Beiträge von Humblebee

    Wenn ich mich nicht irre, sind die "Boomer" die Generation derjenigen, die in der Zeit des "Babybooms" geboren wurden (so Mitte der 1950er bis Ende der 1960er/Anfang der 70er Jahre). Die "Millenials" (sagt man nicht auch "Digital Natives"?) sind die Anfang der 1980er bis Ende der 90er Geborenen. (EDIT: "Millenials", weil sie vor der Jahrtausendwende geboren wurden)

    Aber wenn man Aufsicht hat, passt man auf die Anwesenden auf und wischt nicht auf seinem Smartphone rum.

    An unserer Schule konnten aufsichtführende Lehrkräfte schon mehrmals ihr Smartphone gut gebrauchen, z. B. um Hilfe "anzufordern" bei Prügeleien, für verunfallte SuS den Rettungsdienst und in mind. einem Fall auch, um die Polizei zu rufen. Klar hätten sie dafür auch ins Sekretariat oder ins nächstgelegene Lehrerzimmer laufen oder jemanden schicken können; aber so ging es eben schneller.

    Ja, meine!

    Mir ist keine niedersächsische BBS bekannt, wo es anders geregelt ist, als dass Handys nur während der Unterrichtszeit ausgeschaltet werden müssen (es sei denn, die Lehrkraft erlaubt deren Nutzung für unterrichtliche Zwecke; z. B. zur Internetrecherche, zum "Kahoot"-Spielen,...).

    Auch im Gymnasium, das die Tochter von Freunden hier in der Stadt besucht, ist die Handynutzung in den großen Pausen und der Mittagspause erlaubt. Und von einer unserer städtischen Oberschulen und einem anderen Gymnasium weiß ich, dass die SuS ebenfalls in den großen Pausen und der Mittagspause ihre Handys benutzen dürfen; dort gibt es spezielle "Handyzonen" (in dem Gymnasium gelten diese nur für die Unterstufe; die SuS der Sek. II dürfen ihre Smartphones in den Pausen überall benutzen).

    Ich bin daher irritiert, dass du nur Schulen kennst, wo die Handynutzung komplett, zu jeder Zeit und überall verboten ist.

    Gibt es denn irgendwelche Schulen im beruflichen Bereich, die aktuell gar keine Probleme mit den Schülerzahlen haben? Ich war in letzter Zeit an einigen Schulen und jede hat über niedrige Zahlen geklagt.

    Hm, meine hat damit keine großartigen Probleme. Wir haben zwar in einigen Bildungsgängen in diesem Schuljahr weniger SuS, aber das gleicht sich mit anderen Bildungsgängen, wo die SuS-Zahlen gestiegen sind, wieder aus. Demnächst ist wieder Bewerbungsschluss (20.02.); danach kann ich genauere Prognosen fürs kommende Schuljahr treffen.

    Wie es bei anderen BBSn in unserer Region aussieht, weiß ich nicht. Habe mich mit den dort tätigen KuK nicht über die SuS-Zahlen unterhalten. Da sich aber niemand negativ dahingehend geäußert hat, scheinen die dort - so vermute ich - ebenfalls kein großes Thema zu sein.

    Oh :( . Das ist bei uns tatsächlich anders. Die BBSn im Umkreis haben sich untereinander schon vor Jahren/Jahrzehnten abgesprochen, dass sie - abgesehen von recht wenigen Ausnahmen (z. B. - siehe oben - wenn es den Bildungsgang an einer BBS im "Wohn-Landkreis" nicht gibt oder jemand direkt an der LK-Grenze wohnt und dadurch zu unserer Schule einen viel kürzeren Weg hat) - nur Bewerber*innen aus dem eigenen Landkreis aufnehmen.

    TdoT ist bei den BBSen hier der Info-Tag (also der Werbetag). Und da hier sehr viele BBSen mit sehr vielen VZ-Bildungsgängen in der Region sind, ergibt das bei uns schon Sinn. Also: Wir benötigen ihn halt.

    Ja, das meinte ich ja, in solchen Fällen macht so ein Tag auf jeden Fall Sinn. Da unsere Schule aber - wie State ja bereits anmerkte - die einzige BBS im Landkreis ist, haben wir mehr oder weniger eine Monopolstellung. Es gibt zwar einige Ausbildungsbetriebe, die ihre Azubis nicht zu uns, sondern zu BBSn in umliegenden Landkreisen bzw. Städten schicken, aber gerade in den Vollzeitbildungsgängen werden SuS, die im LK meiner Schule wohnen, von BBSn im Umkreis abgelehnt (natürlich nur, wenn es den gewünschten Bildungsgang auch an unserer Schule gibt).

    Von daher reichen bei uns zweimal zwei Stunden Info-Abende über unser Bildungsangebot wirklich aus.

    Meine anekdotische Evidenz: Die "Akademiker*innen" aus meinem Umfeld (die allerdings - bis auf meine KuK - in meiner "Blase" in der Minderheit sind) arbeiten größtenteils in dem von Seph genannten Hybrid-Modell, dann aber nur mit max. zwei Tagen im Homeoffice. Bei einigen war das auch schon vor der Pandamie so geregelt, bei anderen erst seitdem. Einige sind aber auch schon seit Längerem aus dem kompletten Homeoffice wieder ins komplette Büroleben zurückgekehrt.

    Einzige Ausnahmen sind eine Bekannte, die als Pharmareferentin arbeitet, und ein Bekannter, der als Grafikdesigner selbstständig ist, und die beide von zuhause aus arbeiten. Sie haben ihre Büros aber schon immer im Wohnhaus.

    Dass jemand seit Corona-Beginn vier Tage oder gar komplett im Homeoffice arbeitet, kenne ich überhaupt nicht.

    Ja, so ist es. Ist ja klar, dass Schulen, die miteinander konkurrieren oder die unter schwindenden SuS-Zahlen leiden, sich in der Öffentlichkeit gut darstellen und Werbung für ihre Schule machen müssen.

    Traurig finde ich es aber nach wie vor nicht, dass meine BBS keinen Tag der offenen Tür benötigt. Im Gegenteil: Ich freue mich darüber.

    Bei uns gibt's gar nicht erst einen Tag der offenen Tür ^^.

    Was ist daran traurig state_of_Trance ? Ich wüsste nicht, wozu wir sowas bräuchten. Wir hatten mal (zum Glück einmalig!)- im Rahmen einer "Berufsinformationsmesse", die in der neben unserer BBS gelegenen Sporthalle stattfand, einen "Vormittag der offenen Tür". Der hat aber nur wenig Anklang gefunden, obwohl SuS aus fast allen abgebenden Schulen unseres Landkreises zu dieser Messe anreisten (die saßen den größten Teil des Tages auf unseren Schulhöfen herum, hatte ich den Eindruck). Daher haben wir bisher keinen Bedarf gesehen, sowas nochmal zu wiederholen. Wir haben allerdings zwei Info-Abende für zukünftige SuS und ggf. deren Erziehungsberechtigte, wo sie sich über das Bildungsangebot der Schule informieren können.

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