Beiträge von Lehrerin2007

    Und Klassen ohne Lehrer ist in Bayern eigetlich ein absolutes No-Go. Selbst Berufsschulklassen mit 100% volljährigen Schülern müssen durchgehend beaufsichtigt werden.

    Also bei uns war das ursprünglich auch mal so geplant, dass die Klassen / Kurse dann entsprechend auf Räume aufgeteilt werden oder der Unterricht in der Turnhalle / Aula oder in einem anderen großen Raum stattfindet. Das geht jetzt aber glaube ich nicht mehr, da im KMS explizit von Wechselunterricht die Rede ist und diese Option (Teilung und Aufteilung auf Räume) nicht mehr da ist.

    Wenn ein Lehrer ausfällt, gibt es in der Oberstufe hier auch keine Vertretung, die haben dann Freistunden und werden nicht beaufsichtigt.

    https://www.br.de/nachrichten/ba…nkinder,SNR6Kfz

    Hier ist nochmal ein Artikel zu den Maskengutscheinen. Da steht, dass für die Berechtigung eine Verdachtsdiagnose ausreicht, über die der Arzt nichtmal verpflichtet ist, Auskunft zu geben. Dennoch steht das in den Akten der Krankenkasse. Macht bei Jugendlichen vielleicht Sinn, aber bei 3-Jährigen?

    (OT: Worüber ich mich dabei wundere ist, dass man ja bei der Amtsarztuntersuchung und dem Abschluss der PKV sowas angeben muss. Toll, wenn man aber nichts davon weiß, obwohl es in den Akten steht...!)

    Ja, das sehe ich auch so. Bei uns gibt es zum Teil auch jahrgangsübergreifende Kurse (11/12), aber die Q11 bleibt definitiv noch zu Hause bis mind. 14.02.

    Meine Kollegen, die Q12 haben, fragen sich auch, wie das gehen soll. Der Distanzunterricht hat gut geklappt und sie sehen den Wechselunterricht eher als Nachteil für alle.

    Ich bin froh, dass ich dieses Mal keine Q12 hab. Letztes Jahr im April war ich eine der ersten, die wieder in die Schule musste, jetzt habe ich wieder eine Q11 (mal sehen, ob die nächstes Jahr wieder mal "normal" Abi machen können...).

    Meine eigenen Kinder würden aber auch gern mal wieder in die Schule...

    Ich würde für diesen Fall den Video-Unterricht entsprechend reduzieren, du kannst dich halt nicht zerteilen. Stattdessen würde ich für jede Klasse eine Fragestunde pro Woche anbieten, wo sie ihre Fragen stellen können und von ihren Problemen berichten können. Das kannst du ggf. auch nebenher mit Kind durchführen.

    Alternativ würde ich nur kurze Video-Besprechungen machen (je nachdem, wie lange dein Kind sich allein beschäftigen kann), wo du etwas Neues einführst und erklärst und dann arbeiten sie selbständig weiter. (Sollte in Sek I/II möglich sein).

    Oder ich würde am Abend Erklärvideos (besonders bei neuem Stoff) aufnehmen, die die SuS am nächsten Tag abrufen können.

    Wie alt ist dein Kind?

    Ich musste meine Kinder wegen eines Kitastreiks schonmal mehrere Tage mit in den Unterricht nehmen (damals: 2 und 5 Jahre alt). Ich hatte immer eine Tasche mit neuem/besonderen Spielzeug mit, das sie sonst nie hatten. Damit haben sie sich immer eine Zeitlang weitestgehend allein beschäftigt, dass ich zunächst Hausaufgaben und neuen Stoff besprechen konnte. Hat mal mehr, mal weniger gut geklappt, aber es ging.

    Ich glaube, dass ist vielen Eltern nicht so bewusst.

    Das glaube ich allerdings auch. Es gibt auch wenig Informationen darüber. Ich habe auch nur eine Handvoll Artikel über diese eine Studie, die du erwähnst, gelesen. Ich würde mir auch mehr Informationen wünschen, aber wahrscheinlich gibt es die einfach noch nicht...

    Es gibt tatsächlich kein Kind, das ich nicht mag.

    Das ist mir tatsächlich schon passiert. Einmal im Ref., wo ein Kind (11. Klasse) dermaßen meinen Unterricht sabotiert hat (und auch mit anderen Lehrkräften Probleme hatte) und in meiner Lehrprobe demonstrativ geschlafen (ja, geschlafen!) hat, nur um mich in Schwierigkeiten zu bringen. Ich konnte das mit dem Prüfungsausschuss zum Glück klären (die kannten das "Kind" und die Probleme auch), aber ich fand das so dermaßen fies... Gespräche und Verweise haben zu nichts geführt. Dieses Kind hatte ich aber anschließend nicht mehr und konnte das Ganze abhaken. Damals fand ich es echt schwer, als Anfängerin damit umzugehen und die Lehrer rieten mir eher dazu, es zu ignorieren. Hab ich dann auch gemacht...

    Das andere Mal ist auch noch nicht so lange her (2 Jahre) und hat mich hierher in dieses Forum getrieben. Da war die Mutter so dermaßen unfreundlich, anmaßend, beleidigend, ignorant und intrigant und nach deren Besuch in der Sprechstunde fiel mir so richtig auf, wie sehr ihr Kind nach ihr kommt. Und anschließend hat sich das Kind mir gegenüber noch mehr so verhalten (weil es keine 15 Punkte von mir bekam, obwohl Mami mit mir geschimpft hat) und ich hörte noch ähnliche solcher Geschichten von anderen KuK. Dieses "Kind" (na ja, es war 17...) konnte ich nicht mehr richtig ernst nehmen, schon gar nicht nach dem Gespräch mit der Mutter. Das ging so weit, dass ich - zum ersten und einzigen Mal in 15 Jahren - das Gefühl hatte, es nicht mehr frei von persönlichen Gefühlen (in dem Fall Aversion) bewerten zu können, sodass ich mir zur Prüfung eine Fachkollegin mitgenommen habe. Das hat mir echt geholfen. Ich hoffe, sowas passiert mir nicht nochmal... Fand ich erschreckend!

    (Trotzdem habe ich beiden nie gesagt, wie blöd ich sie finde, sondern denke mir dann immer: Das wird irgendwann in deinem Leben schon nochmal auf dich zurückfallen...).

    Wieso sollte man jemanden mögen, der sich einem gegenüber scheiße verhält.

    Ich meinte ja, klar kann ich jemanden durchaus nicht mögen (kommt bei mir bestimmt in jeder Klasse vor). Aber es so direkt zu sagen, finde ich nicht i. O. Ich mag manche auch wegen ihrer etwas komischen Art vielleicht nicht, aber verhalte mich neutral, bin höflich und freundlich, den Rest behalte ich für mich. Wenn sich jemand total daneben benimmt, sage ich demjenigen, dass sein Verhalten in dieser konkreten Situation nicht korrekt war, aber nicht, dass ich ihn als Person doof finde. Das geht einfach nicht.

    Man muss einem Kind auch mal sagen "Ich mag dich nicht.

    Finde ich schwierig, um nicht zu sagen unangemessen. Meiner Meinung nach sollte es immer das konkrete Verhalten sein, das man tadelt.

    Und diese Trennung zwischen Person und Verhalten ist so etwas von lebensfremd und eine total falsche Botschaft.

    Das muss in der Schule aber sein (meine Meinung). Privat ist es was anderes.

    Auch wenn ich eine(n) Schüler(in) an sich nicht mag (was ja vorkommen kann, Lehrer sind auch Menschen), behalte ich das für mich. Wenn ich jemanden in meiner Klasse doof finde, muss ich ihn als Lehrer dennoch professionell behandeln, also unabhängig meiner persönlichen Einstellung gegenüber dem Schüler/der Schülerin.

    Ansonsten stimme ich dir zu, das nach meinem Empfinden oft zu lasch gehandelt wird bzw. die Schule zu wenig Handhabe hat.

    Das sehe ich als das primäre Problem, wenn dein Kranksein bzw. deine Beschwerden vor allem auf Stress zurückzuführen sind, denn ohne Stress wird es nicht gehen, gerade für Berufsanfänger.

    Wenn ich argen Stress habe, merke ich das auch, aber das sieht man mir kaum an und führt nicht zum Fehlen / zur Krankschreibung. Dennoch weiß ich, dass ich dann was tun muss, um wieder runterzukommen, um auf lange Sicht fit zu bleiben.

    Ich hoffe, deine Gesundheit stabilisiert sich, wenn du eine Stelle und etwas mehr "Stetigkeit" im Beruf hast nach dem Ref. (das fand ich nämlich unheimlich stressig, mich ständig in neue Schulen einzugewöhnen und mich dort einzuleben, wenn ich 1/2 Jahr später wieder weg musste).

    Das hatten wir schonmal in einem anderen Thread (Ich glaube: Wie geht ihr dem Corona-Virus entgegen?). Ich habe die auch bekommen für mein Kind (!), dem die Masken eh nicht passen, und wüsste nichts über dessen "Berechtigung".

    Du könntest bei der KK nachfragen. Vielleicht reicht auch schon eine Verdachtsdiagnose (Verdacht auf Asthma zB.), die sich vielleicht nicht bestätigt hat, aber dennoch irgendwo in den Unterlagen vorkommt?

    Ich bin privat versichert und bin mir sicher, dass mir eine Diagnose, die zu so einem Gutschein berechtigt, aufgefallen wäre... 🤷🏼‍♀️

    Aber wie so oft, können wohl auch da Fehler unterlaufen.

    Sagt mal, weiß jemand, wann genau das 2. Halbjahr nun beginnt?

    Das ist ja immer nach den Zwischenzeugnissen, wir haben aber keine Zwischenzeugnisse, und da jetzt die Ferien ausfallen, bin ich vollends verwirrt. Nach meiner Rechnung müsste das 2. Halbjahr also am 15.02. beginnen (mit Ferien wäre es 1 Woche später gewesen)?

    Ich frage deshalb, weil es für die Oberstufe jetzt heißt, dass wir die neuen Themen (zu 11/2 oder 12/2) beginnen können mit dem neuen Halbjahr, aber mündliche Noten erst zum neuen Halbjahr zählen, wenn sie ihre Abschnittszeugnisse rausgegeben sind, was sich ja verschiebt, da noch nicht alle Klausuren geschrieben sind aus dem 1. Halbjahr (meine z.B.)...

    :weissnicht:

    Also, was sollte der Videounterricht für mich für Vorteile bringen?

    Mir ist auch nicht immer 100%ig wohl dabei, aber ich zeige mich, da ich Fremdsprachen unterrichte und da ist es, vor allem für die Anfänger, sehr wichtig, dass sie mich sehen, wenn ich z.B. Englisch spreche.

    Aber bei deinen Fächern muss es natürlich nicht unbedingt sein.

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