Beiträge von qchn

    ein. Eine Augenfarbe ist wesentlich klarer zuzuordnen und ist keine Empfindungs-Sache. Wie gesagt, schwaches Beispiel.

    das Problem entsteht doch erst, wenn man die Personen nicht von außen einem Geschlecht zuzuordnen kann (auch wenn es so aussieht), sondern das subjektiv Gefühlte vom Wahrgenommenen abweicht. insofern ist das Augenfarbenbeispiel gut geeignet, vonmiraus auch das Wurstbeispiel. Es kommt einem halt absurd vor, aber "I identify as" ist doch letztlich genau das. auch wenn es 27 Geschlechter gibt, dann kann man sich immer noch nicht repräsentiert fühlen oder heute als Nummer 12 und morgen als Nummer 27 identifizieren. letztlich ist dann halt Geschlecht überhaupt keine sinnhafte soziale Kategorie mehr.

    ich beschwere mich hiermit über das neue Logineo (Orange):

    nachdem das Programm fast über die ganzen Ferien down war, hab ich wer weiss was erwartet, aber nicht dieses disfunktionale Disaster:

    - ich brauche mindestens doppelt so lange mich einzuloggen, wie vorher (mehr Klicks und auch überall auf dem Bildschirm verteilt, statt an einer Stelle)

    - Emailansicht extrem unübersichtlich (unwichtige Aspekte, wie das heutige Darum unverhältnismäßig gross, dagegen der Posteingang zweizeilig und auf einem Viertel des Bildschirms , Löschen mit Tastaturbefehlen ein Albtraum, weil die Anzeige springt)

    - es hat einfach mal 5 Minuten gebraucht, bis ich gefunden habe, wo ich eine neue Email schreibe

    ich hab jetzt an den wenigen Einstellungsmöglichkeiten probiert, aber leider kann man so wichtige Aspekte, wie die Bildschirmansicht nichts ändern. Hatte gedacht, dieses neue Layout ist der Anpassung an die mobilen Geräte geschuldet, aber KollegInnen berichten, dass sie das jetzt mobil garnicht mehr nutzen können, weil man halt nix lesen kann.

    ist ja schön, dass wir da jetzt nen Datensafe haben, aber ich kann jetzt schon vorhersagen, dass es zu vielen Reibungsverlusten kommen wird, weil KollegInnen neue Emails einfach nicht sehen.

    ich verstehe nicht, warum in Deinem Framing Refs nur drittklassig sind ggü. erstklassig behandelten OBAslerInnen. wer bildet denn da die zweite Klasse?

    ich meine, Du solltest Deinen Groll (Trauma?) auf OBAS langsam mal überwinden. Ich fand es damals auch unfair und das ist es irgendwie auch, aber StudienanfängerInnen, die Lehramt machen wollen, zu raten, nicht Lehramt zu studieren, ist m.E. wirklich kein guter Rat, weil es ja keine OBAS-Garantie gibt.

    Ich gebe mir Mühe, Männer und Frauen in der Sprache erkennbar zu machen. Wenn es nicht auf sprachlich elegantem Weg geht, nutze ich in der Schriftsprache das Binnen-I und in der gesprochenen das generische Femininum. Mehr als zwei Geschlechter berücksichtige ich nicht. Nennt mich gerne TERF. Weder sage ich, dass es andere so machen sollen, noch dass das, was ich mache richtig ist, aber so mach ich es halt.

    also ich behaupte, A14 am Gym in NRW kann man sich schenken, wenn man nicht irgendwann A15 machen will. Die paar Kröten wiegen die weggefallene Entlastungsstunde nicht auf - die Beförderung ist rein symbolisch und mittlerweile ärgere ich mich, überhaupt einen Finger dafür gerührt zu haben.

    ok. dachte, weil Du das Testen in Deinem Zitat so rausgepickt hast. das habe ich im Übrigen nicht kritisiert. ich habe auch nicht kritisiert, dass man zu Hause bleiben muss. ich habe eigentlich inhaltlich gar nichts kritisiert, sondern nur den formallogischen Schluss. deswegen meine ich ja, hier wird viel zu schnell, viel zu scharf geschossen.

    unsere Angestellten gehen auch (mit Ankündigung) fast alle (und mit unserem Segen) systematisch früher, wenn die Arbeitszeit überschritten ist. Leider sind es so wenige, dass das nicht ins Gewicht fällt und zB Einfluss auf die Terminierung von Fachkonferenzen hätte.

    Joah, ich empfand das halt als Unangemessen.

    Ich will auch garnix schönreden, sonst würd ich das tun (wie gesagt, ich hab hier den Eindruck, dass der Beissreflex hier etwas locker sitzt), sondern ich schreibe lediglich, dass man formallogisch nicht schließen kann:

    "für alle, für die gilt x (Coronainfektion), dann y (fehlt man bei der Arbeit)"

    "für alle, für die gilt z (krank sein), dann y (fehlt man bei der Arbeit)"

    also

    "für alle, für die gilt, dass sie auf der Arbeit fehlen (y) ist die Implikation, sie sind krank (z)"

    (mir ist klar, dass die Formalisierung hier nicht super gelungen ist - man müsste mit Prädikatenlogik, arbeiten, aber das ist bei mir wirklich sehr lange her und die Aussagenlogik reicht erstmal zur Orientierung und Illustration)

    Dass Du die Kritik an meinem logischen Schluss nicht verstanden hast, habe ich gemerkt. Du hast Dich nämlich auf das "Testen" "gestürzt" und unverständlicherweise angebissen, und nicht worauf es mir ankam, nämlich, dass "entschieden wurde, dass Coronainfizierte halt zu Hause zu bleiben haben." Sichtbar auch daran, dass Du mich unvollständig zitiert hast.

    Alle Deine Fakten sind ja in der Logik erstmal Annahmen - die müssen halt auch irgendwie legitimiert sein, zB durch empirische Studien oä. die Annahme dass jemand, der Corona hat, zu Hause zu bleiben hat, ist eine Norm und die wurde z.B. gesetzlich legitimiert. man könnte sich auch andere Zusammenhänge/ Länder vorstellen, in denen diese Norm nicht gilt und dann wären, wie schon gesagt, milde bis symptomlose Coronainfektionen per se kein größeres Problem für die kritische Infrastruktur, als irgendwelche anderen milden oder symptomlosen Krankheiten.

    Ich hoffe, das war jetzt verständlicher.

    @ frosch

    mir gings hier rein um den logischen Fehlschluss - willst du echt bestreiten, dass hier Definitionen eine Rolle spielen?

    dass die Ausfallquoten geringer wären, wenn man nicht zu Hause bleiben müsste bei Infektion? Wenn jetzt alle zu Hause bleiben müssten, wenn sie einen blauen Fleck hätten, könnte man daraus doch auch nicht schließen, dass blaue Flecke lebensgefährlich sind. (ja, ich weiss, dass blaue Flecken nicht ansteckend sind, aber diese hypothetische Art blaue Flecken in meinem Beispiel schon. Ich wollte nur nicht "Erkältung" schreiben, damit man mich nicht wieder in die QuerdenkerInnenecke schiebt)

    ich schreibe tatsächlich keine Klassenarbeiten und empfinde den Unterton in Deiner Frage wirklich äußerst unangemessen und in keinem Verhätltnis zu meinem Post.

    ich bin nur mal wieder schockiert, dass ich überhaupt nochmal was gepostet habe..

    Dass Corona weniger gefährlich ist, als die Deutsche Öffentlichkeit das ausführt ist mE garkein Gegensatz dazu, dass es Probleme gibt, genug KollegInnen für irgendwelche Prüfungen zu bekommen.

    Ja, natürlich gibt es noch Corona und Tests fallen positiv aus, weswegen auch soundso viele Leute in Schulen, Krankenhäusern etc. ausfallen. Aber die fallen doch überwiegend nicht aus, weil sie krank ist, sondern weil nach wie vor getestet wird (wenn auch weniger) und entschieden wurde, dass Coronainfizierte halt zu Hause zu bleiben haben.

    Aus der Ausfallquote lässt sich mit Nichten auf die Gefährlichkeit der Infektion und damit der Pandemie schließen.

    Bis 40 warten und hoffen, dass es dann noch klappt??? Und was, wenn nicht, ist der Schulleiter dann auf ewig dankbar, dass du auf deinen Kinderwunsch verzichtet hast? Und wenn man erst mit 38 schwanger wird, ist das dann ein Vorteil für die Schule? Welcher?

    schön gesagt : )

    ich hatte schonmal von einer Kollegin geschrieben, die über JAHRE mehrmals im Jahr für mehrere Wochen ausgefallen ist. nachdem sie jetzt mit Mitte 40 ihr Kind bekommen hat, stellte sich raus, sie hatte zahllose Behandlungen für einen Kinderwunsch hinter sich, mit den entsprechendem Vertretungsbedarf. Ich weiss, dass das Alter heutzutage nicht mehr so ein Problem darstellt und sie hatte wahrscheinlich auch schon in jungen Jahren ein medizinisches Problem, aber die Uhr tickt halt nunmal.

    Ich finde, der einzige Haken an der Sache schwangere Berufsanfängerin (für sie selbst) ist, dass bei teilzeitiger Rückkehr in den Beruf, es ewig dauert, bis man richtig angekommen ist, weil weniger Stunden = weniger Zeit, sich Routinen zu schaffen, Materialien vorzubereiten, Kollegium kennenzulernen etc. Dazu kommt dann die Pause vom Ref und inzwischen gab es wieder neue Lehrpläne blablabla.

    das finde ich Wahnsinn! falls das die Mehrheit Deiner KollegInnen auch so sieht, würde ich mal einen TOP "Evaluation und ggf. Umgestaltung der Konferenzkultur" in eine der zahlreichen Konferenzen einbringen.

    also mir wär am Liebsten, die Schule würde später anfangen und früher aufhören =)

    ich glaube nicht, dass der Unterricht später anfangen wird, weil der Zweck der Schule zwar Bildung, ihre Funktion im kapitalistischen System aber die Kinderaufbewahrung zur Sicherung der Arbeitsleistung der Eltern ist. (hat man während Corona auch gut gesehen, dass Fend mit seinen 4 Funktionen von Schule zu kurz gegriffen hat) Man müsste dann halt eine Betreuung VOR Unterrichtsbeginn einrichten.

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