Beiträge von Mantik

    Du hättest dich einfach an alle drei halten können. Zivilrechtliche Ansprüche gehen nicht unter, wenn die strafrechtliche Seite geklärt ist.

    Ich war damals jung und naiv und wusste so etwas nicht.

    So war der Ablauf: Mein Autospiegel war beschädigt, als ich zum Parkplatz kam und ich bin ohne Aufhebens heimgefahren. Einige Tage später kam (ohne mein Zutun) ein Brief von der Polizei, dass drei Jugendliche auf frischer Tat ertappt worden seien, ich solle also gegen diese Jugendlichen Anzeige stellen. (Ich freute mich, denn ich war mir sicher, dass sich so die Frage der Reparaturkostenübernahme von selbst gelöst hätte.) Dann war die Verhandlung wobei kein Schuldiger gefunden wurde (was mir wieder postalisch mitgeteilt wurde, da ich nicht zur Verhandlung geladen war). Ich hatte vor und nach der Verhandlung telefonischen Kontakt zur Polizei.


    Heute würde ich natürlich anders agieren und beispielsweise sofort beim Entdecken des Schadens Anzeige stellen.

    Meine einzige Anzeige wurde auch nach einem halben Jahr eingestellt. In einer Nacht wurden an alle abgestellten Autos in der Straße (über 50) jeweils 2 Reifen zerstochen.


    Wir (betroffene Nachbarn, Familie und ich) hatten damals alle das Gefühl, dass wir den Täter hätten präsentieren müssen. Ermittelt wurde auch nichts.

    In meinem Fall vor 15 Jahren (Autospiegel) wurden die Täter während der Tat von der Polizei gestellt. Es gab eine Anhörung vor Gericht, aber da der Schuldige nicht eindeutig zu identifizieren war (es waren 3 Jugendliche), wurde das Verfahren eingestellt und ich musste die Reparatur selbst zahlen. :autsch:

    Ich würde es nicht glauben, wenn es mir nicht selbst passiert wäre.

    Wenn ich ehrlich bin, ich bin nur noch genervt...

    Ich trag erstmal im Unterricht weiter Maske, auch wenn ich damit wohl fast die einzige Lehrkraft bin.

    Mein Mann (hatte schon Delta und ist 3 fach geimpft) liegt seit gestern mit Fieber und Kopfschmerzen komplett flach... Die Siemens Schnelltests bis dato alle negativ, der Hausarzt hat jetzt vorsichtshalber einen PCR gemacht. Wir warten.... Und ich hab beschlossen es ist mir jetzt egal ich ziehe jetzt nicht aus dem Schlafzimmer aus und raube mir auch noch den letzen Schlaf... Trotz allem was Covid bei mir selbst gemacht hat, sonst werd ich glaub ich noch vollends bekloppt...

    Ohje. Dann drück ich mal die Daumen, dass es "nur" eine fiese Erkältung ist.

    Liebe Kolleg:innen,


    da ich keinen neuen Thread eröffnen wollte, schreibe ich hier. Ich habe gerade geschaut, wie die Herbstferien in den verschiedenen Bundesländern liegen (da ich mich gern mit Freund:innen treffe, die in verschiedenen Bundesländern leben) und habe gesehen, dass z. B. die Herbstferien in Bayern dieses Jahr irgendwie "auseinandergerissen" sind. Sie sind veranschlagt auf 31.10.-4.11. sowie einem einzelnen Tag, dem 16.11.22. Wie erklärt sich denn diese merkwürdige Regelung?

    Ansonsten: Ich habe gehört (das KMS dazu leider nicht gelesen bzw. nicht bekommen), dass Abiturienten auch an den Prüfungen teilnehmen dürfen, wenn sie infiziert, aber symptomlos sind. Eine generelle Testpflicht gibt es auch nicht mehr. Ich frage mich aber schon, wie das mit der Aufsicht geregelt ist und ob man gezwungen werden kann in einem Raum mit einem nachweislich Infizierten Aufsicht zu halten? Das finde ich schon irgendwie krass...

    Ich auch, denn dabei hätte ich gar kein gutes Gefühl und wahrscheinlich wären einige Mitprüflinge ebenfalls beunruhigt, was sich auf die Leistungsfähigkeit in der Prüfung auswirken könnte.

    Bei mir ist es der Verwaltungskram, der soviel Mehrarbeit bedeutet. Wenn man am BK in einer Vollzeitklasse mit 30 Schülern anfängt und am Ende des Schuljahres noch die Hälfte übrig ist, weil der Rest aufgrund einer Vielzahl unentschuldigter Fehlstunden und/oder Fehlverhalten unsere Schule verlassen mußte, dann ahnst Du vielleicht wo die Arbeit her kommt. Bekomme erst einmal das komplette Mahnverfahren für jeden einzelnen Schüler durch und dazu dann noch die Sondertermine für die ganzen Teilkonferenzen...

    Jedenfalls ist es bei mir im ersten Ausbildungsjahr der Vollzeitklassen immer so, daß 35-50% der Schüler uns wieder verlassen. Will man das alles gerichtsfest dokumentieren und anmahnen, hat man ordentlich etwas zutun.

    Das kann ich genau so unterschreiben, diese Verwaltung kostet extrem viel Zeit.

    Ehrlich gesagt werden diese Aufgaben bei uns inzwischen auch teilweise zwangsweise vergeben, damit es gerechter verteilt ist. Das gehört eben auch zum Lehrerberuf dazu und kann angeordnet werden.

    Ich habe auch noch nie erlebt, dass man solche Aufgaben ablehnen konnte. Es heißt immer, es müsse eben gemacht werden.

    Klassenlehrerin einer Vollzeitklasse (Berufsfachschule), aber ich habe mal ausgerechnet, dass die Klassenlehrerinnentätigkeiten mich durchschnittlich etwa eine halbe Stunde pro Woche "beanspruchen".

    Das ist anscheinend ein Phänomen unseres Fachbereiches. In den anderen Fachbereichen unserer großen Schule ist es so, wie du es beschreibst. Woran es genau liegt, kann ich nicht hundertprozentig feststellen, da ich noch nie in einem anderen Bereich tätig war, ich weiß es also nur durch Austausch mit anderen Kolleg:innen der Schule. Es hat wahrscheinlich mit den mehrwöchigen Praktika zu tun, die jede Klassenstufe absolviert und deren Vorbereitung, persönliche Betreuung... sowie einer wöchentlich Besprechungskonferenz sämtlicher Klassenleitungen. Ständig (fast wöchentlich) müssen irgendwelche Listen geführt und der Schulleitung abgegeben werden usw. Jedenfalls ertrinken ALLE Klassenleitungen unseres Fachbereiches schon immer in Arbeit (5 Stunden sind nicht übertrieben), so dass schlechte Organisation des Einzelnen als Ursache ausgeschlossen werden kann.


    Naja, welche andere Lösung hätte es denn gegeben?!? Ich habe alles was an dem Tag ging an den IT-Experten abgeben und dann die Schule fluchtartig nach dem Unterricht verlassen, den Rest der Woche musste ich dann trotzdem die dringenden Dinge alleine machen und die Nachbereitung seiner (Nicht)-Arbeit kostet auch einiges an Zeit. Aber sonst können ja alle anderen nicht wirklich arbeiten.


    Ich sehe also keine andere Lösung als aktuell immer wieder darauf hinzuweisen, dass wir ohne den Herren mehr Zeit hätten für wichtige Dinge und Schule kein geeigneter Arbeitsplatz für ihn ist. Denn ich zitiere ihn gerne dazu:


    Was dies mit uns bzw. mir macht, muss ich wohl nicht sagen, aber dazu hat er wenigstens dann entsprechend Antwort diesmal von der Schulleitung bekommen, dass das so eben nicht geht im System Schule.

    Ich sehe auch keine andere Lösung und halte es genauso wie du-das ist ja das Problem. Kolleg:innen, die Überlastungsanzeigen (wie es hier manchmal empfohlen wird) stellten, haben dadurch bisher auch nichts Positives oder weniger Arbeitszeit erreicht. Im Gegenteil: sie sind bei der Schulleitung "unten durch" und bekommen die Aufgaben zugeteilt, gegen die sie sich nicht verwehren können, da sie eben in der "Tätigkeitsbeschreibung" einer Lehrperson stehen, wie z.B. mehrere Klassenleitungen auf einmal...

    Da hat Kris Recht. Die Querdenkerin aus meinem Bekanntenkreis hat seit Kriegsbeginn auch ständig russische Propaganda in ihrem Status. Trump und AFD hatte sie auch schon. Leugner des Klimawandels sind tatsächlich auch die Mehrheit der Afd-Wähler. Dazu gibt es genug Umfragen. Klimaleugner kenne ich nicht (-;.

    Diese Korrelation habe ich leider auch schon in meinem ENTFERNTEN Bekanntenkreis festgestellt, (z.B. nachvollziehbar über Postings in sozialen Netzwerken). Kris hat oben auch schon einige statistische Zahlen genannt.

    ... und habe in dem Gespräch dann gleich angemerkt, dass damit die IT-Arbeitszeit für die Woche bereits erreicht wäre und wir hätten es erst Dienstag früh um 10 Uhr und ich ginge nicht davon aus, dass dies die Kollegen, die PCs und vor allem die Eltern und Schulleitung mit der Schulcloud interessieren würde, dass ich meine Arbeitszeit bereits erreicht hatte.


    Aber geholfen hat es nicht wirklich was.

    Also hast du trotzdem weitergearbeitet?

    Eigentlich nicht, denn wenn mehr Leute in Teilzeit arbeiten sind eben auch mehr für Klassenleitungen da.

    Das Problem ist wahrscheinlich, dass in unserer beruflichen Schule nur Klassenleitungen eingesetzt werden, die auch die Hauptfächer unterrichten. (Also z.B. keine Englisch-Kolleg:innen, oder auch nicht diejenigen, die in unserem Fachbereich Ethik, Medien, Religion, Sport o.ä. unterrichten). Da bleiben dann eben relativ wenige übrig.

    Korrekturen fallen dank digitaler Tools zur Leistungsfeststellung nahezu ganz weg. Muss ich doch mal was Korrigieren, geht das zügig. 16 Mathe-Klausuren (90 Min Bearbeitungszeit) laufen im unter zwei Zeitstunden.


    Es gibt zahlreiche Wege im Lehrberuf Zeit zu sparen. Die Tatsache dass ich effektiv 10 Stunden weniger für meine Arbeit brauche (bei gleicher Leistung), darf mir doch nicht zum Nachteil gereichen.

    Das ist ein offensichtlicher Vorteil des Faches. Wenn ich die frei geschriebenen Texte meiner SuS korrigiere, dann brauche ich pro einzelner Klausurarbeit im Schnitt etwa 20 Minuten (Klassensatz also etwa 8 Stunden). Ein Erörterungsaufsatz beispielsweise lässt sich unmöglich schneller korrigieren.

    Immerhin habe ich meiner Schulleitung schonmal mitgeteilt, dass ich in der Zeugnisschreib-Zeit mit Sicherheit keine Konzepte für das neue Schulprogramm schreiben werde, weil das in meiner Arbeitszeit nicht zu schaffen ist.

    Das habe ich auch schon mal probiert, worauf mir meine Abteilungsleitung erwiderte, dass solle ich mal dem Direktor sagen, der würde mir da aber (sinngemäß) "etwas husten". In den Jahren, in denen ich Klassenleitung bin, überschreite ich die wöchentliche Arbeitszeit immer um mindestens 5 Stunden. Aber es heißt: Jemand muss ja schließlich die Klassenleitung übernehmen. Meine Kolleg:innen in Vollzeit haben oft 2-3 Klassenleitungen. Ich hätte gedacht, es hülfe, wenn mehr Lehrkräfte eingestellt werden würden, aber angeblich wären wir genügend Leute und bekämen keine weiteren Zuteilungen. Könnte das evtl. daran liegen, dass die Hälfte der Kolleg:innen in Teilzeit arbeitet?

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