Beiträge von Humblebee

    Ich bin ja gar nicht mehr am Gymnasium, sondern unterrichte inzwischen auch Ausbildungsvorbereitungklassen und Klassen mit Ziel Hauptschulabschluss. Das kann ich erheblich besser ertragen, als die Farce am Gymnasium, wo man unter dem Druck steht, eigentlich formell ein gewisses Grundniveau halten zu müssen (was aber gar nicht möglich ist, seit sich jeder anmelden kann, wie er lustig ist).

    Ehrlich gesagt, hatte ich in letzter Zeit den Eindruck, dass du von deiner Arbeit in diesen Klassen sehr genervt bist und unglücklich, dass du dort eingesetzt bist. Aber vielleicht irre ich mich oder habe deine Beiträge falsch interpretiert.

    Warum soll der Lachsmiley eigentlich unbedingt ein „Auslachen“ sein? Vielleicht bin ich da nicht richtig orientiert, aber ich habe diesen gelegentlich einfach als „lachen“ verwendet, wenn etwas für mich lustig war.

    Natürlich ist der "Lach"-Emoji nicht in allen Fällen ein "Auslachen", das ist ja klar. Ich benutze ihn auch i. d. R., wenn ich etwas lustig finde. Aber gerade in letzter Zeit wird dieser Reaktionsemoji von einigen User*innen dauernd als "Auslacher" benutzt, das fiel mir auch schon auf.

    Moebius : Ich habe gerade meinen Mann gefragt, wie viele SuS zu Beginn der 80er Jahre in seiner Hauptschulklasse waren. 27 sagt er und seiner Erinnerung nach waren es ebenso viele in den beiden Parallelklassen. Seine Hauptschule lag in einer nordwestdeutschen Kleinstadt mit um die 15000 EW, in der es damals je eine Haupt-, eine Realschule und ein Gymnasium sowie eine BBS gab; heute sind es neben der BBS ein Gym und eine Oberschule. Die HS war in seinem Jahrgang dreizügig; für die anderen Schulen wissen wir es nicht.

    Ich glaube, ich habe es hier im Forum schon mehrfach geschrieben: Die drei IGSn hier in der Stadt bestehen schon seit Jahrzehnten und sie genießen ein recht hohes Ansehen. Hier wurden aber keine Haupt- und Realschulen in Gesamtschulen sondern in Oberschulen umgewandelt.

    Kleinere Klassen finde ich im Übrigen in allen Schulformen besser!

    Heutzutage hat doch so gut wie jeder, der heiratet, einen Junggesellenabschied?

    OT, aber ich habe eher den Eindruck, dass Junggesell*innenabschiede in der letzten Zeit - zumindest in meinem Umfeld - aus der Mode gekommen sind. Von denjenigen in meinem Familien- und Bekanntenkreis, die in den letzten Jahren geheiratet haben (sowohl Jüngere als auch Ältere), hatte niemand eine "stag/hen night". Das war vor 15-20 Jahren noch anders.

    Gehst du da nicht hin, wenn jemand aus deinem Freundes- oder Familienkreis heiratet und du eingeladen wirst?

    Nö, nicht unbedingt. Ich habe in der Vergangenheit an einigen teilgenommen, aber bei anderen die Einladung ausgeschlagen; sind einfach nicht so mein Ding, solche "Saufabende". Wie gesagt: In den letzten Jahren gab es die in meinem Umfeld gar nicht mehr, sondern allenfalls einen Polterabend (aber auch den nur in zwei Fällen; die meisten Paare sind einfach nur zum Standesamt gegangen und anschließend gab es eine kleinere oder größere Feier oder auch gar keine ;) ).

    Sich kümmernde Väter sind superunattraktiv für nachfolgende Partnerinnen.

    Echt? Hm, in meinem Umfeld haben eine Reihe von Frauen schon seit Jahren bis Jahrzehnten Beziehungen/Ehen mit "sich kümmernden" Vätern. Das klappt - bis auf einen Fall, wo der Sohn mit der "Neuen" seines Vaters nicht zurechtkam bzw. diese überhaupt nicht mag - in allen Fällen sehr gut. Zwei dieser Frauen sind sogar mit alleinerziehenden Vätern eine Beziehung eingegangen und leben nun schon seit 15-20 Jahren in Patchworkfamilien. Uiii...

    BaldPension wenn ich jetzt schreibe, dass du dich wie ein Arschloch verhältst, kann ich abgemahnt werden. Du jedoch nicht für das Auslachen anderer User*innen. Das ist halt unfair8)

    Ach, das mit dem "Auslachen" haben sich hier ja einige User*innen angewöhnt. Wat soll's? Interessiert mich überhaupt nicht, wer hier auf meine Beiträge so reagiert. Ich kenne die User*innen aus diesem Forum (bei so manchen kann ich nur sagen: zum Glück...) nicht persönlich, also ist es mir auch ziemlich egal, wie sie sich hier benehmen.

    Ja, herzlichen Glückwunsch an das Kollegium, es funktioniert bei allem nicht überall so und ich hatte es auch in meinem vollen Beitrag genauso gekennzeichnet.

    Meine Schilderungen betreffen zum einen nicht nur "das Kollegium" (also meines) sondern diverse Kollegien verschiedener nds. BBSn.

    Dass es nicht überall so läuft und du natürlich deine Sicht der Dinge beschreibst, ist mir schon klar. Aber ich darf doch hier wohl auch meine Erfahrungen posten, die nun mal anders sind (EDIT: und denen von s3g4 - ebenfalls aus Sicht einer beruflichen Schule - nicht unähnlich), oder nicht?

    Aber im Alltag habe ich echt nicht das Gefühl, dass es sehr familienfreundlich ist. Ständig wechselnde Stundenpläne, Kitabedarf von 40 Stunden für eine halbe Stelle, regelmäßig Konferenzen, die die Kita-Öffnungszeiten sprengen, ...

    Also, das Gefühl habe ich im (BBS-)Alltag nicht. Die Stundenpläne wechseln allenfalls zum Halbjahr. Was den Kita-Bedarf angeht, so haben z. B. die in meinem vorherigen Beitrag genannten Kolleginnen ihre Kinder für 32 Stunden (wie gesagt: Bei Vollzeitstelle!) in der Kita bzw. im KiGa angemeldet, da unsere Stundenplaner*innen - und so weiß ich es auch von anderen BBSn, an denen Bekannte von mir arbeiten - es irgendwie immer hinbekommen, dass Kolleg*innen mit kleinen Kindern, die ihre Kids am frühen Nachmittag von der Betreuung abholen müssen, spätestens nach der 6. Stunde Unterrichtsschluss haben. Bzgl. der Zahl der Konferenzen und anderer Nachmittagstermine: Diese sind an mehreren mir bekannten BBSn in den letzten Jahren immer weniger geworden und z. T. auf Online-Meetings umgestellt worden, was natürlich denjenigen, die nachmittags ihre Kinder betreuen müssen, besonders zupass kommt.

    Ansonsten möge man mir erklären, wie man mit einem Kind nebenbei Arbeiten korrigiert und sich vorbereitet, wenn man alleinerziehend ist.

    Ich habe in meiner Abteilung zwei alleinerziehende Kolleginnen (eine mit dreijährigem, eine mit fünfjährigem Kind), die beide eine Vollzeitstelle haben (23,5 Stunden). Die schaffen das auch. Ich kann sie gerne mal fragen, wie sie das wuppen. Und nein: Beide haben keine Großeltern im "Background", die sich um die Kinder kümmern könnten, denn die der einen Kollegin sind schon älter und gesundheitlich stark angeschlagen, die der anderen noch so jung, dass sie beide selbst noch arbeiten.

    Sorry, ich habe deinen Beitrag komplett missverstanden! Auf die Betonung kommt's an! In meinem Kopf lautete dein Satz: "Es ist doch erst Donnerstag?", du meintest aber: "Es ist doch erst Donnerstag?!?" (... und nicht schon Freitag)

    EDIT: Habe meinen obigen Beitrag gelöscht aufgrund meines Falsch-Verstehens. ;)

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