Beiträge von Anfaengerin

    So ist auch meine Beobachtung.

    einzelne ukrainische KuK und einzelne Schulen haben sicherlich beachtliches auf die Beine gestellt, vielfach wurden die Kinder vor Zoom geparkt und frontal beschult (finde ich voll ok) und meist gab es gar nichts.

    Der Mythos von „Die Ukraine kann Fernunterricht innerhalb von 24h nach Kriegsbeginn und Deutschland kann nach zwei Jahren Pandemie gar nichts.“ ist halt in alle Richtungen übertrieben. Das Vergnügen bei der Kolportierung kann man ja gewissermaßen nachvollziehen.

    Schließe mich an. Leider fehlt auch die Bereitschaft sich aus der Gruppe zu lösen und andere Angebote mit den deutschen SchülerInnen wahrzunehmen - daher ist nach einem halben Jahr der Fortschritt in der Sprache weit hinter dem was bei anderen Gruppen feststellbar war (ich habe aus dem Sport den Vergleich mit Kindern aus Afghanistan in 2016).

    Bei uns am Berufskolleg üben die Vollzeitschüler sogar anhand von Lego-Technik die Grundzüge der Robotik, es gibt ja extra Programmierbausteine dafür.

    Einmal im Jahr, wenn eine Grundschule zu Besuch ist, gibt es dann auch einen Wettbewerb. Unsere Schüler müssen den Roboter mit einer Programmiersprache direkt programmieren und die Grundschüler dürfen das Programm mit Lego-Mindstorms gemeinsam zusammenclicken.

    Beim vorletzten Mal haben die Grundschüler ein paar unserer Schüler beim Wettbewerb platt gemacht. :victory:

    Ich bin "Herrin" über ganz viele dieser tollen Bausteine - es ist toll, auf welche Ideen die "Kleinen" kommen. Und wie die größeren diese umsetzen - ich hatte letztes Jahr einen der hat einen Drucker zum morsen gebaut. Also Eingabe am EV3 über den Tastsensor und Ausgabe über einen verbundenen EV3 der diese dann auf ein Blatt Papier schrieb.

    Das Problem ist, dass auch viele gute Hausärzte nicht immer up to date sind. Ich habe es bei meinem sehr guten Hausarzt und der Erkrankung meiner Mutter auch schon erlebt, dass ich von neuen Studien mehr wusste als er. Letztlich geht es auch gar nicht anders. Kein Mensch kann in allen Bereichen permanent auf dem neuesten Stand sein. Es ist sicherlich nicht verwerflich, wenn sich ein Hausarzt nicht jeden Preprint oder jede Studie dazu liest.

    Ich gebe zu, mein Hausarzt fragt in Sachen neuester Entwicklung bei Coronatests und den Impfstoffen auch mich wenn ich komme. Ich habe in dem Bereich studiert und meine Diplomarbeit gemacht, wir kennen uns sehr lange und manchmal kann ich ihm die neuesten Studien weiterleiten. Und ich fühle mich gerade deswegen bei ihm gut aufgehoben.

    Du musst das viel weiter denken: Projektwoche "Wir bauen mit Klemmbausteinen." Im Rahmen der Vorbereitung werden ein paar Kollegen freigestellt, die verschiedene Modelle testen. Beispielsweise, ob Burg Blaustein mit allen Ausbaustufen für die Grundschule geeignet ist. Vielleicht auch noch eine kleine mehrtägige Schilf dazu. So wird man auch gleich als Schule für neue Kollegen attraktiv und bekämpft damit den Lehrermangel vor Ort.

    ich würde dann mal hospitieren. Bin aber in der glücklichen Situation, dass ich beruflich bauen muss ;)

    Das entscheidest du aber für dich. Es gibt niemanden, der dich davon abhalten kann.

    Jetzt wirds aber wild. Bist du Arzt oder sonst wie medizinisch ausgebildet? Nein, also gibt es auch keine (dienst)rechtlichen Konsequenzen.

    Bei Nachweis des Influenzavirus (Meldepflicht) musst du den Arbeitgeber informieren und kannst nicht so einfach nach Gutdünken zur Arbeit. Eppstein-Barr ist aufgrund des vorherrschenden Verbreitungsweges (direkter Körperkontakt bzw. Speichelaustausch) noch nicht auf der Liste der meldepflichtigen KRankheiten.

    Das wird sich zeigen. Wie gesagt: Ich habe schon von vielen gehört, dass sich eine ganze Reihe von Impfstellen geweigert haben Personen unter 60 erneut zu boostern (und damit meine ich nicht Personen, deren letzte Impfung oder auch eine Infektion noch kein halbes Jahr her sind).

    War bei mir der Fall - ich war 7 Monate nach der 3. im Impfzentrum und bekam die 4. nicht - zwei Wochen später wohl eine Infektion, die aber fast nicht wahrnehmbar war (hatte sogar auf einen falsch pos. Schnelltest getippt). Jetzt warte ich bis Dez/Jan und darf dann hoffentlich den Booster bekommen.

    Ob man sich bei der Grippe auch immer gefragt hat, "wo man sie her hat"? Man hatte sie dann halt.

    Hattest du schon mal eine richtige Influenza? Ich meine nicht den grippalen Infekt, den ich jahrelang ganz leicht in jedem Jahr hatte (nur die letzten 2 Jahre nicht).
    Mein Mann hatte sie einmal, vorher immer gelächelt weil ich zur jährlichen Impfung ging, danach ist er auch jedes Jahr gegangen. Zwei Wochen im Bett mit hohem Fieber, zwei Wochen auf der Couch mit etwas weniger Fieber (und allem anderen) und dann 3 Monate bis wieder die Leistungsfähigkeit da war, das braucht man nicht einfach so.
    Und ja, man fragt sich auch dann, wo man sie her hat. Ich habe mich aufgrund der Impfung zum Glück nicht angesteckt. Wäre auch schwanger im 1. Trimenon doof gewesen.

    Steht halt im bayerischen Lehrplan für Gymnasien, 7. Schuljahr, sogar als Basissport. (eigentlich bei fast allen Schularten in Klasse 7)

    Punkt 4.6: Sich auf Eis und Schnee bewegen/Wintersport.

    https://www.lehrplanplus.bayern.de/fachlehrplan/g…ort/basis_sport

    Da verweise ich dann auf Schlittern auf dem Eis und Rodeln am Hausberg falls mal Schnee liegt. In den Kompetenzen wird auch Umweltbewusstsein gefordert und das kann ich nicht guten Gewissens mit einer Schulskifahrt per Bus in die recht weit entfernten Berge in Einklang bringen.

    Wir machen schon seit vielen Jahrzehnten kein Skifreizeiten mehr. Grund war auch der Umweltgedanke, aber auch die Entfernung zu Skigebieten. Ich selbst habe in der 8. Klasse einen Skikurs gemacht, es hat Spaß gemacht, aber ich hatte nie mehr die Möglichkeit das zu wiederholen.
    Die Alternative waren Kanufahrten auf nahegelegenen Flüssen, Hüttenwanderung, Mountainbiketouren usw. - immer möglichst Anfahrt mit dem Zug.
    Klappte sehr gut, Wanderausrüstung kann man auch bei uns gebrauchen (ich habe den Hüttenschlafsack jetzt hier) und es war eine Herausforderung für alle.

    Skifreizeiten in unserer Zeit finde ich gar nicht gut, würde ich so wenig wie möglich unterstützen, da wir einfach zu weit weg sind von den Bergen mit Schneegarantie.

    Wer wissen will, wie viel Schaden der Wintersport anrichtet, sollte mal im Sommer in die Skigebiete fahren.

    Leute, muss das sein? Jetzt habe ich gleich mal nach dem Sanctum gesucht..... Nein, Nein....vielleicht.

    Bolzbold, wie teuer darf ein Schnäppchen sein?

    Und immer dran denken: Was die erste Instanz urteilt, hat in Fällen wie diesem, wo es doch um eine gewisse Tragweite geht, eher nicht so große Bedeutung.

    Ja, weil Lehrer in rechtlichen Dingen gerne mal zurückstecken. Wenn die harmlose Schürfwunde dann zu einer Blutvergiftung mit schweren Folgeschäden geführt hat, schaut ihro Unbedarftheit gewaltig in die Röhre.

    Man muss übrigens die leichte Schürfwunde nicht bonfortionös als Dienstunfall melden. Ein Eintrag ins Verbandbuch reicht (pst, Hand aufs Herz: Wer weiß, was das ist und wo man es findet?).

    Ich schreibe alle versorgten Verletzungen ins Verbandbuch und fordere auch alle Kollegen auf. Bei einer Schürfwunde kann ich aber definitiv unterschreiben, dass diese gerade eben im Dienst geschehen ist. Ich vermerke aber auch, wenn ich bei einem Schüler eine "alte" Verletzung mit einem neuen Pflaster versorge (ich könnte es ja falsch kleben).

    Und: ich wünsche natürlich gute und komplette Genesung, mich wundert es aber nur, warum es dann so wichtig ist, wenn man selbst betroffen ist und evtl. profitieren könnte. Und ansonsten Corona als unwichtig abgetan wird und keine oder nur geringe aktive Prävention erfolgt.

    Es ist grundsätzlich sinnvoll Corona als Dienstunfall zu melden. Die Problematik ist in der Regel, dass man nicht nachweisen kann, ob es wirklich in der Schule passiert ist. Du könntest dich genauso gut nachmittags beim Einkaufen etc. angesteckt haben. Ein reines wahrscheinlich wird da kaum ausreichen.

    Vor allem, wenn es nicht unbedingt Menschen sind, die jeder Infektionsgefahr aus dem Weg gehen, sondern explizit auf Vorsichtsmaßnahmen sch*. Da es ja eh nur ein harmloser Infekt ist (Achtung Ironie) wundert es mich, dass es jetzt als Dienstunfall deklariert werden soll.

    Ganz häufig sehe ich bei Berichten aus aller Welt in den Nachrichten (ohne, dass es dabei um Corona geht) viele Menschen, die Maske tragen. Wesentlich mehr als ich in manchen Beiträgen aus Deutschland sehe. Ich habe mir leider keine Notizen dazu gemacht - aber (anekdotisch) es scheint, als ob nicht nur in D noch etliche Menschen vorsichtig sind und Masken tragen.

    Falls ich mal wieder fliegen sollte - ihr erkennt mich daran, dass ich da noch Maske trage.

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