Beiträge von Kris24

    https://www.landtag-bw.de/resource/blob/…b/15_6252_D.pdf

    Aktueller finde ich nichts. Finde es schon interessant dass es in BW zwischen 10-13% der in diesem Zeitraum pensionierten Kollegen wegen DU waren. Knapp vor dem 60 LJ.

    Zu erwarten war dass fast 60% auf Antrag die Frühpensionierung genommen haben (60/63 Lj). Die Pensionshöhe ist trotz Abschlag ausreichend und man ist noch fit um die Zeit zu genießen

    Baden-Württemberg hat vor einigen Jahren die Deputatermäßigung für ältere deutlich nach hinten geschoben. Früher hätte ich aktuell bereits 2 Stunden Ermäßigung dank Alter erhalten, jetzt 0. Andere Bundesländer sind großzügiger. Die Zahlen für Frühpensionierung stiegen seitdem in Baden-Württemberg.

    Ich arbeite gerne, merke aber, dass ich nicht mehr unbegrenzt MAU-Stunden leisten kann wie früher, die 5 Monate im letzten Schuljahr mit 2 zusätzlichen Klassen zur Vollzeitstelle waren zuviel, ich werde es nicht mehr akzeptieren und hoffe, dass dies akzeptiert wird. Ich möchte nicht wie 3 ehemalige Kollegen enden, die wenige Monate nach der Pensionierung starben.

    Du bist vermutlich jünger, bis ich 54 Jahre alt wurde, war dies für mich auch kein Thema. Ich habe aber nicht andere verurteilt und über Gründe spekuliert.

    Die Mittagspause ist das Allerschlimmste am Ganztag. Mein Körper schaltet da auf Mittagsschlafmodus und kommt auch nicht mehr raus.

    Ich hatte bis zur Oberstufe meist 6 Stunden, später einmal wöchtentlich 7. Nachmittagsunterricht gabs erst in der Oberstufe und beschränkte sich auf Sport und den SoWi Zusatzkurs, wenn ich mich richtig erinnere.


    AGs sind ja freiwillig.

    Deshalb schrieb ich 38 Pflichtstunden plus 3 AG-Stunden, weil letztere natürlich freiwillig sind. 38 Pflichstunden kriegt man aber auch nicht auf den Vormittag verteilt und alle Fächer kamen auch nachmittags vor, es können ja nicht alle Klassen gleichzeitig in die Sporthalle.

    Ich mag die Mittagspause auch nicht, wollte sie vor Jahren mit Zustimmung der Schüler kürzen (sie wollten zuerst, kamen auf mich zu, ich war sofort einverstanden). Sie ist aber vorgeschrieben, die SL hat es also untersagt.

    Ich bin ehrlich froh, dass uns das als Schüler noch erspart blieb. Ich finde die heutigen ellenlangen Schultage ganz furchtbar für Jugendliche.

    Ich hatte 1985 in Klasse 11 38 Pflichstunden und 3 Stunden AG, insgesamt 41 Schulstunden. Am Donnerstag waren es 11 Schulstunden plus eine Stunde Mittagspause.

    Erklärung, Gymnasium mit 3 Fremdsprachen, 3. Fremdsprache wurde damals noch mit 6 Wochenstunden unterrichtet und da es genug Lehrer gab und wir ggü. naturwissenschaftlichen Gymnasien keinen Nachteil haben sollten je eine Stunde Mathe und Physik zusätzlich (wie an naturwissenschaftlichen Gymnasien). Die 3 AG-Stunden waren eine weitere Fremdsprache.

    Es war also Ganztagsunterricht ohne Mensa oder Aufenthaltsräume. Da ist mir die heutige Zeit lieber.

    Du schriebst "erfahren hat", das klingt arg zufällig und passiv. Im Normalfall geht man mit Symptomen zur Fachärztin und will rausfinden, was einen belastet.

    Okay, war von mir zu flapsig formuliert, ich meinte natürlich Diagnose festgestellt offiziell durch Facharzt.

    Ich hatte dein Verwirrtsmiley anders verstanden und gedacht, du zweifelst an, dass jemand es erst mit Mitte 30 erfährt, weil man belastenden Symptomen auf den Grund gehen möchte.

    ... oder die Entschuldigung sei "verschwunden", nachdem der/die Schüler*in sie angeblich bei einer anderen Lehrkraft als der Klassenlehrkraft abgegeben habe oder sie habe ins Fach der Klassenlehrkraft legen lassen, aber sie dort nicht zu finden ist o. ä. Nicht wenige unserer Klassenlehrkräfte lassen daher ihre SuS ein Entschuldigungsheft führen, in das handschriftliche Entschuldigungen eingetragen und ärztliche Bescheinigungen eingeklebt werden müssen.

    Wieder ein Vorteil für das digitale Klassenbuch. Auch der Schüler sieht entschuldigt oder unentschuldigt und kann rechtzeitig nachfragen.

    Ohne genau nachzusehen: Müssten durch das IQB die Aufgaben nicht annähernd gleich sein? Berlin 2025 und Bayern 2025 im LK war de facto gleich.

    Ich weiß es nur genau in Chemie. Aktuell muss nur die Hälfte der Abiaufgaben aus dem Fundus von IQB sein (und es wird behauptet, viele Bundesländer laden ihre eigenen hochgeladenen Aufgaben wieder herunter), die andere Hälfte noch nicht.

    Aber ja, es gibt Übereinstimmungen. Vor ein paar Jahren wurde ein Schultresor mit Abiaufgaben aufgebrochen und 3 Bundesländer mussten kurzfristig mindestens eine Aufgabe austauschen. Alle anderen nicht.

    Das glaube ich aber auch erst, wenn ich auch nur ein Kollegium auf diesem Planeten sehe, wo nicht "geredet" wird, wenn jemand häufiger mal fehlt.

    Meines. Es gibt ein paar Kollegen, die öfter fehlen, deren Schwerbehinderung z. B. nicht gesehen wird, und ich habe noch nie Gerede gehört. Das liegt sicher auch daran, dass andere es sofort stoppen würden. Es wird nicht gelästert, ist verpönt.

    Man schimpft vielleicht über die Vertretungsstunde, aber nicht über den Kollegen. Wir sind aber auch ein Kollegium, in dem sich immer Freiwillige finden, selbst bei Langzeitvertretung (schrieb ich schon in einem anderen Thread).

    Upsi. Ich lese, trage die Entschuldigung ein und entsorge. Immer schon. Was soll denn an einem entschuldigten Fehlen noch Diskussionsbedarf auslösen? Sehr seltsame Vorgabe.

    Das Problem sind unentschuldigte Fehlzeiten bei Klassenarbeiten und die Behauptung der Schüler, sie abgegeben zu haben, der Lehrer hätte sie aber gleich vernichtet.

    Wenn ich 2 volle Leitzordner nach Daten sortiert vorweisen kann, kann ich glaubwürdig behaupten, sie nicht bekommen zu haben.

    Quittengelee

    Autismus ist nicht gleich Autismus und früher wurde selten die Diagnose gestellt, wenn es nicht extrem war. Er merkte, dass er anders war, und hat sich angepasst. Funktioniert bei vielen viele Jahre.

    Auch heute verschweigen viele bewusst die Diagnose solange es möglich ist.

    Ich komme sehr gut in der Schule zurecht sowohl mit Schülern als auch mit Kollegen. Meine Einschränkungen haben sich bisher noch nicht auf meine Arbeit ausgewirkt. Bin vielleicht sehr ehrlich und verstehe keine Ironie, aber dennoch kann ich reden und zwar egal ob es Schüler sind, Lehrkräfte oder andere pädagogische Fachkräfte.

    Ich kenne jemanden, für den dies auch zutrifft und seit vielen Jahren ein sehr geschätzter Kollege ist. Nur sehr wenige wissen Bescheid und auch nur, weil er es nach einer Fortbildung zu Autismus im kleinen Kreis am Abend gesagt hat.

    Warum eigentlich?

    Wurde vor vielen Jahren eingeführt, galt für meinen Großvater noch nicht. Er erhielt Rente und Pension und insgesamt weit über damals 75%, angeblich sogar über 100 %. Er erhielt also mit Ü65 mehr als zuvor als sehr gut verdienender Beamter zuvor. Ich war noch ein Kind, kann mich aber gut an die Gespräche und Witze erinnern.

    Aber ja, ich finde dies auch ungerecht. Denn ich habe einige Jahre in die Rentenkasse eingezahlt und das soll nicht voll gelten? Grund ist vermutlich, dass auch für Beamte bei 40 Jahren bzw. 71 % Schluss ist, auch wenn du 45 Jahre Beamter warst.

    Doch: Ich habe keine Lehrkraft für Sie, aber Sie bekommen eine Anwärterin.

    Zusätzlich wurde die 2. Arbeit gestrichen, wenn die Anwärter:innen 2 Stunden mehr erteilen, zunächst als Angebot, inzwischen regulär.

    So kenne ich es auch, so war es bei mir schon vor 30 Jahren. 2 Referendare entsprechen eine Vollzeitstelle. Und dies wurde mir auch deutlich vom Seminar mitgeteilt, ich wollte woanders hin.

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