Weil
a) man es durchaus erlebt, dass man in gemeinsamen Konferenzen zwischen GS und weiterführender Schule ein "Wünsch-dir-was" zu hören bekommt mit vielen Hinweisen, was "die Grundschule" bitte mit den Schüler:innen alles üben soll ... oder eben auch nicht, weil sich verschiedene Schulformen verschiedenes wünschen. Von "macht bitte unbedingt" bis "macht bitte in keinem Fall" ... ein und dasselbe Thema. Ja, sogar das könnte ich umsetzen, aber an genau der Stelle bin ich eben nicht "Zubringer", sondern eigenständig und nicht der Wunschautomat dafür, dass man noch gerne X und Y hätte.
b) die Grundschule eine ganz eigene Schulform mit einem Curriculum und Vorgaben ist. An diese halten sich die Lehrkräfte, einschließlich Didaktik und Methodik, Differenzierung, vielen Inhalten ganz neben dem Fachlichen, das in der SekI mehr Fokus erhält, in der GS aber eben nicht ohne die anderen Aspekte stehen kann.
(Für die Sätze, die Kinder schreiben können sollen: Wenn man die Aufsatzerziehung kappt, ist die Konsequenz, dass die Kinder das nicht mehr können. Diese Konsequenz könnt ihr dann gerne beim Ministerium anbringen, nicht bei den Grundschulen, die sich an die Vorgaben halten. Dafür könne die Schüler dann eben die anderen Sachen, die früher nicht so wichtig waren und weniger Raum hatten.)