Beiträge von Quittengelee

    Das ist der abgeschnittenen Teil eines anderen Threads, in dem es um einen ZEIT-Artikel gehen sollte. Inhalt: tolle Tips für Lehrkräfte gegen Unterrichtsstörungen.

    Konkreter war die Frage da, ob erfahrene Lehrpersonen eher das Gefühl haben, besser mit störenden SuS klarzukommen, oder ob sie das Gefühl haben, dass es im Laufe der Dienstjahre anstrengender wird.

    Mit 30/80/100 würde die Gesellschaft sicher nicht zusammenbrechen.

    Diese Art "Argumentation" nervt. Jemand schlägt etwas, durchaus diskutables, vor, das wird ad absurdum geführt und an der absurden Übertreibung wird dann "gezeigt", dass die Grundidee unsinnig sein soll.

    Da wird dann aus "Wer kann sollte beim nächsten Autokauf auf Elektro umsteigen." "Ja, aber wir haben doch gar nicht genug Strom. Die Grünen (1!!1!1) wollen, dass wir alle unsere Verbrenner sofort verschrotten und auf Elektroautos umsteigen. Das mit den E-Autos kann gar nicht funktionieren."

    Oder aus "Wer in der Stadt wohnt kann sich über ein Lastenrad gedanken machen." wird "Hahaha, dumme Grüne, wie soll denn ein Handwerker sein Material von A nach B bringen. Mit dem Lastenrad? Hahaha." obwohl niemand behauptet hat, dass das eine Option für alle sein muss.

    1000 Dank für diesen Beitrag. Bitte poste ihn regelmäßig aller 3 Wochen, bis er in Fleisch und Blut übergegangen sein möge :bete:

    Im Ernst, man lernt ja dazu im Laufe seines Lehrerlebens. Ich habe aber das Gefühl, dass ich sehr langsam lerne. Ich bin nie die durchsetzungsstarke auf-den-Tisch-Hauende geworden, soundsooft ist es mir im fremden Klassen einfach zu laut. Immer noch.

    Allerdings habe ich mich damit eher abgefunden, bin nicht mehr so verbissen und dann wird es oft wieder leiser, einfach weil alle was zu tun haben. Ich kompensiere mangelnde natürliche Strenge mit Arbeit8)

    Ich frage mich trotzdem: wie ist das in 20 Jahren? Was, wenn das Rentenalter auf 75 angehoben wird? :schreck:

    Ach... Wie Aiwangers Flugblatt also. :aufgepasst:

    Welchen heute noch amtierenden Politiker, der es nicht schafft, sich von dem Pädophilievorwurf angemessen zu distanzieren, meinst du genau?

    Gerade bei Wikipedia gelesen:

    "Die Unterstützung aus dem links-alternativen Spektrum, von den Grünen und der Schwulenbewegung verebbte in den 1990er Jahren, nachdem Feministinnen gegen die Unterstützung der Pädophilen protestiert hatten und als einige der Protagonisten der Pädophilenbewegung Haftstrafen verbüßten."

    Du willst doch nicht etwa alle Homosexuellen kriminalisieren?

    Ironie off.

    Die Täterdaten bei Angriffen auf Schwule, Lesben und Transmenschen sprechen leider eine eindeutige Sprache.

    Mal nur kurz dazu, weil ich darüber nichts weiß, hier scheinen Übergriffe von rechts mit 321 von 1005 Straftaten 2022 die von "ausländisch motivierten" (16) doch um einiges zu übersteigen:

    https://www.lsvd.de/de/ct/2445-Hom…wer-sind-taeter

    Ich will Gewalt in keinem Falle verharmlosen, dass jemand aus religiösem Fundamentalismus heraus Straftaten begeht, ist natürlich ebenso schlimm wie aus anderen Gründen. Mich interessierte nur gerade dieser Hinweis von dir.

    Ich sammle ja Primarschulbücher aus DDR- und Nazizeiten. Die hat auch irgendwer mal achtlos verschenkt. Vielleicht sollte man schon deswegen immer mal welche aufheben, damit sich in 40 Jahren jemand darüber beömmeln kann, wie das damals *quietsch* war!!

    Der eigentliche Skandal ging kürzlich viel stiller über die Bühne: Aiwangers unsägliche, eines demokratisch gewählten Politikers unwürdige und an Dummheit nicht zu überbietende Einlassung, man müsste sich "die Demokratie zurückholen". Das wäre meiner Meinung nach viel eher ein Entlassungsgrund gewesen als das Pamphlet.

    Kris24 hatte darauf ja schon verwiesen und ich vermute, das ging bislang unter, weil sich niemand für Landespolitik interessiert. Oder weiß jemand ad hoc, wer der stellvertretende Ministerpräsident im Saarland ist?

    Wahrscheinlich werden viele nun genauer hinsehen.

    Ich würde noch etwas warten, bis du beurteilen kannst, was du noch brauchen wirst. Wenn du Klassen (ggf. "einen Durchlauf 1-4") unterrichtet hast, kannst du besser einschätzen, welche Lehrwerke gut und aufhebenswert sind. Einen riesen Reibach macht man mit alten Schulbüchern sowieso nicht.

    Schließlich: Dass hier generell Meinungen, die (scheinbar) nicht mehrheitsfähig sind, als "Pöbelei" denunziert werden, ist eine ziemliche Unsitte!

    Du verwechselst Meinung mit Pöbeln. Du bist schon zweimal ganz konkret etwas zu einer von dir geschriebenen Allgemeinplatz gefragt worden und hast nichts dazu beizutragen gehabt.

    Und was hier gerade "mehrheitsfähig" ist, können wir gerne mal auszählen, ich habe in diesem Thread mehr rassistische Verallgemeinerungen auf einem Haufen gefunden als in meinem persönlichen Umfeld in 10 Jahren.

    Wer ist denn "ihr" und "alle" und "viele"? Sag doch einfach, was du findest, denkst und tätest. Vielleicht geht's mal ohne ironische Verallgemeinerungen und gekünsteltem Selbstmitleid? So als eine Möglichkeit von vielen.

    Einzelne oder mehrere stramm rechte Schüler können sehr gut auch - gerade weiblichen - Lehrkräften die Hölle heiß machen. Das nur an der ethnischen Zugehörigkeit fest zu machen ist falsch.
    Darf ich fragen, welches Bundesland?

    Davon abgesehen, gibt es natürlich auch äußerst unangenehme Schülerinnen, die jedem das Leben zur Hölle machen wollen...

    Ich hab das schon vor Jahren geschrieben, die Probleme, die bei uns an der Schule auftauchen, sind zu einem viel höheren Prozentsatz in deutschen Herkunftsfamilien verortet. Crystal Meth, Alkohol, (sexuelle) Gewalt, Vernachlässigung und Misshandlung haben keinen Migrationshintergrund. Sie werden natürlich gehäuft in Familien weitergegeben, aber es ist egal, wo diese ihren Ursprung haben. Bei meiner Arbeit betrifft es definitiv mehr deutschstämmige Kinder und Jugendliche.

    Das kann ich irgendwie verstehen. Meine Famile und ich wohnen am Land und pendeln täglich mit Öffis nach Wien zum Arbeiten. Das Auto haben wir vor ca 4 bis 5 Jahren abgemeldet. Wir brauchen es nicht und wenn, dann leihen wir uns eins (ca 1x im Jahr). Wir erzeugen eigenen Strom aus Wasserkraft. Wir kaufen nur, was wir wirklich brauchen in gescheiter Qualität (muss nicht teurer sein) und reparieren Dinge bis es nicht mehr geht. Ca 2 bis 4x essen wir Fleisch im Monat. Wir fliegen auch nicht.

    Hab das Gefühl, so langsam sind erstmal andere dran.

    Dann bist du doch aber von Klimaaktivismus weder gemeint noch aktuell betroffen (oder stehst du mit dem Linienbus öfter im von Aktivist*innen hervorgerufenen Stau?)

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