Beiträge von Kris24

    ich meine es umgekehrt: ich bin in der PKV, WEIL es finanziell absurd gewesen wäre, beide Anteile der GKV zu tragen. (Keine pauschale Beihilfe für Beamten).
    Wenn jetzt die pauschale Beihilfe käme, würde ich - wenn ich dürfte - alles tun, um in die GKV zu wechseln.

    Genau deshalb habe ich auf die Bürgerversicherung gehofft. Wird wohl wieder nichts.

    Es ist vielleicht ein First World Problem, aber mich nervt die Bürokratie der Kombination PKV + Beihilfe sehr. Normalerweise habe ich nur ein paar Rechnungen, die schicke ich dann per App zur Beihilfe. Bei der PKV lohnt sich in der Regel nur die Beitragsrückerstattung für mich.

    Jetzt hatte ich aber doch ein paar Arzttermine, die teurer werden, so dass ich erstmal die alten Rechnungen überhaupt wiederfinden muss, damit ich sie alle zur PKV schicken kann. Ja, man könnte sie sofort sortieren, aber gesetztlich versichert gäbe es das Problem überhaupt nicht.

    Geht mir ebenso. Bei mir wird es noch komplizierter bzgl. PKV. Ich erhalte gut 700 Euro Rückerstattung, kann dann aber weniger beim Finanzamt absetzen. Ich darf aber bis zu dem Beitrag einreichen, ohne die Rückerstattung zu gefährden. Ich versuche also knapp darunter zu bleiben (meistens bin ich deutlich darunter, aber vor 3 Jahren war ich am rechnen).

    Zusätzlich erhalte ich 5 % Rabatt jeden Monat, wenn ich höchstens zweimal jährlich einreiche.

    Bei Beihilfe gibt es bei uns Kostendämpfungpauschale (180 Euro), ich muss also mindestens 360 Euro einreichen, um überhaupt einen Cent zu sehen.

    Solange ich gesund bin, alles machbar. Aber wenn man ernsthaft erkrankt, sich mit Rechnungen herum schlagen muss...

    Vielleicht beruhigt dich das?

    Wir Chemiekollegen müssen ja zu jedem Versuch eine GBU schreiben (und da laut meines Seminarausbilders eine Chemiestunde ohne Versuch keine Chemiestunde ist ...) Bei Einführung gab es auf jeden Fall viele Fragen und Sorgen. Unser RP-Verantwotlicher beruhigte uns mit den Worten, wenn etwas passiert, wird klar unterschieden, ob fahrlässig, grob fahrlässig oder gar bedingt vorsätzlich gehandelt wurde.

    Wenn trotz guter GBU etwas passiert, wirst du nicht haftbar gemacht. Ich gebe mein bestes, fülle die GBU sorgfältig aus (wir haben ein Programm als Hilfe) und das reicht. Am Anfang war es lästig (und ich empfand es als unnötig), inzwischen schätze ich es (meistens ist es schnell ausgefüllt, ein paar Versuche habe ich geändert, weil mir die Gefahr bewusst wurde und dafür bin ich dankbar).

    Ui, scheint doch komplexer zu sein, als ich dachte. Die Neutralität der Schweiz ist in der Bundesverfassung verankert. Das ist das Schweizer Grundgesetz. Wenn der Bundesrat dem zuwiderhandelt, bricht er mit der Bundesverfassung, was er ohne Volksentscheid nicht mal eben so darf. Das Neutralitätsrecht ist in den Haager Konventionen geregelt, ist also Teil des Völkerrechts. Das Neutralitätsrecht verbietet der neutralen Schweiz den Export von Kriegsmaterial an aktive Kriegsparteien, auch via Drittstaaten. Das hat Deutschland bei Vertragsunterzeichnung natürlich gewusst und auch akzeptiert. Wenn die Schweiz den Export jetzt genehmigt, bricht sie auch mit dem Völkerrecht.

    Weder geht es um den unmittelbaren Verteidigungsfall der Schweiz selbst noch um den Verteidigungsfall eines direkten Nachbarn. Dann würde man gemäss Art. 173 c, Bundesverfassung wohl von "ausserordentlichen Umständen" sprechen und der Bundesrat könnte entsprechende Verordnungen erlassen. Es geht um ca. 12000 Schuss Munition, die ganz sicher nicht kriegsentscheidend sind. Ein Bruch mit der Bundesverfassung bzw. dem Völkerrecht ist daher offensichtlich nicht verhältnismässig.

    "Gemütlich auf der Neutralität ausruhen" ist schon eine arg flapsige Bemerkung, die mich zugegeben etwas befremdet.

    Es ist aber angeblich gerade mit dem Völkerrecht vereinbar, wenn der Angegriffene mit Waffen unterstützt wird. Und in diesem Konflikt ist sehr eindeutig, wer wer ist.

    Also Deutschland soll liefern, obwohl die Schweiz es offiziell nicht erlaubt, damit sich die Schweiz gemütlich auf ihrer Neutralität ausruhen kann und Deutschland dann quasi den schwarzen Peter hat?

    und Deutschland dann weltweit als vertragsbrüchig gilt.

    Mal davon abgesehen, es wurde bereits im Sommer von entsprechender internationaler Organisation bestätigt (Name mir gerade entfallen), dass eine Unterstützung des angegriffenen Staates auch neutralen Staaten erlaubt sei (es hebt in diesem Fall nicht die Neutralität auf, nicht aber des Aggressors.

    Nein, ich hatte vor 9 Jahren oder auch vor 5 Jahren Arbeiten, in denen am Ende wahrhaftig eine kritische Selbstreflexion stand.

    Ich abundzu auch früher wie jetzt. Und das sind fast immer gute Arbeiten.

    Mich regt das genauso auf. Aber das Problem besteht bei mir wirklich schon seit Jahren gleichbleibend. Ich habe dies an meiner früheren Schule (1. Jahrzehnt in diesem Jahrtausend) mit Einzelkindern und Helikoptereltern mehr erlebt als jetzt an einem Gymnasium in einem Brennpunktbereich. Ich denke daher, es liegt eher an Erziehung (und vielleicht auch am Deutschunterricht ;)).

    Liebe Leute...

    Ich muss mal kurz was loswerden: Ich lese gerade die x-te Maturarbeit in Folge, die objektiv betrachtet kompletter Mus ist aber mit dem Fazit endet: "Ich finde, das Ziel wurde erreicht und ich habe sehr viel gelernt."

    Ich bewerte und betreue nun seit 9 Jahren Maturarbeiten und mir scheint dieser Hang zur Selbstverklärung wahrhaftig ein neuartiges Phänomen zu sein. Spinne ich, werde ich alt und zynisch oder ist da was dran?

    Nein. Diese Aussage lese ich bereits seit mindestens 20 Jahren (in Facharbeiten). Angeblich, ich frage nach, haben sie es im Deutschunterricht gelernt.

    ...und immer wieder angepasst und noch immer gültig, soweit ich sehe das letzte Mal 2012! Du kannst aber gerne den Nachweis erbringen, dass diese Verordnung doch nicht mehr gilt, so wie du das hier suggerierst. Vielleicht übersehe ich ja irgendwo das "außer Kraft gesetzt".

    Nur gilt dies nur für Zeugnisse und die gibt es (von Abschlussklassen abgesehen) nur am Schuljahresende. Für die Halbjahresinformationen (statt Halbjahrzeugnis) werden ausdrücklich Viertelnoten genannt (oben zitiert). Daher verstehe ich deinen ursprünglichen Einwand nicht.

    Ja, 1983 gilt noch (damals wurden die Zeugnisse am Ende des 1. Halbjahres weitgehend abgeschafft) und Zwischennoten gibt es ausdrücklich auch (außer in Zeugnisse).

    Antimon, ich denke dasselbe. Aber tatsächlich denken (und schreiben viele deutsche Medien), dass die Schweizer Rüstungsindustrie ersetzt werden muss.

    Was langfristig passiert? Wir werden es sehen.

    Meine Meinung, wer sich "neutral" verhält, wenn ein starker Aggressor einen schwachen angreift, unterstützt den Aggressor und ist nicht neutral. Glauben das viele (?) Schweizer? (In meinem Umfeld, mein halbe Verwandtschaft ist seit Jahrhunderten Schweizer, übrigens niemand. Und seit der Brexitdiskussion auch nicht an Erfolg der Neuverhandlung der bilateralen Abkommen.)

    Ergänzung, ich habe auf

    Die Schweiz ist derzeit beleidigt weil die Neuverhandlung der bilateralen Verträge mit der EU gescheitert ist. Die EU ist seither äusserst gemein zur Schweiz und jetzt ist die Schweiz eben gemein zur EU. Klingt etwa kleingeistig, is aber so. Aus die Maus.

    geantwortet. Das nachfolgende wurde parallel geschrieben.

    Und in welchen Schulformen gibt es dann diese "Halbjahreszeugnisse", von denen in dem § 5 die Rede ist?

    lt. Link oben nur in Abschlussklassen (vermutlich zwecks Bewerbung), also z. B. Realschule Klasse 10. Ich kenne sie nicht mehr (wurden ca. 1984 abgeschafft, weil ich in Klasse 11 erstmals (und letztmalig) eine Halbjahresinformation erhielt.

    "(2) In den Abschlußklassen erhalten die Schüler, soweit nichts Abweichendes bestimmt ist, außerdem ein Zeugnis über ihre Leistungen in den einzelnen Unterrichtsfächern im ersten Schulhalbjahr (Halbjahreszeugnis). Die Schüler der Klasse 4 der Grundschulen erhalten für das erste Schulhalbjahr eine Halbjahresinformation." (Link oben)

    Aber warum nochmal machst du das?

    Jemand der sich zuhause auskurieren soll, arbeitet üblicherweise nicht, soll das gar nicht.

    Bevor es Mails gab, hat sich diese Frage gar nicht gestellt. Und die Möglichkeit elektronisch zu kommunizieren darf nicht den Krankenstand aushebeln.

    Doch, auch vor Mails gab es diese Frage. Bei uns war telefonisch (Anrufbeantworter direkt bei den Vertretungsplanern) oder Fax (hatten früher viele privat, ich auch) sowieso bevorzugt. Mails wurden im Sekretariat fast immer zu spät gelesen. Ich rede über die letzten 30 Jahre, da hatte ich noch keine Mailadresse (meine älteste ist ca. 25 Jahre alt).

    Früher vor dem digitalen Klassenbuch habe ich es nicht getan, weil Fax oder Email mit Anhängen (für jede Klasse eine) mir bei Krankheit zu aufwändig waren, dazu war ich gesundheitlich nicht in der Lage. Telefonisch ging oft unter bzw. der Anrufbeantworter hörte nicht lange genug zu (reichte höchstens für 3 kurze Aufträge nach der Krankmeldung).

    Jetzt bei digitalem Klassenbuch geht es sehr schnell, ich kann direkt eintragen egal zu welcher Uhrzeit und die Vertretungen sehen es sofort. Ich sehe es genauso wie CatelynStark und es kostet kaum Zeit. Die Vorteile überwiegen deutlich. Wenn ich sehr krank bin und noch nicht einmal eine Minute am Tablet verbringen kann, lasse ich es auch. Unsere Krankmeldungen gehen über dasselbe Programm am Tablet, ich bin also bereits "drinnen". Und ich bin auch froh, wenn ich Seite x Nummer y sehe oder ein AB, dass ich digital an die Wand werfe, habe, wenn ich Vertretung habe. Erwarten tut es niemand, aber inzwischen tun es (kurz) die meisten.

    Sorry für weiteres OT, aber: Da wird es bei großen Kollegien aber schwierig überhaupt noch wen zu erkennen ;) ! Wir sind mittlerweile über 150 Kolleg*innen. Aber gut, so genau kann ich das nicht beurteilen; wir hatten noch nie eine Gesamtkonferenz online (die fanden entweder in Präsenz statt oder sind während der Corona-Hochzeit komplett ausgefallen).

    Zum Ausgangsthema kann ich gerade nichts beitragen. Berufsbezogen hat mich schon länger nichts mehr gefreut :weissnicht:.

    Was mich persönlich stört ist, wenn so viele ihre Kamera aushaben und einen dann am nächsten Tag Sachen fragen, die ganz klar besprochen wurden. Gefakte Anwesenheit. Ich würde es als SL einfordern, dass alle ihre Kamera anhaben.

    Bei uns ist es ein Muss, Kameras aus zu lassen, damit die Tonqualität nicht leidet (wir hatten mehrere GLKs über Moodle) . Ich habe den langsamsten möglichen Internetanschluss und sehe nicht ein, nur ein Cent mehr zu zahlen. Gerade bei einer GLK sind es eindeutig zu viele Kollegen für Bilder für meinen Anschluss.

    Auch in Präsenz hören nicht alle zu und wer nachher nicht Bescheid weiß, selber schuld. (Von meiner Nichte weiß ich, dass auch Bilder gefaked sein können, sie lag im Bett während ihr Bild interessiert zusah. Wer wirklich alle zwingen möchte, zuzuhören, stellt überraschend Umfragen. Dann sieht man namentlich, wer in dieser Minute nicht anwesend war.)

Werbung