Beiträge von Humblebee

    Danke für die Blumen Caro07 und Flipper79, aber so handhaben es alle meine Englisch-KuK und so habe ich es schon im Ref. kennengelernt.

    Biete aber meist an, dass auch freiwillig abgegeben werden kann. Das nutzt dann aber kaum jemand.

    Och, doch, gerade im BG und in der FOS gibt es immer wieder SuS, die mir ihre Ausarbeitungen aus dem Unterricht oder auch Hausaufgaben abgeben, damit ich sie korrigiere.

    (Falls die Bemalung doch nicht ausreichend zu erkennen ist, stelle ich noch einmal ein "helleres" Foto zur Verfügung.)

    Das wäre gut! Ich kann da wenig erkennen (meine zwar, dass es sich um ein "Greif"-Symbol handeln könnte, kann es aber wirklich kaum sehen).

    Hm, ok, dazu kann ich nichts sagen. Ich kenne keine BBS-Lehrkraft, die das so handhabt - mich selber eingeschlossen. Ich sammle zwar z. B. im Englischunterricht zum Ende der Doppelstunde manchmal "summaries" oder "comments" ein, die meine SuS während des Unterrichts verfasst haben, aber a) sammle ich dann nicht nur einige sondern die Arbeitsergebnisse aller SuS ein (wobei mir natürlich auch immer freiwillig etwas abgegeben werden kann, damit ich "drübergucke"), und b) bewerte/benote ich diese Arbeitsergebnisse nicht. Wie gesagt: Solch' ein Vorgehen ist mir auch im Kollegium und von BBS-Lehrkräften anderer Schulen nicht bekannt.

    Mir wurde von zwei Kollegen vorgehalten, dass es unfair wäre Aufgaben zu zwei unterschiedlichen Themengebieten einzusammeln, da es dann ja zu unterschiedlich wäre.

    Was heißt denn "Aufgaben zu zwei unterschiedlichen Themengebieten einzusammeln"? Um was für eine Art "Aufgaben" geht es denn eigentlich? Falls es um Aufgaben in einer Klassenarbeit/Klausur oder einem Test geht: Ja, wenn es tatsächlich um unterschiedliche Themengebiete geht, die du dort abgefragt hast, finde ich das tatsächlich auch etwas unfair. Man lässt als Lehrkraft doch normalerweise eine Klassenarbeit/Klausur/Test auch für "Nachschreiber*innen" zum selben Themengebiet schreiben wie die Original-KLA.

    Bei Hofaufsicht ist es eine noch schlimmere Langweile, da schleicht die Zeit.

    An meiner Schule glücklicherweise gar nicht. Wir machen die Aufsichten (bei uns sind's jeweils nur 20 Minuten in den Pausen und vor Unterrichtsbeginn) in Zweierteams und sind nicht die ganzen Zeit am selben Ort, sondern laufen vorgesehene "Routen" durch die Gebäude und um diese herum. Dabei unterhalten wir uns teilweise mit SuS und natürlich auch miteinander - und da die Teams immer aus Lehrkräften zweier unterschiedlicher Abteilungen bestehen (also Personen, die ich sonst eher selten treffe), sind die Aufsichten für mich überhaupt nicht langweilig ;) .

    Eines, das schonmal einen Haufen Zaster für die Infrastruktur ausgegeben hat vielleicht? Brasilien, irgend ein europäisches Land oder mehrere Nachbarstaaten.... Skandinavien? Was ist mit Australien?

    Na ja, die Länder müssen sich aber ja erstmal selbst um die Austragung bewerben (wollen). Australien hatte z. B. seine Bewerbung zur Ausrichtung der Fußball-WM 2034 Ende Oktober 2023 wieder zurückgezogen: Fußball-WM 2034: Australien verzichtet – Weg für Fußball-WM in Saudi-Arabien ist frei - DER SPIEGEL

    Zum Halbjahr gehts ja nicht um Versetzungen, also vielleicht sind die Konferenzen ja tatsächlich nicht zwingend nötig und die Schule der TE handhabt es ebenfalls sehr pragmatisch und mit minimalem Arbeitsaufwand.

    Nein, darum geht es zum Halbjahr nicht, wohl aber darum, ob z. B. bei SuS die Versetzung (bei mehrjährigen Bildungsgängen) oder der erfolgreiche Abschluss des Bildungsgangs durch schlechte Halbjahresnoten gefährdet oder gar ausgeschlossen ist und diese SuS dementsprechend eine "Gefährdungsmitteilung" erhalten. Darüber beschließen wir u. a. auf den Halbjahreszeugniskonferenzen.

    Außerdem hat die TE ja gar nicht von Halbjahreszensurenkonferenzen gesprochen, sondern sie schrieb allgemein:

    Also, eine Zeugniskonferenz kenne ich nicht.

    und das kommt mir halt einfach merkwürdig vor, dass jemand, der/die - wie es bei der TE m. E. der Fall ist - nun schon längere Zeit im Schuldienst ist, noch nie an einer Zeugniskonferenz teilgenommen hat.

    Aber sei's drum. Das war ja nicht das Ausgangsproblem dieses Threads.

    Ich frage mich, warum es keine Beratung für Lehrer gibt. Schüler können sich an die Vertrauenslehrer oder an die Schulsozialarbeit wenden, aber wohin geht ein Lehrer wenn er ein Problem hat? Eben wenn die SL nicht der richtige Ansprechpartner ist.

    In der Wirtschaft gibt es Coaching, Mentoring, Supervision, Beratung, Teambuilding.

    An meiner Schule (und so kenne ich es auch von anderen - sowohl allgemein- als auch berufsbildenden Schulen) ist die Schulsozialarbeit auch für die Lehrkräfte da. Hast du die schon mal angesprochen?

    In NDS gibt es zudem noch "regionale Beratungsteams", denen z. B. auch Schulpsycholog*innen angehören, an die sich natürlich auch Lehrkräfte bei Bedarf wenden können. Gibt es etwas ähnliches evtl. auch in Sachsen?

    Bei Berufsschulklassen gibt es keine Zeugniskonferenzen. Zumindest hier in SH nicht, und ich meine, in NDS auch nicht.

    Dafür bekommen die BS-Klassen in SH ein Halbjahreszeugnis.

    Doch, in NDS gibt es auch für Berufsschulklassen Zeugniskonferenzen. Da diese Klassen aber keine Halbjahreszeugnisse bekommen, haben wir in der Berufsschule nur im Sommer Zeugniskonferenzen. Halbjahreszeugniskonferenzen gibt es nur in den anderen Bildungsgängen wie BG, FOS, BFS usw.

    Nichtsdestotrotz wundere ich mich - wie Seph - sehr, dass die TE gar keine Zeugniskonferenzen "kennt". An was für einer Schule bist du denn FrauHase , dass es dort keine Zeugniskonferenzen gibt, aber du dort ein eigenes (oder ein gemeinsam von mehreren Lehrkräften genutztes?) Büro bzw. einen eigenen Schreibtisch hast? Sowas kenne ich von öffentlichen Schulen überhaupt nicht; da haben - zumindest in den mir bekannten Schulen - nur die Mitglieder der erweiterten Schulleitung und die schulischen Mitarbeiter*innen (natürlich das Sekretariat, aber auch die Hausmeister*innen, die Schulsozialarbeit, an meiner Schule außerdem die Verwaltungsleiterin und der Schulassistent) eigene Büros; ansonsten gibt es nur Lehrkräftearbeitsräume mit Schreibtischen, aber dort lässt niemand über längere Zeit seine Sachen liegen.

    Das ist bei mir doch anders.

    Ich mag die meisten meiner Kolleg*innen gern (ich kenne aber tatsächlich nur einen Bruchteil näher; viele treffe ich ganz selten, weil sie in anderen Abteilungen eingesetzt sind) - als "furchtbar" habe ich bisher noch niemandem im Kollegium empfunden - und bin auch aufgrund dessen nach so vielen Jahren noch gerne an meiner Schule. Ich arbeite gern mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen; sonst hätte ich den Beruf ja nicht ergriffen bzw. etwas anderes studiert oder nach kurzer Zeit versucht, in die "freie Wirtschaft" zu wechseln. Und habe mich in den letzten fast 25 Jahren noch nie in meinem Beruf gelangweilt, da die SuS fast jährlich wechseln und ich auch immer mal wieder in anderen Bildungsgängen und anderen Lernfeldern/Qualifizierungsbausteinen/Profilbausteinen eingesetzt bin (hinzu kommt, dass es ab und zu ganz neue Bildungsgänge oder Änderungen in den Lehrplänen gibt).

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