Beiträge von BaldPension
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Über Autobahnen reden. Das ist z.B. schon so ein Boomer-Ding.

Besser als über Lastenfahrräder!

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Das Problem ist doch, dass alles Mögliche und Unmögliche verboten wird, sich aber niemand Gedanken darüber macht wie wir die Verbote durchsetzen sollen. Wenn wir wirklich versuchen Verbote durchzusetzen, ist das von Beginn an zum Scheitern verurteilt und mit dem erfolglosen Versuch machen wir uns dann erst recht lächerlich.
Wenn die Gesellschaft es erlaubt Handys an Kinder auszugeben und zugleich der Gesetzgeber es nicht verbietet, diese in Bildungsinstitutionen mitzuführen, warum soll ich mich darüber aufregen und meine Gesundheit ruinieren?
Ich weiß, aber wenn selbst die Lehrer darüber lachen, wird der Gesetzgeber auch nichts ändern. Ist ja dann auch nicht so wichtig. Haben doch alle ihren Spaß. Hat was mit innerer Haltung zu tun.

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Ich war neulich auf Fortbildung an einem anderen Gymnasium und fand auf der Toilette mehrere Schülerinnen wild tippend auf ihren Handys. Ich berichte es lachend zurück bei meinen Kolleginnen und Kollegen. Alle von weiteren 12 Gymnasien lachten mit und bestätigten das Problem. Bei uns sind in der Kabine und alle Toiletten in der Pause belegt.
Ich bin nur entsetzt...über die lachenden Kolleginnen und Kollegen! Liest sich so, als wenn Eltern und Schüler bei Euch machen können, was sie wollen. Greift überhaupt mal jemand richtig durch? Wenn nicht, wo soll das hinführen? Ganz schön chaotisch!

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@Kiggie: Ach, alte pensionierte Lehrkräfte haben schon mal Langeweile... Dann halten sie ein Stöckchen und freuen sich schelmisch, wenn jüngere darüber hüpfen. Das klappt leider viel zu oft.
Das ist Klischeedenke!

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Ich fühle mich langsam echt unwohl..
Kann ich gut nachvollziehen! Das Schlimme ist daran, dass das Volk dazu unreflektiert Beifall klatscht, ebenso wie zur CDU-Kampagne für "Druck auf faule Lehrer".
Das nennt man Wertschätzung!

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Meine Kollegen und ich machen besuchen tatsächlich kaum Fortbildungen, weil wir einerseits die Angebote größtenteils von vornherein unpassend finden und diejenigen, die passend schienen, entpuppten sich als totale Flopps, schlichtweg Zeitverschwendung.
Alles mehrfach abgefeiert!
Kann mich an eine Fortbildung erinnern, wo wir im Sitzkreis saßen und uns beim Kennenlernspiel mit Schaumstoffbällen werfend den Namen der getroffenen Person rufen mussten. Wollte eine Kollegin heftig abwerfen und hätte mir dabei fast den Arm ausgekugelt.

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Notdurft verrichten ist ein Menschenrecht, dies gleichzeitig zu tun sicher nicht.
Schwierig!
Natürlich wollen Schüler, die gleichzeitig zur Toilette gehen wollen, den betreffenden Lehrer vergackeiern. Betrifft auch den normalen Unterricht.
Auf der anderen Seite: Was folgt, wenn einem Schüler, den man zunächst unter den "Toilettenbewerbern" zurückgehalten hat, doch alles in die Hose geht? Zumindest ist der Tatbestand der Körperverletzung gegeben.
Ist so einer erfahrenen und durchsetzungsstarken Kollegin passiert. Die Eltern hatten einen Anwalt konsultiert, die Kollegin bekam von der Schulleitung einen Rüffel und hat sich bei den Eltern entschuldigt.
Ich habe in den Jahrzehnten meines Lehrerdaseins Glück gehabt. Ich habe es im Unterricht so gehandhabt, dass ich die betreffenden Schüler angewiesen habe, mindestens fünf Minuten zu warten und sich dann nochmal zu melden. Die allermeisten Schüler hatten es vergessen, dass sie "mussten". Aber, was wäre gewesen, wenn es schief, pardon, in die Hose gegangen wäre?

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Als Freier Musikalischer Mitarbeiter werde ich für die 5er und 6er wieder ordentlich Klavier spielen, bis die Hände brechen!
Die 5er und 6er zelebrieren wieder ein Krippenspiel. Dazu eine ganze Tüte traditionelle Weihnachtslieder. Die Musikkollegen leiten die Gesangsgruppen, ich sitze "nur" am Klavier und genieße die Weihnachtsstimmung.

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Dein Beitrag geht völlig am Inhalt meines Beitrages vorbei. Ich schrieb nicht, dass es der Wirtschaft momentan gut geht. Was hat also dein Beitrag mit den Versäumnissen der Vergangenheit zu tun, Gewinne fair zu verteilen? Was hat das mit der Erbschaftssteuer zu tun?
Ich bitte um ein wenig Nachsicht, falls ich Deinen Beitrag zu oberflächlich gelesen habe! Habe als Freier Musikalischer Mitarbeiter momentan nicht so viel Zeit. Ist halt die Adventszeit.
Aber davon mal ab, ist es abwegig, dass die Erbschaft in das Betriebsvermögen einfließen kann? Ich meine gerade bei Kleinbetrieben.
Bad Pension halt.
Ich kann Dir gar nicht mal Unrecht geben. Die Pension könnte durchaus höher ausfallen.

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Das ist in Ordnung. Ist eigentlich ganz einfach zu verstehen. Während die Löhne bei vielen ArbeitnehmerInnen in den letzten Jahrzehnten stagnierten oder unter Inflationsniveau gestiegen sind, sind die Unternehmensgewinne wie blöde gestiegen und der Exportüberschüss hat sich seit Beginn der 2000er Jahre massiv verstärkt. Diese Unternehmensgewinne und Exportüberschüsse haben Arbeitnehmer erwirtschaftet, die nicht an diesen Gewinnen durch Lohnsteigerungen oder Gewinnbeteiligungen partizipiert haben. Diese Gewinne sind in die Taschen weniger Menschen geflossen und die vererben dieses Geld einfach so, ohne dafür großartig Steuern zahlen zu müssen an die nächste Generation weiter.
Ähm...Die zahlreichen Insolvenzen der Klein- und mittelständischen Unternehmen bekommst Du schon mit? Für das nächste Jahr bahnt sich schon eine Katastrophe an. Nur mal so am Rande!

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