Beiträge von Kris24

    Wie lange dauert das Elend aktuell? Habt ihr Erfahrungswerte? Ich liege fast bewegungsunfähig mit einem 12 Wochen alten Baby im Bett. Vom 100 auf 0 in zwei Stunden… Hals, Gliederschmerzen und Schüttelfrost. Baby ist ( zum Glück) müde aber noch fit. Ich habe nur zwei Tage um wieder im Familiendienst zu stehen…. Schätze der Große hat es symptomlos ausm KiGa mitgebracht 🙄

    Von 2 Tagen bis 3 Monaten und mehr (Post Covid gibt es immer noch). Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute (Eris (Threadthema) ist es vermutlich nicht mehr), die aktuellen Varianten sollen sich von Magen-Darm bis extremen Angstzuständen bemerkbar machen).

    Fahrt halt kein Auto, sondern geht spazieren. Damit ihr mal eine andere Perspektive bekommt.

    Btw Humblebee, da du mich ja blockierst kannst du bitte auch einfach aufhören meine Beiträge trotzdem zu lesen, danke.

    Also bei uns waren Bürgersteige heute früh spiegelglatt, die Straßen geräumt. Ich wohne nah genug zur Schule und laufe immer durch unsere Fußgängerzone. Hauptthema heute überall, Rutschpartien auf 2 bzw. 4 Füßen (Hunde, Katzen) inkl. Stürze.

    Mein einziger Bruch (gebrochenes Handgelenk) habe ich Glatteis (vor dem Nachbarhaus) zu verdanken. Klar hätte ich ihn verklagen können, aber wer macht das schon?

    Kurz, im Urlaub finde ich Schnee schön (Blitzeis nie), wenn ich arbeiten muss, nicht. Und das Rutschen über Eisfelder mag ich lieber in Schnittschuhen als in Stiefeln.

    Moebius, danke für den Link.

    "Das sogenannte Blitzeis kann am Mittwoch besonders im morgendlichen Berufsverkehr das südliche Bayern und Baden-Württemberg erwischen. Allmählich weitet sich die Gefahrenzone aus. Bis Mittag und Nachmittag kann sich die Glatteisgefahr bis an den Main vorarbeiten. Später setzt sich die Milderung im Süden, die die Temperaturen auf 3 bis 7 Grad steigen lässt, auch am Boden durch und die Gefahrenlage entspannt sich. Weiterhin Glatteisgefahr besteht am Abend aber immer noch von Nordsaarland bis ins nördliche Franken und in die ostbayrischen Mittelgebirge."

    Köln (liegt bekanntermaßen nicht in Baden-Württemberg und Bayern) sagt also ab, bei uns im südlichen Baden-Württemberg hieß es nur, passt auf euch auf. Nur Schülerinnen und Schüler, die dank fehlenden ÖPNV nicht zur Schule kommen können, sind entschuldigt. Ich bin dankbar, dass ich morgen früh später anfangen darf. Gewarnt wird hier deutlich vor Blitzeis.

    Nicht im Urlaub, ich habe da gelebt. Und "weiß" bin ich auch nicht für jeden.

    Aber wie du meinst. Dein Leben ist als deutscher A16 Akademiker sicher furchtbar hart, schon verstanden.

    Was soll diese Beleidigung? Minderwertigkeitskomplexe? (Ich dachte gerade, ich lese nicht richtig.)

    (Und das ständige Erklären müssen, nervt einfach, gerade wenn man Deutscher ist. Du warst Ausländer, also nicht in der gleichen Situation. Ich kenne es auch nur aus Gesprächen. Mein Jahr in den USA ist nicht vergleichbar . Da war ich fremd, fühlte immer noch als Deutsche, nicht US-Amerikanerin, aber als Deutscher in Deutschland ständig erklären zu müssen, man sei deutsch... Die Nachfragen, wo man wirklich herkommt, unterstellen letztendlich, man würde lügen oder zumindest seine Herkunft verheimlichen. Meine Freundin will einfach auch mal über etwas anderes mit Fremden reden und nicht immer über ein Land, dass sie nicht kennt oder ihre Familiengeschichte. Die interessanten Gespräche, die ich mit Fremden (z. B. im Zug) habe, kann sie nicht führen, weil immer wieder alles was sie sagt auf ihre "Herkunft" zurück geführt wird. Sehr einseitig, kein echtes Interesse, sondern Schubladendenken. Und sie passt nicht in die Schublade (Vorurteile treffen nicht zu).)

    Ich weiß nicht, wie das besser werden kann, ich vermute aber nur, indem man miteinander redet. Zum Beispiel Leuten erklärt, was man empfindet. Und nicht, indem man sie ankackt.

    Das tun sie oft, die ich kenne, aber manche Gegenüber fragen trotzdem hartnäckig nach, an manchen Tagen ist man nicht so geduldig und beim hundertsten Mal mag man nicht mehr.

    Ich bin wirklich schon oft über die Grenze zur Schweiz oder nach Frankreich eingereiht. Kontrolliert worden bin ich dabei keine zehn Mal. Aber die drei Tage, an denen wir auf Exkursion zwischen dem CERN-Eingang in der Schweiz und dem Hotel in Frankreich gependelt sind, jedes Mal. Mitgefahren bin ich bei einem Kommilitonen, bei dem viele vom Aussehen einen muslimischen Hintergrund vermuten.

    Da habe ich erstmalig am eigenen Leib erlebt, wie Menschen nur aufgrund ihres Aussehens in negative Schubladen gesteckt werden. Der Kommilitone hatte uns übrigens vorgewarnt. Für ihn war das Alltag.

    Das kann ich bestätigen. Eine dunkelhäutige gut gekleidete in Deutschland geborene Freundin wird ständig von Polizei und Zoll (z. B. im Zug) kontrolliert, ich einmal nachts in Studentenzeiten vor ca. 35 Jahren. Und natürlich nervt es sie immer als einzige im Waggon angesprochen zu werden (und fährt kaum noch Zug).

    Ich weiß zwar, was Limnologie ist (war mal ein Hobby von mir), aber zu Chemie (schulbezogen) würde ich es auch nicht rechnen.

    (Chemie steckt natürlich überall drinnen, das erkläre ich meinen Schülerinnen und Schülern auch immer. Nach deiner Meinung könnte man irgendetwas studieren, irgendein Zusammenhang zu Chemie lässt sich schon finden.)

    Moebius

    Wieso will Frankreich dann 40 neue AKW errichten? Bin bei dem Thema noch sehr unentschlossen.

    Du kennst den Unterschied zwischen wollen und es geschieht wirklich?

    Frankreich hat auf AKWs gesetzt, auch weil es noch eine "Atombombenindustrie" hat. Aber sie rudern langsam zurück. Selbst 40 würden eine Reduktion bedeuten und wer soll sie bauen?

    Und auch Schweden spricht inzwischen anders. https://www.iwr.de/ticker/akw-aus…end-artikel5763

    Es ist einfach unbezahlbar.

    Einige Fakten gesammelt

    https://energiewende.eu/zustand-der-ke…ungen-verfehlt/

    Zu deiner Frage: Siehe der zuvor verlinkte Artikel. Ich bin sicherlich auf dem Gebiet auch kein Experte und würde im Zweifelsfall mich an Kris24 orientieren, da sie sehr viel Hintergrundwissen hat. Ich meine, ihre Staatsexamensarbeit hatte hiermit inhaltliche Schnittstellen.

    Nein, meine eine Staatsexamensarbeit ging um die Klimakatastrophe (aus chemischer Sicht) wie hier bereits öfter geschrieben. Das hat nicht viel mit der EU zu tun.

    Aber ich bin politisch interessiert und informiere mich gerne selber, um nicht auf Lautsprecher herein zufallen.

    Offenbar ja nicht, deswegen der Hinweis.

    Ich denke schon, dass es alle wissen.

    Aber auch ich habe erst einmal 2 Sammlungen ausgemistet, nachdem ich sie übernommen habe (in 30 bzw. 100 Jahren sammelte sich einiges an und früher kaufte man anscheinend in großen Mengen (ich fand z. B. 75 Liter konzentrierte Natronlauge oder 10 kg Magnesiumsulfat, die Kunststoffverpackungen waren so spröde, dass sie beim anfassen zerbrachen.) Insgesamt waren es über 1000 Zeitstunden. Das schafft man nicht in wenigen Wochen, das dauert Jahre, auch weil ich gar nicht wusste, wo überall Chemikalien lagerten. Ich fand z. B. noch nach 3 Jahren einen weiteren Schrank im Keller, der irgendwann einmal als Vorratslager verwendet wurde (und manchmal halfen nur Witze, um nicht verrückt zu werden, wenn man gerade etwas gefährliches fand, ich verstehe daher Wolfgang). Aber es war nie für Schüler oder andere Lehrer zugänglich!

    Jetzt ist alles inventarisiert, wird mindestens einmal im Jahr komplett kontrolliert (gefährliche Stoffe öfter). Aber alleine deshalb möchte ich nie mehr die Schule wechseln.

    "Gängelei" ist mit Sicherheit nicht das Ziel der Verordnungen, aber es kommt zu ihr an gefühlten x Stellen im System.

    Besagte Landwirtfreunde von mir sind eigentlich in der Getreide- und Fruchtproduktion tätig, wollten aber auch ca. 5 Schweine halten für den Eigenverbrauch und ein paar Wurstkonserven zum Verkauf am Hof. Die Schweine hätten einen großen Stall und sogar Koppelgang bekommen. Die Landwirte haben aber davon abgesehen, weil sie den bürokratischen Aufwand und die Vorgaben zu aufwändig fanden.

    Ja, eigentlich haben die ganzen Meldeverfahren und Vorgaben ihren Sinn. Durch das System ist eine exakte Überprüfung vom Ferkel bis zum Schlachttag möglich, alle verwendeten Medikamente werden erfasst, Kontakt mit anderen Schweinen zur Bekämpfung der Schweinepest vermieden, tierärztliche Kontrollen werden durchgeführt blabla. Bei den ganzen Vorgaben wird aber gefühlt 0,00 darauf geachtet, wie das Schwein bis zu seiner Schlachtung gelebt hat. Von wirklich tierärztlicher Betreuung kann man bei Großbetrieben auch nicht ausgehen, wobei bestimmte Erkrankungen/Verletzungen eigentlich nur in großen Mastbetrieben auftreten. Bei 5 Schweinen mit Koppelgang fallen kanibalistische Verletzungen mit Sicherheit weg.

    Dein Bauer hätte vorbildlich gehandelt, es gibt aber auch andere, die 5 Schweine in einen winzigen Keller gesperrt hätten und bei Ausbruch der Schweinepest sich nivht melden usw. Die Regeln gelten für alle. (Und ich kenne eine Familie, die 10 Kühe halten muss, um nicht so viel Grundsteuer zu zahlen. Da scheint es nicht so viel Bürokratie zu sein, vielleicht wird also auch übertrieben.)

    (Mancher fühlt sich auch durch Tempolimit oder rote Ampeln gegängelt. Also lasst uns alles abschaffen, wir sind doch alle vernünftig und falls sich dann das Recht des Stärkeren, Reicheren oder der mit besseren Beziehungen durchsetzt, dann schreien wir nach Vater Staat.)

    Das eigentlich witzige daran ist, dass es eine solche Festlegung überhaupt nicht gibt ;) Die damalige "Bananenverordnung" (Verordnung (EG) Nr. 2257/94) schrieb zwar Mindestlänge und -dicke von Bananen vor und teilte diese je nach Zustand (Beschädigungen u.ä.) in Güteklassen ein, der Krümmungsgrad wurde anders als häufig überspitzt dargestellt aber gerade nicht festgelegt....und gar nicht erst erwähnt.

    Ja.

    Es gab eine ähnliche Verordnung über Salatgurken (angeregt durch den Handel). Irgendwie wurden daraus (bei manchen) Bananen.

    Hier findest du einen entsprechenden Artikel.

    Ich habe den Eindruck, dass unter jungen Leuten der Lehrerberuf beliebt ist. In meinem Grundkurs, der letztes Jahr Abitur machte, wollten alleine 4 Schüler (m/w - d war nicht dabei) Lehramt studieren. Auch von Kollegen/in meinem privaten Umfeld höre ich ähnliche Zahlen. Ob die Abiturienten das Studium dann auch tatsächlich aufnehmen bzw. erfolgreich zu Ende führen, dazu kann ich jetzt nichts sagen, da sich dafür die Kontakte nach Ende der Schulzeit zu schnell verlieren.

    Ich höre es seit einigen Jahren nicht mehr (das letzte Mal ist ca. 10 Jahre her), sondern "ich studiere ... und wenn das nicht klappt, kann ich immer noch Lehrer werden" (Politik und Medien sei dank, "jeder kann Lehrer").

    Früher erhielt ich Bewunderung, seit einigen Jahren Mitleid, wenn ich meinen Beruf gegenüber Fremden nenne. Ich ertappe mich inzwischen, dass ich den Beruf verteidige.

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