Beiträge von Kris24

    Bei mir blieb im November von meinem im letzten Schuljahr geleisteten Überstunden prozentual noch weniger übrig, allein der Solibeitrag vervierfachte sich.

    (Bei uns werden alle Überstunden eines Jahres auf einmal ausgezahlt bei mir mit dem Novembergehalt, d.h. einen großen Teil des Geldes erhalte ich nächstes Jahr mit der Steuererklärung also knapp 2 Jahre nach den geleisteten Stunden. Wenig motivierend.)

    Das lässt sich aber nur begrenzt steuern. Ich habe auch schon erlebt, dass plötzlich eine Querbewerbung aufgetaucht ist, von jemandem, der ein Bewerbungsverfahren nutzt, um damit eine langwierige Versetzung abzukürzen. Wenn der dann bereits A14 ist und in seiner aktuellen Stammschule gut beurteilt wird, kriegt der die Stelle, auch wenn man sich auf den Kopf stellt, weil man intern ganz andere Pläne hatte.
    Eine nicht fachbezogene, allgemeine Stelle birgt in der Ausschreibung immer ein größeres Risiko, besonders wenn sie vom Arbeitsaufwand attraktiv erscheint.

    Zu 100 % lässt es sich natürlich nicht steuern, aber das "Bewerbergespräch" findet bei uns nicht an der eigenen Schule, sondern an der ausschreibenden Schule statt. Wenn man also eine 1 mit vielen Ds in der Beurteilung hat und die ausschreibende Schule einen will, muss schon sehr viel schief laufen.

    Ich finds allgemein spannend, dass es ein Prüfungsgespräch bei A14 gibt. Ich musste einen UB machen und das wars.

    Bei uns gibt es theoretisch zwei verschiedene Möglichkeiten für A14, allerdings wird seit Jahren keine Stelle ohne Ausschreibung mehr vergeben, auch wenn Plattenspieler hin und wieder hier anderes behauptet.

    Theoretisch gibt es bei uns aber noch die Möglichkeit mit hervorragender Note und Wartezeit eine A14 Stelle zu erhalten, da reicht eine Beurteilung mit Unterrichtsbesuch. Für nächstes Jahr gibt es allerdings wieder keine in meinem RP. Nur wenn eine ausgeschriebene Stelle leer läuft, wird sie an den allerbesten im "Regelbeförderungsverfahren" vergeben. Eine Kollegin erhielt vor ca. 4 Jahren eine solche überraschend.

    Bei Ausschreibung kommt es auch zusätzlich zum "Bewerbergespräch". Allerdings dürfen nur wenige Schulen ausschreiben, wir zuletzt vor 5 Jahren eine Stelle.

    Ein Kollegium an einer neu gegründeten Schule wird im Durchschnitt häufig jünger, habe ich an meiner ersten Schule auch erlebt.

    Zuerst kam die SL im fortgeschrittenen Alter und ein paar junge KollegINNen direkt nach dem Referendariat. Jedes Jahr kamen neue KollegINNen direkt aus dem Referendariat dazu und wenn die Schule schnell genug wächst, sinkt der Altersdurchschnitt auch wenn alle ein Jahr älter werden. ;)

    Also ich nicht. Trotzdem ist eine Bestrafung durch Steuern auf Ersparnisse und Geldanlagen auch für den normalen Bürger kein gutes Signal. Dass nun auch über weitere Sozialabgaben hier nachgedacht wird um das sterbende Rentensystem krampfhaft am Leben zu halten ist echt eine Frechheit.

    Tja, irgendwie müssen die Steuergeschenke vor allem für Reiche. Mütterrente, Industriestromvergünstigung für alle und nicht gezielt usw. finanziert werden. In Zukunft soll ja noch Gas usw. subventioniert werden. Sonst wäre heizen mit fossilen Brennstoffen nicht bezahlbar und ich hoffe nicht, wie bereits angekündigt, dass dafür die 100 Milliarden aus dem Klimafond verwendet werden.

    Ja, ich spare auch ein paar Euro, wenn der Solidaritätsbeitrag abgeschafft wird, richtig Reiche aber deutlich mehr. Und das Geld wird trotzdem gebraucht. Aber die Reichen behaupten mit ihren Freunden der Presse, wir zahlen alle zuviel Steuern und der Mittelstand freut sich über 30 Euro Steuerersparnis. Die Erhöhung der Mütterrente kommt wieder, anders als behauptet, nicht den armen Müttern zu gute, es wird ja auf die Grundsicherung angerechnet.

    Das werfe ich gerade der aktuellen Regierung zu, sie subventioniert Dinge von gestern statt für die Zukunft. Für mich ist keine Regierung so schlecht wie diese. Aber sie hat Bild und Co. hinter sich.

    Die Grünen sind bezüglich Vermögensbesteuerung sehr nahe am der Linkspartei.

    Die glaubst doch nicht ernsthaft, was Du über die Wahlprogrammanalysen schreibst,🤔.

    Das Programm der Linkspartei würde die Wirtschaft zum Zusammenbruch bringen und damit besonders den sozial schwächeren besonders schaden.

    Zeige mir ein Land, in dem die sozialistischen Konzepte funktionieren und erzähle nicht, dass die Vermögensabgabe der Schweiz doch funktioniert.

    Du glaubst wirklich an den trickle-down-Effekt?

    Da gibt es genug Studien dagegen, ungleichmäßige Verteilung gibt es vor allem in Entwicklungsländern.

    Aber natürlich behaupten die wirklich Reichen anderes und mancher fällt darauf herein. Soziale Marktwirtschaft war mal ein Ideal.

    Und ja, man kann behaupten, in den Wahlprogrammen wird gelogen, und man glaubt, was Springer schreibt. Ich sehe gerade die Politik von der CDU, schlimmer geht es kaum (ich hoffe, AfD kommt nie an die Macht). Massenweise Schulden für was?

    und desinteressiert an finanziellen Dingen, weshalb immer noch zu viele Wähler Linksparteien wie Linke, Grüne und SPD wählen. Die wollen lieber Wohlstand umverteilen als Leuten Geldanlagen zum finanziellen Wohlstand nahe zu bringen.

    Ja, es ist natürlich besser, wenn nur einzelne Egoisten auf Kosten aller profitieren. :autsch:

    (Grüne und Linke in einen Topf werfen, schafft auch nicht jeder.)

    Bei der letzten Wahl wurde ausgerechnet, dass die Wahlprogramme der CDU sich erst ab 100 000 Euro Einkommen pro Jahr lohnen und die der AfD ab 150 000 Euro. Aber selbstverständlich verdienen wir alle mehr. Lasst uns alle Geld anlegen.

    Übrigens ist der Anteil an Besserverdienenden bei den Grünen am höchsten und bei der AfD am geringsten. Wahlprogramme werden ja nicht gelesen.

    Genau so war der Dresdner Stollen, den unsere Verwandten früher jährlich als "Care-Paket" aus der damaligen DDR schickten:

    On topic: Ich freue mich, dass fossi74 (leider nur noch selten aktiv im Forum), sich zumindest zu den wichtigsten und interessantesten Themen sachkundig und sprachlich eindeutig äußert. ;) :)

    Eben, wir schickten "Westpakete" und erhielten Bücher und Dresdner Christstollen. Beide Seiten freuten sich.

    Die Altersrückstellungen werden transferiert. Der Wechsel lohnt sich aber nur in sehr sehr seltenen Fällen und ist sehr aufwendig. Faktisch ist ein Wechsel eigentlich nicht vorgesehen.

    Nein, nur bei neuen Verträgen ab 2009 und auch nur teilweise. Ich schrieb bewusst länger versichert.

    Mein Vertrag ist älter, da gäbe es 0 Euro Übertragung.

    Wäre super wenn ihr erwähnen würdet wo ihr versichert seid... das würde die Transparenz erhöhen und einen preislichen Wettbewerb zwischen den Krankenkassen veranschaulichen

    Welchen preislichen Wettkampf?

    Dank gezahlter und hoffentlich gut angelegter Altersrückstellung wäre ein Wechsel für länger Versicherte auf jeden Fall finanziell unsinnig.

    Es bringt dem Leser relativ wenig, immer nur die Erhöhung ohne die Ausgangsbasis anzugeben.

    Das dachte ich auch. Klar war ich über die Erhöhung von insgesamt 40 EU (ca. 10 %, 50 % Beitragspflicht) für mich nicht begeistert. Es gab aber in den letzten Jahren auch Nullrunden. Und letzten Oktober habe ich über 1000 Euro Rückerstattung erhalten, wenn ich unter dem Betrag einreiche, wird die Differenz ausgezahlt. Erst darüber sind meine schadensfreien Jahre weg. Für dieses Jahr bin ich dank kleiner OP bei ca. 500 Euro, reiche ich also noch ein und erhalte im nächsten Jahr immer noch über 500 Euro zurück. Das bieten andere Versicherungen nicht an.

    Mhh...keine Reaktion...

    Einen wunderschönen guten Abend erstmal!

    Vor ein paar Stunden im Radio gehört, dass auf Empörung der Ukrainer und Europäer mit den USA zusammen ein verbesserter Entwurf für den 28 Punkte Plan erarbeitet werden soll. Rubio soll sich konstruktiv und der Ukraine entgegenkommend geäußert haben, sowie andere Republikaner. Trump habe wegen "Undank der Ukrainer" zunächst einen Wutanfall bekommen. Muss man sich um seinen Blutdruck sorgen machen?

    Es scheint jetzt etwas besser für die Ukraine zu laufen, aber ich fürchte, dass dann Putin wieder ein Strich durch die Rechnung machen wird.8)

    Tja, der 1. Plan war von Russland wie Rubio mehreren Senatoren erzählt hat, die inzwischen an die Presse gingen. Angeblich wollten einige Amerikaner u.a. Rubio es bereits vorher bearbeiten, Trump übernahm es einfach. Jetzt scheint doch die etwas ukrainisch freundlichere Seite das Kommando zu übernehmen. Frage, wie lange und natürlich wird Russland ablehnen.

    Ich finde auch den Punkt interessant, USA soll 50 % der Gewinne aus den 100 Milliarden von der Ukrainehilfe erhalten und Europa weitere 100 Milliarden zahlen, weil das Geld natürlich nicht reicht. Dieser Punkt Russlands hat Trump vermutlich überzeugt. Europa wurde natürlich nicht gefragt.

    Und dennoch war die Stimmung im Pott vor 40 Jahren vermutlich besser, als heute.

    Vielleicht? Oder nur verklärt? Die gute alte Zeit, nur wollen die wenigsten seltsamerqeise zurück... (und wenn doch, nennen sie Dinge, die nie waren). Butter und Benzin waren im Verhältnis zum Durchschnittslohn übrigens deutlich teurer als heute.

    Aber die Menschen waren tatsächlich mit weniger zufrieden. Das liegt aber an einem selbst. Egoismus ist deutlich angewachsen, ich, ich, ich.

    Dann freut es mich doch, dass wenigstens ein Beitrag von mir Dich zum Lachen gebracht hat!

    Ich meine es wirklich nicht polemisch. Lachen kann wieder mentale Kraft für die kommende anstrengende Schulstubenwoche geben.8)

    Es war aber kein freudiges Lachen, sondern eher ein "wie bitte".

    Ich muss weg, bei uns ist Blitzeis angekündigt. Bis morgen.

    Wird hier gut beschönigt und relativiert. Erschreckend finde ich auch die schleichende Deindustrialisierung. In Deutschland hat die Wirtschaft kaum noch Bock. Zu hohe Energiepreise, zu viel Bürokratie...Aber, alles ok! Nur Russland steht vorm Bankrott...8)

    Ich war vor gut 40 Jahren erstmals im Ruhrpott. Man sah schon von weitem die dunkelgraue Luft. Wir standen am Zugfenster und staunten. Diese blöde Bürokratie.

    Bürokratie ist übrigens der Schutz der Schwachen vor den starken und Mächtigen. Das sieht man sehr gut in der Industrie, erst schimpft sie über Bürokratie, dann fordert sie neue Gesetze als Schutz vor den anderen.

    Energiepreise sind auch deshalb so hoch, weil Ökostrom nicht wie fossile Energie oder gar Atomstrom vom Staat subventioniert wird. Der Steuerzahler zahlt zwar auch Subventionen, sieht sie aber nicht auf seiner Rechnung. Und warum jedes Windrad komplett versichert sein muss, Atommeiler aber wegen Unbezahlbarkeit nicht, liegt sicher nur daran, dass die Versicherungen noch nicht gemerkt haben, wie sicher Atomkraftwerke sind und sich das Geschäft entgehen lassen.

    Ja, mir gefällt die Deindustrialisierung auch nicht, aber schuld sind wir mit unserer Geiz ist Geil- Einstellung. Andere Länder bieten dasselbe günstiger an, weil dort subventioniert wird, Arbeitskosten geringer usw. Frankreich ist auch deshalb in finanzieller Not, weil die Stromkosten subventioniert werden. Vorbild? Bei uns wird übrigens Insustriestrom auch subventioniert, wir alle bezahlen es mit.

    Ich achte auf meinen Stromverbrauch und trotz mehr Geräten im Vergleich zu früher, sinkt er.

    Tatsache oder Mutmaßung?

    Beim ersteren gebe ich Dir Recht, beim zweiten vermute ich was anderes, dass sehr viele Ukrainer wieder in ihre Heimat zurückkehren werden, um ihr Land wiederaufzubauen. Wer soll das sonst machen?

    Und wann genau in welchem Umfang?

    Der Begriff 'Stammtisch' ist für mich kein wertender Begriff. Es gibt gute Stammtische, schlechte Stammtische...Helmut Markwort hatte auch einen Stammtisch im Fernsehen...Sagt nichts aus.

    Bei Helmut Markwort musste ich herzhaft lachen. Für mich der (bekannte) Journalist mit den wenigsten Fakten und dem meisten Stammtischgeschwätz. Fernsehen bedeutet nicht unbedingt Seriosität, da gab es auch mal Tutti Frutti vor allem bei den privaten. Also ein sehr gutes Beispiel für Stammtischgeschwätz.

    Und zum ersten, ich habe über die Zukunft weder Fakten genannt noch gemaßnahmt. Ich habe für die Gegenwart das Faktum genannt, dass Russland seine gesamte Wirtschaft und Industrie auf Krieg umgestellt hat. Das dauerte, kostete Geld und das Zurück wird genauso dauern und Geld kosten. Ich habe dich dann gefragt und keine Antwort erhalten.

    Ich glaube nicht, dass so viele Ukrainer zurück kehren. Meine Großeltern sind auch nicht nach Ostpreußen zurück. Was sollen sie in Russland? Seit Frühjahr dürfen ja auch junge Männer aus der Ukraine ausreisen. Und wenn dann noch Gewalttaten der Russen bekann werden, geht niemand zurück. Ich glaube eher, dass alle gebildeten in Donbas usw. auch noch fliehen. Man vermutet mindestens jeder 2. Bleiben werden, die bereits mit Russland Geschäfte machen.

    Also ich sehe, wenn ich einkaufen gehe, Faktoren an den Preisen gegenüber vor Corona bzw. vor Krieg.
    Ja Preissteigerungen sind jetzt nicht "die Inflation", aber das ist das mit dem ich konfrontiert werde.

    Sehe das ähnlich wie mit dem Strompreis. Das wird auch oft diskutiert wie billig erneuerbare Energien an der Börse sind etc. blala.
    Das ist nett, nützt mir aber nix, weil auf meiner Stromrechnung da ganz andere Zahlen stehen und die muß ich bezahlen.

    Ich denke da werden gerne immer eintzelne Aspekte rausgesucht um zu begründen "alles ok", kaum wird mal das Gesamtpacket betrachtet mit dem die Menschen konfrontiert werden.

    Stromrechnung gestern gekommen, ich erhalte wiederholt Geld zurück und neuer Abschlag ist 3 EU monatlich geringer. Dabei zahle ich bei einem echten Ökostromanbieter (viele Jahre von der EEG-Steuer befreit, hieß sie so? Ich habe nur kurz bezahlt) ein Cent pro kWh für Ausbau der erneuerbaren (das hat übrigens auch den starken Anstieg 2022 erst um ein halbes Jahr verzögert und insgesamt gebremst), weil sie ihren Strom zum großen Teil selbst produzieren und wenig dazu kaufen müssen/mussten.

    Ich habe auf jeden Fall vor 30 Jahren denselben Preis in DM gezahlt wie jetzt in Euro. Ich erhalte aber fast das doppelte in Euro als damals in DM. Für mich stimmt es also nicht.

    Im Warenkorb ist alles mögliche. Es ist ein Gesamtpaket. Auffallen tun die Dinge, die man täglich kauft. Für Dinge, die seltener anfallen weniger. Aber ich dachte neulich, dass mein Hotel seit Jahren fast denselben Preis verlangt. Und das jährliche Update meiner Chemiesoftware (Schule, Rechnung kam auch letzte Woche) kostet seit Einführung des Euros dasselbe. Der Inhalt des Warenkorbs ist bekannt, wird hin und wieder angepasst. Auch wenn ich nicht alles benötige, passt es für den Durchschnittsdeutschen schon.

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