Ich bin da pragmatisch: Hat Aiwanger in den letzten 5-10 Jahren irgendeine Aussage oder Handlung gemacht, die als antisemitisch gedeutet werden könnte? Mir fällt keine ein. Durch Hörensagen können wir uns nur ein grobes Bild von Aiwangers Verhalten und Handlungen damals machen, die sicherlich teilweise problematisch klingen (Ich habe noch nie davon gehört, dass Jugendliche öffentlich Hitler-Imitationen zum Besten geben.), aber aus meiner Sicht kein Widerspruch zu seiner politischen Karriere mehr als 30 Jahre später darstellen. Politiker sollten nach ihren Handlungen im Rahmen ihrer aktuellen politischen Karriere gemessen werden und ggf. hierfür Konsequenzen ziehen. Da gibt es genug Beispiele von Politikern, auch mit aktueller Regierungsverantwortung, die sich hier leider nicht mit Ruhm bekleckern. Private Aussagen und Handlungen würde ich hier bewusst ausklammern, insofern sie strafrechtlich nicht relevant und/oder verjährt sind. Auch könnte man frühere Entscheidungen bzgl. Rücktritten aufgrund von nicht-ordnungsgemäßer Zitation bei Abschlussarbeiten kritisch sehen. Dass eine falsche Zitation nicht den wissenschaftlichen Kriterien entspricht und damit ggf. die Aberkennung eines akademischen Titels einhergeht, ist eine Sache, aber bedeutet eine falsche Zitierweise mit Mitte 20, dass man mit Mitte 40 und höher kein guter Politiker sein kann?
Beiträge von Gymshark
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Ich halte es generell so: Du auf gleicher Ebene, bei Familie, Freunden oder zumindest guten Bekannten, Sie auf höherer Ebene oder bei fremden Erwachsenen. Von einem verfrühten Du bin ich auch nicht der größte Fan. Bei manchen Personen ist es mir lieber, auch sprachlich etwas Abstand zu halten. Wenn wir bei dem Thema sind: Interessant, dass sich im Internet so schnell das Du verbreitete, oder? Wir haben uns größenteils noch nie gesehen, duzen uns dennoch (ausschließlich?) alle.
Schule: In der 5. Klasse rutscht vereinzelt manchen Schülern das "Du" raus - halb so wild, meistens fällt es ihnen selbst auf und sie verbessern sich. In Französisch wird das "vous" von Anfang an explizit bei der Einführung der Pronomen thematisiert, daher übernehmen sie es da auch direkt.
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Bei Geschäftsführern dürfte Steuerklasse 3 wahrscheinlich eher der Regelfall sein.
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und zwar so, dass Dealer arbeitslos werden.
Wird nicht passieren, da der Reiz am Verbotenen zu einen Markt führt, wodurch wieder Leute das schnelle Geld riechen (=Dealer). Ist Cannabis legal, wird es entweder einen neuen Markt für die neue Modedroge XY geben oder zumindest einen Markt, der das Zeug "unter der Hand" günstiger veräußert. Selbst für Zigaretten und Alkohol gibt es einen Schwarzmarkt, obwohl beides in Deutschland legal ist.
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Ich habe auch kleinere Kinder in meinem Umfeld, unterhalte mich natürlich mit Kollegen aus dem Primarbereich und, ob du es glaubst oder nicht, war selbst mal Schüler.
Ob unsere Schüler es aus Gewohnheit machen - gute Frage! Einige Kollegen behalten zumindest in der Sek I das Chorsingen bei, einige wechseln zu etwas Zackigerem, was die Schüler dann mal konsequenter, mal weniger konsequent mitmachen. Aber ja, bei uns ist das Chorsingen auch noch nicht gänzlich verdchwunden.
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Eiiii-nennnn wuuunnnn-deeeeer-schöööö---neeeen gGuuuuu-teeeeen---Moooooor----geeeen----Fraaaaaaaaauuuuuu-Riiii-gooooos---kaaaaa-tiiiiii!
Kinder lieben dieses langgezogene Chorsingen, aus welchem Grund auch immer
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Es sind zum Glück Einzelfälle, diese zeigen aber auch, dass einzelne Eltern mit dem Thema Mediennutzung ihrer Kinder entweder völlig überfordert sind oder es ihnen völlig egal ist, was leider beides äußerst ungünstige Fällen wären. Ob der Motive der Eltern bin ich mir unsicher, ob sie manchmal einfach ihre Ruhe wollen und die Kinder machen lassen, ob sie denken, dass sie ihren Kindern schaden, wenn sie den Trend der Freunde nicht mitmachen und damit zu Außenseitern werden. Die Inhalte sind teilweise verstörend, brutal oder stark sexualisiert und damit nichts für Kinder. Selbst vermeintlich bunte Bilder können Kinder innerlich stressen, da sie schnelle Handlungswechsel nicht schnell genug verarbeiten können. Die gesundheitlichen Folgen werden massiv unterschätzt und da würde ich noch eher statt Medienerziehung für die Kinder, Medienerziehung für die Eltern anraten.
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Nehmen wir mal den M-Begriff. Ich nenne ihn mal so, da man durch Googeln des Begriffes auch auf diese Seite kommen könnte, was ja nicht unbedingt sein muss.
Es ist ein Begriff, der auf mehreren Ebenen problematisch ist:
1. Reduktion von Frauen auf ihr Äußeres
2. Reduktion von Frauen als S*xobjekte
3. Machtumkehr, indem man sich selbst zum Entscheider macht, wer diesen "tollen" Begriff bekommt.
Ich denke, hierbei zeigt sich ein Wertewandel, bei dem Jugendliche ihre Umwelt als deutlich sexualisierter wahrnehmen und es auch weniger Scheu gibt, dies auch entsprechend zu kommunizieren. Frühere Generationen schwärmten womöglich auch von diesem oder jenem attraktiven Lehrer, aber da schwamm vermutlich ein gewisser Respekt und womöglich ein gesellschaftlich restriktiveres Klima mit, wodurch verhindert wurde, dass diese ganz derben Begriffe ausgepackt wurden. Das Ansehen eines Lehrers ist im Jahre 2023 ein anderes als vor 20 oder 40 Jahren, die Medienwelt geht lockerer mit Sexualität und Freizügigkeit um, und die innergesellschaftlichen Hierarchien sind flacher geworden.
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Die Abizeitung ist ja eine Zeitung von Schülern für Schüler. Ich nutze die oben genannten Begriffe nicht und hätte auch ein Problem damit, wenn sie im Unterricht fallen würden. Aber... Ich würde hier einen Unterschied machen, ob ein Schüler einen Lehrer direkt als einen dieser genannten Begriffe bezeichnet (=Beleidigung) oder diese im Privatgespräch unter Gleichaltrigen verwendet. Ich sehe jetzt auch keine Ankündigung zu einer Straftat bei diesen Begriffen, von daher würde ich deren Verwendung als "niveaulos" einschätzen, aber nicht als tatbestandserfüllend für ein zivil- oder gar strafrechtliches Vergehen.
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Das Copy & Paste ist das Ergebnis einer kaputten a-Taste, die sich vor einigen Wochen auf wundersame Weise von selbst reparierte (Ja, ich war auch überrascht - habe sogar extra einen Hochdruckreiniger für Tastaturen gekauft, der nix brachte.) und jetzt doch wieder hakt, sodass ich manchmal ein einzelnes a (bzw. ein @ - selber Fall) kopieren muss.
PS: Ich schreibe entweder auf dem Handy oder am PC. Der PC hat offensichtlich gelegentlich das Problem, nicht das Handy.
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Wir waren vor 10 Jahren durchaus an einem Punkt, an dem es nicht Mädchen und Jungen waren, sondern Kinder (analog für andere Personengruppen). Erst vor ein paar Jahren machen wir in dem Punkt wieder Rückschritte, indem bei der Nennung jeder Personengruppe betont wird, dass zu ihr alle Geschlechter gehören, was früher so offensichtlich war, dass dies nicht sprachlich hervorgehoben werden musste, jetzt hingegen nicht mehr. Hierzu hervorgebrachte Gründe sind zumeist Chancengleichheit und Sichtbarmachung, wobei hierbei die Frage aufkommt, inwieweit diese Kriterien bei funktionalen Begriffen wie Anwender, Anwohner oder Passant überhaupt von Relevanz sind.
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Ich würde mir allgemein wünschen, dass "eine andere Meinung haben" nicht mit "verwirrt"-Emoticon quittiert wird. Inzwischen ist sicher klar, wer die Maßnahmen-Gegner und wer die -Befürworter sind. Sich gegenseitig Emoticons zu geben, das erachte ich für die Unterhaltung nicht als besonders bereichernd, vor allem da es dann doch immer dieselben Leute mit denselben Reaktionen sind.
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Zitat von Quittengelee
Das hast du vielleicht gemeint, geschrieben hattest du:
Im Alltag ist "Das ist nicht normal." ein wertender Ausdruck und wird nicht statistisch verwendet im Sinne von "geringer Anteil am Ganzen, aber an und für sich völlig in Ordnung" - oder ist das in der Schweiz anders?
Und noch einmal ganz zum Ausgang:
Zitat von GymsharkVermutlich wird der Begriff ["normal" im Alltag] kaum statistisch verwendet und daher diese wertende Komponente.
Ich habe etwas ergänzt, was ich wahrscheinlich im Kopf automatisch mitmeinte, aber durch das Fehlen kam eine andere Aussage bei Antimon an.
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Ruanda hat noch einige strukturelle Probleme, ist aber im Vergleich zu anderen afrikanischen Staaten auf einem guten Weg.
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Der Begriff "normal" wird in den Naturwissenschaften nicht wertend gebraucht.
Gehe noch einmal ganz zurück, da schrieb ich, dass der Begriff im Alltag (!) wertend verwendet wird, nicht in irgendwelchen Fachdisziplinen.
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Ich glaube, du bringst gerade komplett etwas durcheinander.
Aber wegen deines Punktes bzgl. der Mehrheit: Hier ist eine Definition zur statistischen Norm.
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Im Alltag ist "Das ist nicht normal." ein wertender Ausdruck und wird nicht statistisch verwendet im Sinne von "geringer Anteil am Ganzen, aber an und für sich völlig in Ordnung" - oder ist das in der Schweiz anders?
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Stimmt. Ich denke, es kommt immer auf die Sichtweise und Definition an. Ich war anfangs schon etwas getriggert, bei der Aussage, dass Homosexualität nicht normal sei, aber wenn man "nicht normal" im Sinne von "nicht der Mehrheit entsprechend" (= also erst einmal nur statistisch betrachtet) und nicht im Sinne von "Damit stimmt etwas nicht." (= moralisch-gesellschaftspolitisch oder biologisch-naturwissenschaftlich betrachtet) betrachtet, kann man schlecht etwas dagegen sagen. Vermutlich wird der Begriff kaum statistisch verwendet und daher diese wertende Komponente.
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Gläsern ist eine Sache, aber die Fähigkeit, so viele Dinge mit nur einem Smartphone zu machen, zeigt wiederum, dass man schnell aufgeschmissen ist, wenn das Gerät aus welchem Grund auch immer nicht zur Verfügung steht. Und bei jüngeren Menschen ist das Thema auch immer mehr mit Sucht verbunden.
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Ist zugegebenermaßen auch eine exotische Vokabel, die ich mir am ehesten noch in der Sek II bei einem frankohistorischen Thema vorstellen könnte.
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