Beiträge von Quittengelee

    ?(

    Sehe ich anders.
    Das Befolgen religiöser Regeln schließt die Übernahme von Verantwortung für sich und andere nicht aus, auch nicht für das eigene Handeln.

    Doch, das tut es schon. Wie objektiv willst du (oder jemand anders) dein (sein/ihr) Handeln verantworten, wenn man aus der Perspektive seiner Religion Regeln verfolgt oder eben auch hinterfragt?

    Beispiel: Sowohl der Katholizismus als auch der Islam haben ein Problem mit Homosexualität. Wie willst du als überzeugter Moslem oder überzeugte Katholikin dein Verhalten gegenüber Homosexuellen (oder ggf. deiner eigenen Homosexualität) überdenken, hinterfragen und das eigene Handeln verantwortungsvoll (in Bezug auf wen oder was eigentlich) verändern? Das ist eigentlich unmöglich.

    Oder man entscheidet über alles Handeln "selbstverantwortet", was auch immer das wäre, dann braucht man aber keine Religion.

    Veganen Kartoffelsalat mache ich ohne großen Aufwand:

    Kartoffeln und einen Apfel schneiden. Kartoffeln kochen. Ein Bund Dill und ein Bund Schnittlauch sowie Gewürzgürkchen schneiden. 3 - 4 EL Cashewmus mit 8 - 10 EL des Gurkenwassers vermischen. Mit Senf, Muskat, Salz sowie Pfeffer abschmecken, dann Kartoffeln, Apfel, Dill, Schnittlauch und Gewürzgurken darin vermengen.

    Klingt lecker, schneidest du die Kartoffeln vorher, also verwendest du Salzkartoffeln statt Pellkartoffeln?

    TeachSmart , wer ist eigentlich "euch"? Eine Person hat kritische Rückfragen gestellt und du meinst, dich gegen alle verteidigen und rechtfertigten zu müssen. Erkläre es doch in Ruhe, dass du in RLP unterrichtest, kann zum Beispiel niemand wissen.

    Ich finde außerdem, dass ausgerechnet in Ethik kritische Fragen zu Lehrplaninhalten dazugehören sollten.

    Du nimmst mich auf den Arm, oder? Die paar Sachen zu schnippeln, dauert doch nur ein paar Minuten.

    Also, ich finde schon, dass die Zubereitung einer Ente schwieriger ist als einen Kartoffelsalat herzustellen. Aber das ist wohl Ansichtssache.

    Das ist deines Erachtens der Grund, warum Leute Fleisch essen?!? Also, bei den Vegetarier*innen und Veganer*innen aus meinem Umfeld - von denen BTW einige kaum bis gar nicht kochen können - ist das definitiv nicht der Grund, auf Fleisch zu verzichten.

    Genau anders herum, sonst ergibt es keinen Sinn. Leute verzichten nicht auf Fleisch, weil es einen leckeren Geschmack insbesondere beim Braten entwickelt, auf den Leute nicht verzichten wollen. Vegan zu kochen ist extrem aufwändig, wenn man eine leckere, sättigende und vielseitige Ernährung haben möchte.

    Aus dem Ethik-Lehrplan Sachsen Klasse 3 und 4

    "Die Schüler erhalten einen ersten Einblick in die Weltreligionen des Judentums und des Islam. Sie erfahren von Traditionen und Ritualen dieser Religionen und denken über Verbindendes nach. Die Schüler lernen das Wirken gläubiger Menschen und karitativer Einrichtungen kennen. Schüler gewinnen Einblick in den Glauben der Christen. Sie wissen, dass viele Feste, Bräuche, Gebäude und Kunstwerke eng mit dem Christentum verbunden sind. Sie lernen die Kirche als heilige Stätte kennen und die Bibel als das heilige Buch der Christen. Die Schüler gewinnen Einblick in die Bedeutung christlicher Feiertage, Feste und religiös geprägter Zeiten."

    ... In meinem Fall: ca. 800 g gepellte Kartoffeln, zwei hartgekochte Eier und drei bis vier Gewürzgurken; die Zwiebel

    Eben.

    Zur Ente: die dauert lang, ist aber nicht schwierig. Fleisch hat halt einen leckeren Eigengeschmack und die Soßen sind daher leicht hergestellt. Vegetarisch oder vegan zu kochen ist viel schwieriger, deswegen essen Leute ja Fleisch. Edit: Ein zartes Steak perfekt hinzukriegen, bildet eine Ausnahme.

    Irgendwie verblüfft es mich, dass alle sagen, das wäre ein so schnelles Essen. Ich finde das doch relativ aufwändig. ..

    Ich auch, es gibt wenig was weniger aufwendig wäre als Rotkohl und Klöße. Auch Fleisch ist verhältnismäßig schnell und immer recht simpel zubereitet. An Kartoffelsalat schnippelt man ewig und trocken soll er och nich sein, also höhere Kunst als Ente :aufgepasst:

    Habe ich nicht geschrieben. Nein, ich esse fremde Plätzchen gerne, bin aber auch stolz auf meine und möchte beide nebeneinander stehen lassen nicht eines über das andere heben. Und Weihnachten hat für viele sehr viel mit Familie und Tradition zu tun, wer es nicht kennt, kann es offensichtlich nicht nachvollziehen und macht Bemerkungen dazu statt einfach den Mund zu halten.

    Das ist vermutlich das größte Problem im Thread, es wird absichtlich oder versehentlich Aussagen geändert, um einen Shitstorm auszulösen?

    Ich verabschiede mich endgültig aus diesem Thread, kann man eigentlich auch Threads blockieren, so dass sie nicht angezeigt werden?

    Ich liebe die Plätzchen nach Rezepten meiner Oma, genau deswegen hätte ich kein Problem damit, wenn jemand die schön bemalten einer anderen Oma kürt. Ich weiß ja, dass unsere die Leckersten sind :zungeraus:

    Threads blockieren geht glaube ich, wenn du den TE blockierst. Oder nicht abonnieren und einfach nicht mehr mitlesen.

    ...

    Geht mir gerade anders herum, könnte aber daran liegen, dass meine Schüler:innen so viel jünger sind, ich finde nicht nur im Hinblick auf Religionen, dass man Einblicke in viele verschiedene Bereiche vermitteln sollte, gerade damit nicht alles unbekannt bleibt und für absurd oder unheimlich erklärt werden kann.

    Über den Zusammenhang bin ich mir nicht so sicher. Glauben ist per Definition absurd.

    Und ich finde zum Beispiel die Mormonen unheimlich, die einen immer paarweise ganz freundlich ansprechen und missionieren wollen. Das Judentum ist mir hingegen sympathisch, aber ich denke nicht, weil ich mal was über Bräuche im Religionsunterricht gelernt habe, sondern aufgrund anderer Informationen, etwa dass es dort genau nicht missionarisch zugeht und das Konvertieren schwierig ist.

    Mich spricht gerade das hier noch am ehesten an. Auch wenn bei uns keine christlichen Gottesdienste stattfinden, der Aufwand für muslimische Veranstaltungen dann größer wäre:

    ...Das Fastenbrechen ist an einem Abend und auch da ist ein Kurs für die KuK unterstützend. Ein Imam kommt, aber auch ein Pastor und ein Priester kommen und sprechen ein paar Worte...

Werbung