Beiträge von Lehrerin2007

    Mein Kind wurde nichtmal getestet!

    Im Schreiben vom GA steht:

    Quarantäneende

    Im Telefonat mit dem Gesundheitsamt wird die mit diesem Schreiben vorläufig

    mitgeteilte Quarantänedauer für Ihr Kind überprüft und das voraussichtliche Ende der

    Quarantäne festgelegt.

    Es gab keinen Test, kein Telefonat, keine sonstige Kontaktaufnahme. Das Schreiben über die Quarantäne wurde von der Hortleitung weitergeleitet!

    Meinst du das jetzt in Bezug auf Corona? Oder generell?

    Bei uns gibt es eine ganz klare Regel: Bei Erkältungssymptomen zu Hause bleiben und beobachten. Wenn es beim Schnupfen bleibt, darf ich wieder arbeiten gehen. Wenn nicht, dann nicht.

    Wenn ich mich erkälte (was so 1x im Jahr passiert), bleibe ich ca. die ersten 2 Tage zu Hause, wenn man noch am ansteckendsten ist und sich am miesesten fühlt. Wenn ich am Ende des 2. Tags merke, es geht bergauf und nicht gerade einen Marathon-Tag vor mir habe, gehe ich wieder zur Schule.

    Die Quarantäneanordnung kam HEUTE (per Mail von der SL), die Quarantäne endet... morgen.

    In dem Schreiben steht, dass sich das GA regelmäßig melden und Testtermine mitteilen wird. Erfolgt ist weder eine Kontaktaufnahme noch ein Test.

    Bei uns ja genauso. Man braucht ja dann auch den Bescheid, dass die Quarantäne aufgehoben wird. Das wird wahrscheinlich auch nicht von alleine passieren! Ich rufe dann spätestens einen Tag vor Quarantäne-Ende mal an....

    dass im Vergleich mit den Novembern der letzten Jahre, in diesem Corona-November viel weniger KollegInnen und SchülerInnen fehlen.

    Hier genauso! Ich habe auch gelesen, dass die Apotheken sagen, es geht viel weniger Nasenspray und Hustensaft über die Theke. Die Maßnahmen wirken natürlich auch gegen andere Viren... (wäre schön, wenn wir die gleich mit ausrotten :P).

    Irgendwie reicht meine Konzetrationsfähigkeit einfach nicht mehr aus, um neben dem üblichen "Man-muss-ständig-an-tausend-Kleinigkeiten-denken-während-immerzu-irgendein-Kind-irgendwas-von-einem-will-und man-alle naselang-unterbrochen-wird."

    Kann ich absolut nachempfinden. Ich bin auch noch! fertiger nach so einer Schulwoche als sonst. Und mir graut immer vor dem Montag. Morgen früh um 8:00: 2 Grad Außentemperatur... :eisig:

    ..., in dem ja sinnigerweise nicht gelüftet wird.

    Genau wie bei uns. Deshalb halte ich mich da möglichst nur kurz auf. Zum Aufwärmen marschiere ich durch das Schulhaus oder verzieh mich in ein Besprechungszimmer, wenn ich Freistunde habe. Dem Vertretungsplaner habe ich gesagt, der soll mich in meinen Präsenzstunden auf dem Handy anrufen, wenn er mich braucht, im Lehrerzimmer wird er mich eher selten finden...

    Wir könnten einige Jahrgänge komplett mit Mindestabstand beschulen und das wäre sehr sinnvoll, das zu tun.

    Ja, ich denke auch, dass man das optional tun darf! Es war ja immer die Rede von 1,5 m Abstand. Bei uns gibt es auch die Überlegung, die großen Räume für die "geteilten" Klassen zu nutzen und so der eigentlichen Teilung aus dem Weg zu gehen. Allerdings hätte ich dann gern ein Mikrofon, denn durch so große Räume mit FFP2-Maske zu brüllen, dass jeder mich hört.. :sterne:

    Mir ist schon mulmig vor morgen. Es sind jetzt morgens hier Minusgrade (-5 heute früh gegen 7:00). Dauerlüften geht einfach nicht mehr. Ich hoffe, die 20-min-Taktung reicht und zusätzlich alle 10' bei mir vorn auf Lehrerhöhe...

    Ich finde auch, ein bisschen wärmer anziehen ist zumutbar. Ich verstehe, dass es unter 17/18' wirklich sehr ungemütlich wird. Meine Klassen jammern aber schon bei 19/20'! So kalt, dass die Finger "einfrieren" haben wir es zum Glück nicht... da würden auch die Eltern bei uns sturmlaufen.

    Aber es gibt tatsächlich Eltern, die sich beschweren, dass zu wenig gelüftet wird und Eltern, die sich beschweren, dass zu viel gelüftet wird und ihre Kinder davon ja krank würden... Man kann es eh (wie immer) nicht jedem Recht machen...

    Ein Mathelehrer im Gymnasium, in das meine Kinder gingen, sagte gerne am Ende der Stunde: "Und wer das nicht verstanden hat, der hat jetzt ein Problem."

    Kann man sich in der GS so nicht vorstellen.

    Ja, das ist nicht i.O..

    Die Grundschullehrerin meines Kindes nannte ein Kind in der (und vor der) Klasse immer "Baby", weil es oft weinte. Auch nicht besser.

    Ich denke, jeder Lehrer, egal welcher Schulart sagt mal was, was daneben ist, das führt ja jetzt zu nichts. Insgesamt ist der Ton an weiterführenden Schulen natürlich ein anderer, man hat es aber auch mit älteren Kindern zu tun, die sich ab einem gewissen Alter auch entsprechend verhalten... Ich unterrichte Kinder-Erwachsene zwischen 10 und 19 Jahren und stelle immer wieder fest, wie unterschiedlich mein Tonfall und mein Umgang mit denen in den verschiedenen Jahrgängen ist. Wär ja auch komisch, wenn nicht.

    GymnasiallehrerInnen erkennt man gut am Kleidungsstil.

    Der da wäre...? Interessiert mich jetzt echt mal!

    Ein nichtprofessioneller Umgang mit Minderleistungen, der das Selbstvertrauen der betroffenen Schüler zerstört und sie im Kern ihrer Person so angreift, sodass sie hinterher das Gefühl haben, als Person wertlos zu sein. Das darf meiner Meinung nach nicht passieren.

    Natürlich sollte das nicht passieren. Es klingt aber so, als sei das für dich der einzig mögliche Grund. Ganz sicher gibt es doofe (Gymnasial)lehrer, keine Frage (ich kenne selbst welche), aber man darf nicht vergessen, welche Rolle das Elternhaus spielt und das spielt meiner Erfahrung nach die bedeutendere Rolle. Ich habe nicht wenige SuS, deren Eltern sehr ehrgeizig sind und für ihr Kind um jeden Preis das Gymnasium und das Abitur wollen, jedes Wochenende stundenlang mit ihnen lernen, Nachhilfe finanzieren usw. Manche kommen fast nach jeder schlechten Note in die Sprechstunde, wollen dann aber nicht hören, dass das Kind möglicherweise einfach an seine Leistungsgrenze stößt. Da darf man nicht vergessen, dass auch das das Selbstvertrauen eines Kindes massiv zerstören kann, wenn es das dann doch nicht schafft und das Gefühl, die Eltern enttäuscht zu haben dann zu diesem Gefühl der Wertlosigkeit führt.

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