steigerung der Attraktivität des Berufs. Teamteaching erachte ich sowohl Hinblick auf die Steigerung der Atrraktivität, als auch im Hinblick auf unsere Entlastung als Lehrkräfte für nachrangig (angesichts der erforderlichen Absprachen kann unter Umständen das Teamteaching zumindest zunächst, bis es läuft, die Belastung sogar steigern). Vorrangig fände ich tatsächlich die Verkleinerung der Lerngruppen. Das erlaubt dann auch direkt eine intensivere Förderung der einzelnen SuS, wenn man eben nicht mehr über 30 SuS im Raum sitzen hat, sondern vielleicht nur noch 24 oder sogar noch weniger.

    Ich bin zwar als SekI- Lehrkraft nicht die Zielgruppe des Anliegens, aber ich habe zunehmend Lerngruppen mit bis zu 34 SuS, einfach weil Lehrkräfte zur Gruppenteilung fehlen. Das provoziert natürlich Disziplinprobleme, weil die Räume brechend voll sind, so dass Unterrichtszeit verloren geht, die durch kleinere Lerngruppen gewonnen werden könnte. Ich denke auch in den Grundshculen geht es zunächst einfach darum die Personalnot zu beheben und danach erst um kleinere Lerngruppen, statt beständig um größere Klassen, ehe darüber hinaus Teamteaching zum Standard werden könnte. Das ist aber einfach meine Auffassung, was ich sowohl im Sinne der Entlastung von Lehrkräften, der verbesserten Förderung von SuS, sowie der Attraktivitätssteigerung des Berufs für sinnvoll erachten würde.

    Und mir ist klar, daß Du immer nur das Haar in der Suppe suchst ohne die Suppe zu sehen. Da werden dann die kleinste Splittergruppen rausgesucht, für die eine Lösung ungerecht wäre und wegen der man dann nicht mit der breiten Masse so verfahren darf, wie es eigentlich angebracht wäre.

    Nur, dass es eben nicht um die „breite Masse“ geht, die Sozialleistungen missbrauchen würde in Deutschland, sondern um eine Minderheit. Damit man deren Missbrauch effektiver bekämpfen kann sollen all diejenigen kollektiv mit abgestraft werden, die das System nicht missbrauchen und die tatsächlich Unterstützung benötigen?

    Aber ja, ich suche gerne mal das Haar in der Suppe, um sicherzustellen, dass Kollektivschläge nicht ungerechtfertigt Unschuldige treffen. Mit dieser Einschätzung kann ich sehr gut leben, denn zu differenzieren bedeutet eben auch manchmal genau das.

    Von Düsseldorf (Mietstufe 6) bis Duisburg (Mietstufe 3) sind es 16 Minuten mit dem Regionalexpress. Es geht also nicht darum in eine völlig andere Region umzuziehen.

    Das ist nicht repräsentativ für die gesamte BRD, wie dir durchaus bewusst ist. Mir ist klar, dass differenzieren zumindest keine von dir in diesem Forum gezeigte Stärke ist, sondern du hier lieber an vielen Stellen populistische Phrasen raushaust, trotzdem möchte ich noch einmal ganz deutlich schreiben, dass das in Baden- Württemberg nicht pauschal überall gilt und sei es auch manchmal nur, weil der öffentliche Nahverkehr dafür nicht ausreichend ausgebaut ist oder wir teilweise ein paar zeitraubende Hügel mehr zu überwinden haben als das in flacheren Regionen der BRD der Fall ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das auch in NRW nicht pauschal überall gilt. Zumindest weiß ich von meiner Schwester, die in einem Dorf lebt, das nur 15min mit dem Auto von der Endhaltestelle der Kölner Bahnen liegt, dass es schon bei ihnen nur einmal in der Stunde einen Bus gibt zu eben dieser Endhaltestelle, ein Dorf weiter ist es dann schon ein 2- Stunden- Takt.

    CDL

    Sieh es doch einmal so: Nur, wenn wir bei den Standardfällen wirklich mal durchgreifen, also sowohl beim Bürgergeldbezug als auch bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit, können wir es uns als Staat finanziell leisten in solchen Fällen wie bei Dir überhaupt Sozialleistungen zu gewähren.

    Aber da sage ich Dir bestimmt nichts Neues, denn dies ist auch die Linie der CDU, diesmal geäußerst von Herrn Linnemann.

    Ich bin der eine Fall, der dir bekannt ist, der kein Standardfall ist. Hinter der Mehrheit der Menschen, die Transferleistungen beziehen stecken irgendwelche Extremsituationen, besondere Belastungen oder eben ganz einfach nur Menschen, die aufstockend Transferleistungen beziehen, weil sie zu wenig Lohn erhalten, eine zu geringe Rente beziehen, keinen ausreichenden Kindesunterhalt bekommen, etc. Die Mehrheit der Transferleistungsbezieher: innen sind nicht die Leute, die das Sozialsystem ausnutzen, das ist eine Minderheit, die leider tonangebend wird, wann immer über das Sozialleistungsniveau diskutiert wird.

    Empathie und Mitmenschlichkeit sollten nicht die Ausnahme sein für den einen angeblichen Sonderfall, auf den die bevorzugte Argumentationslinie und Rhetorik nicht passt, sondern der Regelfall. Dies geschrieben: Auch die aktuellen Vorschriften gegen den Missbrauch von Sozialleistungen sind bereits extrem hart, wenn jemand wie ich, der nicht vorgesehen ist in diesem System aber trotzdem davon verwaltet wurde auf unempathische Kotzbrocken in der Agentur für Arbeit trifft, die ihren unverarbeiteten Komplex selbst im Ref gescheitert zu sein an jemandem wie mir ausleben durch fortgesetzte Schikanen. Da ich diesen Missbrauch des bestehenden Systems erlebt (und zumindest in meinem Fall erfolgreich bekämpft) habe noch einmal: Empathie und Mitmenschlichkeit sollten wirklich nicht die Ausnahme sein im Umgang mit denjenigen, die Sozialleistungen benötigen, sondern die Regel. Den Missbrauch von Sozialleistungen, den eine Minderheit betreibt, bekämpft man nicht dadurch erfolgreich, dass man ausnahmslos alle schikaniert, die in den Sozialleistungsbezug hineinrutschen.

    Oh, wo bekommt man so etwas noch her?!? Also ich bin gerade wieder bei der Hausaufgabe meines Jüngsten froh gewesen, dass ich noch Telefonbücher von 2006/2007 (also etwas älter als meine Älteste) hier liegen habe, fürs Blätter pressen. Denn ja, wir bekommen Kataloge, aber dazu brauche ich mindestens 3 um die Telefonbuchdicke zu erreichen und selbst von den Telefonbüchern lege ich ja mindestens 4 aufeinander.

    Die bekommt man beispielsweise bei der Telekom in den Geschäften. Liegen dort immer stapelweise rum, wenn es neue Ausgaben gibt.

    Eine fundierte Rechtsberatung in den Fragen bietet dir deine Gewerkschaft.

    Einschränkungen bei Nebentätigkeiten in Bezug auf Art (nicht alles ist genehmigungsfähig), Umfang und Verdienst gibt es in allen Bundesländern für Lehrkräfte im Landesdienst. Nachdem es bereits einige Threads zu dem Thema gibt, wo rechtliche Grenzen dargelegt und diskutiert werden, empfehle ich dir die Forensuche.

    Wenn du die Verbeamtung "auflöst", dann wirst du in meisten Bundesländern einfach für die Zeit der Verbeamtung nachversichert in der Rentenkasse. Lediglich ein paar Bundesländer haben das sogenannte Altersgeld als Alternative. Was das finanziell bedeutet und um welche Bundesländer es geht kannst du im Internet recherchieren.

    Wow… ich bin baff… das heisst, eure Fahrten sind sonst immer nur montags-freitags? *neid*

    Fremdsprachenaustausche gehen bei uns über mindestens ein Wochenende (logisch), Klassenfahrten bzw. die Fahrzenwoche wird gerne über einen Feiertag gelegt (so fällt weniger Unterricht aus).

    Sorry WillG , es ist ein hysterisches Lachen bei der Vorstellung des Gesprächs diesbezüglich

    Ja, die meisten unserer Fahrten dauern maximal 5 Tage, lediglich die Englandfahrt dauert- wenn finanzierbar- 10 Tage. 7 Tage werden bewusst vermieden, damit es eben ein Wochenende zur Erholung gibt für die KuK, die mitfahren. Über Feiertage gelegt werden Klassenfahrten und Co. bei uns auch nicht. Passt einerseits terminlich nicht gut zu unseren Fahrtentermine und andererseits sind auch diese Tage wichtige Erholungstage für KuK. Unsere SL achtet auf diese Dinge- viele KuK aber auch (nicht alle, manche würden auch weiterhin gerne teurere Klassenfahrten buchen als das Lehrerbudget erlaubt und dann halt ihren Anteil privat zahlen, was sie aber nicht (mehr) dürfen glücklicherweise in BW).

    Mich hupen sie regelmäßig an, wenn ich vor der roten Ampel mit dem grünen Abbiegepfeil-Schild anhalte, gucke und dann bei rot als Rechtsabbieger über die Kreuzung fahre. Das Schild kennt hier im Westen der Republik wohl auch kaum jemand. :autsch:

    Also ich lebe in einer Großstadt im Südwesten der Republik mit grünen Pfeilen so ziemlich überall, wo es verkehrstechnisch sinnvoll ist- samt dem Hinweis, man müsse zunächst anhalten an der Haltelinie, was regelmäßig trotzdem nur ich mache. Zumindest hier in der Region dürften also alle Autofahrenden den grünen Pfeil kennen. (Leider ist der ansonsten aber tatsächlich sehr selten zu finden in westdeutschen Städten.)

Werbung