Beiträge von CatelynStark

    Ich glaube, was viele Lehrer*innen mit "Korrekturfächern" meinen, sind "korrekturintensive Fächer". Ich habe mit Mathe neben Englisch ja noch ein zweites Korrekturfach, im dem Sinne, als das ich da immer korrigieren muss, würde Mathe aber nie als Korrekturfach bzw. "korrekturintensives Fach" bezeichnen, weil die Korrekturen im Vergleich zu Englisch halt einfach fast nichts sind.

    Deutsch / Englisch oder Deutsch / 2. FS oder Englisch / 2. FS sind gar nicht so selten.

    Wobei meiner Einschätzung nach gerade die Kombi D / E etwas weniger geworden ist. Wir hatten allerdings gerade wieder ein*e Referendar*in mit der Kombination.

    Das kommt auf den Bedarf deiner Schule an.


    Wenn die Schule z.B. eine eher große Überdeckung in den Fächern Geschichte und Religion hat und es gleichzeitig aber 3 Lehrer*innen mit der Fächerkombination Geschichte/Religion gibt, dann kann es sein, dass einige davon ein paar Stunden geschenkt bekommen, weil man sie halt einfach nicht einsetzten kann. Man würde sie dann natürlich auch in Arbeitsstunden / Lernzeiten etc. einsetzten, aber manchmal reicht auch das dann nicht (bei uns gibt es so einen Fall, allerdings bezogen auf völlig andere Fächerkombinationen, das ist hier nur ein Beispiel).


    Es kann aber sein, dass gleichzeitig alle Lateinlehrer*innen Überstunden machen müssen, weil es viel zu wenig Lateinlehrer*innen gibt. Da würde dann vielleicht überlegt, ob man nicht einen der oben genannte Lehrer*innen in einen Zertifikatskurs Latein schicken könnte. Vielleicht kann einer von denen auch so gut Latein, dass er/sie parallel auch schon Latein unterrichten kann. In der Sek I ist fachfremder Unterricht ja erlaubt.

    Ich habe Mathe studiert, weil ich es in der Schule gut konnte und dachte, es macht Spaß zu unterrichten und vor allem, weil es ein Mangelfach war/ist. Das Mathestudium war eher kein Spaß, aber rückblickend gesehen habe ich total viel gelernt.


    Kombiniert habe ich Mathe mit Englisch (mein absolutes "Herzensfach"). Eine zeitlang habe ich tatsächlich lieber Mathe als Englisch unterrichtet, jetzt ist es wieder umgekehrt. Aber was den Korrekturaufwand angeht, ist Mathe 1000 mal besser, als Englisch. Ich könnte mir nicht vorstellen, Englisch mit Deutsch zu kombinieren, ich würde verrückt (ich bin immer gerne in der Oberstufe, da könnte ich gar nicht mehr als 2 Kurse nehmen, wenn ich D/E hätte und irgendwann auch nochmal schlafen wollen würde. Mit M/E ist das eine ganze andere Sache).


    Ich habe keine Ahnung, wie die Chancen mit D / Geo sind, aber wenn sie nicht bedeutend schlechter als D / E sind, bleib dabei. Auch wenn dir das Englischstudium mehr Spaß machen würden. Mit D/E machst du dich im Endeffekt nicht glücklich.


    Kleine Anmerkung noch zum Hinweis von Flipper79 : Ich stimme absolut zu, dass Vorbereitung von Versuchen ziemlich aufwendig sein muss (kriege das so von Kolleg*innen mit), aber es ist sicher nicht so monoton wie 30 Mal die gleiche (schlechte) Interpretation irgendeines Gedichtes zu lesen, um direkt danach 30 mal die gleiche (schelchte) Intepretation einer Kurzgeschichte zu lesen. Für mich ist Korrigieren wirklich der Horror. Mit ein oder zwei E Gruppen in der Oberstufe ist das kein Problem, da beiße ich mich durch, aber nach den vielen (schlechten) Interpretationen kommen dann halt die Matheklausuren, die deutlich schneller und mit deutlich weniger Kopfschmerzen zu meistern sind. Wenn ich mir vorstelle, nach 60 Englischklausuren kämen 50 Deutsch und nicht 50 Matheklausuren, läuft mir ein Schauer über den Rücken.

    Zudem fanden viele es ungünstig, die nicht nah dran wohnen dann nicht nach der Schule noch etwas zu Hause vorbereiten zu können oder bei Krankheit/ in den Ferien in den Schulort fahren zu müssen.

    Auf Grund der Lage unserer Schule haben wir relativ viel Kolleg*innen, die nicht direkt am Schulort wohnen. Was immer wieder - interessanter Weise nur von kinderlosen Kolleginnen - vorgeschlagen wird, ist die Kinder doch am Schulort in die Kita und ggf. sogar die Grundschule zu schicken. Das hätte tatsächlich den Vorteil, dass manche KuK, die im Moment wegen Öffnungszeiten von Kita oder OGS nicht vor der zweiten und/oder nach der achten Stunde eingesetzt werden könnne, flexibler einsetzten kann. Was aber dann natürlich nicht mehr geht, ist, dass die Kinder mal Nachmittags mit den Freunden aus der Kita / Schule spielen, denn die wohnen dann ja zu weit weg. Aber gut, wenn man keine Kinder hat, bedenkt man das vermutlich auch einfach nicht.


    Ich finde Bolzbold s Vorschlag einer Kita für einen ganzen Schulverbund und das dann als Angebot aber total sinnvoll. Dann hat man (vielleicht) genug Kinder für eine (oder sogar mehr, je nach Größe der Stadt) Gruppen und die Lehrer*innen wissen dann (hoffentlich), dass sie in der Kita einen Betreuungsplatz sicher haben, auch wenn es mit der Kita am Heimatort nicht klappt. Meine Tochter geht in eine Kita, die zum Teil zu einem öffentlichen Träger gehört und zum Teil Betriebskita eines ortsansässigen sehr großen Unternehmens ist. Das Unternehmen hat einen bestimmten Prozentsatz an Plätzen, der für Mitarbeiterkinder reserviert ist. Werden die nicht durch "Unternehmenskinder" gebraucht, werden sie durch Kinder, deren Eltern dort nicht arbeiten, aufgefüllt. So ein "Auffüllkonzept" könnte man ja vielleicht auch für eine Kita eines Schulverbundes einführen.

    Nein, man sollte soviel Rückgrat besitzen, keine Stelle anzutreten, wenn man bereits schwanger oder fleißig am Probieren ist.

    Den ersten Teil kann ich IM ANSATZ nachvollziehen, auch wenn ich die Einstellung falsch finde. Nur weil man schwanger ist, ist man nicht arbeitsunfähig. Ja, dann fehlt man eine Zeit danach, aber im wahrsten Sinne des Wortes: "that's life". Soll denn der Mann, mit der schwangeren Frau, der auch in Elternzeit gehen möchte, auch auf eine Stelle verzichten? Dann haben beide keine Arbeit und kein Einkommen, weil sie "Rückgrat haben".


    Der zweite Teil ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit. Was ist, wenn es 4 Jahre dauert, bis es klappt? Soll man dann als Frau die 4 Jahre lang nicht arbeiten?


    Was ist, wenn man eine Stelle antritt, aber geplant hat, drei oder vier Jahre später in Elternzeit zu gehen (Mann, Frau, Divers)? Soll man dann auch so viel Rückgrat haben, die Stelle nicht zu nehmen, weil man dann eventuell für 2 Monate bis 3 Jahre in Elternzeit ist?


    Ja, es gibt Fälle, die sind für alle Koleg*innen doof. So richtig doof. Und ja, diese Fälle gibt es oft. Aber dafür kann man doch nicht alle Frauen zwischen 20 und 48 diskriminieren. Die einfachste Art und Weise damit umzugehen wurde schon genannt: Genug Lehrer*innen einstellen, damit Elternzeiten abgedeckt werden können.

    Für die "freie Wirtschaft" braucht man eine andere Lösung, aber hier geht es ja erst mal um Schule.

    Ist das denn so falsch?

    Klar, trifft ganz sicher nicht auf jeden zu, aber der Anteil an Frauen, die nach der 1. Schwangerschaft ein paar Tage wieder am Arbeitsplatz auftauchen und dann die 2. verkünden, ist schon verdammt hoch. Ich meine das nicht wertend, aber ich verstehe jeden Arbeitgeber, der diesen Mitarbeiterinnen nicht gerade wichtige Projekte oder verantwortungsvolle Positionen anvertraut.

    Ich bin genau 11 Monate nach der Geburt von Kind 1 in Vollzeit zurück gekommen. Das hatte ich vorher angekündigt. Ich habe kein weiteres Kind bekommen (das habe ich der SL mit Begründung, direkt nach meiner Rückkehr gesagt, hätte ich nicht gemusst, habe ich aber gemacht) und bin trotzem erst mal an einigen Stellen massiv übergangen worden (hier gehe ich jetzt absichtlich nicht weiter ins Detail). Das beruht auf solchen Einstellungen wie deiner, auch wenn die nicht wertend sind.

    Was sich aber nicht verändert hat: es sind zu fast 100% die Mütter, die beruflich zurückstecken und dadurch erhebliche Nachteile auf sich nehmen, wenn Kinder kommen.

    Das ist Tatsache und eine Unverschämtheit. Und das nicht nur freiwillig. Frauen werden ja auch vom Arbeitgeber und von Kollegen als "wird eh wieder schwanger / fehlt ständig wegen kranker Kinder" abgestempelt, so bald das erste mal eine Schwangerschaft sichtbar ist.

    mehrere haben sich gegenseitig versichert, wie lächerlich die Mütter sind, die Dinkelkekse mit Ahornsirup backen (als Synonym für extremes Gesundheitsbewusstsein) und wie doof es aber ist, wenn jemand ungefragt kundtut, dass Stillen das Beste fürs Kind sei

    Das würde ich gar nicht so sehen. Es ging hier eher um den Erfahrungsaustausch und manchmal tut es einfach gut zu hören, dass man eben nicht die einzige Mutter ist, die zu hören bekommen hat, dass es absolut fatal ist nicht (oder auch zu lange) zu stillen. Oder, dass es auch andere Mütter gibt, die es ok finden, ein fast 6 jähriges Kind mit dem Fahrrad ums Haus fahren zu lassen, ohne, dass man dabei steht.


    Diese Art von Müttern scheint sich hier zu sammeln. Meine Vermutung ist, dass das daran liegt, dass die Mütter von jüngeren Kindern, die hier schreiben, zum größten Teil Mütter sind, die eher früh wieder angefangen haben zu arbeiten und diese Art von Mütter oft mit den Kindern anders umgeht, als Mütter, die zu Hause bleiben, bis das jüngste Kind 12 ist oder so (absolute Generalisierung, dessen bin ich mir bewusst). Ich sage nicht, dass die Mütter, die mit ihren Kindern ganz anders umgehen, als ich mit meinem Kind umgehe, schlechtere (oder bessere) Mütter sind als ich. Das kann ich nicht beurteilen. Ich sage aber, dass es mich nervt, dafür verurteilt / bemitleidet oder sonst was zu werden, dass ich z.B. arbeiten gehe oder nicht gestillt habe (warum auch immer) oder mein Kind auf dem Spielplatz klettern lasse, während ich an der Seite sitze und ein Buch lese. Die Mütter, die hier geschrieben haben, scheinen alle ähnliche Erfahrungen gemacht zu haben. Und zu sagen "mich nerven manche (nicht alle) Spielplatzmütter" ist was anderes, als zu sagen "alle Mütter, die ihre Kinder (nicht) stillen sind doof". Ich glaube, der Grundtenor ist hier eher "jeder so, wie es zur eigenen Familie passt, aber nicht andere verurteilen, für das, was sie anders machen, als man selbst".

    Ob man nun stillt oder nicht und wie lange muss man doch selber wissen. Ich konnte aus medizinischen Gründen nicht stillen. Fand ich nicht schlimm, hab ich mir nichts bei gedacht. Die Hebamme hat das kommentiert mit "es gibt sehr gute Babymilch, davon wird das Kind auch groß", die Kinderärztin hat eine bestimmte Milch empfohlen, die sehr gut gepasst hat.

    Aber einige (nicht alle) andere Mütter haben ein wahnsinniges Drama drum gemacht und mir immer erzählt, was ich alles verpassen würde und wie schlecht das für das Kind sei und wie sehr das Kind und ich ihnen leid tun würden.


    Ob man nun VZ, TZ oder gar nicht arbeitet muss man auch selbst entscheiden, nur sollte man nicht andere ständig belehren wollen. Es muss halt einfach passen.

    Ich denke wir beenden hier das Thema Informatik, denn eigentlich wollte ich nur ein paar Fragen zu meinen favorisierten Fächern stellen

    Die Kernaussage meines Beitrags bezog sich auch nicht auf Informatik, aber vielleicht willst du zu meinem Ratschlag, den Wunsch Lehrer zu werden noch mal zu reflektieren auch einfach hier nichts schreiben, was natürlich absolut ok und verständlich ist!

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei der entgültigen Entscheidung und allem, was danach kommt!

    Mamadasein und Krabbelgruppen finde ich auch fürchterlich. Genauso wie die meisten (nicht alle) "Spielplatzmütter". Es ist einfach nicht mein Fall, den ganzen Tag "nur" die Kinder zu haben und über wenig anderes nachzudenken. Dafür arbeite ich zu gerne. Mich nerven auch Kommentare wie "willst du keine Zeit mit deinem Kind verbringen?" oder auch "wie, du kochst die Marmelade für dein Kind nicht selbst, sondern kaufst die im Supermarkt? Wenn du nicht arbeiten würdest, könntest du die Marmelade selber kochen".


    Ich glaube aber, dass es auch eine ganze Menge Mütter gibt, die mich fürchterlich und veranwortungslos finden (lasse mein fast 6 Jähriges Kind ohne Aufsicht mit dem Fahrrad ums Haus fahren, nein, sie muss nicht auf die Straße, ja, sie trägt einen Helm).

    Leikang : Ganz ehrlich, du solltest aus meiner Sicht nochmal überlegen ob du wirklich Lehrer werden willst und auch, ob du überhaupt studieren willst. Du hast aus meiner Sicht (und die kann natürlich völlig falsch sein) eher unausgereifte Vorstellungen vom Studium und auch vom Unterrichten.

    Ich weiß, du willst nicht IF unterrichten, aber deine Einstellung, man müsse keine Implementations- oder UML-Diagramme etc. zeichnen, sodern nur lesen können und, dass in der Schule nicht auf das vorbereitet wird, was die Unternehmen brauchen, passt nicht wirklich in die Schule. Schulen sind keine Ausbildungsbetriebe. Sie bereiten darauf vor, dass man eine Ausbildung bzw. eine Studium beginnen kann (Musik und Sport brauchen natürlich noch unheimlichen Einsatz neben der Schule).

    So, wie ich deine Beschreibung verstehe, ist aus deiner Sicht Modellieren nicht Teil der Informatik, sondern eigentlich besteht Informatik nur aus Programmieren. Aber Informatikunterricht ist kein Programmierunterricht. Natürlich wird programmiert, aber es gibt gerade im GK manchmal Quartale/Halbjahre, wo das eher wenig ist. Wenn ich z.B. eine dreimonatige Einheit zum Thema "formale Sprachen und Automaten" unterrichte, wird da im GK gar nicht programmiert. Da geht es nur um die Theorie. Das wird dir IF als Fach nicht gerade schmackhaft machen, das ist mir schon klar, aber wie ist das denn in Deutsch? Wenn du in Deutsch eine Einheit zu Zeitungsartikeln machst, werden die SuS auch Zeitungsartikel schreiben müssen und nicht nur lesen. Hast du damit ein Problem, weil die meisten SuS nicht Journalisten werden wollen?

    Die Musiklehrer*innen, die ich kenne, lassen ihre Schüler*innen kleine Stücke selber kompnieren. Bist du der Meinung, dass man Noten nur lesen können muss, aber nicht schreiben?

    Diese Verlgeiche hinken ein bissen, das ist mir klar, aber im Grundsatz sind sie doch ähnlich.

    Vom Musikstudium scheinst du wenig zu wissen. Selbstverständlich ist es vollkommen ok, sich hier zu informieren, aber deine Fragen zeigen für mich, dass du dich damit nicht wirklich auseinandergesetzt hast (was nicht ist, kann ja aber noch werden). Und das Argument "ich kann nicht (Schlagzeug) üben, weil die Wände zu dünn sind" finde ich für jemanden, der Musik studieren möchte, schon überraschend. Auf die Idee mit dem Probenraum kommt man doch mal selbst, wenn man ernsthaft vor hat, Musik zu studieren.

    Es kann natürlich sein, dasss ich dich vollkommen falsch einschätze, dann bitte ich um Entschuldigung.

    Ich sage auch nicht, dass du nicht Lehrer werden sollst oder kannst! Ich sage nur, dass du das noch mal überdenken solltest. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann arbeitest du zur Zeit, oder? Dann bist du in der eher komfortablen Situation, dass du dich ja nicht sofort entscheiden musst. Nimm dir vielleicht einfach noch ein bisschen Zeit. Um für die Aufnahmeprüfung in Musik zu üben und auch, um dir zu überlegen, wo die Reise wirklich hingehen soll.


    Kleiner Hinweis: Ich beziehe in meinen Kommentaren zu IF auf allgemeinbildende Gymnasium. An einem BK hat man da sicher ganz andere Möglichkeiten, aber IF scheint ja insgesamt nicht dein Fall zu sein. Und nein, ich finde am IF Unterricht nicht alles toll. Das gilt übrigens auch für meine beiden anderen Fächer und Schule allgemein (ich sage nur Facharbeiten).

    Ich weiß nicht, was du dir unter Informatikunterricht vorstellst, aber ich bringe meinen Schülern nicht bei, wie man Microsoft Programme bedient. (In der Klasse 5 geht es ein bisschen in die Richtung)


    Aus Interesse: Was wird denn deiner Meinung/deines Wissens nach im Informatikunterricht falsch unterrichtet?

    Off-Topic: Wir hatten mal einen Kater, der war dreist und dickfällig. Unsere Nachbarin hat einen ziemlich großen Hund. Da steckt wohl Bernhadiner mit drin. Unsere Nachbarin hat den Hund nicht im Griff, unserer Kater war ein Freigänger. Der Hund der Nachbarin ist ihr weggelaufen (mitsamt Leine!) und auf unser Grundstück gerannt, wo sich der Kater gerade sonnte. Der Kater ist aufgestanden (normale EKH, also halt typische Katzengröße), hat sich vor den Hund gesetzt und den Hund nicht weitergelassen. Der Hund ist vor Panik erstarrt und hat laut und viel gebellt. Die Nachbarin hat sich über das Verhalten unseres Katers auf unserem Grundstück beschwert. Er hätte vor dem Hund weglaufen müssen, damit der Hund keine Panik bekommt. Da weiß man Bescheid.

    Auf dem Grundstück einer anderen Nachbarin hat der Kater übrigens immer sein Geschäft verrichtet. Das fand die Nachbarin nicht so toll. Aber sie hat sich nicht beschwert, sie hat sich auch einen Kater besorgt, der unseren da schon sehr alten Kater zwei mal vermöbelt hat. Da hat unser Kater nicht mehr auf das Grundstück gemacht, dafür macht jetzt ihr eigener Kater an genau die Stelle. Das findet die Nachbarin aber selber lustig.

    Kenne ich. Meine Tochter hatte im Kindergarten lange zwei Freunde, mit denen sie dort immer gespielt hat. Anfragen meinerseits bzgl. Spielens nach der Kita an die entsprechenden Mütter wurde grundsätzlich nicht beantwortet.

    Inzwischen gibt es ein drittes Kind, bei dem das so ist. Meine Tochter und dieses Kind sind in der gleichen Gruppe, Anfragen wegen gemeinsamen Spielens werden nicht beantwortet.

    Warum kann ich nicht sagen.

    Ich HOFFE, dass das in der Grundschule besser wird. Eventuell hilft es ja, dass die Kinder (hoffentlich) selbstständiger werden im Organisieren von Treffen nachmittags (wobei auch da die Eltern immer noch notwendig sind).


    Das mit dem Anmelden bei Nachmittagsakitivitäten sortiert nach den Müttern der anderen Kinder, die dort angemeldet sind, kenne ich auch. Auch da wird von einigen Müttern konsequent ausgeschlossen.

    Manchmal werden dann gerade die Kinder ausgeschlossen, deren Eltern nicht den neuesten Trends hinterherlaufen oder die ihre Kinder kreativ spielen lassen.

    Das ist bei mindestens einer Mutter der Fall, die ihr Kind nicht mit meinem Kind spielen lassen will. Ich lasse die Kinder ohne vorherigen Programmablauf in den Garten und Phantasiespiele spielen. Es scheint wohl besser zu sein, den Spielenachmittag durchzustruktieren.


    Es sind übrigens nicht alle Mütter so. Ich kenne auch tolle Mütter und Väter mit wirklich tollen Kindern.

    Du sagst, du bist nicht gut in Mathe. Ok. Aber bedenke, dass die Mathematik an der Uni etwas anderes ist, als die Schulmathematik.


    Informatik und Mathe sind an der Uni knallhart. Aber, als jemand, der mit Mathe GK am Wirtschaftsgymnasium erfolgreich ein Mathematikstudium für Gym/Ges abgeschlossen hat (und an meiner Uni hatten wir die gleichen Vorlesungen, wie die Leute aus dem BA und z.T. auch aus dem fachwiss. MA), kann ich dir sagen: Das ist machbar. Es ist schwierig und frustrierend und man muss wahnsinnig viel Arbeit investieren. ABER: Es zahlt sich auch wahnsinnig aus. In Mathe habe ich nochmal eine ganz neue Art zu denken gelernt, in Informatik wurde später das algorithmische Denken noch mal ganz anders gebraucht und trainiert. Ja, hin und wieder hat man mal Schüler,*innen die können einen, wie hier schon gesagt wurde, an die Wand programmieren. Trotzdem hat man als Lehrer aber das bessere Wissen in der Theorie und auch das müssen die SuS ja auch lernen.


    In IF wirst du schon eine Menge Vorwissen haben, mit Tutorien etc. schaffst du vermutlich auch den Matheteil in IF. Insgesamt ist es aber vermutlich einfacher als Musik (von allem, was ich gehört habe, ist auch das unglaublich anspruchsvoll). Und mit IF sollten deine Chancen auf eine Stelle nicht allzu schlecht sein (schau dir aber die Prognosen noch mal an).


    Ob du IF mit D kombinieren willst, musst du selber wissen. Wie leidensfähig bist du? Bzw. wie wichtig ist dir Deutsch als Fach?

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