G-Kurs ist quasi Förderschulniveau
Wie viel Ahnung hast du denn von Förderschule und welcher Schwerpunkt soll es denn sein?
G-Kurs ist quasi Förderschulniveau
Wie viel Ahnung hast du denn von Förderschule und welcher Schwerpunkt soll es denn sein?
dass das Kümmern um ALLE Schülergruppen in heterogeneren Gruppen einfacher und zielführender wäre.
Hast du dich verschrieben?
Zumal dort ja bestenfalls auch bedürfnisgerecht gefördert werden sollte.
Nein, nein, Geld ist ja keines da, denn in der Regelschule kann man ja auch keine zusätzliche Kräfte einsetzen, nicht in der Inklusion, nicht in der Grundschule, die alle beschult, nicht im Brennpunkt.
Die bisherigen Lehrkräfte wollen alle an ihren Schulen bleiben und sich nicht um diese Schüler:innen kümmern. Also muss ja jemand anderes die beaufsichtigen, die dann im Sammelzentrum auf ihr richtiges Alter warten.
FrozenYoghurt schlägt vor, sie gleich zu Hause zu lassen.
Von bedarfsgerechter Förderung kann also gar keine Rede sein.
Dann läuft es aber eben doch darauf hinaus, dass man bestimmte Schüler irgendwo sammelt, wo sich irgendwer (?) irgendwie (?) mit ihnen beschäftigen darf.
Mal ist es die Hauptschule im "angeblich bewährten" 4-gliedrigen System, mal ist es die GeSa, die deshalb schlecht ist.
Es sind immer die gleichen Schüler:innen, die auffällig sind, denen man in den bisherigen Schulsystemen nicht helfen kann, die offenbar etwas ganz anderes brauchen. Zeit und Zuwendung wären gut, aber die möchte niemand finanzieren, ganz unabhängig vom Schulsystem.
Dann sind die Schüler auch alt genug um zu erkennen was man will.
Deshalb können wir ja einfach abwarten, bis die Schüler:innen alt genug sind. Bis dahin bewahren wir sie alle gemeinsam in Räumen auf und schicken irgendjemanden zur Aufsicht hinein.
Da die Kinder das Verhalten nicht von zu Hause lernen, sind sie schon ab der 1. Klasse mit der Schule überfordert. Dann können diese Kinder ja auch dort aufbewahrt werden. Eine Ausbildung kann man ja auch ohne Schulabschluss machen.
Schüler immer schlechter?
Es beginnt ja schon in der Grundschule.
Das ist bestimmt die Lösung des Problems: wir geben alle Hausaufgaben auf und differenzieren, dann klappt es auch mit den Leistungen.
Den Beitrag von Moebius hast du aber gelesen, oder?
Hier in NRW wird seit Jahren versucht, die Gesamtschulen zu forcieren. So weit ich weiß, sind Gesamtschulen bevorzugt bei den Anmeldezeiträumen. So kann es hier passieren, dass Kinder mit Gymnasialempfehlung dort angemeldet werden, den Platz auch bekommen, während z. B. Kinder bei die verfügbaren Plätze übersteigenden Anmeldezahlen abgelehnt werden und zwangsweise ans Gym müssen, obwohl bspw. eine Real- oder Hauptschule deutlich geeigneter wären. Das ist dann der Beginn von Bildungsverliererbiographien, die vermeidbar wären.
Das, was du beschreibst, ist doch aber gar kein Einheitsschulsystem, es gibt GeSas, Gymnasien, Förderschulen und ggf. noch andere Schulformen.
Du beschreibst also das 4-gliedrige Schulsystem, das sich deiner Meinung nach bewährt hat, bist aber mit den Zuständen unzufrieden und forderst deshalb … das, was du schon hast: ein 4-gliedriges Schulsystem.
Das finde ich immer so tragisch, wenn ich es lese. Für Kinder mit SPF ist es doch gerade im Anfangsunterricht so wichtig, spezifische und ausreichende Unterstützung zu haben, sei es an der allgemeinen Schule oder der Förderschule.
Für spezielle Förderbedarfe, bei denen vor der Einschulung durch außerschulische Diagnosen die Bedürftigkeit offensichtlich ist, kann man vor der Einschulung ein Gutachten schreiben und das Kind kann mit entsprechendem Bescheid dann auf e8ne spezielle Schule wechseln. Das sind aber Einzelfälle und es braucht eine Schule/Klasse in der Nähe oder einen Internatsplatz, was für Kinder mit 6 Jahren eine noch größere Ausnahme ist (mein letztes Gutachten war so ein Fall).
Das ist gelebte Vielfalt, gelebte Bildungsgerechtigkeit
Für mich sieht „gelebte Vielfalt“ ganz anders aus,
Gerechtigkeit übrigens auch.
Vermittlung von Kulturtechniken und Allgemeinbildung als Grundlage des lebenslangen Lernens
Ah, und wozu zählst du Musik, Kunst, Sport und Werken und Arbeitsgemeinschaften?
Ist das für dich Allgemeinbildung, darf man dabei Interesse wecken und Talente entdecken und fördern oder kann das weg?
Abschaffung der politisch-ideologisch gewollten "Einheitsschule"
Wo ist das denn umgesetzt? Ich kenne kein BL, das nur eine Schulform hätte, nicht einmal im Grundschulbereich.
In NDS hat man 5 verschiedene Schulformen im SekI- erreich, spezielle Förderschulen für Kinder mit diesen Unterstützungsbedarfen gibt es weiterhin.
Da habe ich wohl etwas verpasst.
Und dass in den "Regelschulen" nicht plötzlich das Geld für alle möglichen individuellen Fördermaßnahmen da sein wird, ist uns wohl allen klar...
Woher kommt denn das das Geld dafür, die gleichen Kinder und Jugendlichen an anderen Schulen in kleineren Klassen mit mehr Personal zu beschulen.
Ich verstehe nicht, warum man einerseits ein -hier sogar zusätzliches - Fördersystem fordert, das bestens ausgestattet sein müsste, andererseits meint, dass die Förderung an Regelschulen nie kommen wird, weil sie zu teuer ist.
Zudem ist es auch nicht die Kernaufgabe von Schule, Interessen zu bedienen und Talente zu fördern.
Sondern?
Denkt man diesen Gedanken mal bis zum Schluss, züchten wir uns hier eine absolute Proletariatsschicht heran, die bis auf atmen, essen, trinken, überleben nur solange funktioniert, wie OpenAI Lust hat, seine KI für alle anzubieten!?
Und was tun wir dagegen?
Bei uns gab es zwar keine „Qualitätsoffensive“, aber in den letzen Jahren doch wieder mehr die Forderung nach IQ-Testungen innerhalb des Erstellens der Gutachten. Das war vor der Einführung der Inklusion auch eher so, dann eine längere Zeit nicht, nun wieder mehr.
Auch bei uns werden die Grenzbereiche individuell betrachtet, das ist schon immer so.
Die GE-Kinder können die Schule wechseln, die LE-Kinder bleiben, Gutachten gibt es für letztere ohnehin erst Mitte 2 (also zur 3. Klasse), vorher darf man sie nicht mehr stellen.
Bei mir arbeiten Kinder auch mal mit Klick (Kopiervorlagen), ein Kind auch mit dem AH), für die, die ich zurzeit in der Klasse habe, war das Material zuerst viel zu schwierig, jetzt ist es zum Teil zu leicht, zum Teil ok, aber zu wenig. Es ist nicht ganz einfach, das immer wieder anzupassen. Da ich aber für beide Kinder eine gute Lernbegleitung habe, ist das die kleinere Baustelle.
Die anderen Kinder ohne Begleitung sind erheblich schwieriger zu fördern, das sind allerdings auch die, denen Motivation und Einsicht fehlt, die kein Gutachten haben (eines schreiben wir jetzt noch), die auch nicht den Voraussetzungen entsprechen, dennoch aber 1-2 Jahre hinter den anderen liegen (DaZ-Kinder mit auffallend schlechtem Lernzuwachs). Diese passen also genau in die Gruppe, von der auch Moebius geschrieben hatte.
Wem schreibst du die Fehlermeldung, O. Meier ?
Das Internet ist bei uns so *hüstel*
Das ist bei uns ähnlich. Ein Zeiträuber im Unterricht, nicht nur für das Klassenbuch.
Auch braucht es erheblich länger, als das Papierwerk aufzuschlagen und schnell zu notieren.
Was aber bedeutet "gemeinsam lernen" und welche Form von Unterstützung gibt es in den Systemen?
Ist denn Eis aus einem Kühlschrank-Fach überhaupt richtiges Eis?
Müsste nicht die Pickelhaube in einem zentralen Eisschrank gekühlt werden, der mit Eisblöcken ausgestattet wird, die mit Hilfe von Pferdekutschen geliefert wurden, um von dort das Eis dann in der Haube mitnehmen zu können?
Dass heute jeder das schnelle Eis will ohne sich anzustrengen! Davon werden die Eisberge untergehen.
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