Beiträge von CatelynStark

    Wir schenken auch nur in der Kernfamilie. Das Kind ist sechs und hat typische Wünsche. Viel Lego, irgendwas mit Weltraum. Das ist machbar. Gegenseitig schenken wir uns auch nicht so viel, es schwankt. Ich habe dieses Jahr etwas gekauft, das etwas teuerer ist, dafür hat mein Mann letztes Jahr etwas mehr Geld ausgegeben (aber immer unter 100 Euro). Geschenke für meine Mutter waren immer einfach. Sie liest gerne, also ein Buch. Für meinen Vater ist mir nie was eingefallen. Damit haben wir irgendwann mal aufgehört und das finde ich auch ganz gut so.

    Als wir noch studiert haben und auch im Ref hatten wir (also mein Mann und ich) übrings als Limit immer 30 Euro. Das war ganz gut, weil man dann auch wusste, dass man nichts zu teures bekommt.

    Ich habe meinen Sehtest mit Brille gemacht. Resultat: Mit Brille 100% Sehrkraft. Stärken haben niemanden interessiert.


    Ich weiß übrigens von einem Fall, wo es mit der Verbamtung leicht wackelig war und die Person hat sich während des Gesrpäches mit dem Amtsarzt Notizen gemacht. Der wollte wissen warum, die Person hat geantwortet, er/sie möchte zu seiner eigenen Sicherheit protokollieren. Die Worte "Gewerkschaft" oder "Anwalt" hat die Person nicht mal erwähnt, trotzdem ging das mit der Ausstellung des positiven Gesundheitszeignissen dann aber ganz fix. Vielleicht ist es allgemein gut, sich etwas mitzuschreiben. Auf Ärger haben die Amtsärzte vermutlich auch eher selten Lust.


    Ich selber war bei zwei verschiendenen Amtsärzten. Der erste war ein - sorry - Idiot, der mit nicht geglaubt hat, dass Brandnarben auf meiner Haut keine Allergier sind und nach dem Abhören meiner Lunge gesagt hat "Sie rauchen ja wirklich nicht, ich war mir sicher Sie lügen".

    Ein paar Monate später war ich bei einem anderen Amtsarzt, er hat sich die Unterlagen der ersten Untersuchung angeschaut und gefragt "und warum genau wurde kein positives Gesundheitszeugnis ausgestellt?"


    Das war übrigens vor 2013, also als es noch schwieriger mit der Verbeamtung war.

    Ich weiß nicht, ob es durchgerungen ist, aber es geht nicht um Durchfall bei einem 17-Jährigen, sondern um epileptische Anfälle bei einem "über 12-Jährigen".

    Genau das meinte ich ja mit meinem letzten Satz. Diese spezielle Situation ist eine völlig andere, als alle anderen, die hier diskutiert worden sind und kann eben nicht durch Pauschallösungen gelöst werden.
    (Aus meiner persönlichen Sicht solltest du übrigens freigestellt werden.)

    Es kommt doch immer auf die Situation an. In dem Fall, den Anna Lisa gerade geschrieben hat, muss die Lehrkraft ja schon fehlen, anders ist es kaum zu verantworten.

    Dann gibt es sicher Fälle, in denen sich die Betreuung kranker Kinder irgendwie aufgeteilt werden kann (über das Jahr gesehen).


    Unabhängig von den hier beschriebenen Situationen in denen -soweit ich das überblicken kann - wirklich keine andere Lösung gefunden werden kann, kann ich mir aber gut vorstellen, woher die Vorstellung kommt, dass "Lehrer:innen erwarten, dass die Schule die Kinderbetreuung organisiert" (von mir paraphrasiert). Daher, dass einige Lehrkräfte das leider tatsächlich erwarten. Da kann ich als Stunden- und Vertretungsplanerin auf einen sehr reichen Erfahrungssschatz zurückgreifen. Bei uns an der Schule sind das ca 20% aller Lehrkräfte, die natürlich dann auch ein negatives Bild auf die restlichen 80% der Lehrkräfte werfen, die vielleicht mal einen Tag frei brauchen, weil das 12 jährige Kind sich in der Schule einen so heftigen Magen-Darm-Virus zugezogen hat, dass es keine halbe Stunde vom Klo wegkommt.


    Die im Thread beschriebene Ausgangssituation ist nochmal eine vollkommen andere, die man auch gar nicht mit Pauschallösungen lösen kann.

    Wenn das Kind gerade 12 geworden ist und es um Nebenwirkungen der Covidimpfung geht, sollte es ja wohl kein Problem sein, für einen Tag vom Chef freigestellt zu werden. Wenn denn die Nebenwirkungen wirklich auftreten, nicht "zur Vorsicht", aber ich bin mir sicher, das hat Lehrerin2007 auch gemeint.


    Und nein, man kann nicht dreimal die Woche fehlen, weil ein Kind krank ist. Aber wenn das mal passiert, geht die Welt nicht unter und das muss ich auch nicht planen, wenn ich wieder anfange zu arbeiten. Wie bei Susannea sind bei uns auch die Großeltern Teil der Planung, der Teil war in den letzten eineinhalb Jahren aus offensichtlichen Gründen nicht immer umsetzbar. Wir haben Glück: das Kind ist nur ganz selten krank, ich meine im ganzen letzten Jahr ein oder zwei Krankheitstage. Wenn das Kind öfter krank wäre, hätte ich ggf. die Kinderkranktage voll ausnutzen müssen (und mich dabei auch nicht schlecht gefühlt).

    Wir haben auch jeder unser eigenens Arbeitszimmer, aber in der Zeit, in der wir beide zu Hause waren (und auch noch das Kind), bin ich fast verrückt geworden. Wenn mein Mann und ich beide in Videokonferenzen waren, war es hier trotz geschlossener Türen sehr laut. Und immer musste das Kind ruhig gehalten werden. (Ein paar mal ist sie reingeplatzt, ich konnte es nicht ändern).


    Die Enge, auf der ihr lebt, kann ich mir gar nicht vorstellen. Ich würde auch auf jeden Fall zu einem Fachanwalt gehen!

    Bei uns stehen die SuS in der Sek I zur Begrüßung auch immer auf.

    Meistens hört das, je nach Klasse, nach der achten oder neunten Klasse auf. In der Oberstufe habe ich das noch nie gesehen.

    Ich sagen meinen Schüler:innen allerdings immer, dass ich diese Gesinge nicht hören will. Die sollen einmal laut und deutlich "Guten Morgen" oder "Good Morning" sagen (je nach Fach) und gut ist.

    Die Oberstufenschüler:innen bleiben sitzen und sagen oft einfach nur "morgen" oder auch "hallo". Letzters finde ich persönlich ganz sympatisch.

    Freut euch, wenn die Schüler:innen Artikel verwenden. Ich habe so einige Schützlinge, die ganz auf Artikel verzichten.


    War ein Scherz. Mich nervt es auch und ich streiche es auch in Klausuren an. Vor ein paar Minuten gerade mehrfach gelesen: "der Pyramid". Gemeint "die Pyramide". In der Aufgabentellung stand es richtig, das habe ich zur Vorsicht erstmal kontrolliert.

    Ich habe das Gefühl, dass die in den Medien propagierte Impfpflicht für Lehrkräfte schon ein bisschen Richtung "Lehrerbashing" geht.

    In der Summe aller Forderungen, die da von Elternvertretern/Politikern etc. in den letzten 1,5 Jahre gekommen ist, könnte man meinen, Lehrer seien grundsätzlich faul, könnten keine technischen Geräte bedienen und sind Impfverweigerer. Aber mit diesem Narrativ kommt man in die Medien, bekommt Aufmerksamkeit und ggf. auch Wählerstimmen. Der Ruf unseres Berufsstandes ist nun einmal eher schlecht.


    Insgesamt halte ich eine Impfpflicht für alle Personen, die im pädagogischen Bereich arbeiten (Schulen, Kitas etc.) allerdings für sinnvoll. Genauso wie für alle Personen, die im Gesundheitswesen arbeiten. Bei den Lehrer:innen hätte man diese Pflicht halt ziemlich schnell erfüllt, da ja so um die 90% geimpft sein müssten (habe ich mal gelesen, weiß aber die Quelle nicht mehr).

    Ausnahmen sollte es natürlich geben, für diejenigen, die sich nicht impfen lassen können. Die sollten auch weiter arbeiten dürfen (ggf. mit Testpflicht).

    Noch etwas, was ich mache, seit ich den TM hab: ich traue mich an (für mich) ungewohnte Zutaten heran. Dann der gelingsicheren Rezepte bin ich mutiger geworden.

    Ich liebe es, in der Küche alles mögliche auszuprobieren, habe allerdings erst durch TM bzw. MCC begonnen traditionellere Sachen wir Gulasch oder Boef Stroganov (regelmäßiger) zu machen. Keine Ahnung, warum. Diese beiden Gerichte werden übrigens super! Die Beilagen (bei mir in beiden Fällen Vollkornnudeln und irgendein Gemüse, ist aber sicher Geschmakssache) mache ich ganz normal im Topf (aber das ist ja nun auch keine Arbeit).


    Den MCC habe ich mir übrigens unter anderem auch gekauft, weil ich es einfach ausprobieren wollte.

    Ich habe den Monsieur Cuisine Connect und nutze ihn mal mehr, mal weniger, bin aber insgesamt sehr zufrieden damit. Ein Thermomix war mir persönlich zu teuer, aber der MCC kostet so zwischen 300 und 400 Euro. Es kann auch so gut wie alles in die Spülmaschine. Es gibt Gerichte, da muss man alle zwei Minuten was zusätzlich reinschmeißen und es gibt Gerichte, da muss man das nicht, da schmeißt man alles rein (oder auch auf mehreren Etagen) und lässt es laufen.

    Die Bratfunktion ist so lala, wenn das "Brataroma" wichtig ist, brate ich halt in der Pfanne an.


    Zum Kleinschneiden finde ich den MCC auch wirklich gut, denn er schaft viel, was mein kleiner Mixer nicht schafft. Brauche ich z.B. frisches Suppengrün, muss ich das nur noch putzen, in ziemlich große Stücke schneiden, ab in den MCC, 10 Sekunden Turbotaste, fertig. DAS schaffe ich im Leben nicht mit der Hand (und auch nicht mit dem klelinen Mixer). Da bis auf den Gummiring zur Abdichtung alles in den Spülmaschine kann, ist auch das keine Arbeit.


    Ich würde mal schätzen, dass ich ca. ein bis zweimal im Monat wirklich Essen mit dem MCC zubereite. Aber in Gebrauch zum schneiden und hexeln habe ich ihn deutlich öfter.


    Generell koche ich fast jeden Tag frisch (ob Thermomix oder Ähnliches Kochen ist oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden) und würde mal behaupten: das Essen aus dem MCC ist gut! Und das Essen aus Pfanne/Topf/Backofen etc. ist auch gut.


    Ich kenne es auch, dass man sich schämt, wenn man so ein Gerät benutzt, aber ich wüsste nicht warum.

    Zum Gebrauch: ich habe festgestellt, dass man das Ding nur als Erleichterung ansieht, wenn man vorher auch ohne Fertig/Halbfertigprodukte gekocht hat. Ich kenne nämlich Leute, die enttäuscht waren, weil man eben die Paprika doch noch putzen muss und den Knoblauch schälen muss, bevor das Gerät das weiterverarbeitet.

    Dieser Aussage stimme ich uneingeschränkt zu. Wer vorher nur die Tiefkühllasagne in den Ofen geschoben hat, wird zwangsläufig enttäuscht sein, denn es ist mehr Arbeit. Und auch wer sein Chili Con Carne vorher mit Maggi Fix gemacht hat, wird sagen "dauert mit dem Thermomix/MCC/xxx viel länger". Klar dauert das länger. Kommen halt frische Zutaten rein, die vorbereitet werden müssen.

    Sprecht ihr sowas als Schule denn nicht an? Bei uns bekommen da regelmässig die Deutsch-KuK nen Fön, dass das keine Art ist.

    Doch klar, nur die Schüler:innen, die eh schon so schreiben, interessiert das ja eher wenig. Bei den Jüngeren hilft da manchmal noch ein Hinweis, die Älteren gucken einen an und fragen "uns was woll'n se jetzt von mir?" Ich sage dann "Dass du eine vernüftige Email schreibst". Dann schreiben sie mir einfach nicht mehr.


    Es ist bei uns aber auch nur eine geringe Minderheit, die so schreibt. Und die schreiben nicht nur unmögliche Emails sondern auch in Klausuren Sätze, die man nicht versteht.

    In den Klassen, in denen die SuS mit iPads ausgestattet sind, lade ich die ABs hoch, weil sie die ja auch zum größten Teil am Tablet bearbeiten.

    In der Q2 hat ca. die Hälfte ein Tablet dabei, da lade ich auch alle Arbeitsblätter hoch, weil die SuS sich das gewünscht haben und es dort auch sinnvoll ist.

    Hausaufgaben trage ich allerdings unter keinen Umständen in der Lernplatform ein. Ein bisschen was müssen die SuS schon selber machen.

    Mein persönliche und anekdotische Erfahrung ist die folgende: Schüler:innen wird heute in der Schule ziemlich viel hinterher getragen (warum lasse ich mal außen vor). Zwei Freund:innen von mir, die an verschiedenen Unis arbeiten (eine davon sogar an zwei Unis) berichten von unselbstständigen Student:innen, die wenig alleine auf die Reihe bekommen. Unsere Referendar:innen erwarten wiederum von mir, dass ich ihnen Stundepläne baue, die perfekt zum Ausbildungsunterricht passen und, dass ich den Stundenplan dann auch mal für vier Wochen ändere, damit sie nicht ihren eigenen Unterricht selbständig mit jemanden tauschen müssen (weil da alle zwei Wochen eine Stunde parallel zum AU liegt), oder sie auf Grund von Ausblidungsunterricht für ein paar Wochen relativ viele Lücken im Plan haben. (Das setze ich natürlich nicht um, nur, wenn wirklich eine Problemsituation vorliegt, helfe ich gerne weiter, betrifft auch nicht den jetzigen Jahrgang)


    Anmerkung: Natürlich sind nicht alle Schüler:innen, Student:innen und Referendar:innen so. Es ist nur ein Teil, aber der fällt auf.

    Ich schreibe in Kurshefte und Klassenbücher grundsätzlich mit meinem Füller, die Tinte ist königsblau. Ich will mal nicht hoffen, dass man mich deswegen verdächtigen wird, alles auf einmal eingetragen zu haben.


    Generell als Tipp an die TE: Man macht sich das Leben wirklich leichter, wenn man alles sofort einträgt. Es nimmt einem auch den "Druck" immer denken zu müssen "ich muss das noch nachtragen". So meine Erfahrung.

    Conni (und auch alle anderen Lehrer:innen in der gleichen Situation): Ich bin voller Bewunderung! Keine zwei Tage würde ich das aushalten. Ich wäre der Belastung durch die Kinder und dem Rest der Arbeit (Feststellungsverfahren etc) nicht gewachsen, aber es würde mir noch mehr zusetzen, wenn ich wüsste "Kind A verhält sich so, weil es einen Gehirnschaden hat, der dadurch entstanden ist, dass es als Baby geschüttelt wurde". Ich müsste weinen, wenn ich das Kind sehe, weil mir dieses Kind einfach sooo leid tun würde. Auch das Kind, das ständig Aufmerksamkeint braucht und zu Hause trainiert hat, wie das geht, würde mir leid tun. Es kann nichts für seine Eltern. Damit könnte ich nicht professionell umgehen und ich bewundere alle, die das schaffen!

    Viele Dank für eure wirklich tolle Arbeit!


    Edit: Ich meine nicht, dass euch die Kinder nicht leid tun. Ich meine nur, ich würde durch Mitleid die Professionalität verlieren.

    Erst mal: Gute Besserung!


    Ich kann verstehen, dass du dir Sorgen machst bzgl. Tratsch im Dorf, kann aber auch hier nur allen anderen Recht geben, dass du halt krank bist und Hilfe brauchst. Hättest du einen komplizierten Beinbruch, wärst ab einem bestimmten Zeiptunkt bestimmt sehr häufig beim Physiotherapeuten.


    Jeder kann krank werden, auch psychisch, und das kann durch alles Mögliche ausgelöst werden. Dafür braucht man sich nicht schämen (aber ich kann verstehen, wenn man das nicht "öffentlich machen" möchte).


    Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du einen Weg findest, wie du wieder gesund werden kannst!


    Ganz liebe Grüße!

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