Beiträge von CatelynStark

    fossi74: es würde mich nicht wundern.


    Solche Kolleg:innen kann ich nicht verstehen, aber vielleicht liegt das auch an meiner Schule. Wenn ich Zusatzmaterial brauche, dann gucke ich als erstes, ob wir das nicht schon in der Schule haben, was öfter vorkommt. Wenn nicht, spreche ich mit der Fachschaft und dem Schulverwaltungsassistenten und dann wird das im Normalfall über die Schule bestellt.

    Ich hatte mal eine Kollegin, die war richtig entsetzt, dass ich nach dem Ref in Vollzeit gearbeitet habe. Begründung: in Vollzeit können man den Job ja gar nicht richtig erledigen, da hätte man ja nicht genug Zeit um pädagogisch zu arbeiten.

    Das kann aber kein Grund sein, auf ein volles Gehalt zu verzichten, dann muss eben das System geändert werden.


    In allen anderen Situationen soll doch einfach jede:r für sich selbst entscheiden, was er/sie gerne möchte. TZ, VZ, mit Kind(ern) oder ohne (oder sonstige Grümde), ist doch ganz egal.

    bezogen auf meine Uni, darum nur anekdotisch:

    Ich habe Mathe für Gym/Ges studiert und wenn es nach den meisten Dozenten ginge, würde meine Uni Mathe auf Lehramt gar nicht erst anbieten. Allgemeiner Tenor "die Lehramtsheinis haben eh keine Ahnungen und machen uns die Vorlesungen voll". Durfallquoten von deutlich über 80 Prozent waren völlig normal und bei der Studienberatung wurde man als Lehrämtler grundsätzlich mit dem Spruch "Sie machen nur Lehramt, Sie können das eh nicht" wieder wegeschickt. Aus meinem Jahrgang haben deutlich über 50% derjenigen, die mit mir für das Lehramt Gym/Ges studiert haben, in den ersten zwei Semstern abgebrochen. Einige von denen haben dann auf GHR gewechselt und meinten, dass sie dort zwar nicht mehr die Vorlesungen der Fachwissenschaftler besuchen mussten, sondern eigene Vorleseungen hatten, die Inhalte aber nur unwesentlich reduziert worden wären. Auch dort galt von Seiten der Fakultät "wir haben keinen Bock auf die, lasst sie alle durchfallen".

    Ich habe mal eine mündliche Prüfung in einem weiterführenden Seminar mit einer 2,7 als zweitbeste (!) bestanden. Von 50 Personen, die angetreten waren, haben 6 bestanden, ich war die einzige Lehrämtlerin, die es geschafft hatte. Selbst ein wirklich guter Freund von mir, der da gerade dabei war, seine Dissertation in Mathe zu beginnen, war total erstaunt, dass jemand "auf Lehramt" die Prüfung schaffen konnte. Es seien so viele gute "nicht-Lehrämtler" durchgefallen.


    Gleichzeitig kommen aus genau dieser Fakultät regelmäßig Beschwerden an die umliegenden Schulen, die Stundenten:innen seien nicht richtig auf das Mathestudium vorbereitet. Das führt vermutlich dazu, dass man dort noch mehr als vorher meint, Mathelehrer:innen hätten eh keine Ahnung. Ein Blick in die Kernlehrpläne der Schulen, um sich einen Eindruck zu verschaffen, mit welchem Vorwissen die Stundent:innen kommen wird nicht vorgenommen, auf die (wenigen) Didaktiker:innen an der Fakultät wird in solchen Fällen nicht gehört.


    Mathe ist an meiner Uni ein absoluter Killer, angefangen von der didaktischen Ergänzung für Grundschullehramt, über Lehramt für Gym/Ges bishin zum fachwissenschaftlichen Master (auch dort sind die Durchfallquoten noch exorbitant hoch).

    Ich wäre heilfroh gewesen, wenn ich im ersten Jahr an zwei Tagen die Woche zur Schule gekonnt hätte. Damals gab es aber noch kein ElterngeldPlus.

    Ich finde, das klingt bei dir gut geplant. Sprich dich mit der Stundenplanerin und der SL ab und dann klappt das schon!


    (Ich finde übrigens die Fragen, ob "Frau das schafft", die sofort aufkommende Dsikussion um Stillzeiten und die Notwendig, die die TE offensichtlich gesehen hat, zu erwähnen, dass sie aus medizinischen Gründen nicht stillen kann doch sehr irritierend (wenn auch nicht überraschend)).

    Ähm, wieso 90 Minuten? Ich schrieb doch nur, dass es mir unbegreiflich ist, wie man eine Doppelstunden-Klausur in unter acht Minuten korrigieren kann und ich der Meinung bin, dass ich solange schon brauche, um einen Vokabeltest zu korrigieren

    Ich hatte dich so verstanden, dass du 90 Minuten brauchst, um einen Satz Vokabelteste (also ca. 25) zu korrigieren. Sorry!

    Es tut mir leid, aber das wird sich mir nie erschließen, wie man es schaffen kann, in weniger als 8 Minuten eine 90 Minuten-Klausur zu korrigieren und zu bewerten. In der Zeit schaffe ich gerade mal die Korrektur eines Vokabeltests...

    Das schaffe ich allerdings auch nicht. Es hängt aber vielleicht auch davon ab, wie viel man so an den Rand und unter die Klausur schreibt. Bei 90 Minuten in der Oberstufe brauche ich in Mathe im Schnitt ca. 15 Minuten pro Klausur. Für einen Vokabeltest brauche ich aber auch keine 90 Minuten (ich denke so 1 bis 2 Minuten pro Test im Schnitt, wobei ich auch furchtbar unpädagogisch bin, was das angeht und meine Vokabeltests immer "Translate the following words into English" sind und nicht, die neuen Vokabeln sinnvoll in einen Satz einbauen oder so)

    Nicht zu vergessen: Den Kolleg:innen mit Rat und Tat zur Seite stehen bei so Dingen wie: Problemen mit WhatsApp auf dem privaten Handy, Onlinenameldungen im Impfzentrum, finden des eigenen Stundenplans auf der digitalen Lernplatform etc.


    (Bei Problemen mit privaten Handys blocke ich inzwischen allerdings ab)


    Und ich bin bei uns nicht mal für die IT zustänidg, ich unterrichte bloß Informatik (und habe neben Salami auch schon Fleischwurst aus Laufwerken entfernt).

    Ich habe Dir gestern um 9:10 Uhr geschrieben und Du hast noch nicht geantwortet.

    Dazu fällt mir folgende Anekdote ein: Wir hatten eine Kollegin, die hat generell gerne nachts gearbeitet und dann auch Emails geschrieben, was mir total egal war, ich musste die ja nachts nichts lesen.

    Eines Morgens wanderte ich nun so um 7:15 Uhr ins Vertretungsplanbüro und wurde an der Tür von besagter Kollegin abgefangen. Sie hätte mir gestern Abend(!) so gegen 1 Uhr eine Email geschrieben und sich gewundert, dass ich noch nicht geantwortet hätte. Ich habe darauf (ungefähr) gesagt: "Wenn du mir nachst um ein Uhr schreibst, kann ich dir doch nicht morgens um viertel nach sieben schon geantwortet haben."

    Diese Kollegin, die ca. 25 älter als ich antwortete darauf hin:" Warum? Ich dachte, ihr jungen Leute lest morgens grundsätzlich als erstes eure Emails. Auf dem Handy. Das wundert mich jetzt aber, dass du das nicht machst."

    Ich habe darauf geantwortet, dass ich als erstes nach dem Aufstehen auf Kloh müsse und keine Zeit hätte, da vorher noch meine Emails zu lesen. Die Kollegin hatte Humor und musste lachen, war aber immer noch verwundert, dass ich nun meine Emails nicht morgens (auf der Toilette sitzend??) beantworte. Da habe ich aber nun mal andere Geschäfte zu erledigen.

    Leicht Off-Topic: Ich habe hier jetzt schon mehrmals gelesen, dass der Vertretungsplan für den nächsten Tag um 17 oder 18 Uhr feststeht. Ich plane auch immer im Vorraus, aber wir kriegen so gut wie immer morgens Krankmeldungen für den gleichen Tag rein. (Wenn das Kind nachts um drei Uhr anfängt zu brechen wusste der Kollege, der deswegen zu Hause bleiben muss, das auch am Vortag um 16:30 Uhr noch nicht).

    Gibt es das bei euch nicht? Oder heißt das, dass alles was nicht um 18 Uhr online steht nicht vertreten wird? Was passiert, wenn der Kollege mit dem kranken in den ersten beiden Stunden in der Sek I hätte? Bleiben die dann unbeaufsichtigt? Oder heißt "bis 17/18 Uhr" nur, dass das der aktuelle Plan ist, dieser aber nochmal am folgenden Tag geändert werden kann?


    Wir hatten übrigens letzte Woche einen Tag, da sind in der Zeit von 22 Uhr abends bis 07:15 Uhr morgens 6 Krankmeldungen reingekommen. Da sah der Plan um 8:00 Uhr ganz anders aus, als am Vortag um 18 Uhr.

    Unsere Regelung ist: Montag bis Freitag einmal am Tag ins elektronische Postfach gucken, gilt allerdings nicht in den Ferien, da soll man "gegen Ende" einmal gucken (für die Sommerferien gilt hier wieder etwas anderes, weil wir ja die letzte Woche vor Wiederbeginn des Unterrichts zur Verfügung stehen müssen).


    Die meisten Kolleg:inn schauen öfter als einmal am Tag rein.


    Ich selber schaue in der Woche meine Emails zwischen ca. 07:30 und 16:30 sehr regelmäßig nach. Ich bin allerdings auch Vertretungs- und Stundenplanerin, da ist es einfach auch Teil des Jobs, öfter mal nachzugucken, insbesondere, da ich meinen Kolleg:innen immer sage, sie sollen mir bitte nicht zwischen Tür und Angel erzählen, dass sie in der nächsten Woche am Donnerstag nicht da sind, sondern dem Vertretungsplanteam das eben per Email zu schicken. Das funktioniert für mich persönlich einfach am besten. Da kann ich dann auch filtern, was sofort erledigt werden muss (der Kollege mit positivem Coronatest kommt erst mal nicht mehr, die Kollegin mit dem positiven Schwangerschaftstest wohl auch nicht) und, was noch Zeit hat (Fortbildung im Juni).

    Ich gucke auch außerhalb dieser Zeiten meine Emails hin und wieder nach, antworte aber grundsätzlich nicht, bis auf ganz wenige Ausnahmen, wenn es wirklich Notfälle sind (die gibt es selten mal).


    Ich kriege übrigens keine Benachrichtungen auf mein Handy, wenn neue Emails oder Nachrichten reingekommen sind. Das sehe ich nicht ein. Ich gucke die Emails nach, wenn ich Zeit dafür habe und das ist bei mir ganz bestimmt nicht die Autofahrt. Da höre ich Podcast oder Audiobook oder telefoniere mit einer guten Freundin, aber nicht mit Kolleg:innen. Ich habe die Kolleg:innen auch dazu bekommen, mir keine Informationen zum Vertretungsplan (Abwesenheiten etc.) per WhatsApp zu schicken.

    Erzähl den Schüler:innen doch einfach was dein Hobby ist, wenn du dich vorstellst. Wo ist das Problem? Dann hast du halt mal einen blauen Fleck im Gesicht. Im allerschlimmsten Fall fragt mal ein Elternteil nach. Dann sagst du "ich betreibe Kickboxen als Hobby. Da kann das passieren. Ist ein schöner Sport, der mich körperlich und geistig fit hält." Was soll man da mehr sagen? Und Leute reden über ALLES! Dein Auto ist dreckig? Es wird geredet. Dein Auto glänzt immer? Es wird geredet. Du hast eine neue Frisur? Es wird geredet. Eine neue Brille? Trägst Kapuzenpullis? Hemden? Polohemden? Es wird geredet. Nichts davon ist schlimm. Leute reden nun mal über andere Leute.

    Eine Kollegin erzählte mir, dass die BR Münster auch darauf schaut, wie weit der Bewerber vom Ort des Zertifikatskurses weg wohnt. Hier spielen wohl Fahrtkosten eine große Rolle und es wurde explizit nach dem Wohnort und nicht dem Dienstort gefragt.

    Ist aber wie gesagt nur eine Erzählung einer Kollegin.

    Dummer Schülerstreich. Lass die Arbeit nächste Woche schreiben und sag einfach nichts mehr zu der Situation.

    Du hast selber schon gesagt, dass du deine Lehre aus dem Fall gezogen hast und damit ist die Sache dann auch abschlossen. Mach dir keine weiteren Gedanken darüber.

    Ich möchte Chips. Ist aber wohl Off-Topic.

    Blumen habe ich heute jedenfalls nicht bekommen, wusste aber auch nicht, dass ich die ggf. hätte bekommen sollen.

    Ich wusste schon, dass heute Weltfrauentag ist.

    Ich fahre ca. 60 km einfach und das ist für mich das Maximum. Fahre ich mit dem Zug, bereite ich entweder vor oder nach (Test lassen sich gut im Zug korrigieren) oder lese (und sehe das als Freizeit an!). Wenn ich mit dem Auto fahre höre ich entweder einen Podcast oder ein Audiobuch oder telefoniere mit eine guten Freundin / meinem Bruder. Auch das sehe ich dann aber als Freizeit an. Sonst erzähle ich mir selbst den ganzen Tag, dass ich überhaupt nicht frei habe. *

    Vor der ersten Stunde kann ich das Kind nicht in die Schule bringen, auch zur Kita ging das nicht. Da mein Mann einen deutlich kürzeren Fahrtweg hat, übernimmt er das dann. Gleiches für das Abholen. Wenn ich nach der 8. Stunde Unterricht habe, kann ich das Kind nicht holen. Das ist bei uns aber alles organisiert und wenn wir mal beide nicht können, springen entweder die Großeltern oder die Eltern von Freund:inne des Kindes ein (wir springen dann da umgekehrt natürlich auch mal ein).

    Für uns ist es mit 60 km für mich und 10 km für meinen Mann gut machbar. Mit Kindern wird es defintiv schwierig, wenn ihr in die Mitte zieht und jeder 60 km fahren muss.


    *Es ist meine Entscheidung, an einer Schule zu arbeiten, die 60 km von unserem Haus entfernt ist. Ich hätte mich nach der Elternzeit versetzten lassen können und habe die sehr bewusste Entscheidung getroffen, das nicht zu tun. Ich sage nicht, dass man lange Fahrtwege als Freizeit ansehen sollte, ich mache das, weil ich persönlich mich dafür so entschieden habe (und mich Autofahren, auch auf der Autobahn wirklich gar nicht stresst. Bei einer 24 Stunden Blutdruckmessung ist mal rausgekommen, dass ich tagsüber nirgendswo so entspannt bin, wie im Auto. Das ist ein großer Vorteil).


    Zum Thema Spritpreise: So bald es das Wetter zulässt (für mich Frostköddel also über 12 Grad), fahre ich nicht Auto, sondern Motorrad. Das verbraucht nur die Hälfte an Sprit. Motorrad fahren ist eins meiner Hobbies, und ich fahre dann schon mal unterschiedliche Wege zur Schule.

Werbung