Beiträge von CDL
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Mein Vater war in meiner Kindheit prinzipiell der einzige Mann am Sandkasten zwischen den ganzen Müttern, die ihn jedes Mal- 80er- völlig irritiert angeschaut haben, Abstand gehalten haben (könnte ja ansteckend sein…) und sobald er da war nur noch leise miteinander getuschelt haben, während mein Vater entspannt seine naturwissenschaftlichen Fachzeitschriften gelesen hat neben der regelmäßigen „Sandkuchen- Verkostung“.
Starke, emanzipierte Töchter und Söhne, die nicht gefangen sind in Geschlechterstereotypen brauchen starke, emanzipierte Mütter UND Väter, die ihre eigenen Rollenbilder und stereotypen Vorstellungen kritisch hinterfragen und aktiv angehen.
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Ich habe zwar eine sehr genaue Vorstellung davon, was Neuromythen definitorisch sind, weiß deshalb aber nicht, welche Definition du tatsächlich zugrundelegst. Nachdem mir das auch zu Beginn der Umfrage/ im ersten Umfrageteil komplett fehlt, habe ich abgebrochen. Wäre es möglich, dass du das hier oder in deiner Umfrage kurz ergänzt? Vielen Dank.Hat sich erledigt. Danke Plattenspieler .
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An Ersatzschulen bestimmter Förderschwerpunkte ist diese Form der Einstellung die überwiegende Praxis. Anderenfalls hätten diese Schulen kaum Lehrkräfte, das Land andererseits kaum Schulplätze für die entsprechenden SuS.
Ein Sonderfall, bei dem das Land damit die Freigaben aus Eigeninteresse weiter erteilt. Im SEK.I- Bereich ist es momentan weitestgehend unmöglich eine Freigabe zu erhalten laut Bezirksschwerbehindertenvertretung, da das Land dort jede einzelne Lehrkraft selbst benötigt, die es hat/ bekommen kann.
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Ihr erinnert euch, was in dem Buch vorkam? Mysteriös.
Wahre Profis prokrastinieren selbst das Prokrastinieren..
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Wenn der eine Partner 60 € die Stunde verdient und der andere 45€ macht das wenig Sinn.
Genau, weil Ehen ja bekanntlich ewig halten, Frauen im Trennungsfall nicht in den meisten Familien hauptsächlich oder bis auf etwas Unterhalt komplett allein für die gemeinsamen Kinder sorgen und Frauen auch nicht besonders häufig von Altersarmut betroffen sind, weil sie infolge all dieser vielen, „kleinen“ Entscheidungen gegen die eigene, volle Erwerbstätigkeit zu wenig Altersvorsorge betreiben (können). Partnerunabhängige Erwerbstätigkeit und Altersvorsorge ist immer sinnvoll, ganz besonders aber als Frau. Das hilft dann im Zweifelsfall auch mancher Ehe auf die Sprünge, wenn Mann genau wie Frau gewollt werden muss, nicht einfach qua Geldbeutel und aus Angst vor dem finanziellen Absturz weiter ertragen wird.
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Sprich die Gleichstellungsbeauftragte deiner Schule an, damit diese Zumutung mit dem schikanösen täglichen Antrag entfällt. Das lässt sich mit Sicherheit lösen und du musst das sich nicht alleine durchfechten. Auch der Personalrat kann dich in der Angelegenheit unterstützen, nicht wahr s3g4 (es geht um Hessen bei der TE)?!?
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Gibt es bei euch auch die Möglichkeit, sich ohne Bezüge über mehrere Jahre beurlauben zu lassen? Dann könntest du im Angestelltenverhältnis an einer Privatschule arbeiten. In Ba-Wü konnte/kann(?) man sich bis zu 12 Jahre lang aus dem Staatsdienst beurlauben lassen.
Aktuell muss man das „kann“ weitestgehend als rein hypothetisch bestehende Option betrachten (so die aktuelle Auskunft der Bezirksschwerbehindertenvertretung) , da der akute Lehrkräftemangel es in den meisten Schulformen momentan verunmöglicht eine Freigabe des Landes zu erhalten.
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was macht ihr, wenn ihr mit freunden zusammen seid? ich fände es soo schade und unsexy, wenn man auf partys oder in restaurants die leckeren sachen nicht mitessen würde. manchmal achte ich schon ein bisschen drauf wegen der figur und dann wird man schnell zum stimmungskiller und gesprächsthema und man will ja nicht auf lustigen treffen solche seniorenthemen anschneiden oder als langweiliger gesundheitsapostel gelten. meine freunde sind großteils jünger und schlank (ich bin bisher noch recht schlank, aber merke, dass ich auf einmal viel schneller zunehme) und können sich die geilen sachen wie pizza, chips, süßes, alk gut leisten. oder sie sind dicklich und sch.. drauf. esst ihr dann zu hause nur gesundes und in gesellschaft auch normal mit?
Ich fände es schrecklich schade und unsexy, mir wegen der verqueren Gefühle meiner Mitmenschen meine Ernährung betreffend wieder mehr Schmerzen und andere Gesundheitsprobleme anzufuttern. Wer das nicht verstehen will, auf dessen Gesellschaft verzichte ich gerne.
Wer meint, an die eigene Gesundheit zu denken sei ein „Seniorenthema“ hat wohl noch nie über die Lebensrealität behinderter Menschen nachgedacht, die teilweise von Geburt an über Gesundheitsthemen nachdenken müssen, ob sie nun wollen oder nicht oder über die Lebensrealität akut schwer erkrankter Mitmenschen, die man mit derartigen Sprüchen natürlich ebenfalls hervorragend ausgrenzen und mundtot machen kann. Aber hey: Im Zweifelsfall werden diese Menschen dann halt nicht mehr eingeladen, die so unsexy sind, nicht immer so tun zu können, als sei ihr ganzes Leben instagrammable. 🤢🤮
Wenn ich mit anderen Menschen essen gehe, klären wir vorher, wohin es geht, damit es für jeden etwas auf der Karte gibt, was passt (da bin ich im Zweifelsfall am unkompliziertesten). Wenn ich mit anderen gemeinsam koche, klären wir ab, was zu beachten ist. Wenn ich persönlich mir Pizza mache, dann ist das entweder eine mit selbstgemachtem Vollkornboden oder mit Blumenkohlboden- beides finden meine Nachbarn rundherum immer megalecker, wenn ich ihnen etwas bringe, obwohl sie ganz anders kochen als ich. Ich esse aber auch mal ein kleines Stück normale Pizza bei einer Party, genauso wie ich mal ausnahmsweise eine Handvoll Chips esse. Das ist aber beides die absolute Ausnahme, sprich alle drei Monate mal, weil ich das jedes Mal mehrere Tage bereue aufgrund der physischen Auswirkungen (meine Verdauung dreht über Tage hinweg völlig am Rad, wenn ich solchen Kram esse). Alkohol trinke ich sehr selten und sehr wenig, wenn ich aber grad Lust darauf habe, dann genieße das Glas Weißwein oder Rotwein bewusst und ohne Reue und zwar völlig egal, ob in Gesellschaft oder alleine.
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Danke, das hilft mir.
„Hängen lassen“ will ich niemanden.
Das machst du auch nicht. Dazu machst du dir zu viele Gedanken darum, wie du umgehen sollst mit der Situation, was das Kind braucht, wie ihm zu helfen wäre.
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Und immer ist es die Frau, die zuhause bleibt, auch in meinem Kollegium. Sag bloß, das wäre bei Dir anders?
Ich kenne auch in meinem Kollegium einzelne andere Konstellationen, aber diese sind leider viel zu häufig die Ausnahme.
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Ja das stimmt, es kann natürlich ein bisschen „zurecht gehört“ gewesen sein, die Botschaft war halt die Lehrerin sagt Gym, sie muss nur x,y und z.
Aus meiner Sicht muss der Stoff mehr oder weniger komplett neu erarbeitet werden, also ich sehe deutlich, dass sie in der Schule nicht mitmacht. Teilweise fehlen Hefteinträge oder Arbeitsblätter ganz oder teilweise, da ist also auch Schulstoff dabei.
Und dann sind halt viele Wiederholungen notwendig. Bei Lernwörtern und Grammatik hat man das Gefühl auf der Stelle zu treten.
Sag deiner Familie deutlich, dass jedweder Lernaufwand, der über 1h/ Tag für HA und Lernen hinausgeht (plus ggf. mal 30min zusätzlich vor einer Sachkundearbeit) erstens prinzipiell zu viel sind in der Grundschule und zweitens völlig klar zeigen, dass das Kind momentan nicht ans Gymnasium gehört. Momentan deshalb, weil sich so etwas ändern kann im Laufe der Schulzeit, vor allem, wenn man Kindern die Zeit lässt sich gesund zu entwickeln und Zeit zu haben für eigene Interessen jenseits elterlicher Ambitionen.
Ich habe als Realschullehrerin einerseits immer mal wieder SuS, die vor der mittleren Reife ans Gymnasium erfolgreich wechseln, andererseits aber vor allem zahlreiche SuS, die nach der mittleren Reife noch erfolgreich eine FH- Reife oder ein Abitur draufpacken. Der Zug ist also nicht abgefahren, nur weil man erkennt und respektiert, dass ein Kind mehr Zeit benötigt als der direkte Übergang ans Gymnasium erlauben würde, um sein volles Potential zu entwickeln. Umgekehrt macht man viel kaputt als Familie, wenn man Kinder an eine Schulart zwingt, der sie (noch?) nicht gewachsen sind.
Du kannst deiner Familie an der Stelle keine Entscheidung aufzwingen, aber du kannst komplett ehrlich die Probleme ansprechen, die du siehst, statt die Vorgehensweise einfach weiter mitzutragen und deutlich machen, was du im Sinne des Kindes für falsch erachtest und deshalb auch nicht unterstützen kannst und wirst.
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Ich hatte die Zeitangabe vergessen. Die Dosis macht das Gift, also doch in den Mengen in denen in Deutschland Zucker verzehrt wird, ist es giftig. Eben langsam wirkend.
Was viele Menschen dabei vergessen ist, dass es bei den problematischen Zuckermengen um alle Zuckerarten geht, also in der Summe zu viel Glucose, Dextrose, Fructose, etc., plus die zahlreichen, einfachen Kohlenhydrate durch die Massen an Weißmehl, die viele von uns zu sich nehmen. Da wird dann die Handvoll Gummibärchen oder die 80% Kakaoanteil- Schoki bei manchen eben doch nur zum Schlusspunkt eines genau genommen deutlich zu zuckerhaltigen Tages.
Wer tatsächlich den ganzen Tag komplett gesund und ausgewogen isst und genügend Sport macht, weiß dann auch, dass er/ sie eine kleine Portion Gummibärchen täglich oder ein Stückchen Schoki täglich kompensieren kann, auch wenn sie trotzdem natürlich nicht gesund sind.
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Ich muss auch nicht auf Salz achten. Ich merke es nur, wenn irgendwo zu viel drin ist.
Auch unabhängig von gesundheitlichen Problemen sollten wir alle auf Salz achten, weil es nur in absoluten Ausnahmefällen so ist, wie bei chilipaprika , dass medizinisch mehr Salz empfohlen wird in unseren Breitengraden und bei unserer westlichen Ernährung. Je höher der Anteil an auswärtigem Essen und Conveniencefood, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit generell mehr als 5g Salz täglich zu sich zu nehmen. Wer dann auch noch viel Salz im selbst gekochten Essen verwendet, liegt vermutlich regelmäßig im ungesunden Bereich beim Salzkonsum.
Genau wie beim Zuckerkonsum kann man sich aber von hohen Salzmengen in kleinen Schritten wieder entwöhnen, wenn man das möchte. Ich habe lange auch sehr salzig gegessen (süß war nie meine große Achillesferse, sondern salzig). Seit ich das geändert habe schmecke ich aber wieder die Aromen von Gemüse oder Obst sehr intensiv, so dass ich gar nicht mehr so viel würzen will, um diese natürliche Würze richtig zu genießen. Ich kann das nur jedem empfehlen, den Salzkonsum zu senken für den eigenen Genuss (und natürlich die dauerhafte Herz- Kreislaufgesundheit, etc.).
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Interessant ist die Steuerklasse doch nur, wenn man Kinder plant und mit der Steuerklasse der Nettoverdienst desjenigen angehoben werden soll, der zuhause bleibt und länger Elterngeld bezieht.
Solche Spielereien kann man aber immer noch durchdenken, wenn dann tatsächlich Kinder in Entstehung sind und muss das nicht ggf. schon Jahre davor machen.
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Davon würde ich jedem Menschen dringend abraten. Völlig egal in welcher Situation.
Ja, das stimmt. Wobei letztlich immer die Menge das Gift macht einerseits und es andererseits auch bei Lieferdienstessen/ Conveniencefood vergleichsweise ausgewogene Angebote gibt (je nach Stadt). Wenn man das also lediglich hin und wieder als Ergänzung einer insgesamt sehr gesunden Ernährung nimmt, dann ist das meist unproblematisch möglich. Ansonsten ist allein schon wegen der Salzmengen oder der Weißmehldominanz jeder Restaurantbesuch ein Problem.
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In NDS ist es in französisch verboten Jahrgang 12/13 zusammenzulegen, wenn es zugleich auch gA und eA ist. Das steht im KC. Das ist mir aber nur aus Französisch bekannt.
Gibt es einen spezifischen Grund, warum du deinen Thread noch einmal wiederbeleben möchtest? Eine ergänzende Frage?
Andernfalls wäre meine Frage, wofür die ganzen Abkürzungen stehen (gA,eA, KC) und wo genau das nachzulesen wäre, dass das lediglich für Französisch gilt? Welchen Hintergrund hat diese Sonderregelung? Geht es dabei vielleicht um SuS, die nach der mittleren Reife erst spät mit der zweiten Fremdsprache einsetzen?
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Ich habe das in einer Zeugniskonferenz erlebt. Das ist keine Anekdote.
Siehe RE: Wie mit Kollegen umgehen, die SoS auf Biegen und Brechen durchkriegen wollen?
Genau, DU hast das erlebt, bestimmt auch ein paar andere- alles anekdotische Evidenz ohne repräsentativen Charakter dafür, wie es prinzipiell laufen würde. Das Wort „Anekdote“ begrenzt einfach nur die Aussagefähigkeit und ordnet individuelle Einzelerfahrungen ein. 🙂
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Das ganze kann je nach Bundesland klappen, bedenke aber, dass du nicht bei Schule X, sondern beim Bundesland Y angestellt/ verbeamtet bist. Warum sollte eine Firma jemanden einstellen, der gerade bei genau dieser Firma gekündigt hat?
Akuter Fachkräftemangel macht es meist problemlos möglich.
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Ah, ein Verschwindibus- Thread, der direkt wieder gelöscht wurde und damit dann wohl geschlossen werden kann. 🪄
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