ich meine es umgekehrt: ich bin in der PKV, WEIL es finanziell absurd gewesen wäre, beide Anteile der GKV zu tragen. (Keine pauschale Beihilfe für Beamten).
Wenn jetzt die pauschale Beihilfe käme, würde ich - wenn ich dürfte - alles tun, um in die GKV zu wechseln.
Genau deshalb habe ich auf die Bürgerversicherung gehofft. Wird wohl wieder nichts.
Es ist vielleicht ein First World Problem, aber mich nervt die Bürokratie der Kombination PKV + Beihilfe sehr. Normalerweise habe ich nur ein paar Rechnungen, die schicke ich dann per App zur Beihilfe. Bei der PKV lohnt sich in der Regel nur die Beitragsrückerstattung für mich.
Jetzt hatte ich aber doch ein paar Arzttermine, die teurer werden, so dass ich erstmal die alten Rechnungen überhaupt wiederfinden muss, damit ich sie alle zur PKV schicken kann. Ja, man könnte sie sofort sortieren, aber gesetztlich versichert gäbe es das Problem überhaupt nicht.
Geht mir ebenso. Bei mir wird es noch komplizierter bzgl. PKV. Ich erhalte gut 700 Euro Rückerstattung, kann dann aber weniger beim Finanzamt absetzen. Ich darf aber bis zu dem Beitrag einreichen, ohne die Rückerstattung zu gefährden. Ich versuche also knapp darunter zu bleiben (meistens bin ich deutlich darunter, aber vor 3 Jahren war ich am rechnen).
Zusätzlich erhalte ich 5 % Rabatt jeden Monat, wenn ich höchstens zweimal jährlich einreiche.
Bei Beihilfe gibt es bei uns Kostendämpfungpauschale (180 Euro), ich muss also mindestens 360 Euro einreichen, um überhaupt einen Cent zu sehen.
Solange ich gesund bin, alles machbar. Aber wenn man ernsthaft erkrankt, sich mit Rechnungen herum schlagen muss...