Ich komme aus NRW, aber bei uns konnte man, wenn man nicht die Betreuungszeiten bekommen hat, die man brauchte, einen Antrag beim Kreisjungendamt stellen und erklären, dass man andere Betreungszeiten braucht (man musste Schreiben der Arbeitgeber beifügen, dass man mit voller Stelle (oder eben zu entpsrechenden Zeiten) arbeitet, meine ich).
Im Endeffekt haben wir diesen Antrag nicht gebraucht, da wir nach genug Meckerei auf lokaler Ebene dann doch die 45 Stunden in unserer Wunschkita bekommen haben. Wir sollten zunächst nur 35 Stunden bei einer Tagesmutter bekommen. Im Familienzentrum, dort wo die Betreuungsplätze verteilt werden, habe ich dann vorgebracht, dass mein Mann und ich beide mit voller Stelle an Ganztagsschulen arbeiten.
Zunächst wurde dort gefordert, dass ich (ja es wurde gesagt "die Mutter") meine Arbeitszeit reduziere, aber auf meine Forderung hin, dass die Gemeinde dann den entsprechenden Teil unserer Kreditraten bezahlen müsse, sind sie von der Forderung abgewichen. Wir hätten dann 45 Stunden bei einer Tagesmutter bekommen können, allerdigns haben wir sämtlich Kitas in der Umgebung von denen wir Absagen bekommen hatten, abtelefoniert und sind dort auch persönlich noch mal vorstellig geworden und haben dann bekommen was wir brauchten und wollten.
Im Endeffekt war es so, dass eine Familie einen 35 Stunden in unserer Wunschkita abgesagt hat und die Leiterin beim Kreisjugendamt angerufen hat und gefordert hat, dass der Platz in einen 45 Stunden PLatz umgewandelt wird, was die wohl innerhalb eines Telefonats gemacht haben. Uns wurde auch gesagt, dass es gar nicht so ungewöhnlich sei, dass kurz vor knapp dann doch wieder Plätz frei werden.
Darum kann ich allen immer nur den Tipp geben, immer und immer wieder in den Kitas, beim Jugendamt und sosnst wo anzurufen.
@Cappuccino : Ich würde auf jeden Fall beim Jugendamt oder wo auch immer vorbringen, dass du mit einer 70% Stelle nicht jeden Tag um 12:30 Uhr am Kindergarten sein kannst. Schaden kanne s nicht.