Beiträge von Palim

    NDS beginnt, das Fach „Werte und Normen“ auch in der Grundschule flächendeckend umzusetzen, was als Alternative zum abgewählten Reli-Unterricht sinnvoll erscheint, aber an den kleinen 2-zügigen GS nicht einfach umzusetzen ist.

    Abgemeldete SuS aufzufangen ist aber auch nicht besser.

    Der Hinweis, dass man in mehreren BL D und Ma für die GS studieren muss, ist hilfreich, andererseits scheint der Studienort ja festzustehen.

    Ich würde, wie so ist, ein Praktikum empfehlen, um überhaupt einen Einblick zu bekommen, womöglich in der GS und in der SekI.

    In der GS sind außer Deutsch alle genannten Fächer anteilig im Sachunterricht gesetzt. Aber ist es das, was du dir vorstellst?

    Warum hat noch niemand aus der BBS-Fraktion geschrieben? Kann man da Verwaltung und Jura nicht unterbringen?

    Wenn Herr M. bisher gut verdienend in einer Wohnung für 1500 € gewohnt hat und nun arbeitslos wird, möchtest Du ihn dort dauerhaft wohnen lassen und der Staat soll die Miete übernehmen?

    Wenn Herr M. sich eine solche Wohnung leisten konnte, halte ich ihn für gut qualifiziert, sodass er vermutlich bald einer neuen Arbeit nachgeht.

    Statt die Wohnung zu wechseln braucht er Zeit für Bewerbungen

    und der Staat verwaltet nicht das Wohnprojekt, sondern die Arbeitssuche.

    Wenn Herr M. ohnehin in prekären Verhältnissen lebt, wird die Wohnung günstiger sein und Herr M. benötigt Unterstützung hinsichtlich der Qualifizierung statt eines Umzugs.

    Woher kommt die Vorstellung, dass sich Menschen in die soziale Hängematte legen würden? Ja, die mag es geben, aber die interessiert dann nicht, wo sie ihr Zimmer haben. Dem hat man bisher versucht, mit Maßnahmen in Form von Kursen entgegenzuwirken. Vielleicht bräuchten Jugendliche ohne Ausbildung eine Art „betreutes Wohnen“ als Maßnahme zur Ermöglichung der Teilhabe, sie würden es aber wohl als Umerziehung auffassen.

    Sinnvoll wäre es wenn der Staat Wohnheime baut und preiswerten, einfachen Wohnraum für die Empfänger von Bürgergeld zur Verfügung steht.

    Nannte sich "Neue Heimat" und bestand aus Hochhäusern, in Emden an der Autobahn hat man eines oder zwei davon vor einigen Jahren gesprengt ... und das Wohngebiet war bekannt - wie an anderen Orten auch.

    Viel sinnvoller wären gemischte Objekte, damit es gerade nicht zu Ghettos kommt mit den entsprechenden Konsequenzen für Kita und Schulen.

    Komplette Diktate … sind als Klassenarbeit unzulässig.

    Das ist in NDS auch so, aber die Umstellung war schon 2006.

    Zuerst sorgt man sich, ob man dann die Leistungen erheben und abbilden kann, meine Erfahrung ist aber, dass es durchaus mit den anderen Formen möglich ist.

    Wenn RS in Arbeiten nicht zählt, korrigiere ich es mit einer anderen Farbe, damit es transparent ist. Ich finde die „mir-doch-egal“-Fraktion bisher relativ klein, eher sind es Kinder, die schon in Klasse 1 auffallen, weil ihnen Fähigkeiten fehlen, die man nicht gut auffangen kann. Dass es irgendwann umschlägt, weil man kein Land mehr sieht, kann ich mir vorstellen.

    Zwischen "schreib-wie-du-willst" und "ich-streiche-immer-alles-rot-an" gibt es aber noch vieles anderes und es gibt durchaus Schüler:innen, die auch mit Lehrgang und Förderung weiterhin große Schwierigkeiten in der Rechtschreibung haben.

    Ich halte es für ein Gerücht, dass alles an LdS gelegen hätte, die Methode ist gar nicht so sehr verbreitet, wie es immer dargestellt wird, dennoch sind die Rechtschreibleistungen bei vielen Kindern schwach, oft aus ganz unterschiedlichen Gründen. Förderstunden gibt es hier nur im Erlass, die Schulen haben aber gar keine Stunden dafür, dazu ist es schwierig, die Förderung anzupassen, da man ja auf die unterschiedlichen Gründe eingehen müsste.

    "Rechtschreibung gildet nicht!" ist auch keine Lösung.

    Hat ja keine von uns geschrieben, aber beim Verfassen von Texten wird zunächst etwas anderes geübt und überprüft, wie oben beschrieben.

    Als Kollege, der in der Regel ab Klasse 5 "den Karren aus dem Dreck ziehen durfte", habe ich zum Thema eine dezidierte Meinung.

    Als Kollegin, die sich ab Klasse 1 viel Mühe gibt, den Kindern das Verfassen von Texten und die Rechtschreibung zu vermitteln, habe auch ich eine dezidierte Meinung und finde deinen Hinweis unangemessen.

    Es geht um die Grundschule, 2., 3., 4. Klasse.

    Die Schüler:innen zählen ihre Worte nicht und ich rechne auch keinen Fehlerquotienten aus.

    Caro07 hat es gut beschrieben:

    Bei einigen SuS verbessert man hier und da ein Wort, findet aber einen reichhaltigen Wortschatz.

    Bei anderen stellt man Sätze um und ergänzt sie zur Vollständigkeit, setzt einen Hinweis zur Überarbeitung der immer gleichen Satzanfänge, der immer gleichen Verben etc. oder verbessert jedes 2. Wort oder gar mehr.

    Haben die SuS einfachste Worte eingesetzt, ist die RS-Leistung vielleicht toll, dafür der Ausdruck schlecht und der selbst verfasste Text winzig, da das Kind schreiben vermeidet, um Fehler zu vermeiden. Das ist nicht das, was ich bezwecken will.

    Für mich bleibt die Bewertung unfair, wenn die Überarbeitung Unterschiedliches verlangt und die Hilfe vorab individuell ist.

    Dazu gibt es BL, in denen in der Aufsatzerziehung keine Rechtschreibleistung bewertet werden darf. Müsste ich für NDS raussuchen, ob es noch und wo es steht.

    Was spricht dagegen, die eigenen Texte in Klasse 4 überarbeiten zu lassen? Danach kann man die Rechtschreibung im berichtigten Text bewerten.

    Wie bewertest du dabei die Unterschiede?

    Einer schreibt 4 Seiten, der andere nur 1,

    einer hat in jedem Wort Fehler, einer nur 2 im ganzen Text?

    Ich weiß, dass man es so machen kann, aber ich finde es unfair. Ähnlich geht es mir beim Überarbeiten von Texten. Wenn ich das bewerten will, bekommen alle den gleichen schlechten Entwurf und sollen ihn dann verbessern, das ist dann aber eine Aufsatznote.

    Weil es die Schüler:innen genug herausfordert, ihren Text zu planen und entsprechend vorgegebener Kriterien zu gestalten, genau das soll im Unterricht und in der Leistungsüberprüfung gezeigt werden.

    Dazu kommt, dass das Achten auf Rechtschreibung sie in ihrem Schreiben hemmen würde, bis dazu, dass sie kaum etwas abgeben, aus Sorge, Fehler zu machen,

    und weil es diejenigen, die in der Rechtschreibung erhebliche Schwierigkeiten haben, deutlich in der Leistung des Verfassens von Texten begrenzt und beeinträchtigt, sodass sie diese Kompetenzen nicht erwerben oder zeigen können.

    Lieber habe ich von diesen Schüler:innen sinnvoll erdachte Texte, selbst wenn sie viele Rechtschreibfehler aufweisen, aber dann sieht man, dass sie zum Formulieren in der Lage sind und zusammenhängend denken und schreiben können.

    Plattenspieler Mich verwundern deine Nachfragen immer wieder, ich dachte, du hättest den Schwerpunkt Sprache. Da solltest du dich auch mit Unterricht zur Alphabetisierung und zum Rechtschreiben sowie in der Aufsatzdidaktik auskennen.

    Ich bewerte auch Klassenarbeiten, in denen Strategien angewendet werden müssen oder in denen Aufgaben mit dem Wörterbuch zu lösen sind,

    es gibt auch Arbeiten, in denen ein für alle gleicher Fehlertext mit Vorlage berichtigt werden muss oder ein schwieriges Diktat, das nach ein paar Tagen Abstand mit Vorlage berichtigt wird und am Ende Fehler im eigentlichen Diktat zu einem kleineren Teil und übersehene Fehler bei der Korrektur zu einem größeren Teil gewichtet werden und die Note bilden.

    Rechtschreibgespräche bewerte ich nicht, ich begleite sie auch, damit es zu keinen falschen Herleitungen kommt.

    Allerdings gibt es in den Klassenarbeiten zu Strategien Aufgaben, bei denen die Strategie erläutert werden muss (AFB II) oder eine Aufgabe, bei der zwei Kinder eine Erläuterung anbieten, wozu begründet Stellung bezogen werden soll (Anforderungsbereich III).

    icke

    Mit den Aufgaben zum Schreiben und Lesen geht es mir genauso.

    Unter Corona habe ich dann das AH Lesen/Schreiben auch genutzt, aber ich merke nun wieder, dass es mir zu viel ist bzw. ich lieber anders an die Aufgaben herangehen möchte.

    Es gibt ein normales AH Sprache und ein inklusives mit reduzierten Seiten. Es gibt Klassen, in denen einige Kinder das reduzierte Heft nutzen, ich mache das bisher nicht, was aber an meinen FöS-SuS liegt (wer kaum lesen kann, braucht ganz andere Förderung, bis er mitarbeiten kann).

    Zudem gibt es Kopiervorlagen und eine Kartei.

    Innerhalb des AH kann man sicher auch differenzieren, zumeist gibt es Übungen, die direkt im AH erledigt werden können, und unten auf der Seite dann noch Aufgaben, die ins Heft geschrieben werden (einfach) oder auch solche, wo man sich selbst etwas überlegen muss (schwieriger).

    Davon nutze ich Teile, oft aber für die komplette Klasse, da ich über anderes Material differenziere, wenn die SuS zieldifferent unterrichtet werden und auch, indem ich Kindern neben dem AH andere Aufgaben anbiete (logico, Lese-Hefte, Karteien oder anderes).

    Wir habe Zebra ab Klasse 2 seit ein paar Jahren, davor hatten wir Piri.

    Bei Zebra gibt es ein AH Sprache, das mir gut gefällt,

    und ein AH Lesen/Schreiben, mit dem ich weit weniger anfangen kann und dass ich in 2 auch schon mal nicht bestellen lassen habe.

    Das liegt aber vor allem daran, dass ich hinsichtlich der Aufsatzerziehung ganz andere Wege gehen mag und es unsinnig finde, mal hier eine einzelne Bildergeschichte und mal da eine Einladung zu verfassen, ab Klasse 3 wird es ein wenig besser damit.

    Beim Lesen und Schreiben habe ich lieber intensivere Einheiten zu einem Thema mit konkreteren Anleitungen zum Schreiben, sodass sich die Fähigkeiten auch verbessern können, und stelle mir die Einheiten selbst zusammen, wobei es in den Aufsatz-Ordnern von Mildenberger ähnliche Einheiten gibt.

    An Zebra kritisieren würde ich auch, dass die Kapitelthemen im Lesebuch und damit auch im AH Lesen/Schreiben in jedem Jahrgang die gleichen sind. Wenn ich aber „Gefühle“ in Klasse 2 hatte, brauche ich es in 3 und 4 nicht doppelt zu thematisieren. Zwar sind die Schwerpunkte dann anders, aber ich würde mir lieber ganz andere Themen in den anderen Jahren wünschen.

    Neben diesen Materialien setze ich Jandorf Rechtschreiben 3 ein, nutze es aber bisher in Klasse 3+4, also gestreckt über 2 Jahre.

    Zusätzliche Lesehefte aus verschiedenen Verlagen setze ich ab Klasse 1 ein und differenziere damit auch stark, also Jandorf Küken oder Ente oder Frosch als erstes Heft in 1, danach das nächste oder übernächste oder etwas aus dem Oldenbourg-Verlag (Stars-Reihe).

    Mir gefallen die Sachen von der "Lupe" auch, wir arbeiten aber nicht damit.

    Ansonsten habe ich eine andere Vorstellung von Differenzierung und bin der Meinung, dass die vom Lehrwerk angebotenen inklusiven Materialien oft gar nicht zu den Inhalten passen, die Kinder mit Unterstützungsbedarf benötigen. Da geht es ja nicht darum, dass sie 10 Wörter weniger auf der Seite stehen haben, sondern darum, dass sie ganz andere Inhalte häufig wiederholen müssen und in den Lernfortschritten bei den anderen weder mithalten können noch müssen - schließlich haben sie ja den zieldifferenzen Unterstützungsbedarf.

    Somit würde ich davon die Entscheidung für ein Lehrwerk nicht abhängig machen.

    Heute im Landtag in NDS

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    Das erklärt warum jahrzehntelang

    Und das belegst du jetzt genau womit?

    Du schreibst von mehreren Jahrzehnten, dann wieder von Menschen, die seit 2015 hier sind. Was denn nun?

    Von den Migranten, die 2015 gekommen sind, arbeiteten schon 2021 mehr als die Hälfte, andere waren noch in Qualifizierungen.

    https://iab.de/presseinfo/mehr-als-die-haelfte-der-2015-nach-deutschland-gefluechteten-ist-inzwischen-erwerbstaetig/#

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