Beiträge von Kris24

    kleiner gruener frosch

    Februar 2025? Das sind noch 14 Monate! Mehr als ein Jahr!

    Allein sich auf die Zeit dazwischen einzulassen, also faktisch eine einjährige Nullrunde zu akzeptieren, macht mich in Anbetracht des letzten schlechten Abschlusses und der davonrennenden Preise sprachlos.

    Freilich bleibt Dir unbenommen, zufrieden zu sein. Ich glaube und hoffe jedoch nicht, dass diese Leidensfähigkeit und -bereitschaft von vielen geteilt wird.

    Fast zweijährige Nullrunde (genau 23 Monate) und das bereits wiederholt. Das ärgert mich auch (und da 5,5 % erst zum Ende kommt, lässt sich das Oktober 2025 in der nächsten Verhandlung wiederholen).

    Das Problem sehe ich auch. Das ließe sich aber auch durch feste Zuschüsse regeln. Beispielsweise 100 € pro Schüler durch den Bund.

    Aber stelle dir mal in Berlin ist eine Behörde, die zentral alle Schulgebäude verwaltet. Ich finde es jetzt durchaus schwierig, dass die Schulbehörde viel zu schwerfällig reagiert. Vieles wird gemauschelt, da die Richtlinien sich teilweise widersprechen.

    100 Euro vom Bund? Wir als Schule erhalten schon 200 Euro pro Schüler vom Schulträger und der, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, über 500 Euro pro Schüler vom Land (und das reicht nicht). 100 Euro gleicht nichts aus oder meinst du pro Monat?

    Ja, nix anderes. Was ich auch noch fragen wollte: In Bayern habt ihr doch noch das 13. Monatsgehalt, stimmt das? Hier gibt es seit mindestens 20 Jahren nur 12. Wenn man die Bruttogehälter der Bundesländer vergleicht, sind sie ungefähr ähnlich. Habt ihr dann monatlich weniger auf dem Konto, weil ihr 13 Auszahlungen habt oder habt ihr die 13 Besoldungen in der Höhe wie angegeben? Kurz gesagt, habt ihr mehr Jahresgehalt am Ende?

    Ich habe um 1995 noch Urlaubsgeld in Baden-Württemberg erhalten (500 DM), dann wurde es ersatzlos gestrichen. Weihnachtsgeld wurde von ursprünglich 100 % bei jeder Tarifverhandlung um ca. 10 % reduziert (bis 2002?), dann wurde der Rest auf 12 Monate verteilt und ich bekam ca. 50 Euro pro Monat mehr. (Also theoretisch gibt es noch ca. ein halbes Gehalt Weihnachtsgeld reduziert um (damals hohe) Zinsen, weil es bereits ab Januar ausgezahlt wird und nicht komplett erst im Dezember.

    Das wäre jetzt interessant. Studieren weniger Leute Lehramt, weil die Verdienstaussichten so schlecht sind? Oder weil man sich den Job bei den Bedingungen grundätzlich nicht mehr antun will? Wollen wir Lehrkräfte, die das Ganze hauptsächlich (!) wegen der Höhe des Gehalts machen?

    Damit wir uns nicht missverstehen: Das ist meine Sichtweise, geprägt von der Tatsache, dass ich A14 mit einigen Alters- und Familienzuschlägen habe. Ich bin sofort dafür, dass Kolleginnen und Kollegen mit geringerem Einkommen mehr bekommen, aber diesem "grundätzlich ein schlechter Abschluss"- Gejammere kann ich nicht zustimmen. Mir wäre da noch lieber gewesen, für meine Einkommensgruppe KEINE 3000 Euro und dafür für niedrigere Gruppen nochmal 100 Euor im Monat mehr.

    Ich habe mal gelesen, dass die Mehrheit für gute Arbeitsbedingungen auf 500 Euro pro Monat verzichtet bzw. umgekehrt 500 Euro mehr und man bleibt und wechselt nicht.

    Für mich galt das (1. Schule, in NRW wurde damals nur angestellt, aber ein extrem liebes Kollegium, dann änderte sich die SL (normale Arbeitsbedingungen, noch nicht einmal schlecht) und ich wollte weg und in Baden-Württemberg verbeamtet werden.) Dies habe ich seitdem bei vielen Bekannten beobachten dürfen (und weil es mir wichtig war, auch viel darüber gesprochen). Schmerzensgeld hilft schon, notfalls könnte man etwas reduzieren. Es geht immer um das Gesamtpaket (Einkommen und Arbeitsbedingungen).

    Mir fällt auf, dass Likes, aber auch Zuspruch bzw. Ablehnung mit wenigen Ausnahmen hier am Geschlecht liegt. Warum wohl?

    (Meine Deutschlehrerin hat nach dem schriftlichen Abitur (bei uns noch direkt nach den Weihnachtsferien, also noch 4 Monate Unterricht bis zum mündlichen) das Thema "Männersprache - Frauensprache" durchgedrückt, ich fand es damals blöd. Mein Chemiestudium hat meine Meinung geändert.)

    Ich gehöre wohl zu der Minderheit, die mit der Höhe des Gehalts durchaus einverstanden ist. Ich finde, ich verdiene gut. Eine Erhöhung um 5,5 % ist daher für mich völlig ok, allerdings wundere ich mich schon, dass das erst im NOVEMBER 2024 beginnen soll. Das mit der Einmalzahlung bleibt für mich jetzt abzuwarten, wann die erste kommt und in welchen "Raten". Insgesamt hätte man da aus meiner Sicht um dieses Ergebnis im Vorfeld nicht so einen Terz machen müssen.

    Bei uns haben mehrere Referendare mit MINT-Fächern in den letzten Jahren aufgehört, weil sie bessere Angebote außerhalb vom öffentlichen Dienst erhalten haben.

    Mich ärgert die wiederholte Nullrunde, wieder 23 Monate mit 0 %. Auf diese Weise werden auch die Pensionen gesenkt.

    als deutschlehrer muss ich jetzt doch mal deutschlehrerhaft sein: das heißt wörter, nicht worte. so schöne differenzierungen in der sprache sterben leider aus, daher versuche ich, daran zu erinnern. nicht bös gemeint!

    worte sind ganze sätze, z.b. grußworte, wörter sind einzelne wörter.

    Ich habe doch nur vereinfacht. ;)

    Lt. Mitkollegen (bewusst) ist gendern zu schwierig, dabei ist Differenzierung doch viel komplizierter. Ich habe mal gelesen, die meisten verwenden nicht mehr als 500 Wörter, wer benötigt die vielen Ausdrücke?

    (Ich finde es gut, dass du darauf hinweist. Leider färbt mein Schulalltag auf mich ab. Ich fürchte, niemand von meinen Schülerinnen und Schüler kennt den Unterschied.)

    Das hat mit dem Thema nichts zu tun. Frauen und alle anderen werden mit den generischen Begriffen nicht ausgeschlossen. Das ist Einbildung und absichtliches Missverstehen von Wortbedeutungen.

    Also strenggenommen darf man in Bayern jetzt nicht mehr grüßen mit "Guten Abend meine Damen und Herren"?

    Ja, ich weiß es (theoretisch). Aber ich weiß auch, dass Kinder durch Sprache geprägt werden und Mädchen sich ausgeschlossen fühlen. Da kannst du hunderte Male sagen, ihr seid auch gemeint. Sprache hat auch etwas mit Gefühlen zu tun.

    (Erinnert mich gerade an den Aufschrei von Barbie im Rollstuhl oder mit Trisomie 21 oder früher als Schwarze. Viele fanden das absolut unnötig, die betroffenen Kids haben sich gefreut. )

    Doch, flüssiger lesbare und damit besser verständliche Texte.

    Dann lasst uns auf alle Fremdworte und verschachtelte Sätze verzichten, jeder Satz darf höchstens 5 Worte erhalten (wieso benötigen wir überhaupt so viele verschiedene Worte?), es gibt sicher weitere Vereinfachungen... Alleine die lange Liste für die vielen Operatoren für das zentrale Abitur...

    (Für uns Alte ist gendern kompliziert, weil ungewohnt (und neues wird immer abgelehnt), für die jungen Schüler ist das nicht das größte Problem.)

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