Beiträge von Quittengelee

    ...Außerdem wurde mir mitgeteilt, dass ich jetzt in meinem Fall besonders gute Leistungen erbringen müsste, um ein gutes Schulleitergutachten zu erhalten. Es sind noch mehr Dinge gesagt worden, die mich daran zweifeln lassen, ob die Schule wirklich die Richtige für mich und ob ich mich dort auf Dauer wohlfühlen könnte.

    Verstehe ich, das Verhalten ist auch rechtlich gesehen unterirdisch, sowas darf ein Chef allenfalls denken. Du musst die Schwangerschaft überhaupt nicht angeben, hast Anrecht auf Stillen etc.

    Aber: mach dir darum jetzt keine Platte. Du weißt nicht, ob du vielleicht doch EZ nehmen willst, stillen wirst und was der Unwägbarkeiten mehr sind. Es ist irrelevant in diesem Moment und wenn du im Januar wieder einsteigen willst, dann werden irgendwelche Stunden gefunden werden. Nichtsdestotrotz würde ich Mitglied in einer Gewerkschaft werden und Kontakt zur Gleichstellungsbeauftragten aufnehmen, es kann nicht schaden, schonmal Verbindungen zu haben und sich mit seinen Rechten auseinander zu setzen, das gibt Sicherheit.

    Ich verstehe übrigens nicht, was das Gejammer von Schulleitungen soll, wenn jemand schwanger einsteigt. Es ist doch zu erwarten, dass Menschen zwischen 20 und 40 schwanger werden, warum macht das zu Stellenantritt mehr Arbeit als nach 2 Dienstjahren? Im Gegenteil, eine Schulleitung kann dich bei der Planung ignorieren und hat damit null Aufwand. Es geht hier ja nicht mal um die Anstellung in einem 3-Mann-Betrieb.

    Dafür gibt es viele Gründe. Es sind aber auch nicht immer pauschal die Eltern Schuld. Viele Kinder aus kaputten Elternhäusern kommen auch in Pflegefamilien oder in Einrichtungen unter. Auch diese können nur begrenzt auf Kind einwirken.

    Und deswegen leben alle verhaltensauffälligen Kinder in problematischen Elternhäusern? Wir brauchen uns keine Gedanken mehr über diese Kinder machen, weil sowieso die Eltern Schuld sind und wenn diese richtig funktionieren würden, wären die Kinder normal?

    Natürlich passiert viel "Scheiße" in Familien. Natürlich gibt es zahlreiche Familien, denen man besser die Kinder wegnehmen sollte. Aber es gibt auch Kinder, die aus unterschiedlichsten Gründen einfach krank sind. Gerade wenn ich ein Kind habe, dass bereits von mehreren Schulen verwiesen wurde, muss eigentlich auch das Jugendamt an dem Fall dran sein. Wenn man das Kind nicht aus der Familie rausgenommen hat, scheinen die Eltern nicht die alles falsch zu machen. Wir haben im Verein ein Kind, das mit 2 Jahren zu Pflegeeltern gekommen ist. Das Kind hat auch immense Probleme. Auch in der Schule. Sind da auch die Pflegeeltern Schuld, dass das Kind nicht wie gewünscht funktioniert? In der Schule bekommen wir ab und zu Kinder aus einer Wohngruppe. Sind da dann die Betreuer / der Träger Schuld, wenn die Kinder Probleme machen?

    Es ist natürlich immer schön einfach, die Schuld nur bei den Eltern zu suchen. Aber selbst wenn in 70% der Fälle wirklich die Eltern Schuld wären, gebe es bei 30% andere Gründe. Tatsächlich gibt es gerade bei Systemsprengern eine Vielzahl von individuellen Geschichten, die zur Situation führten. Es gibt auch einfach eine ganze Reihe psychischer Krankheiten, die losgelöst vom Elternhaus entstehen können. Oder ein Kind hat traumatische Erfahrungen mit einer fremden Person gemacht. Lehrkräfte, die ohne den Fall zu sehen die Schuld direkt bei den Eltern sehen und diesen noch eine "Form von Kindesmissbrauch" unterstellen, haben den Job verfehlt.

    Du hast schon wieder null Ahnung und schreibst lauter Blödsinn zusammen. Ich bin erstaunt, dass es in jedem Thread einen Kollegen gibt, der die Geduld hat, dir die Welt zu erklären. Leider bleibt nichts hängen, daher habe ich darauf keine Lust mehr :wink2:

    Wer das nicht glaubt, kennt die Lebensgeschichten nicht. Meistens bekommt man die auch nicht mit, die Eltern können einem normalen Gespräch in der Schule problemlos folgen.

    2024 wurden 3600 Fälle von Kindesmisshandlung erfasst, 16.400 von Missbrauch. Die Dunkelziffer liegt weit höher. Wenn diese Fälle bis zur Polizei vordringen, Kinder aus der Familie genommen werden oder/und wegen Fremdgefährdung in der Psychiatrie behandelt werden, nicht mehr gruppenfähig in der Erziehungshilfe beschult, kriminell usw., dann ist etwas massiv schiefgelaufen über Jahre. Natürlich sind Eltern dann überfordert, sie verhalten sich in ihrer Überforderung aber auch massiv falsch.

    Kann man erklären, wer psychisch krank ist, selbst misshandelt wurde als Kind, drogenabhängig usw. ist nur begrenzt erziehungsfähig. Ob man das entschuldigen kann ist eine moralische Frage. Ich habe Berichte über Schüler gelesen, da ist mir buchstäblich schlecht geworden.

    Ich gestehe Eltern durchaus zu, mit einem Systemsprenger ebenso überfordert zu sein, wie die Schule. Da muss keine Vernachlässigung oder Kindeswohlgefährdung hinter stecken.

    Doch, genau das muss es. Jeder, der mit extrem verhaltensauffälligen Kindern zu tun hat, kennt die Geschichten von Gewalt, Missbrauch oder unberechenbaren Eltern mit psychischen Erkrankungen dahinter. Dass diese Eltern überfordert sind, liegt in der Natur der Sache, die Kinder tragen dafür aber keine Verantwortung.

    Nimmt man bei der Entscheidung für eine Wohnung an der Hauptstraße nicht auch irgendwo ein erhöhtes Verkehrsaufkommen mit entsprechenden Begleiterscheinungen in Kauf? Es gibt ja im Zweifelsfall auch vergleichsweise ruhige Außenlagen oder Seitenstraßen.

    Ja, genau! Sollen sie doch einfach alle umziehen die Menschen an den Hauptstraßen und Stadtautobahnen, diese Loser. Oder einfach mit Gestank und Lärm leben, die Opfer, selbst Schuld. Es ist einfach niemandem zuzumuten, für die Gesundheit aller auf individuelle Freiheiten zu verzichten. Wieso ist überhaupt 50 innerorts? Ich will Autorennen fahren, wann immer es mir beliebt. Sind alle anderen selbst Schuld, wenn sie Straßen bauen und Autos, die von 0 auf 100 in 3,1 Sekunden beschleunigen können. Alles was möglich ist, muss für mich jederzeit und überall machbar sein!

    Darum nehme ich das Beispiel mit der Tierhaltung ja hier auch immer. Anderen etwas verbieten zu wollen, was einen selber nicht betrifft, eben weil man dank der Haustiere nach Dänemark in den Urlaub fährt und eben nicht auf die Kanarischen Inseln fliegt, ist einfach. Aber selber Abstriche zu machen und das dann trotzdem für höhere Ziele, in dem Fall für den Klimaschutz, hinzunehmen, das ist schwer.

    Eben, immer. Es ist nicht so, dass das niemand zur Kenntnis nähme. Geht es dir dabei wirklich ums Bewusstmachen von Faktoren oder um Trotz?

    Also gerne nochmal: ja, Hundehaltung hinterlässt C02-Emissionen. Gut, dass du nicht müde wirst, das zu betonen.

    Was machen wir nun damit? Verboten wurde bislang niemandem etwas. Kann man aber vernünftig steuern? Bislang hat Politik doch immer Wege gefunden, Lobbyarbeit zu leisten und die steuerlich zu entlasten oder das zu subventionieren, was Politikern der CDU wichtig erschien.

    Wie wäre es zur Abwechslung mit dem Ausbau des Nachtzugnetzes? Der Abgabe der deutlich erhöhten Zweithundsteuer für regionale Klimaprojekte? Und zum ebenfalls 100. Mal: Warum muss der Flug nach Malle so viel wie eine Busfahrt an die Mecklenburgische Seenplatte kosten? Es gibt eine große Spanne zwischen Verboten und Regulierung.

    Quasi: Verbrenner 130, E-Autos frei... "Freie Fahrt für freie Bürger!"

    Meinetwegen. Und?

    Warum ist dann nicht die Tierhalter-Steuer so hoch wie die Steuer auf den Interkontinentalflug?

    Meinetwegen. Und?

    Sehe gerade den Widerspruch nicht.

    Einziger Einwurf: das Kerosin muss vernünftig besteuert werden. Kann ja nicht sein, dass die Fliegerei so billig ist, dass Leute 3x im Jahr in Urlaub fliegen, wären 6 Flüge für 6 Hunde, wenn du unbedingt was verrechnen willst :sterne:

    ... Tempolimits gibt es in fast allen Ländern z. B.

    Wirklich wahr, das wäre der absolut geringste Aufwand. Man muss nicht mal Schilder aufstellen, Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen senken und fertig ist der Lack.

    Zumal Deutsche sich sowieso daran gewöhnen werden müssen, dass Aufschwung nicht mehr auf dem 50er Jahre Autofetisch beruhen wird.

    Dazu bräuchte es einen erheblichen Mentalitätswechsel in der Gesellschaft. Im Jahr 2026 ist "Reisen" eines der beliebtesten Hobbys und es geht sogar so weit, dass jemand, der/die sagt, dass er nicht gerne reist, schief angeschaut wird. Heißt aber auch, wenn man dem Ganzen irgendwas Positives abgewinnen will, dass viele Menschen die finanziellen Mittel haben, es sich leisten können, regelmäßig zu reisen.

    Das stimmt so nicht. Wenn du in Deutschland eine Woche campen gehst zahlst du mehr als für eine Woche pauschal mit Flug nach Ägypten. Da stehen viele politische Entscheidungen hinter, die Nachhaltigkeit ermöglichen oder eben nicht. Milliarden Menschen weltweit haben überhaupt nicht die Möglichkeit, rumzureisen und schon gar nicht, in Urlaub zu fliegen.

    Nein, da widerspreche ich komplett. Ich könnte morgen tot umfallen, dann hat sich mein Fußabdruck erledigt und das Problem bestünde – wenn auch nicht für mich – weiter.

    Es ist ein systemisches Problem, das nur systemisch gelöst werden kann. Jedes individuelle Handeln ist gut für das eigene Empfinden, dem Klimawandel begegnet man damit aber nicht. Und ja, wenn sich die Politik der Lösung verweigert, dann ist es nur gescheit, wenn sich jeder eine Klimaanlage einbauen lässt.

    Das gilt doch für fast alles. Wenn du nicht wählen gehst, ändert sich am Wahlergebnis nichts und trotzdem macht es einen Unterschied, ob du wählen gehst.

    Naja, dann ist es halt wirklich ungeschickt. Es ist ein Unterschied, ob man sagt, dass man Mobbing erlebt hat und deswegen übervorsichtig ist oder ob man detailreich erklärt, was ein Vorgesetzter alles falsch gemacht hat. Ich verstehe deine Intention, aber auch, dass es bei der Konrektorin völlig anders rüberkam.

    ... Also kurz gesagt: Lehrer beschreibt frühere Rektorin als hoch problematische Person.

    Wer Mobbing/Bossing erlebt hat, kann durch bestimmtes Verhalten getriggert werden. (Ein Begriff, der hier tatsächlich mal passt).

    Die Person, die sich so verhält, weiß davon aber nichts, wenn sie tatsächlich nur schlecht gelaunt gewesen war, dann wäre ein Zwiegespräch erst mal angemessener gewesen. Versetze dich in ihre Situation, aus der Perspektive, sie hatte gerade Rückenschmerzen und 3 Nächte nicht geschlafen und nie vor, irgendwen zu drangsalieren und dann das Gespräch in der Konstellation...

    Insofern: vielleicht kannst du über deinen Schatten springen und dich tatsächlich entschuldigen, offenbar hat sie ihre eigenen Themen. Dann hättest du auch deine Ruhe und eigentlich war das ja das Ziel.

    Grundsätzlich finde ich ehrliche Worte aber immer am Besten, auch dass man Schlimmes erlebt hat und deswegen hypervorsichtig ist. Nur kann damit nicht jeder umgehen.

    Es ist Kernaufgabe von Politik, die Rahmenbedingungen eines Landes so zu gestalten, dass sich darin gut leben und wirtschaften lässt. Statt Klimarettungsphantasien wäre angesagt dafür zu sorgen, dass weniger Menschen mit Hitzeproblemen in den Notaufnahmen landen, Züge fahren können (hier haben gleich 5 Regionalzüge den Betrieb eingestellt), Autobahnen hitzeresilient gebaut werden, das Stromnetz funktioniert (Duisburg hat seit gestern verstärkt Stromausfälle wegen hitzebedingter Materialermüdung und daraus resultierenden Kurzschlüssen), die Kanalisation auf Starkregenereignisse angepasst wird, usw. usw. usw. Ich hab nichts gegen Wärmepumpen, aber das ist nun wirklich gerade nicht die drängendste Thematik. Auch ein mit Wärmepumpen zugepflastertes Land wird die Notwendigkeit, sich um die anderen Punkte zu kümmern, nicht obsolet machen.

    Infrastruktur halt, ist offenbar zu kurz gekommen die letzen 50 Jahre. Dazu gehört auch, von Rohstoffen aus Diktaturen unabhängiger zu werden.

    Der Ausbau des Gleisnetzes ist ebenfalls ewig Thema und wäre sicher in puncto Klimaschutz kein Nachteil gewesen.

    ...

    Mir geht dieses gutdeutsche Mindset, das kein Problem löst und an allen Ecken und Enden nur Nachteile und Hürden schafft, langsam so krass auf den Keks. Kein Wunder, dass sich die Abschwungsspirale immer weiter beschleunigt.

    Und mir geht an die Nieren, dass vernünftige Vorschläge (oder überhaupt irgendwelche Vorschläge) wie Wärmepumpen von CDU/CSU/AFD so lange ins Lächerliche gezogen wurden, dass das Vertrauen in unsere Regierung gezielt geschmälert wurde und deswegen Abschwung beschleunigt wird. Von rechts kommt doch niemals irgendwas Konstruktives.

    Und auch nervig finde ich, wenn Leute dreimal in Urlaub zu fliegen für ein Menschenrecht halten, Klimawandel komplett leugnen und dann, sobald es nicht mehr wegzudiskutieren ist rufen, dass jetzt ja eh nichts mehr zu ändern ist.

    Dass ich die Nachteile nicht erkenne, ist eine Unterstellung. Wenn ich die KI bemühe, dann erstelle ich zunächst einen Prompt und frage nicht: "Was meinst du zu Herfried Münkler?" sondern: "Bitte fasse die Hauptkritikpunkte zusammen, die zu Herfried Münklers Buch "Imperien" geäußert werden."
    Anschließend lese ich die Antwort, prüfe diese evtl. durch eine zweite KI wie Bing auf Plausibilität, redigiere sie und poste das erst im Anschluss.


    Eine KI hat keine Meinung, das ist der erste Hinweis darauf, dass du die Mechanismen nicht verstehst.

    Eine zweite KI zu fragen ist keine Recherche, auf deren Grundlage du etwas redigieren kannst, sondern erneutes Würfeln mit einer weiteren KI. Das ist der zweite Punkt der zeigt, dass du das Prinzip nicht verstehst, also keine Unterstellung von mir sondern eine begründete Vermutung.

    Mit Prinzip/Mechanismen meine ich nicht, was Informatiker*innen technisch verstehen mögen, davon wird kaum einer hier Ahnung haben, sondern schlicht für unseren Alltag den Unterschied zu Suchmaschinen.

    Ganz zu schweigen davon, dass die frei zugänglichen KI, die wir so als "Suchmaschinen" nutzen, mehr oder weniger alle zusammenhängen.

    ...Das widerspricht meiner Ansicht über eine regelbasierte Weltordnung, in der die UN und die Gemeinschaft der Staaten Konflikte lösen - und nicht ein durchgeknallter US-Präsident oder eine beleidigte Leberwurst im Kreml.

    Ich persönlich finde die Zuschreibungen der beiden Welteroberer recht treffend, ob allerdings die UN neutrale Konfliktlöser ohne Machtansprüche sind, kann ich wiederum nicht beurteilen.

    zu a) Ja.
    zu b) Ich komme auch ohne zurecht - nutze sie jedoch auch gerne. KI ist ein brauchbares Werkzeug.

    Das ist aber nicht die Frage gewesen. Die Frage ist, wie man sie nutzt und Saruman hat dich schon 3x gefragt, ob du weitergehend recherchiert hast, was offenbar nicht der Fall ist.

    KI-Zusammenfassungen zu posten ist nicht brauchbar sondern im Gegenteil kontraproduktiv. Das bedeutet nicht, dass andere niemals KI-Funktionen nutzen oder deren Vorteile nicht erkennen würden, sondern dass du die Nachteile nicht erkennst.

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