...Außerdem wurde mir mitgeteilt, dass ich jetzt in meinem Fall besonders gute Leistungen erbringen müsste, um ein gutes Schulleitergutachten zu erhalten. Es sind noch mehr Dinge gesagt worden, die mich daran zweifeln lassen, ob die Schule wirklich die Richtige für mich und ob ich mich dort auf Dauer wohlfühlen könnte.
Verstehe ich, das Verhalten ist auch rechtlich gesehen unterirdisch, sowas darf ein Chef allenfalls denken. Du musst die Schwangerschaft überhaupt nicht angeben, hast Anrecht auf Stillen etc.
Aber: mach dir darum jetzt keine Platte. Du weißt nicht, ob du vielleicht doch EZ nehmen willst, stillen wirst und was der Unwägbarkeiten mehr sind. Es ist irrelevant in diesem Moment und wenn du im Januar wieder einsteigen willst, dann werden irgendwelche Stunden gefunden werden. Nichtsdestotrotz würde ich Mitglied in einer Gewerkschaft werden und Kontakt zur Gleichstellungsbeauftragten aufnehmen, es kann nicht schaden, schonmal Verbindungen zu haben und sich mit seinen Rechten auseinander zu setzen, das gibt Sicherheit.
Ich verstehe übrigens nicht, was das Gejammer von Schulleitungen soll, wenn jemand schwanger einsteigt. Es ist doch zu erwarten, dass Menschen zwischen 20 und 40 schwanger werden, warum macht das zu Stellenantritt mehr Arbeit als nach 2 Dienstjahren? Im Gegenteil, eine Schulleitung kann dich bei der Planung ignorieren und hat damit null Aufwand. Es geht hier ja nicht mal um die Anstellung in einem 3-Mann-Betrieb.